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	<title>Himmeldunkberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Himmeldunkberg&amp;diff=453319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-11T22:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = Himmeldunkberg (Südseite).jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Südseite des Himmeldunkbergs&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 887.9&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = DE-NHN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG   = {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Bayern]]/[[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Rhön]] (Hohe Rhön)&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 50/25/22/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 9/57/35/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BY/DE-HE&lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Basalt]] und [[Tuff]]&lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Himmeldunkberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Himmeldunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|887.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg [[Vulkanismus|vulkanischen]] Ursprungs in der [[Rhön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name lässt sich zurückverfolgen auf eine Erwähnung bei der Feststellung der Grenzen des von [[Heinrich IV. (HRR)|König Heinrich IV.]] im Jahr 1059 der [[Abtei Fulda]] verliehenen [[Wildbann]]s &amp;#039;&amp;#039;Hugimuododung&amp;#039;&amp;#039; ([[althochdeutsch]]), das ‚Berg der Frau Hugimuot‘ bedeutet. Im [[Mittelhochdeutsch]]en wurde daraus &amp;#039;&amp;#039;Hügemodetunc, Hümededunc, Himmeldunk&amp;#039;&amp;#039;. Die manchmal noch anzutreffende Bezeichnung „Himmeldankberg“ geht auf eine falsche Namensnennung durch Kanzleien und Kartographen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;HAAS, TH. Die Bergnamen der Rhön. In: Fuldaer Geschichtsblätter 1/1925 S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gersfeld (Wachtküppel).jpg|mini|links|hochkant=1.5|Blick vom [[Wachtküppel]] über Gersfeld hinweg auf Hohe Hölle, Himmeldunkberg und Simmelsberg. Über die Pässe Schwedenwall (links) und Schwedenschanze (rechts) fließt Nebel.]]&lt;br /&gt;
Der Himmeldunkberg bildet zusammen mit dem [[Simmelsberg]] und der [[Hohe Hölle|Hohen Hölle]] eine Berggruppe zwischen den [[Gebirgspass|Pässen]] &amp;#039;&amp;#039;Schwedenschanze&amp;#039;&amp;#039; im Westen an der [[Bundesstraße 279]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Schwedenwall&amp;#039;&amp;#039; an der Landesstraße 3396 im Nordosten. Ob dieses Gelände das nordöstliche Ende des [[Dammersfeldrücken]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 140&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Schwenzer: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 140 Schweinfurt]]&amp;#039;&amp;#039; – Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1968 → [http://geographie.giersbeck.de/karten/140.pdf Online-Karte] (PDF; 4,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; darstellt oder den südwestlichen Teil der [[Lange Rhön|Langen Rhön]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rhönklub e.&amp;amp;nbsp;V., Rhönführer (Hrsg.), Fulda, 2008, Seiten&amp;amp;nbsp;304 bis&amp;amp;nbsp;310.&amp;lt;/ref&amp;gt; bildet, wird in der Literatur uneinheitlich beschrieben.  Gut 5 km nordöstlich des Himmeldunkbergs liegen jenseits des Schwedenwalls das [[Rotes Moor (Rhön)|Rote Moor]] und der [[Heidelstein]] unstrittig in der Langen Rhön, die zur [[Zentrale Rhön|Zentralen Rhön]] zählt. 2&amp;amp;nbsp;km südlich liegt der Ort Oberweißenbrunn, 4&amp;amp;nbsp;km südöstlich [[Bischofsheim in der Rhön]] und 3&amp;amp;nbsp;km nordwestlich [[Gersfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Gipfel des Himmeldunkbergs verlaufen die [[Rhein-Weser-Wasserscheide]], der [[Rhön#Wandern|Rhön-Höhen-Weg (RHW)]] und die Grenze zwischen [[Bayern]] und [[Hessen]], wobei der genaue Gipfel wenige hundert Meter südlich der Grenze in Bayern liegt. Von der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Bayern und dem Königreich Preußen zeugen die 1872 gesetzten Grenzsteine.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Himmeldunkberg besteht hauptsächlich aus [[Vulkanismus|vulkanischen]] Gesteinen ([[Basalt]]). Der Basalt des Berges ist Erosionsrest einer ehemals ausgedehnteren Basaltdecke. Das Gestein wurde auf der Ostseite der Kuppe als Feldspatbasalt ([[Tholeiit]]basalt) bestimmt. Im Süden und am angrenzenden Rockenstein wurde als [[Nephelin]]-Basalt angesprochen. Am Westabhang des Berges findet sich stark verwitterter, älterer [[Phonolith]], es handelt sich um das südöstlichste Vorkommen dieses Gesteins in der Rhön. Einschlüsse von Phonolith in Feldspatbasalt am Rockenstein zeigen, dass dieser von dem jüngeren Basalt durchschlagen wurde. Die Basaltdecke wird im Süden unterlagert von [[Tuffbrekzie]], im Osten von geschichtetem [[Tuff]] geringer Mächtigkeit. Möglicherweise handelt es sich um Ablagerungen in einem [[Diatrem]] (Vulkanschlot). Im Osten lagert der Basalt direkt auf triassischen Sedimenten des [[Röt-Formation|Röt]] (so in der Senke zwischen Himmeldunkberg und Hoher Hölle) und [[Muschelkalk]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Bücking: Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten Bundesstaaten, Lieferung 171, Blatt Gersfeld. Herausgegeben von der Königlich Preußischen Geologischen Landesanstalt, Berlin 1909. Geologische Karte, aufgenommen durch H.Bücking 1890-1893. ([https://e-docs.geo-leo.de/handle/11858/6441 PDF download] bei GEO-LEO, herausgegeben von der Universitätsbibliothek der TU Bergakademie Freiberg (UBF) und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Nordhang fällt steil ab und ist mit Laubmischwald bewachsen. Der Südwest- bis Osthang ist unbewaldet, hier wachsen hauptsächlich Gräser, [[Schlehe]]n, [[Hagebutten]], [[Silberdistel]]n und [[Glockenblume]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gipfelplateau bietet einen ausgezeichneten Blick über Bischofsheim zum [[Kreuzberg (Rhön)|Kreuzberg]], zur [[Burgruine Osterburg (Rhön)|Osterburg]], zum [[Arnsberg (Bayerische Rhön)|Arnsberg]], zu den Schwarzen Bergen, zum Schachen, zum [[Eierhauckberg|Eierhauck]], zum [[Dammersfeldkuppe|Dammersfeld]], zum Reesberg, ins Tal der [[Brend (Fluss)|Brend]] und der oberen [[Sinn (Fluss)|Sinn]]. Bei sehr guten Sichtverhältnissen reicht der Blick bis zum [[Fichtelgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmeldunkberg liegt im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Freizeitgestaltung, da er einerseits ein ökologisch sensibles und einzigartiges Gebiet darstellt und andererseits ein wegen der Aussicht attraktives Ziel für Wanderer und Mountainbiker ist. Darüber hinaus weist er für den motorlosen Luftsport das einzige geeignete Gelände mit Ost-/Südost-Exposition im Umkreis von etwa 50&amp;amp;nbsp;km auf. Das Mountainbiken ist nur auf Wegen mit dem Mountainbike-Zeichen erlaubt. [[Hängegleiter|Drachen-]] und [[Gleitschirmflug|Gleitschirmflieger]] nutzen den Berg nicht mehr, [[Modellflug]] ist nur noch eingeschränkt möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.rc-network.de/index.php/Himmeldunkberg RC-Network.de], abgerufen am 2. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südosthang steht auf {{Höhe|835|DE-NHN|link=false}} die [[Würzburger Bergbund-Hütte]], eine Selbstversorger-Hütte der [[Deutscher Alpenverein|DAV]]-Sektion Bergbund Würzburg. Pläne zur Verlegung der Hütte in ein naturschutzfachlich weniger konfliktreiches Gelände scheiterten an fehlenden Finanzmitteln.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=50 Jahre Würzburger Bergbund-Hütte (1958-2008)|url=http://www.bergbund-wuerzburg.de/huette/geschichte.html |wayback=20150930220616}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 wurde auf dem Himmeldunkberg ein 10,70&amp;amp;nbsp;m hohes und 11&amp;amp;nbsp;t schweres Gipfelkreuz errichtet. Dazu wurden im bis dahin unbebauten Gipfelbereich bis in eine Tiefe von 1,60&amp;amp;nbsp;m 12&amp;amp;nbsp;m³ Beton verbaut. Das Stahlkreuz wurde an 16 einbetonierten Edelstahlankern verschraubt, welche ihm auch ohne Abspannung eine hohe Standfestigkeit verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infranken.de/lk/bad-kissingen/bad-brueckenau/ein-kreuz-fuer-den-gipfel-art-5523768 infranken.de] vom 18. August 2022, abgerufen am 15. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infranken.de/lk/bad-kissingen/bad-brueckenau/kreuz-auf-dem-himmeldunkberg-ist-herzenssache-der-helfer-art-5585718 infranken.de] vom 15. November 2022, abgerufen am 15. Februar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 150&amp;amp;nbsp;m südwestlich unterhalb des Gipfels befinden sich die &amp;#039;&amp;#039;Hexenbuchen&amp;#039;&amp;#039;, eine Gruppe alter [[Rotbuche]]n, die in früheren Zeiten weidenden Tieren als Sonnen- und Wetterschutz dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.m-klueber.de/Foto/Rhoen/18.htm | wayback=20130525133042 | text=Die Hexenbuchen am Himmeldunk}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;138&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hexenbuche mit Kreuzberg.jpg|Hexenbuche im Winter, Blick zum Kreuzberg&lt;br /&gt;
Fernsicht vom Himmeldunkberg.jpg|Fernsicht zu den Gleichbergen und zum Fichtelgebirge&lt;br /&gt;
Himmeldunkberg Gipfelkreuz II.jpg|Das 2022 errichtete Gipfelkreuz&lt;br /&gt;
Winter in der Südlichen Hochrhön.jpg|Ausblick über die [[Südliche Hochrhön]]&lt;br /&gt;
Himmeldunkberg vom Arnsberg.jpg|Blick vom [[Arnsberg (Bayerische Rhön)|Arnsberg]] nach Norden zum Himmeldunkberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in der Rhön]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=10061 &amp;#039;&amp;#039;Aus der Rhön zum Fichtelgebirge&amp;#039;&amp;#039;]&amp;amp;nbsp;– Panorama vom Himmeldunkberg (Beschriftung von Sichtzielen zuschaltbar), auf panorama-photo.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Objekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohe Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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