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	<title>Hindu-Shahi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:31:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hindu-Shahi&amp;diff=505612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Benowar: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-03-22T17:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hindu-Kush.jpg|mini|hochkant=1.5|Karte [[Afghanistan|Ostafghanistans]] mit den Bergen des [[Hindukusch]] und den Flüssen des [[Panjab]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hindu-Shahi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{FaS|کابل شاهى }}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kabul Schahan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{FaS|کابل شاهان }}) ([[Schah]] = König) waren eine [[Hinduismus|hinduistische]] Dynastie, die in der Zeit zwischen ca. 870 und 1026 in [[Kabulistan]], heutiges [[Geschichte Afghanistans|Afghanistan]] und im [[Panjab]] regierte und die sogenannten [[Turk-Schahi]] ablösten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hindu-Shahi werden bei den Chronisten [[al-Bīrūnī]] und Kalhana erwähnt. Sie leisteten jahrhundertelang erfolgreich Widerstand gegen die [[Islamisierung]] und gegen die arabischen Eroberungen. Bei ihrem Widerstand benutzten die hinduistischen Kabulschahan Ratbil Shah, Zanburak Shah und Zanbilak Shah (allesamt abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;[[Zunbil]]&amp;#039;&amp;#039;) die Festungen und Gemäuer in und um Kabul. Heute kann man die Ruinen der kilometerlangen „Großen Mauer“ z. B. mit Hilfe von Satellitenbildern noch gut sehen. Diese Mauer steht auf dem Berg von Sher-Darwaza, gegenüber dem Berg [[Assamai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dynastie-Gründer war der [[Brahmane]] [[Lalliya]] (reg. ca. 870–902, al-Bīrūnī nennt ihn Kallar). Er war Minister des letzten Turk-Schahi-Königs von [[Kabul]], tötete diesen wegen seines schlechten Verhaltens und besetzte selbst den Thron. Da die [[Muslim]]e ([[Saffariden]]) ab dem Jahr 870 Kabul für knapp zehn Jahre besetzt hatten, verlegte er seine Hauptstadt nach Udabhanda bei [[Attock Fort#Attock|Attock]] am [[Indus]]. Zu der Zeit dehnte auch der König von Kaschmir, [[Utpala-Dynastie|Samkaravarman]] (reg. 883–902) seine Macht wieder auf den Panjab aus, vertrieb dort einen von Lalliya eingesetzten [[Vasall]]en und besetzte anschließend sogar Kabul. Der Misserfolg Lalliyas war wohl dem Umstand zuzuschreiben, dass er als [[Usurpator]] keine besondere Unterstützung genoss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Samkaravarmans Nachfolger in [[Kaschmir]] schlossen um das Jahr 902 einen Kompromiss mit den Hindu-Shahis: formell gliederten sie Afghanistan durch Einsetzung von Lalliyas Sohn Toramana als neuen König [[Kamaluka]] (reg. ca. 902–940) wieder an, praktisch wurde es unabhängig. Kurz danach (um 906) brachen Wirren in [[Utpala-Dynastie|Kaschmir]] aus und die Hindu-Shahis konnten den [[Panjab]] übernehmen. Dazu kam um 950 ein langlebiges Heiratsbündnis mit dem Königshaus von Kaschmir: König [[Bhima Deva]]s (reg. ca. 940–965) Enkelin [[Lohara-Dynastie|Didda]] von [[Lohara]] (reg. ca. 958–1003) stieg zur Königin von Kaschmir auf; Bhima Deva selbst soll sogar Kaschmir besucht und dort [[Vishnu]] einen Tempel gestiftet haben. Nach Königin Didda kam dann ihr Neffe (auch: Adoptivsohn) [[Lohara-Dynastie|Sangrama Raja]] (reg. 1003–1028) in Kaschmir an die Macht, der das Bündnis mit den Hindu-Sahis aufrechterhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die größere Bedrohung der Hindu-Shahis erwiesen sich die Muslime, konkret die [[Ghaznawiden]] unter [[Alp-Tigin (Ghazna)|Alp-Tigin]] (reg. 963–977) und [[Sebük Tigin]] (reg. 977–997), welche ein unabhängiges Sultanat in [[Ghazna]] begründet hatten. Sie brachten den Hindu-Shahis und ihren Verbündeten in den Jahren 973, 991 und 1008 schwere Niederlagen bei und dehnten ihre Macht über das [[Kabul]]-Tal aus, auch wenn die Hindus das Bergland zumindest im Winter relativ leicht verteidigen konnten. Die Könige [[Jaya Pala]] (reg. 965–1001/2) und [[Trilochana Pala]] (reg. 1008/13–1021) residierten wegen dieser ständigen Bedrohung bereits in [[Lahore]] bzw. [[Sirhind-Fatehgarh Sahib|Sarhind]]. Trilochana Pala wurde bei den Eroberungsfeldzügen des [[Mahmud von Ghazni]] (reg. 998–1030) im Jahr 1021 getötet, seine Söhne flohen nach Kaschmir und fünf Jahre später (1026) fiel mit [[Bhima Pala]] der letzte König der Dynastie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hindu-Shahis galten gleichermaßen als Förderer des Hinduismus und des Buddhismus (z. B.Subahar-Kloster {{FaS|سوبهار}}), heute [[Tapa Sardār]] &amp;#039;&amp;#039;Tapeh ye Sardar&amp;#039;&amp;#039; ({{FaS|تپه سردار}}), in Ghazna oder Ghaznein (heute Ghazni), mit ihrem Untergang setzte sich der [[Islam]] im afghanischen Bergland durch. Die Tapeh (Hügel) bzw. Tapah ye Shahbahar ([[Carl Ritter]] und [[Johann Martin Honigberger]] machten Tapeh oder Tapah zu &amp;#039;&amp;#039;Tope&amp;#039;&amp;#039; und schließlich jene Hügel, auf die buddhistische Meditationsstelle gebaut waren, bezeichnete Honigberger als &amp;#039;&amp;#039;Stupa&amp;#039;&amp;#039;. Das Gebäude in Shiwaki in Hindaki in Kabul Bagrami wird als &amp;#039;&amp;#039;Shahbahar&amp;#039;&amp;#039; {{FaS|شاه بهار}} &amp;quot;König&amp;#039;s Frühling&amp;quot;) genannt. Und in Balch hieß die Meditationstelle &amp;#039;&amp;#039;Naubahar&amp;#039;&amp;#039; oder [[Tacht-e Rostam (Balch)]] oder Naubahar. Tapah ye Rostam und Tacht ye Rostam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Könige ==&lt;br /&gt;
* Lalliya (auch: Kallar, reg. ca. 870–902)&lt;br /&gt;
* Samand (reg. ?)&lt;br /&gt;
* Kamaluka (reg. ca. 902–940)&lt;br /&gt;
* Bhima Deva (reg. ca. 940–965)&lt;br /&gt;
* Jaya Pala (alias Jaipal) (reg. ca. 965–1001/2)&lt;br /&gt;
* Ananda Pala (reg. 1001/02–1012)&lt;br /&gt;
* Trilochana Pala (Tarojanapal) (reg. 1008/13–1021)&lt;br /&gt;
* Bhima Pala (reg. 1021–1026)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Minoru Inaba: &amp;#039;&amp;#039;Across the Hindūkush of the ʿAbbasid Period.&amp;#039;&amp;#039; In: D. G. Tor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In The ʿAbbasid and Carolingian Empires. Comparative Studies in Civilizational Formation.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden/Boston 2018, S. 123 ff.&lt;br /&gt;
* Yogendra Mishra: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/dli.bengal.10689.12772 The Hindu Sahis of Afghanistan and the Punjab, A.D. 865-1026].&amp;#039;&amp;#039; Patna 1972. [grundlegend, hier aber nicht ausgewertet]&lt;br /&gt;
* Abdur Rehman: &amp;#039;&amp;#039;The Last Two Dynasties of the Sahis.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Canberra 1976 ([https://openresearch-repository.anu.edu.au/items/3785d8d7-d6de-4873-8ac1-6118104dc79e online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://pro.geo.univie.ac.at/projects/khm/showcases/showcase16?language=de |titel=Die Hindu-Schahis in Kabulistan und Gandhara und die arabische Eroberung |werk=Sonderausstellung: Die Münzen der Hunnen und Westtürken in Zentralasien und Indien |hrsg=Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums |datum=2012-12-01 |zugriff=2017-02-07}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie (Indien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Benowar</name></author>
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