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	<title>Himavanta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:38:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Himavanta&amp;diff=283145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: -etwas weniger schwärmerisch</title>
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		<updated>2025-02-05T12:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-etwas weniger schwärmerisch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Watsuthathimaphan.jpg|mini|Himaphan-Wandmalerei im Ubosot des [[Wat Suthat]], Bangkok]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Himavānta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im [[Sanskrit]] und [[Pali]] für „schneereiche [Berge]“; {{thS|ป่าหิมพานต์|RTGS=&amp;#039;&amp;#039;Pa Himmaphan&amp;#039;&amp;#039;}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Himaphan&amp;#039;&amp;#039;; [[Khmer-Sprache|Khmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Himapean&amp;#039;&amp;#039;, [[Birmanische Sprache|birmanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Himawunta&amp;#039;&amp;#039;, bedeutungsgleich mit &amp;#039;&amp;#039;[[Himalaya]]&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Waldgebiet aus der [[Hinduismus|hinduistischen]] und [[Buddhismus|buddhistischen]] [[Mythologie]], das insbesondere in der Kunst und Literatur der Länder des südostasiatischen Festlands ([[Myanmar]],&amp;lt;ref&amp;gt;John Falconer: &amp;#039;&amp;#039;Burmese Design and Architecture.&amp;#039;&amp;#039; Periplus, Hongkong 2000, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Patricia Herbert: &amp;#039;&amp;#039;Burmese cosmological manuscripts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Burma. Art and Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; British Museum Press, London 2002, S. 77–97, auf S. 89 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;U Khin Zaw: &amp;#039;&amp;#039;Burmese Culture. General and Particular.&amp;#039;&amp;#039; Sarpay Beikman, Rangun 1981, S. 17–19&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Thailand]],&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Ginsburg: &amp;#039;&amp;#039;Thai Art and Culture. Historic Manuscripts from Western Collections.&amp;#039;&amp;#039; British Library, London 2000, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kambodscha]],&amp;lt;ref&amp;gt;Ashley Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Buddhism in Cambodia. Rupture and Continuity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Buddhism in World Cultures.&amp;#039;&amp;#039; ABC-CLIO, Santa Barbara CA 2006, S. 129–167, auf S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Laos]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wajuppa Tossa: &amp;#039;&amp;#039;Lao Folktales.&amp;#039;&amp;#039; Libraries Unlimited, Westport CT 2008, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;) thematisiert wird. Es liegt an den Hängen des Weltenberges [[Meru (Mythologie)|Meru]], der zentralen Achse der buddhistischen Welt. Der Berg Meru liegt im nördlichen Bereich des [[Jambudvipa|Jambu-Kontinents]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
In der thailändischen Kosmologie [[Traibhumikatha|Traiphum Phra Ruang]] aus dem 14. Jahrhundert wird der Himaphan-Wald folgendermaßen lokalisiert: Im großen Salz-Ozean zwischen den Eisen-Bergen und den sieben Bergketten, die den Berg Meru umgeben, liegen demnach vier Kontinente: im Osten &amp;#039;&amp;#039;Pubbavideha&amp;#039;&amp;#039;, im Norden &amp;#039;&amp;#039;Uttarakuru&amp;#039;&amp;#039;, im Westen &amp;#039;&amp;#039;Aparagoyana&amp;#039;&amp;#039; und im Süden der Jambu-Kontinent ([[Sanskrit]] &amp;#039;&amp;#039;Jambudvipa&amp;#039;&amp;#039;, Thai: {{lang|th|ชมพูทวีป}} – „Chomphuthawip“), auf dem die Menschen leben. &amp;#039;&amp;#039;Jambudvipa&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „Kontinent der Jambu-Früchte“, das sind süße große Früchte, die am [[Weltenbaum|Lebensbaum]] Jambu reifen. In Tibet heißt derselbe Baum &amp;#039;&amp;#039;Jambi&amp;#039;&amp;#039;, bei den Mongolen &amp;#039;&amp;#039;Zambu&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Jambu-Kontinents liegt der Himaphan-Wald in den Himaphan-Bergen. Die Himaphan-Berge sind 500 [[Yojana]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;Yojana&amp;#039;&amp;#039; (auf [[Thailändische Schrift|Thai]]: {{lang|th|โยชน์}}) ist ein antikes Längenmaß. Es entspricht ungefähr 16 km.&amp;lt;/ref&amp;gt; hoch. Sie erstrecken sich über 3.000 Yojana und haben 84.000 Bergspitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Three Worlds According to King Ruang. A Thai Buddhist Cosmology.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und annotiert von Frank E. Reynolds, Mani B. Reynolds. University of California, Center for South and Southeast Asian Studies, Berkeley 1982, S. 290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nareepol.JPG|mini|Der Nariphon-Baum, dessen Früchte schöne junge Frauen sind, wächst im Himaphan-Wald. [[Schwarzgoldlack-Malerei]] im Wat [[Phra Pathom Chedi]].]]&lt;br /&gt;
Im Himaphan-Wald gibt es viele wundersame Bäume, wie zum Beispiel den Jungfrauen-Baum, der anstelle von Früchten junge Mädchen trägt. Sie sind wie Mädchen, die gerade 16 Jahre alt geworden sind. Wenn Männer sie sehen, verlieben sie sich auf der Stelle. Wenn sie auf den Boden fallen, versammeln sich viele Vögel, um sie zu fressen, wie Bären, die sich am Honig laben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuße der Himaphan-Berge gibt es sieben große Gewässer, die nie trübe werden oder gar austrocknen. Sie sind zum Teil mit schönen Pflanzen, verschiedenen Lotusarten und Wasserlilien bewachsen. Eines dieser Gewässer wird &amp;#039;&amp;#039;Anotatta-See&amp;#039;&amp;#039; genannt. In der Nähe des Anotatta-Sees gibt es fünf Bergketten, die alle 200 Yojana hoch sind. Einer dieser Berge wird &amp;#039;&amp;#039;Kelasa&amp;#039;&amp;#039; (vgl. [[Kailash]]) genannt, wo die &amp;#039;&amp;#039;[[Kinnari]]s&amp;#039;&amp;#039; leben. Die fünf Bergketten sind reich an vielen besonderen Edelsteinen. Schwäne und Elefanten leben hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anotatta-See entspringen vier Flüsse, die zunächst dreimal um den See herumfließen, bevor sie nach Nordosten, Nordwesten, nach Südwesten und nach Süden fließen, bis sie in den großen Salz-Ozean münden. Der südliche Fluss, nachdem er sich seinen Weg durch die Bergketten gebahnt hat, teilt sich auf in 5 große Flüsse, wie die Finger an einer Hand. Einer wird &amp;#039;&amp;#039;Ganga&amp;#039;&amp;#039; genannt, ein anderer &amp;#039;&amp;#039;Yamuna&amp;#039;&amp;#039;, einer &amp;#039;&amp;#039;Aciravati&amp;#039;&amp;#039;, einer &amp;#039;&amp;#039;Mahi&amp;#039;&amp;#039; und einer &amp;#039;&amp;#039;Sarabhu&amp;#039;&amp;#039;. Diese Flüsse fließen durch das Land der Menschen, bevor sie in den Ozean münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vögel und die anderen Tiere des Himaphan-Waldes kommen zum Trinken an den Anotatta-See. Am Rand des Sees gibt es vier riesige Wasserspeier. Die Wasserspeier haben die Form von Tierköpfen: ein Bulle, ein Pferd, ein Elefant und ein Löwe. Das Wasser aus diesen Wasserspeiern fließt zunächst dreimal um den Anotatta-See herum, bevor es in einen Ozean mündet. Das Wasser aus einem der vier Wasserspeier fließt zuerst dreimal um den See herum. Es wird &amp;#039;&amp;#039;Avatta-Ganga&amp;#039;&amp;#039; genannt und ist 4.000 [[Wa (Längenmaß)|Wa]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;Wa&amp;#039;&amp;#039; ist ebenfalls ein altes Längenmaß. 1 Yojana enthält 8000 Wa. Also entspricht 1 Wa ungefähr 2 Meter.&amp;lt;/ref&amp;gt; breit. Nach etwa 480.000 Wa trifft es auf einen Berg, wo es 60 Yojana hoch schießt und dann 6.000 Wa um den Berg herum und es wird jetzt &amp;#039;&amp;#039;Akasan-Ganga&amp;#039;&amp;#039; genannt. Daraufhin fällt es auf einen Felsen mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Tiyaggala-Felsen&amp;#039;&amp;#039;, wo es einen See bildet, der &amp;#039;&amp;#039;Tiyaggala-Lotus-See&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Es fließt weiter aus dem Lotus-See heraus für 480.000 Wa und führt durch felsiges Gelände, wo es &amp;#039;&amp;#039;Bahala-Ganga&amp;#039;&amp;#039; heißt. Für weitere 480.000 Wa fließt es unterirdisch, &amp;#039;&amp;#039;Ummagga-Ganga&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dann trifft es auf den &amp;#039;&amp;#039;Vijjha Natirag Chana-Berg&amp;#039;&amp;#039;, wo es wieder aus dem Untergrund auftaucht, um hier die fünf großen Flüsse der alten asiatischen Welt zu bilden: den &amp;#039;&amp;#039;Ganga&amp;#039;&amp;#039; ([[Ganges]]), den Aciravati ([[Irrawaddy]]), den Sarabhu ([[Saluen]]), den Mahi und den [[Yamuna]] (Jumna).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreaturen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Suphannahongsa bow.jpg|mini|[[Königliche Barkenprozession Thailand|Königliche Barke]] mit dem Kopf eines Haṃsa-Schwans]]&lt;br /&gt;
Im Himaphan-Wald gibt es viele merkwürdige Tiere. Neben den [[Garuda]]s, den [[Naga (Mythologie)|Nagas]], Schwänen &amp;#039;&amp;#039;(haṃsa)&amp;#039;&amp;#039; und Vögeln sind da zum Beispiel die Edelstein-Elefanten, deren Familie &amp;#039;&amp;#039;Chaddanta&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Die Vertreter dieser Familie sind würdig, einem [[Chakravartin]] (einem universellen Weltenherrscher) als Reittier zu dienen. Sie sind groß und stark und ihre Körper sind weiß wie das Mondlicht in einer Vollmondnacht, ihre Füße rot wie die aufgehende Sonne und ihre Rüssel rot wie ein roter Lotus. Sie können geschwind durch die Lüfte reisen wie perfekte Heilige. Sie bewegen sich durch die Luft wie der königliche goldene Schwan. Diese Elefanten sind so groß wie ein silberner Berg von Vissukhamma geschaffen. Sie sind zahm und erfahren, wie wirklich alte Elefanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist auch die &amp;#039;&amp;#039;Sindhava&amp;#039;&amp;#039;-Familie der Edelstein-Pferde, deren König &amp;#039;&amp;#039;Valakha&amp;#039;&amp;#039; heißt. Sie sind weiß wie die Wolken oder der Nebel und sie umgibt eine grünliche Aura wie von einem Blitz. Das Haar auf ihren Köpfen ist schwarz und glänzend wie der Hals einer Krähe, es glänzt wie ein Saphir. Ihre Mähne ist weiß und weich und schimmert wie der Mond und es bewegt sich im Wind so elegant wie Halme aus Plong-Gras. Auch sie können durch die Lüfte fliegen wie Einsiedler, die ihre magischen Kräfte zum Fliegen benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Die Beschreibungen dieser Tiere im [[Traibhumikatha|Traiphum Phra Ruang]] haben Generationen von thailändischen Künstlern inspiriert, um sie etwa auf der Bühne darzustellen oder in Malereien auf den Wänden heiliger Gebäude in Tempeln als Lobpreisung des Buddha abzubilden. Die Malerei auf der östlichen Wand des [[Bot (Tempelraum)|Ubosot]] im [[Wat Suthat]] in Bangkok zeigt die gesamte Reichhaltigkeit der [[Fabelwesen]] im Himaphan-Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Myanmar bildet die szenische Darstellung des &amp;#039;&amp;#039;Himawunta&amp;#039;&amp;#039;-Waldes die Eröffnung des traditionellen Marionettentheaters &amp;#039;&amp;#039;[[Yoke thé]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank E. Reynolds, Mani B. Reynolds (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;Three worlds According To King Ruang&amp;#039;&amp;#039;. Berkeley, 1982. ISBN 0-89581-153-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mythological beings from Himmaphan Forest|Mythologische Wesen des Himaphan-Waldes}}&lt;br /&gt;
* [http://www.himmapan.com/himmapan_creatures.html Himmapan Creatures] – eine (engl.) Übersicht über die verschiedenen Fabeltiere des Himaphan-Waldes mit vielen Abbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der indischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thailändische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südostasiatische Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Myanmar)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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