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	<title>Hilssandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:45:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilssandstein&amp;diff=1440918&amp;oldid=prev</id>
		<title>139.174.85.28: /* Verwendung */</title>
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		<updated>2023-05-03T09:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Goslar Kaiserpfalz frontal.jpg|thumb|Kaiserpfalz Goslar aus Hilssandstein]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lutter Sandstein.jpg|thumb|Lutter Sandstein mit Kreuzschichtung, Muster ca. 20×14 cm]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Andreaskirche Langelsheim 01.jpg|thumb|St. Andreaskirche in Langelsheim]] &lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilssandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird nach dem [[Hils]], einem auf knapp 500 Meter Höhe gelegenen Mittelgebirgszug in den Landkreisen [[Holzminden]], [[Hildesheim]] und [[Northeim]], [[Niedersachsen]] (Deutschland), benannt. Der bekannteste Hilssandstein ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lutter-Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der in der Umgebung von [[Lutter am Barenberge]] gebrochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Hilssandstein ist erdgeschichtlich in der Zeit der [[Kreide (Geologie)|Unteren Kreide]] entstanden und wurde in zwei Gebieten gebrochen: Um [[Alfeld (Leine)|Alfeld]] (bei [[Wenzen]] und [[Ammensen]]), am Hainberg bei [[Bockenem]] und ferner um Ostlutter bei [[Langelsheim]] und [[Lutter am Barenberge]]. Den jeweiligen Brüchen waren Sortennamen zugeordnet, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Lutter Sandstein&amp;#039;&amp;#039;. Das Vorkommen wurde auch südlich von [[Stadt Hornburg|Hornburg]] und im [[Oderwald]] bei [[Schladen]] und [[Burgdorf (Landkreis Wolfenbüttel)|Burgdorf]] für örtliche Zwecke gebrochen und sie sind seit langem aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesteinbänke des Hilssandsteins sind dickbankig und farblich hellgrau bis weißgelb. Es handelt sich um einen mittel- bis feinkörnigen [[Sandstein]]. Er enthält 88&amp;amp;nbsp;Prozent [[Quarz]], 11&amp;amp;nbsp;Prozent Gesteinsbruchstücke, teilweise etwa 1&amp;amp;nbsp;Prozent [[Glaukonit]]körner und [[Akzessorien]] unter 1&amp;amp;nbsp;Prozent ([[Turmalin]], [[Zirkon]])&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm, Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine. Gestein Nr.&amp;amp;nbsp;128 (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist tonig-kaolinisch und selten kalkig gebunden. Der Lutter Sandstein ist bräunlich, rötlich und grünlich, ferner kreuzgeschichtet sowie schräggeschichtet. Er ist stark porös und mäßig verwitterungsfest. Seine Porosität ist mit 21&amp;amp;nbsp;Prozent hoch und seine Druckfestigkeit gering, daher sandet er stark ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Denkmalgesteine, S. 214&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Um seinen Gewinnungsort wird er vor allem für massive Sockel und für Gesimse an Bauwerken verwendet. In Braunschweig besteht das Staatstheater und Teile des alten [[Braunschweiger Schloss]]es, in Wolfenbüttel das Hauptgebäude der [[Herzog August Bibliothek]], in Goslar die Kaiserpfalz und die Frankenbergkirche, sowie die Kirche in [[Langelsheim]] aus diesem Sandstein. Dieser [[Naturstein]] lässt sich handwerklich relativ leicht bearbeiten und hat eine geringe Kornbindung. Er eignet sich vor allem für Bausteine und für [[Mauerwerk]]e, da hierfür seine Verwitterungsanfälligkeit nachrangig ist. Für Bildhauerarbeiten wird er kaum verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Sandsteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze&amp;#039;&amp;#039;, Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 298ff.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.geopark-braunschweiger-land.de/pdf/Bodensteiner_Klippe.pdf Bodensteiner Klippe aus Hilssandstein] (PDF-Datei; 216 kB)&lt;br /&gt;
*[http://www.hgnord.de/artikel/hubertuskapelle_08.html Hubertuskapelle]&lt;br /&gt;
*[http://www.prenzlerstein.de/ausstellung/brunnenimoeff.htm Brunnen aus Hilssandstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Kunsthistorische Verwendung von Hilssandstein&amp;quot;&amp;gt;Bild:BrunnenTheater 05 1a.jpg|[[Staatstheater Braunschweig]] &lt;br /&gt;
Bild:HABGebäudeSüd.jpg|Fassade der [[Herzog August Bibliothek]] in Wolfenbüttel&lt;br /&gt;
Bild:Braunschweig Residenzschloss um 189711.jpg|[[Braunschweiger Schloss]] (altes)&lt;br /&gt;
Bild:Kyffhäuserdenkmal um 1900.jpg|[[Kyffhäuserdenkmal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
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