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	<title>Hilligsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilligsfeld&amp;diff=1477443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, fehlendes Wort ergänzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-31T14:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, fehlendes Wort ergänzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hilligsfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hameln&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/7//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/26//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.666666666666&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 936&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hameln-pyrmont.de/media/custom/3767_695_1.PDF?1667305433 |titel=Nahverkehrsplan 2023 – 2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022 |hrsg=Landkreis Hameln-Pyrmont |seiten=2/3 |format=PDF; 406 KB |abruf=2024-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 31789&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05151&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klein Hilligsfeld.jpg|mini|Klein Hilligsfeld, Blick vom Eichberg über den Ort nach Nordwesten, im Hintergrund links der Schweineberg und rechts der Süntel, 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilligsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Stadt [[Hameln]] und flächenmäßig der größte Bezirk. Er besteht aus den beiden Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Hilligsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klein Hilligsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;, die sich östlich der Stadt Hameln befinden und zusammen 936 Einwohner haben (Stand Juni 2022).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot; /&amp;gt; Zwischen den beiden Ortsteilen fließt die [[Hamel (Fluss)|Hamel]]. Die [[Bundesstraße 217]] führt durch Groß Hilligsfeld.&lt;br /&gt;
[[Datei:Groß Hilligsfeld.jpg|mini|Blick vom Schweineberg über Groß Hilligsfeld und das von Baumreihen verdeckte Klein Hilligsfeld nach Osten. In Bildmitte hinter dem Ort das Gut Oehrsen, im Mittelgrund rechts der Eichberg, im Hintergrund der nördliche Teil des Ith, 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Hilligsfeld liegt im [[Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln]] auf 87 m NHN in der Hamelaue und ist jeweils von Teilen des [[Weserbergland]]s im Westen bzw. des [[Leinebergland]]s im Osten umgeben. Hilligsfeld wird vom mittleren Abschnitt des Flusses [[Hamel (Fluss)|Hamel]], eines rechtsseitigen Nebenflusses der Weser durchflossen, deren Quelle im [[Süntel]] liegt und die im Stadtgebiet von Hameln in die Oberweser einmündet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albrecht Greule |Titel=Hamel |Band=Deutsches Gewässernamenbuch. |Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin, Boston |Datum=2014 |ISBN=978-3-11-057891-1 |Seiten=207}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fluss Hamel wurde 1309 erstmals schriftlich erwähnt. Der Nebenbach Herksbach fließt im Ortsgebiet von Hilligsfeld in die Hamel. Seine Quellen liegen ebenfalls im Süntel. Entlang des Verlaufs der Hamel sind abschnittsweise [[Erlen (Gattung)|Erlen]]-[[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]]-Auenwälder meist galerieartig ausgebildet. Die Böden der Auen sind sehr fruchtbar und werden vorwiegend landwirtschaftlich genutzt. In der Hamel und im Herksbach gibt es geschützte Vorkommen von [[Groppe]] und [[Bachneunauge]]. Die Hamelaue ist ein Nahrungsgebiet des [[Schwarzstorch]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nlwkn.niedersachsen.de |titel=Hamel und Herksbach mit Liethberg |hrsg=NLWKN |sprache=de |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Groß Hilligsfeld wurde in den späten 1980er Jahren im Boden eines Gartens eine aus Quarzit gefertigte Geröllkeule gefunden, die in die mittlere Steinzeit datiert wird. Es ist jedoch möglich, dass der Gartenboden von Bauarbeiten an der Rathaus-Tiefgarage in Hameln stammt, so dass die Geröllkeule durch moderne Erdarbeiten verlagert sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Lau, &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Fundchronik 2023 für die Stadt Hameln&amp;#039;&amp;#039;, in: Museumsverein Hameln e. V. (Hrsg.), Hamelner Jahrbuch 2024, ISSN 0947-8566, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Bau der Landstraße von Hameln nach Hannover, der heutigen B217, wurde bei Hilligsfeld ein vorgeschichtliches Gräberfeld gefunden. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung beider Orte war im 9. Jahrhundert, sie wurden damals Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld genannt. Namensvarianten waren Hillikesfelle, Hillingesfeldo, Hilligesulde, Hillingesfelden, Hillingesfelda, Hillingesvelt, Hildingesvelt, Hillincesvelde, Hilliesfelde.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen. Vgl. auch Gerhard Köhler, 2016, Feld in der deutschen Ortsgeschichte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ludolf Fiesel deutet die Anfänge von Hilligsfeld in den Hamelauen als fränkische Siedlung im altsächsischen Gebiet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludolf Fiesel |Titel=Franken im Ausbau altsächsischen Landes |Hrsg=Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen |Sammelwerk=Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte |Band=44 |Verlag=August Lax Verlagsbuchhandlung |Ort=Hildesheim |Datum=1972 |Seiten=92}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Westlich und östlich sind die Orte Wengen (Wangelist) und Hilligsfeld zum Schutz des Weserüberganges Hameln vorgelagert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludolf Fiesel, 1972, ebd.; siehe auch die Fuldaer Traditionen Cap. 3, Nr. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; und weiter: „Das GW (Grundwort) &amp;#039;-feld&amp;#039; ist, wie bei Hünfeld, als Bezeichnung einer karolingischen Funktionssiedlung anzusehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludolf Fiesel, 1972, ebd.; siehe auch DKdG 139 a. 781.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit besaß das Stift St. [[Bonifatius]] (heute [[Evangelisch-Lutherische Kirchen|evangelisch-lutherisches]] Hamelner Münster St. Bonifatius) eine [[Hufe#Spätere Hufenmaße|Hufe]] Land in Hilligsfeld (das sind ca. 30 ha).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Dobbertin |Titel=Zur Herkunft der Grafen von Roden |Hrsg=Historische Kommission für Niedersachsen |Sammelwerk=Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte |Band=35 |Verlag=August Lax Verlagsbuchhandlung |Ort=Hildesheim |Datum=1963 |Seiten=197}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kirchenkreis Hameln-Pyrmont schreibt: „Die erste Gründung einer Pfarr- oder Hauptkirche geschah im 8. oder 9. Jahrhundert.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kirchenkreis Hameln-Pyrmont |url=https://www.kirche-hameln-pyrmont.de/kirchengemeinden/region-3/Kirchengemeinde-An-der-Hamel |titel=Die St. Martini-Kirche in Hilligsfeld |hrsg=Kirchenkreis Hameln-Pyrmont |datum=2025 |sprache=de |abruf=2025-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Kirchen wurden bewusst an Orten errichtet, die seit alter Zeit durch den Glauben geweiht sind. Ludolf Fiesel erläutert: „Die Kirche von Hilligsfeld hat den Stammesheiligen der [[Merowingerzeit|Merowinger]] und [[Karolinger]], den [[Martin von Tours]], als Schutzpatron.“ (St. Martinikirche) „Hiltop... unam habam in Hillingesfeldo cum domo et familia.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludolf Fiesel, 1972, ebd.; siehe auch Fuldaer Traditionen, Cap. 41, Nr. 1-110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dorfkirche wird auch im 11. Jahrhundert erwähnt. „Im 13. Jahrhundert ist Hilligsfeld ein Kirchspiel (mit umliegenden Höfen, Häusern und Katen). 1540 wird Hilligsfeld durch den Reformator Hamelns, Rudolf Moller, lutherisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenkreis Hameln-Pyrmont 2025, ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Martini-Kirche in Groß Hilligsfeld.jpg|mini|hochkant|St. Martini-Kirche in Groß Hilligsfeld]]&lt;br /&gt;
Die [[Goe auf der Hamel]] war ein mittelalterlicher Gerichtsbezirk für 14 Dörfer im altsächsisch-engernschen [[Tilithigau]], beiderseits der Hamel, in dessen Zentrum Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld lagen. Die Goe gehörte während des Mittelalters und der frühen Neuzeit zum [[Archidiakon]]at Ohsen der [[Diözese Minden]] (das historische [[Bistum Minden]] wurde 1803 aufgelöst). Ein Platz auf dem Eichberg südsüdöstlich von Klein Hilligsfeld war der Gerichtsort (auch Malstätte oder Mahlstätte genannt) der Goe auf der Hamel. Dort wurden Versammlungen aller Eingesessenen (erven) der Goe abgehalten. Der [[Gograf]] des [[Gogericht]]sbezirks Goe auf der Hamel war in Groß Hilligsfeld ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Schlieckau |Titel=Die Geschichte der Dörfer Diedersen und Dadersen |Verlag=Verlag Jörg Mitzkat |Ort=Holzminden |Datum=2025-02 |ISBN=978-3-95954-174-9 |Seiten=25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter gehörten der Eichberg und das Behrenser Eichholz bei Klein Hilligsfeld sowie der [[Schweineberg (Naturschutzgebiet)|Schweineberg]] bei Groß Hilligsfeld zur Ostermark, das heißt, die Bauern aus Hilligsfeld konnten diese Waldgebiete etwa für die Viehweide, die Holzgewinnung, die Mergelgewinnung und anfangs, nach altem mündlich überlieferten [[Germanische Stammesrechte|germanischen Recht]] auch für die Jagd nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig Fricke |Titel=Dorfchronik Welliehausen |Verlag=Druck- und Verlagshaus J. C. Erhardt GmbH |Ort=Springe |Datum=2002 |Seiten=106}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch eine Urkunde von 1578 (Hann. 74 VIII B 6a Nr. 2).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Hilligsfeld waren die Edelherren von Hilligsfeld ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/txt/normal/txt971.pdf |titel=Westfälische Geschichte |hrsg=Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) |sprache=de |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] erstreckte sich nach der [[Schlacht bei Hastenbeck]] (1757) das Lager der Franzosen über 8 Kilometer von der Weser bis über Groß Hilligsfeld hinaus.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile/hilligsfeld |titel=Hilligsfeld |hrsg=Stadt Hameln |sprache=de |abruf=2025-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hatte Hilligsfeld überdurchschnittlich viele Gefallene zu beklagen. &amp;quot;Die Ortschaft Hilligsfeld lag mit 36 Gefallenen bei 640 Einwohnern (= 56 auf tausend Einwohner) sehr hoch, wobei Klein Hilligsfeld mit 19 Toten bei 179 Einwohnern eine extreme Rate zu verzeichnen hatte.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wilfried Altkrüger &amp;amp; Bernhard Gelderblom |url=http://www.geschichte-hameln.de/ersterwkhm/artikel/dwz04.php |titel=Erster Weltkrieg in Hameln und der Region |hrsg=Verein für regionale Kultur und Zeitgeschichte Hameln e.V. |datum=2014-08-11 |sprache=de |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden auf den Bauernhöfen in Hilligsfeld [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld im Rahmen der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform]] in die Stadt Hameln eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 189}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeiten ==&lt;br /&gt;
Im [[Frühmittelalter]] um 1000 n. Chr. gehörte das Dorf Hilligsfeld mit den beiden Ortsteilen Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld zum [[Stammesherzogtum Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur ca. 400 Meter nordöstlich von Klein Hilligsfeld gelegene [[Gut Oehrsen]] gehörte im Spätmittelalter und in der Neuzeit (13. bis 16. Jahrhundert) zur kleinen Grafschaft Spiegelberg mit deren Hauptort Coppenbrügge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1432 bis 1692 gehörte Hilligsfeld zum [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]], von 1692 bis 1810 zum [[Kurfürstentum Hannover]], von 1810 bis 1816 zum [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Leine|Departement Leine]] von [[Jérôme Bonaparte]], von 1816 bis 1866 zum [[Königreich Hannover]] und nach dessen Annektierung durch [[Preußen]] von 1866 bis 1946 zur preußischen [[Provinz Hannover]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schlieckau 2025, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 gehörten Groß Hilligsfeld und Klein Hilligsfeld zur [[Britische Besatzungszone|Britischen Besatzungszone]], 1946 zum [[Land Hannover]] und in demselben Jahr zum [[Regierungsbezirk Hannover]] im [[Niedersachsen|Land Niedersachsen]]. Am 31. Dezember 2004 wurden die Regierungsbezirke aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Schlieckau 2025, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1411 bis 1852 gehörte Hilligsfeld zum [[Amt Springe]], einem Verwaltungsbezirk des [[Fürstentum Calenberg|Fürstentums Calenberg]]. Von 1852 bis 1885 gehörte es zum [[Amt Hameln]], einem Verwaltungsbezirk des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] bzw. ab 1866 der preußischen Provinz Hannover. Von 1885 bis 1922 gehörte es zum [[Kreis Hameln]] und von 1922 bis heute zum [[Landkreis Hameln-Pyrmont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
;Groß Hilligsfeld&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Demografische Entwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
! 1689 !! 1848 !! 1933 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1972 !! 2000 !! 2001 !! 2002 !! 2003 !! 2006&lt;br /&gt;
!2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Statistische Daten |Hrsg=Stadt Hameln |Ort=Hameln |Datum=2024 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 230 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 394 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 487 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 881 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 731 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 781 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 770 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 840 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 836 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 857 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 855 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 879&lt;br /&gt;
|756&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Klein Hilligsfeld&lt;br /&gt;
Klein Hilligsfeld hat am wenigsten Einwohner im Vergleich aller Ortsteile von Hameln.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Demografische Entwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
! 1689 !! 1848 !! 1933 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1972 !! 2000 !! 2001 !! 2002 !! 2003 !! 2006&lt;br /&gt;
!2009&lt;br /&gt;
!2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Statistische Daten |Hrsg=Stadt Hameln |Ort=Hameln |Datum=2024 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 113 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 222 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 185 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 363 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 255 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 193 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 183 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 155 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 142 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 145 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 147 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 141&lt;br /&gt;
|134&lt;br /&gt;
|139&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsrat Hilligsfeld ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND=DE&lt;br /&gt;
|TITEL=Kommunalwahl 2016&lt;br /&gt;
|TITEL2=Ortsrat Hilligsfeld&lt;br /&gt;
|PARTEI1=FWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1=41.92&lt;br /&gt;
|PARTEI2=CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2=37.84&lt;br /&gt;
|PARTEI3=SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3=20.24&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1= FWGH = Freie Wählergemeinschaft Hilligsfeld (FWGH)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Land  = DE&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
|SPD|FWG|CDU&lt;br /&gt;
| SPD  = 1&lt;br /&gt;
| FWG  = 2&lt;br /&gt;
| CDU = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahlergebnis der Kommunalwahl 2016:&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Kommunalwahl 2016 |url=http://www2.hameln.de/wahlen/KW2016/Daten/OR-Hilligsfeld/index.html |wayback=20161220155036 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|wikitable&lt;br /&gt;
| FWGH || 41,92%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CDU || 37,84%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SPD || 20,24%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Sitzverteilung des Ortsrats Hilligsfeld:&lt;br /&gt;
{|wikitable&lt;br /&gt;
| FWGH || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CDU || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SPD || 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Blasonierung]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Wappen]]s von Groß Hilligsfeld&amp;#039;&amp;#039; zeigt drei grüne Spitzen (unten) im silbernen [[Wappenschild|Schild]] (in der Form ähnlich dem [[Fränkischer Rechen|Fränkischen Rechen]]). Aus den Spitzen ragen ebenfalls grüne [[Eiche (Heraldik)|Eichenzweige]] mit je zwei goldenen Früchten. Darunter befinden sich zwei waagerechte „Balken“ in Gold, die einen [[Altar]] darstellen, da hier in der Vergangenheit ein germanisches [[Heiligtum]] gewesen sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Wappen von Klein Hilligsfeld&amp;#039;&amp;#039; zeigt drei ockerfarbene Spitzen in blauem Schild. Aus den Spitzen wächst je ein [[Baum (Heraldik)|Baum]], darunter befindet sich ein [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|heraldisch rechtsgewendetes]] [[Pferd (Wappentier)|Pferd]], von unten nach oben langsam von schwarz zu weiß werdend.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Wappen Groß Hilligsfeld, Hameln.jpg|Wappen Groß Hilligsfeld&lt;br /&gt;
  Datei:Wappen Klein Hilligsfeld, Hameln.jpg|Wappen Klein Hilligsfeld&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriegerdenkmal-in-Klein-Hilligsfeld.jpg|mini|Kriegerdenkmal in Klein Hilligsfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Früheisenzeitliches Steinhügelgrab (Grabhügel mit Steineinlagen) am Kammweg auf dem [[Schweineberg (Naturschutzgebiet)|Schweineberg]], umsäumt von Eiben, ca. 800 v. Chr.&lt;br /&gt;
* Vorgeschichtliches Gräberfeld an der B217 bei Groß Hilligsfeld, Funde zeigen keltische Einflüsse.&lt;br /&gt;
* Gogerichtsstätte („Gohenstuhl“) des mittelalterlichen Gerichtsbezirks &amp;quot;[[Goe auf der Hamel]]&amp;quot; im altsächsischen [[Tilithigau]] auf dem Eichberg bei Klein Hilligsfeld.&lt;br /&gt;
* St.-Martini-Kirche in Groß Hilligsfeld, erbaut 1815 auf Vorgängerbauten, die seit dem 8./9. Jahrhundert existierten. Die evangelisch-lutherische Kirche verfügt über eine  frühromantische Orgel, die 1839 von dem Hoforgelbaumeister [[Ernst Wilhelm Meyer]] aus [[Hannover]] gebaut wurde. Die Kirche wurde 1989 gründlich renoviert. Das Orgelwerk wurde im Jahre 1991 von der [[Gebrüder Hillebrand Orgelbau|Firma Hillebrand]] aus [[Altwarmbüchen]] renoviert.&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] auf Gut Oehrsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annemarie Ostermeyer |Titel=Öhrsen. Ein Hof und seine Besitzer. |Verlag=Heinz Reise-Verlag |Ort=Göttingen |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. A. Vogell |Titel=Geschichte und Beschreibung der alten Grafschaft Spiegelberg älterer und neuerer Zeit. Nachdruck. |Verlag=Antiquariat und Verlag Harro von Hirschheydt |Datum=1976 |ISBN=978-3-777708447}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adam Friedrich Ernst Jacobi |Titel=Die alte Geschichte der Grafschaft Spiegelberg: nebst verschiedenen Anekdoten von den Prinzen Oranien Nassau die zugleich Grafen von Spiegelberg gewesen (digitalisiert am 14. März 2009). |Hrsg=Bayerische Staatsbibliothek |Ort=München |Datum=1785}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kraggewölbe|Kragsteingewölbe]] aus Natursteinquadern, erbaut 1875, Durchlass am Eichberg für die frühe Eisenbahnlinie Elze-Löhne über einen temporären Wasserlauf bei km 23,816, Objekt-Nr. 1362.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/53476970/1/-/ |titel=Kragsteingewölbe DB 1820 |werk=Denkmalatlas Niedersachsen |hrsg=Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege |sprache=de |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Börries von Hammerstein]] (1781–1844), deutscher Gutsherr und Abgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Der Turnerbund Hilligsfeld von 1911 e.V. hat heute über 300 Mitglieder. Folgende Sportarten werden angeboten: Badminton, Fußball, Gymnastik und Tischtennis.&lt;br /&gt;
* Der DRK-Ortsverein Hilligsfeld hat über 100 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr von 1909 mit Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr „Blaulicht Kids“, heute insgesamt ca. 120 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Schützengilde „Horrido“ Hilligsfeld von 1959 e.V.&lt;br /&gt;
* Heimatverein „Go up der Hamel“ e. V.&lt;br /&gt;
* Dorfladen „Spritzenhaus Hilligsfeld GBR“&lt;br /&gt;
* Förderverein der Grundschule Hilligsfeld-Rohrsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hilligsfeld|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hameln.de/de/buergerservice-verwaltung/blick-in-die-geschichte/hamelns-ortsteile/hilligsfeld Hilligsfeld auf der Website Hamelns]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Hameln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hameln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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