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	<title>Himbeerkäfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:33:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Himbeerk%C3%A4fer&amp;diff=148423&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:D6:3700:5E00:B1C8:47AE:A654:8635: /* Gegenmaßnahmen */</title>
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		<updated>2023-09-06T18:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gegenmaßnahmen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Himbeerkäfer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Byturus tomentosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl de Geer|De Geer]], 1774)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Byturus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Blütenfresser&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Byturidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Polyphaga&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Käfer&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coleoptera&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Byturus tomentosus01.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Himbeerkäfer (&amp;#039;&amp;#039;Byturus tomentosus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Himbeerkäfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Byturus tomentosus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Dermestes flavescens&amp;#039;&amp;#039; (Marsham, 1802), &amp;#039;&amp;#039;Byturus olivaceus&amp;#039;&amp;#039; (Fournel, 1840), &amp;#039;&amp;#039;Bytus urbanus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Horticola urbanus&amp;#039;&amp;#039; (Lindemann, 1865)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fauna&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Fauna Europaea|titel=Byturus tomentosus (De Geer 1774)|zugriff=27.05.2007|url={{FaunaEuropaea|ID=2075b1bb-3ea5-4121-98f1-f125d5605caf|WissName=Byturus tomentosus|Rang=Art|Linktext=nein}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Käfer]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Blütenfresser]] (Byturidae). Der Himbeerkäfer ist einer der häufigsten Schädlinge an Himbeeren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baroffio2009&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Käfer werden 3,2 bis 4&amp;amp;nbsp;mm und teils 5&amp;amp;nbsp;mm lang. Sie haben einen ovalen Körperbau und sind dicht und kurz behaart. Junge Tiere sind zunächst hellbraun. Später besitzen sie eine braungraue bis graue Färbung. Die Fühler sind elfgliedrig und haben eine dreigliedrige Keule. Die Augen sind klein, wobei die Augenlänge geringer ist als die halbe Stirnbreite zwischen den Augen. Die Füße sind fünfgliedrig; die Klauenbasis ist mit einem breiten Zahn versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahradnik&amp;quot;&amp;gt;Jiři Zahradnik, Irmgard Jung, Dieter Jung et al.: &amp;#039;&amp;#039;Käfer Mittel- und Nordwesteuropas&amp;#039;&amp;#039;, Parey Berlin 1985, ISBN 3-490-27118-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Punktierung der Flügeldecken ist sehr fein und dicht verteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritzsche1994&amp;quot;/&amp;gt; Larven sind 6 bis 8&amp;amp;nbsp;mm lang, blass ockerbraun mit dunklen, braunen Platten auf der Rückenseite jedes Körpersegments.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mariéthoz2007&amp;quot;&amp;gt;Jimmy Mariéthoz u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kulturhinweise zum Himbeerenanbau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Beeren&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 9 (2007), S. 52–75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Larve hat drei Beinpaare in Brusthöhe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich1996&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Friedrich, Hans Rode u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenschutz im integrierten Obstbau&amp;#039;&amp;#039;, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 1996, S. 404, ISBN 3-8001-5541-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensweise ===&lt;br /&gt;
Im Mai, wenn die Bodentemperaturen 14&amp;amp;nbsp;°C erreichen, schlüpfen die Käfer aus ihren Überwinterungsverstecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich1996&amp;quot;/&amp;gt; Die Befruchtung der Weibchen findet etwa Mitte Mai statt. Die Käfer fressen zunächst an Knospen und jungen Blättern der [[Himbeere]] oder [[Brombeeren]]. Der Fraß beginnt, wenn die Blütenknospen noch geschlossen sind. Die Blüten werden dabei leer gefressen. Im Juni sind die Käfer oft an Knospen und Blüten zu finden. Sie fressen dort [[Pollen]]. Sie legen ihre Eier an die [[Staubblatt|Staubgefäße]] offener Blüten oder an unreife Früchte ab. Ein Weibchen legt 30 bis 40 Eier einzeln an die Brutplätze. Nach sechs bis acht Tagen schlüpfen die Larven. Die [[cremefarbe]]nen Larven entwickeln sich dann in den Zapfen der Früchte und sind zur Zeit der Himbeerreife ausgewachsen. Sie haben einen braunen Kopf und werden oft als &amp;#039;&amp;#039;Himbeermaden&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Himbeerwürmer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, da sie erst den Fruchtboden und anschließend die Frucht von innen fressen. Es handelt sich aber nicht um [[Made]]n, sondern um Larven. Die Larve findet sich in den zackigen Fraßgängen, die mit Kot gefüllt sind. Nach 35 bis 40 Tagen sind die Larven voll ausgewachsen. Die ausgewachsenen Larven verlassen die Frucht beim Reifen der Himbeere. Sie lassen sich zu Boden fallen, graben sich ein und verpuppen sich. Nach fünf bis sechs Wochen schlüpft der fertige Käfer, der sein Winterquartier jedoch erst im Frühjahr verlässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritzsche1994&amp;quot;&amp;gt;Rolf Fritzsche, Rolf Keilbach, Horst Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzen-, Vorrats- und Materialschädlinge Mitteleuropas mit Hinweisen auf Gegenmaßnahmen&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Fischer Verlag, Jena 1994, S. 165, ISBN 3-3346-0531-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mariéthoz2007&amp;quot;/&amp;gt; Der Himberkäfer bildet eine Generation pro Jahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börner2009&amp;quot;&amp;gt;Horst Börner, Jens Aumann und Klaus Schlüter: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Springer Verlag, Berlin 2009, S. 254, ISBN 978-3-540-49067-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies gilt auch südlich der Alpen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pollini2007&amp;quot;&amp;gt;Aldo Pollini: &amp;#039;&amp;#039;La difesa delle piante da frutto. Sintomi, diagnosi, terapia&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Edagricole, Bologna 2007, S. 212–215, ISBN 978-88-506-5246-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorkommen und Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Der Himbeerkäfer kommt auch an Brombeeren vor und wird gelegentlich auch an [[Kulturapfel|Apfel]], [[Kultur-Birne|Birne]], [[Weißdorn]], [[Vogel-Kirsche|Kirsche]] und [[Pflaume]] angetroffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritzsche1994&amp;quot;/&amp;gt; Sie leben jedoch auch auf Unkräutern und im Speziellen auf Löwenzahn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich1996&amp;quot;/&amp;gt; Der Himbeerkäfer ist in der [[Paläarktis]] verbreitet, man findet ihn im Norden bis ins mittlere [[Norwegen]] und [[Finnland]] sowie im Norden [[Schweden]]s. Auf den [[Britische Inseln|Britischen Inseln]] ist er ebenfalls häufig anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahradnik&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Frambozenkever.jpg|mini|Larve an Himbeerfrucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Teckning av hallonskallbage.jpg|mini|Käfer und Larve an Himbeere]]&lt;br /&gt;
=== Ähnliche Arten ===&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Art ist &amp;#039;&amp;#039;[[Byturus ochraceus]]&amp;#039;&amp;#039;, die goldbraun gefärbt und etwas größer ist. Sie zeichnet sich durch größere Augen aus, deren Länge größer ist als der halbe Abstand zwischen den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflanzenschädigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symptome ===&lt;br /&gt;
Die Käfer sind Schädlinge und hinterlassen an Himbeer- und Brombeersträuchern Fraßschäden an Knospen, Blüten und jungen Früchten. Dadurch bleiben die Früchte im Wachstumsrückstand, verformen sich, werden unansehnlich und für den Frischkonsum und Vermarktung unbrauchbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich1996&amp;quot;/&amp;gt; Auch in der Konservenproduktion ist der Schädling äußerst unerwünscht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börner2009&amp;quot;/&amp;gt; Offene Blüten werden von den Käfern befallen, wobei die Staubgefäße und Stempel gefressen werden, ohne dass wirklich Schaden entsteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritzsche1994&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Soll mechanisch abgewehrt werden, müssen die Käfer so früh wie möglich zur Flug- und Eiablage mehrmals abgesammelt werden. Dies kann durch Abklopfen und Einsammeln erfolgen. Oft ist jedoch keine Bekämpfung erforderlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fritzsche1994&amp;quot;/&amp;gt; Dazu kann auch eine Falle mit Lockstoff (Himbeerduft) verwendet werden, die Käfer stark anlocken und in der die Käfer ertrinken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baroffio2009&amp;quot;&amp;gt;Catherine Baroffio: &amp;#039;&amp;#039;Duftstoff-Falle gegen Himbeerkäfer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Bauer&amp;#039;&amp;#039;, 28. Oktober, 2009, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Herbstsorten mit Ertrag erst zum Herbst, die nicht vom Himbeerkäfer befallen werden, eignen sich besonders für den ökologischen Anbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börner2009&amp;quot;/&amp;gt; Zur direkten chemischen Bekämpfung im Knospenstadium der Himbeeren sind [[Pflanzenschutzmittel]], die die Wirkstoffgruppe [[Pyrethroide]] und [[Phosphorsäureester]] enthalten, wirksam. Auch die Wirkstoffe [[Diflubenzuron]], [[Spinosad]], [[Chlorpyriphos]], [[Phosalone]], [[Etofenoprox]] und [[Thyocyclam-hydrogen-oxalat]] sind befallsreduzierend. Chemische Mittel sind jedoch meist toxisch für Nützlinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mariéthoz2007&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pollini2007&amp;quot;/&amp;gt; [[Vergissmeinnicht]] und [[Wurmfarn]] in der Nähe von Himbeeren verringern den Madenbefall durch den Himbeerkäfer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wildfind.com/artikel/schutzpflanzen-und-partnerpflanzen |titel=Schutzpflanzen und Partnerpflanzen |sprache=de |abruf=2023-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Byturus tomentosus|Himbeerkäfer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Himbeerkafer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Käfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schädling im Obstbau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:D6:3700:5E00:B1C8:47AE:A654:8635</name></author>
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