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	<title>Hindenburgbau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:09:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hindenburgbau&amp;diff=1238363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ErikDunsing: Bild ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-10T05:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hindenburgbau.jpg|miniatur|Der Hindenburgbau im Januar 2008]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hindenburgbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein unter [[Denkmalschutz]] stehendes Büro- und Geschäftshaus in der [[Stuttgart]]er Innenstadt. Seit 2016 gehört das Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;Zentrum 01 GmbH&amp;#039;&amp;#039;, vorheriger Eigentümer war die &amp;#039;&amp;#039;[[Landesbank Baden-Württemberg|LBBW]] Immobilien&amp;#039;&amp;#039;. Im November 2010 wurde der Namenszug vom Gebäude entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenkriegszeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart, Hindenburgbau - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 000568.jpg|mini|Hindenburgbau im Oktober 1928 (Foto von [[Willy Pragher]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz Grasser Stuttgart Hindenburgbau.jpg|mini|Hindenburgbau, ca. 1937–1939 (Foto von [[Franz Grasser]])]]&lt;br /&gt;
Das Bauwerk gegenüber dem [[Stuttgart Hauptbahnhof|Stuttgarter Hauptbahnhof]] wurde in den 1920er-Jahren von [[Paul Schmohl]], [[Georg Stähelin]], [[Albert Eitel]] und [[Richard Bielenberg]] geplant und sollte 136 Meter lang und sieben Stockwerke hoch werden. Damit wäre ein Gegengewicht zu [[Paul Bonatz]]’ Bahnhofshalle geschaffen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1926 bis 1928 wurden nur drei Geschosse gebaut, auf deren Dach in einer quaderförmigen Kuppel das städtische [[Planetarium]] untergebracht wurde. Die Statik des Bauwerks war jedoch schon damals für weitere Geschosse ausgelegt. Am 29. Februar 1928 war der Bau bezugsfertig.&amp;lt;ref&amp;gt;Annegret Kotzurek, Rainer Redies: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart von Tag zu Tag 1900-1949. Eine Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2009, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgestaltung nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nachdem der Hindenburgbau im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teilweise zerstört worden war, wurde er ab 1948/1949 nach Plänen von [[Hans Paul Schmohl]] wieder aufgebaut. Diese Version des Gebäudes erhielt fünf Stockwerke, wobei die oberen Geschosse gegenüber den unteren zurücktreten und insgesamt als typische Vertreter ihrer Zeit leichter und geradliniger wirken als der ältere Teil des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgestaltung 2005/06 ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurde mit einem weiteren Umbau und einer zweiten Aufstockung nach Plänen des Stuttgarter Architekturbüros Sorg und Frosch begonnen. Eine sechste Etage, die sich nach Weisung der Denkmalschutzbehörde wiederum deutlich von den älteren Gebäudeteilen abheben sollte, andererseits aber an die Linienführung der bisherigen oberen beiden Etagen anschließt, wurde auf den Hindenburgbau aufgesetzt. Hauptelemente der Gestaltung der Doppelfassade, die zum [[Arnulf-Klett-Platz]], zur [[Königstraße (Stuttgart)|Königstraße]] und zur Lautenschlagerstraße hin ausgerichtet ist, sind Stahl und Glas. Die begehbare Galerie zwischen Außen- und Innenfassade bietet einen Panoramablick auf die Stuttgarter Innenstadt. Etwa 800 der insgesamt 1765&amp;amp;nbsp;m² dieser neuen Etage mietete der [[Städtetag Baden-Württemberg|Baden-Württembergische Städtetag]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an der Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 2009 beantragten der Stadtrat [[Hannes Rockenbauch]] ([[Stuttgart Ökologisch Sozial|SÖS]]) und die Stadträtin Ulricke Küstler ([[Die Linke]]) die Umbenennung des Hindenburgbaus. Begründet wurde dies damit, dass [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]] „Symbolfigur der Feinde der Demokratie und der [[Weimarer Republik]]“ gewesen sei und „[[Adolf Hitler|Hitler]] den Weg geebnet“ habe. Als neuer Name wurde „[[Carl von Ossietzky|Carl-von-Ossietzky]]-Bau“ oder eine Benennung nach [[Willi Bleicher]] bzw. [[Clara Zetkin]] vorgeschlagen. Vor dem Hintergrund, dass der Stuttgarter Gemeinderat im Sommer 2010 die im Jahr 1933 verliehene Ehrenbürgerwürde an Paul von Hindenburg förmlich aberkannte, zog die Eigentümerin des Gebäudes im November 2010 auch den Namen offiziell zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stadthistorische-debatte-hindenburgbau-verliert-namen.5f8f20a1-b528-48be-be44-f21da3973685.html |titel=Stadthistorische Debatte: Hindenburgbau verliert Namen |werk=Stuttgarter Zeitung |sprache=de |abruf=2025-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schriftzug an der Fassade wurde entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stephanstraße ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stephanstraße in Stuttgart verbindet den Hauptbahnhof mit dem [[Königsbau]] und verläuft parallel zur [[Königstraße (Stuttgart)|Königstraße]]. Sie beginnt als Fußgänger-Passage in der Mitte des Hindenburgbaus und ist an dieser Stelle auch schon so ausgeschildert. Im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;Postquartiers&amp;#039;&amp;#039;, auf der Rückseite der ehemaligen Oberpostdirektion, ist sie zuerst nur für den Anlieferverkehr, dann als Nebenstraße (Parkplätze/Parkhäuser) für den motorisierten Verkehr nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veräußerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2015 wurde der Gebäudekomplex für 101 Mio. Euro an die &amp;#039;&amp;#039;Zentrum 01 GmbH&amp;#039;&amp;#039; verkauft, deren Geschäftsführer [[Ferdinand Piëch (1965)|Ferdinand Piëch]] (Sohn des gleichnamigen ehemaligen VW-Aufsichtsratsvorsitzenden [[Ferdinand Piëch]]) ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hindenburgbau-verkauft-pi-ch-imperium-in-stuttgart-waechst-weiter.5b4948b5-a107-4161-a51e-7f5eb0c2670a.html Hindenburgbau in Stuttgart verkauft - Piëch-Imperium wächst weiter] Stuttgarter Nachrichten, 23. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. Mz.: &amp;#039;&amp;#039;Der Hindenburgbau in Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Bauformen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 27 (1928), S. 261–272 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/moderne_bauformen1928/0327 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*{{Anker| Stuttgart baut 2006}}&amp;#039;&amp;#039;Aufstockung des Hindenburgbaus. Eine Geschichte in drei Teilen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart baut. Entwicklungen und neue Bauprojekte&amp;#039;&amp;#039; 4.2006, Seite 54–57, [http://www.inarchive.com/page/2011-04-03/http://www.stuttgart-baut.de/bauprojekte.cgi?a=projekt_uebersicht&amp;amp;id=225 online:].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hindenburgbau (Stuttgart)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj80694270.html#|home Ansicht aus den 1930er-Jahren]&lt;br /&gt;
* [http://www.andreas-praefcke.de/carthalia/id/4602 Hindenburgbau auf Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.782809|EW=9.18096|type=landmark|dim=150|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paul von Hindenburg als Namensgeber|Bau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschäftshaus in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürogebäude in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuttgart-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErikDunsing</name></author>
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