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	<title>Himberg (Westerwald) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:41:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Himberg_(Westerwald)&amp;diff=2651326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDD-1991: Himberger See in Einleitung</title>
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		<updated>2025-08-12T19:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Himberger See in Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Himberger See 003.jpg|mini|Himberger See, Luftaufnahme (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aegidienberg Himberger See.jpg|miniatur|Himberger See (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Himberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|335.2|DE-NN|link=true}}&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe laut [[Deutsche Grundkarte]] 1:5.000 und [[Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Topografische Karte|Topographische Karte]] 1:25.000. 5309 Königswinter&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-89439-261-4, 22. Auflage, Bonn 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Angabe mutmaßlich veraltet, aber keine neuere verfügbar--&amp;gt; hoher Berg am Rande des [[Rheinwesterwälder Vulkanrücken]]s im [[Niederwesterwald]]. Er liegt in [[Aegidienberg]], einem Stadtbezirk von [[Bad Honnef]] im nordrhein-westfälischen [[Rhein-Sieg-Kreis]], zwischen den Ortsteilen [[Himberg (Bad Honnef)|Himberg]] im Norden und [[Rottbitze]] im Südosten. Der Berg ist namensgebend für den auf ihm gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Himberger See&amp;#039;&amp;#039; und erhebt sich nur leicht, höchstens 30 m, oberhalb der umliegenden Ortschaften, wobei er zum Teil selbst bebaut ist. Bei der am Himberg auftretenden Gesteinsart handelt es sich um [[Alkalibasalt]], der hier in Form sogenannter &amp;#039;&amp;#039;[[Krotzen (Geologie)|Krotzen]]&amp;#039;&amp;#039; auftritt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen]] (Hrsg.); [[Georg Ernst Wilhelm Berg|Georg Berg]], Otto Burre, Gangolf Knapp (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Blatt 5309 Königswinter&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde am Himberg, der früher eine Höhe von {{Höhe|340|DE-NN}} hatte (Stand: 1893)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Topographische Karte]] (1:25.000) 1895, basierend auf der [[Preußische Neuaufnahme|Königlich Preußischen Landesaufnahme]] 1893&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem Abbau von [[Basalt]] begonnen. Zunächst von Pächtern aus der Umgebung (darunter Christian Uhrmacher) betrieben, wurde der Abbau ab 1877 durch den [[Linz am Rhein|Linzer]] Louis Weinstock intensiviert. Nachdem das gewonnene Material zunächst mit [[Pferdefuhrwerk]]en durch die [[Landesstraße 144|Schmelztalstraße]] nach Honnef transportiert wurde, erfolgte dies ab 1879 durch eine neugebaute [[Schmalspurbahn]] nach Rottbitze, wo eine auch durch den Steinbruch am [[Dachsberg (Westerwald)|Dachsberg]] angefahrene Verladestation bestand. Am Himberg befand sich die Betriebsstätte inkl. Werkstatt und Lokschuppen auf etwa {{Höhe|320|DE-NN}} Höhe. 1895 wurde die Schmalspurbahn bei Umquerung des Himbergs durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Logebach]]tal&amp;#039;&amp;#039; bis zum [[St. Servatiuskapelle (Bad Honnef)|Servatiushof]] sowie von dort aus als [[Pferdebahn]] durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Schmelztal]]&amp;#039;&amp;#039; bis kurz vor Bad Honnef verlängert. Der Abzweig von der Strecke, die den Steinbruch direkt anband, lag rund 600 Streckenmeter südöstlich des Himbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 übernahm die neugegründete &amp;#039;&amp;#039;Basaltgewerkschaft Honnef&amp;#039;&amp;#039; mit Weinstock als Teilinhaber den Betrieb am Himberg, der ab 1897 um den ehemaligen Abbaubereich von Christian Uhrmacher erweitert wurde. Später wurde die Linzer [[Basalt AG]] zum Pächter des Steinbruchs. Ab 1905 diente für den Abtransport statt der Strecke durch das Schmelztal eine neugebaute Anschlussbahn vom Bahnhof der [[Bröltalbahn]] in [[Eudenbach|Rostingen]] nach Rottbitze. Nach einer Stilllegung im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde der Abbau am Himberg wiederaufgenommen und dann 1929 erneut eingestellt, wobei die Basalt AG weiterhin den Lokschuppen des Steinbruchs nutzte. In dessen Abbauvertiefung entstand nach der Stilllegung ein schnell als [[Badesee]] genutztes Abgrabungsgewässer ([[Tagebaurestsee]]), das nach der [[Machtergreifung|nationalsozialistischen Machtergreifung]] am 30. März 1933 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hindenburg-See&amp;#039;&amp;#039; erhielt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Ansgar Sebastian Klein]] | Titel=Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus im Siebengebirge | Jahr=2008 | Seiten=179 | Verlag= Klartext Verlag | Ort= Essen | ISBN=978-3-89861-915-8 }} (zugleich Dissertation Universität Bonn, 2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1935 kam es anlässlich der [[Schotter]]gewinnung für den Bau der nahegelegenen [[Bundesautobahn 3|Reichsautobahn]] zur Wiederinbetriebnahme des Steinbruchs sowie zum Bau einer [[Brecher (Zerkleinerungsmaschine)|Brecheranlage]], sodass der See wieder trockengelegt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Himberger See}}Als der Steinbruch endgültig im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stillgelegt wurde – der Pachtvertrag lief ohnehin regulär zum 1. November 1946 aus – füllte sich dieser erneut mit Oberflächenwasser. Das auf diese Weise entstandene Abgrabungsgewässer erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Himberger See&amp;#039;&amp;#039; ([[Pegel#Wasserspiegel|Wasserspiegel]]höhe: {{Höhe|318.7|DE-NHN}}&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe laut [[Digitales Geländemodell|Digitalem Geländemodell]] und [[Digitale Topographische Karte|Digitaler Topographischer Karte]] 1:10.000 (abrufbar im Kartendienst [[TIM-online]])&amp;lt;/ref&amp;gt;). Er wird als Badesee und Naherholungsgebiet genutzt, ist mit einer 10 [[Hektar]] großen Fläche als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen und umfasst selbst eine Fläche von etwa 1,5 Hektar. 1960 wurde ein [[Hochbehälter]] am topographisch aufgrund seiner Höhenlage dafür geeigneten Himberger See errichtet, in den Wasser aus einer [[Quelle]] in der südlich gelegenen Waldflur &amp;#039;&amp;#039;Im Schwarzen Bruch&amp;#039;&amp;#039; gepumpt und anschließend in die Wasserleitungen für die umliegenden Ortschaften gespeist wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Gast: &amp;#039;&amp;#039;Aegidienberg im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Aegidienberg 1964, S. 297–299.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 besaß der Himberger See mit der [[Gewässergüteklasse|Güteklasse I]] eine sehr gute Wasserqualität und wies eine nur schwach entwickelte [[Litoral]]zone auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landschaftsverband Rheinland]], Referat Landschaftsplanung (Hrsg.); [[Harald Zepp]]: &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Siebengebirge. Inhalte vorliegender natur- und landschaftskundlicher Grundlagen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Landesentwicklung&amp;#039;&amp;#039;, 39). Rheinland-Verlag, Köln 1982, ISBN 3-792-70706-3, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Rottbitzer Südseite des Himbergs ist ein Sportplatz entstanden, der auf ein früheres Übungslager des nationalsozialistischen [[Reichsarbeitsdienst]]es zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carsten Gussmann, Wolfgang Clössner: &amp;#039;&amp;#039;Die Heisterbacher Talbahn und Industriebahnen im Siebengebirge: Geschichte, Fahrzeuge, Gleispläne und Karten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Regionale Verkehrsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 39). EK-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2006, ISBN 3-88255-456-8, S. 40–42, 51/52 u. 61–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/38/45.0/N |EW=7/18/18.64/E |type=mountain |dim=1000 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Honnef)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aegidienberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDD-1991</name></author>
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