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	<title>Hilsbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;WAG57: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-13T11:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit Hilsbach, einem Ortsteil von Sinsheim, für weitere Bedeutungen siehe [[Hilsbach (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sinsheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Hilsbach COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/11/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/51/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 242 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2458&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 74889&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07260&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Sinsheim-Hilsbach.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hilsbach_Ansicht_Südwesten_2019.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Hilsbach, Ansicht von Südwesten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemals selbständige Stadt im Süden des [[Rhein-Neckar-Kreis]]es in [[Baden-Württemberg]], die seit 1971 zu [[Sinsheim]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hilsbach liegt im Quellgebiet des [[Hilsbach (Elsenz, Oberlauf)|gleichnamigen Baches]], eines Zuflusses der [[Elsenz (Fluss)|Elsenz]] im nordöstlichen [[Kraichgau]] im Norden von Baden-Württemberg etwa zehn Kilometer südlich von [[Sinsheim]].&lt;br /&gt;
Die Hochebene von Norden ([[Weiler (Sinsheim)|Weiler]] / [[Burg Steinsberg]]) fällt steil in das Tal des Hilsbachs ab; daraus ergibt sich die für Hilsbach typische Lage zwischen Ober- und Unterstadt, verbunden mit steilen Treppen und Gassen. Auf zwei zum Tal des Hilsbachs vorragenden Bergspornen wurden das Amtshaus der [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] und die Michaelskirche als markante Gebäude errichtet. Deshalb ist der Blick auf die Stadt vom Süden aus der talgegenübergelegen „Wanne“ auf der Landstraße von Elsenz her die in früheren Stichen, Gemälden und Fotografien oft gewählte Schauseite der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilsbach-unterstadt-panorama.jpg|mini|Blick von der Michaelskirche auf die „Unterstadt“ von Hilsbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilsbach-amtskellerei-web.jpg|mini|Amtskellerei (heute Rathaus)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilsbach wird erstmals 798 im [[Lorscher Codex]] in einer Schenkungsurkunde an das [[Kloster Lorsch]] als &amp;#039;&amp;#039;Hilleresbach&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0187 |titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2602, 5. August 798 – Reg. 2635 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=181 |zugriff=2016-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Siedlung lag vermutlich im Tal des Hilsbaches (heutige &amp;#039;&amp;#039;Unterstadt&amp;#039;&amp;#039;), später entstand auf einer Anhöhe im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;Oberstadt&amp;#039;&amp;#039; eine [[Veste|Feste]] mit massivem Mauerwerk. Die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]] haben dort im frühen 13. Jahrhundert eine Kirche erbaut. Um das Jahr 1310 wurde Hilsbach zur [[Stadt]] erhoben, auf den Berg verlegt und mit einer bis zu 20 Meter hohen Festungsmauer umgeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sinsheim.de/pb/sinsheim,Lde/Home/Stadt+_+Buerger/Hilsbach.html |hrsg= |titel=Stadt Sinsheim: Hilsbach |werk=sinsheim.de |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170208200822/https://www.sinsheim.de/pb/sinsheim,Lde/Home/Stadt+_+Buerger/Hilsbach.html |archiv-datum=2017-02-08 |offline=ja |zugriff=2017-02-09 |archiv-bot=2025-06-25 17:12:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das von dieser [[Stadtmauer]] umfasste Gebiet betrug etwa 250 × 200 Meter. In Hilsbach waren verschiedene weitere Familien begütert, darunter die die [[Herren von Gemmingen]], die [[Kurpfalz|Pfalzgrafen]], Bayern, die [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hohenlohe]], die [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]], die [[Herren von Venningen]] und der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Grafen von Oettingen kam Hilsbach 1310 zusammen mit [[Burg Steinsberg|Steinsberg]] und [[Weiler (Sinsheim)|Weiler]] an die [[Kurpfalz]]. Die seit 1361 in Hilsbach begüterten Herren von Venningen, die viele kurpfälzische Burgvögte auf dem nahen Steinsberg stellten, erhielten 1517 den Steinsberg, Weiler sowie die Höfe Birkenau und Buchenau als kurpfälzisches Lehen. Die kurpfälzische Vogtei wurde daraufhin vom Steinsberg nach Hilsbach verlegt und dort 1521 eine kurpfälzische [[Kellerei (Amtsbereich)|Kellerei]] errichtet. Zum Einzugsgebiet der [[Kellerei Hilsbach]] gehörten [[Elsenz (Eppingen)|Elsenz]], [[Kirchardt]], [[Reihen]], [[Richen]], [[Leingarten|Schluchtern]], [[Sinsheim]], [[Stebbach]], [[Steinsfurt]] und [[Burg Streichenberg|Streichenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 wurden unter dem Anführer [[Anton Eisenhut]] die Kellerei sowie herrschaftliche und kirchliche Güter von Bauern geplündert. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort mehrfach geplündert und verwüstet. 1641 zerstörte ein Stadtbrand weiteren Baubestand. 1667 stürzte die Kirche wegen Baufälligkeit ein. Im späten 17. Jahrhundert wurden zahlreiche Siedler aus Frankreich und der Schweiz im sich langsam erholenden Ort aufgenommen, der zum kurpfälzischen [[Oberamt Mosbach]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 18. Jahrhundert gab es Planungen des Amtskellers Jung, in der sich südöstlich der Stadt weit ausdehnenden Gemarkung aus Gründen der besseren Baumöglichkeiten ein ganzes Dorf neu zu errichten. Die Pläne wurden nicht verwirklicht, lediglich der außerhalb gelegene &amp;#039;&amp;#039;Junghof&amp;#039;&amp;#039; geht noch auf die versuchte Siedlungsgründung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 kam Hilsbach zum neu gegründeten [[Fürstentum Leiningen]], doch schon 1806 kam Hilsbach mit der Leiningenschen [[Standesherr]]schaft zu [[Großherzogtum Baden|Baden]]. 1808 wurde eine Leiningensche Amtsverwaltung eingerichtet, 1813 kam Hilsbach zum Badischen [[Bezirksamt Eppingen]] und 1841 zum [[Bezirksamt Sinsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 betrug die Einwohnerschaft rund 1000 Personen in rund 160 Häusern. Noch 1806 gab es fünf Türme, davon zwei Tortürme. Der Ort begann zu jener Zeit, über die Stadtmauern hinauszuwachsen. Um 1822 wurde das Obertor abgerissen. Dem flächenmäßigen Wachstum stand die Ab- und Auswanderung von Einwohnern entgegen, die andernorts der vorherrschenden Armut zu entfliehen suchten. Allein im November 1854 wanderten 202 Hilsbacher in die USA aus. Die [[Jüdische Gemeinde Hilsbach|jüdische Gemeinde]] des Ortes hatte im Judenviertel eine Synagoge eingerichtet und wurde 1857 mit 28 Personen beziffert, wurde jedoch bereits 1877 aus Mangel an Gläubigen aufgelöst. Um 1900 hatte Hilsbach rund 1250 Einwohner, darunter noch neun Juden. Im Jahr 1900 wurde die verlängerte [[Katzbachbahn]], die Eisenbahnlinie von [[Odenheim]] nach Hilsbach, eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort kam 1936 bei der Gründung des [[Landkreis Sinsheim|Landkreises Sinsheim]] an diesen und verlor zur Zeit des [[NS-Staat|Dritten Reiches]] seine [[Stadtrecht]]e. 1939 wurden 1139 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 1321.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wuchs die Bevölkerung durch den Zuzug von [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlingen und Heimatvertriebenen]] in die neu geschaffenen Baugebiete auf über 1800 Personen im Jahr 1951 an. 1956 erlangte Hilsbach die Stadtrechte wieder. 1960 wurde der Eisenbahn-Streckenabschnitt von Odenheim bis Hilsbach stillgelegt. Am 1. Juli 1971 wurde Hilsbach mit damals rund 1500 Einwohnern nach Sinsheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=479}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde die barocke Amtskellerei zum Rathaus umgebaut, von 1990 bis 1999 erfolgte ein umfassendes Sanierungsprogramm in der Ortsmitte. Im Jahr 2003 wurden 2230 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einem SWR 4 Bericht vom 13. Dezember 2025 war Hilsbach im Dezember 1945 Schauplatz eines bis heute ungelösten fünffach Mordes. Bei den Opfern handelte es sich um die gesamte Müller Familie Neff, die die damalige Eichmühle betrieb. Die Ermittlungen der Polizei ergaben zwar einige Spuren, die aber alle zu keinem Ergebnis führten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = Früheres Gemeindewappen&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Hilsbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Hilsbach&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In blau-silber gewecktem Schild ein blauer Wellenbalken.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Die blau-silbernen Farben symbolisieren die lange Zeit herrschende Kurpfalz, die 1214 in der Auseinandersetzung zwischen [[Welfen]] und [[Staufer]]n von [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich II.]] an dem [[Wittelsbach]]er „[[Ludwig der Kelheimer]]“ belehnt wurde. Daher der Zusammenhang zwischen bayrischen, kurpfälzischen und Hilsbacher Wappen über die blau-weißen [[Raute (Heraldik)|Rauten]] (Wecken). Bereits im ältesten bekannten Hilsbacher Siegel (nach Franz Gehrig (Seite 29/30) an Urkunden der Jahre 1475 bis 1556) sind die „Wittelsbacher“ Rauten enthalten. Der [[Fluss (Heraldik)|Wellenbalken]] (Bach) macht das Wappen zum [[Redendes Wappen|Redenden Wappen]]. Bereits seit dem 15. Jahrhundert ist ein Wellenbalken im Stadtsiegel nachgewiesen, die kurpfälzischen Rauten erscheinen in Stadtsiegeln ab dem 18. Jahrhundert. Diese Datierung ins 18. Jahrhundert im früheren Text deckt sich nicht mit dem Ergebnis von Franz Gehrig (s.&amp;amp;nbsp;o.), nach dem die Rauten bereits an Urkunden der Jahre 1475 bis 1556 nachweisbar sind. Der wesentlich frühere Nachweis der Rauten im Hilsbacher Siegel entspricht auch der Übernahme der Kurpfalz durch die Wittelsbacher in der pfälzisch-rudolfinischen Linie bereits im Hausvertrag von Pavia 1329. Das heutige Wappen wurde von Fr. Held 1898 entworfen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilsbach-wachthaus-web.jpg|mini|Wachthaus am ehem. Oberen Tor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilsbach-judenviertel.jpg|mini|Judenviertel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die barocke &amp;#039;&amp;#039;Neue Amtskellerei&amp;#039;&amp;#039; wurde 1732/33 erbaut. Das Gebäude diente ab 1808 als [[Fürstentum Leiningen|Fürstlich Leiningensches]] [[Rentamt]] und nach 1840 als Schulhaus. Seit 1982 ist es das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; des Ortes. Das Wappen am Gebäude ist das des Deutschmeisters Clemens August um 1750 und stammt ursprünglich von einem ehemaligen benachbarten Gebäudes des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]].&lt;br /&gt;
* Beim &amp;#039;&amp;#039;Wachthaus&amp;#039;&amp;#039; mit seinem imposanten Säulengang, das 1808 erbaut wurde und in seiner jetzigen Gestalt aus dem Jahr 1823 stammt, befand sich einst das &amp;#039;&amp;#039;Obere Tor&amp;#039;&amp;#039;. Das Gebäude war Zollamt und Amtsstube des Nachtwächters, später auch Polizeiposten und Ortsgefängnis.&lt;br /&gt;
* Von der kurpfälzischen &amp;#039;&amp;#039;Amtskellerei&amp;#039;&amp;#039; aus dem 16. Jahrhundert sind nur noch ein Turm und ein Keller erhalten. Ebenfalls fragmentarisch ist noch ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;Stadtmauer&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&lt;br /&gt;
* Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;[[Michaelskirche (Hilsbach)|Michaelskirche]]&amp;#039;&amp;#039; geht auf einen gotischen Chorturmbau des 13. Jahrhunderts zurück, nach Einsturz 1667 wurden Turm und Schiff 1685 neu erbaut. In der Michaelskirche befinden sich mehrere historische [[Epitaph]]ien aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Kirche war [[Simultankirche]] von 1705 bis zum 1951 erfolgten Neubau der katholischen &amp;#039;&amp;#039;[[Marienkirche (Hilsbach)|Marienkirche]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei der Michaelskirche befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Alte Schul- und Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039;, das ab dem späten 16. Jahrhundert als reformiertes Schulhaus, ab 1708 bis 1843 als Wohnhaus des katholischen Pfarrers diente. Bei der Marienkirche befinden sich das evangelische und katholische (erbaut 1843) Pfarramt.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Judenviertel&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisch erhaltenes Quartier der einstigen [[Jüdische Gemeinde Hilsbach|jüdischen Gemeinde in Hilsbach]], in dem sich im 19. Jahrhundert auch die Synagoge befand. An deren Stelle befindet sich heute ein altes Wirtschaftsgebäude. Der dortige &amp;#039;&amp;#039;Wettebrunnen&amp;#039;&amp;#039; (Pferdetränke) wurde 2003 als &amp;#039;&amp;#039;Hilsbacher Katzenbrunnen&amp;#039;&amp;#039; erneuert.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Alte Rathaus&amp;#039;&amp;#039; ist ein Backsteinbau nach Plänen des Hoffenheimer Architekten Dick aus dem Jahr 1893 und ersetzte einen Vorgängerbau am selben Ort.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Neue Schulhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1914 hinter der damals als Schule genutzten Amtskellerei errichtet und beherbergte ab 1925 bis 1965 im Keller auch eine Kochschule. Das Gebäude wird seit 1981 als Wohnhaus genutzt.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserturm Hilsbach|Wasserturm]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1927/29 erbaut und ist im Sockelbereich und um die Fenster der Turmspitze mit Keramik verziert.&lt;br /&gt;
* Die alte &amp;#039;&amp;#039;Tanzlinde&amp;#039;&amp;#039; wurde um 1805 vor dem &amp;#039;&amp;#039;Unteren Tor&amp;#039;&amp;#039; gepflanzt. Der Baum war einst wesentlich höher, ging jedoch nach Unwetterschaden des oberen Teils seiner Krone verlustig. Durch die Expansion des Ortes im 19. und 20. Jahrhundert befindet sich der ursprünglich in Randlage gepflanzte Baum heute inmitten des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hilsbach-michaelskirche-web.jpg|Evang. Michaelskirche&lt;br /&gt;
 Hilsbach-kathkirche-web.jpg|Kath. Marienkirche&lt;br /&gt;
 Hilsbach-altschulpfarrweb.jpg|Altes Schul- und Pfarrhaus&lt;br /&gt;
 Wasserturm Hilsbach.jpg|Ehemaliger Wasserturm Hilsbach&lt;br /&gt;
 Hilsbach-tanzlinde1805.jpg|200-jährige [[Tanzlinde]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Oswald Sauerbronn]] (* 26. September 1784 in Hilsbach; † 4. Dezember 1864 in [[Nova Friburgo]]), protestantischer Pfarrer, der nach Brasilien auswanderte&lt;br /&gt;
* [[Georg von Vogel]] (1796–1855), badischer Verwaltungsbeamter und Landtagsabgeordneter, geboren in Hilsbach&lt;br /&gt;
* [[Renate Jung]] (* 1943), deutsche Malerin und Buchautorin, wurde in Hilsbach geboren&lt;br /&gt;
* [[Joy Fleming]] (* 1944; † 2017) lebte seit den 1970er Jahren in Hilsbach und betrieb dort ein Tonstudio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Käthe Zimmermann-Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Große Kreisstadt Sinsheim – Rund um den Steinsberg.&amp;#039;&amp;#039; Sinsheim 1990.&lt;br /&gt;
* [[Franz Gehrig]]: &amp;#039;&amp;#039;Hilsbach, Chronik der höchstgelegenen Stadt im Kraichgau&amp;#039;&amp;#039;, 1979.&lt;br /&gt;
* Meinhold Lurz:  &amp;#039;&amp;#039;Von der kurpfälzischen Amtsstadt zum Stadtteil von Sinsheim. Hilsbachs Entwicklung in den letzten 200 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung&amp;#039;&amp;#039;, Folge 15, 1997, S.&amp;amp;nbsp;201–223.&lt;br /&gt;
* Hartmut Riehl: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Adelsgeschlechter in Sinsheim.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, Sinsheim 2020, ISBN 978-3-95505-182-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hilsbach.de/ Offizielle Homepage von Hilsbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Sinsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4482728-3|VIAF=241203140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Sinsheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilsbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kraichgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Neckar-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAG57</name></author>
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