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	<title>Hillebille - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:23:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hillebille&amp;diff=119230&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Duschgeldrache2: HC: Ergänze Kategorie:Holzprodukt</title>
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		<updated>2026-03-31T06:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Holzprodukt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Holzprodukt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Holzprodukt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hillebille.JPG|mini|Hillebille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Köte an der Grube Samson in Sankt Andreasberg 02.jpg|mini|Hillebille neben einer [[Köhler]]hütte in [[Sankt Andreasberg]]]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hillebille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Signalgerät]] und [[Rhythmusinstrument]], das aus einem [[Schlagbalken|Hartholzschlagbrett]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Signalgerät ==&lt;br /&gt;
Die Hillebille ist zwischen zwei auf dem Boden aufgestellten Ständern an einem Querbalken freischwingend mit zwei Stricken oder Lederriemen aufgehängt. Das Schlagbrett ist etwa 20&amp;amp;nbsp;cm breit und 75 bis 120&amp;amp;nbsp;cm lang. Es wird durch Schlagen mit einem [[Schlägel|Klöppel]] zum Tönen gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a_kirchhoff&amp;quot; /&amp;gt; Auf diese Weise konnten [[Nachricht]]en von Ort zu Ort übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gandi (Schlagbalken)|Gandi]] ist ein ähnliches Schlagbrett, das in tibetisch-buddhistischen Klöstern verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Seit dem 4. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Kramer (Glockensachverständiger)|Kurt Kramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Glocken in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen (Hrsg.), Karlsruhe 1986, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im christlichen [[Orient]] vor der Einführung der [[Glocke]]n Holzbretter, die arabisch [[Naqus]] heißen, benutzt, um Versammlungen einzuberufen, [[Andacht]]en anzukündigen oder Tageszeiten mitzuteilen. Von dort breiteten sie sich über Griechenland, wo sie [[Semantron]] oder Symandron genannt werden weiter in Osteuropa, in die [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]region und nach Nordosteuropa ([[Klabeklis]] im Baltikum) aus. In orthodoxen Klöstern Osteuropas sind zum Teil heute noch Schlagbretter in Gebrauch, die in Rumänien Toacă genannt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zentraleuropa war die Hillebille schon im frühen [[Mittelalter]] in Gebrauch. Noch bis ins 20. Jahrhundert wurden Hillebillen bei den [[Holzfäller]]n und [[Köhler]]n in abgelegenen Gegenden des Harzes&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Lübke: &amp;#039;&amp;#039;Uhren, Glocken, Glockenspiele&amp;#039;&amp;#039;. Müller, Villingen 1980, ISBN 3-920662-03-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und des [[Thüringer Wald]]es&amp;lt;ref name=&amp;quot;a_kirchhoff&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alfred Kirchhoff (Geograph)|Alfred Kirchhoff]] |Titel=Die Hillebille |TitelErg=Halbmonatsschrift für Thüringer Volkstum |Sammelwerk=Wartburg-Herold |Ort=Weimar/Eisenach |Datum=1896 |Seiten=30 |Online=[http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jparticle_00253189 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Alarm- und Informationsinstrument verwendet. Ihr heller Ton reichte dabei etwa zwei Kilometer weit. Es gab vereinbarte Töne, um die Köhlergehilfen zum Essen zu rufen. Im Notfall wurde mit der Hillebille Alarm geschlagen, z. B. wenn ein [[Kohlenmeiler]] in Brand geriet, so dass die Gehilfen herbeieilen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a_kirchhoff&amp;quot; /&amp;gt; An jene Zeiten erinnert noch heute der Name eines [[Bergrücken]]s im Harz. Auch im oberen [[Oder]]tal in [[Brandenburg]] kann man einen „Hillebille-Felsen“ finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handwerksbrauch ==&lt;br /&gt;
In manchen Gegenden gab es bei den [[Zimmerer|Zimmerleuten]] einen [[Brauch]], den sie „Hillebille“, „Hillebillekloppen“ oder „den [[Stockfisch]] weichkloppen“ nannten. Hierbei wurde am Vorabend des [[Richtfest]]s mit Beilen und Äxten auf ein dickes Brett aus trockenem Buchenholz, den „Stockfisch“, geschlagen, so dass ein weithin vernehmbarer, [[Rhythmus (Musik)|rhythmischer]] Lärm entstand. Die „bösen Geister“ sollten so aus dem Haus vertrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikinstrument ==&lt;br /&gt;
Instrumentenkundlich sind die Hillebillen Aufschlag[[idiophon]]e, also direkt angeschlagene Selbstklinger. Die Hillebillen sind der [[Baskenland|baskischen]] [[Txalaparta]] ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Worts ist ungeklärt. Eine Herleitung lautet, die Hillebille sei eine Zusammensetzung aus &amp;#039;&amp;#039;Hille&amp;#039;&amp;#039; (Hexe) und &amp;#039;&amp;#039;Bille&amp;#039;&amp;#039; (Gesäßbacke), also „Hexengesäß“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dudenonline&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Hillebille Duden Online: Wörterbuch, s.v. Hillebille], letzter Abruf: 16. Januar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies erscheint unwahrscheinlich, da „Hille“ nicht als Bezeichnung für Hexen belegt ist sowie wegen des Gebrauches der Bille in der Einzahl, obwohl es für ein ganzes Gesäß des Plurals „Billen“ bedurft hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Dzingel: [http://www.dzingel.eu/_downloads/Was.hat.eine.Hillebille.mit.dem.wohlgerundeten.Po.einer.jungen.Frau.zu.tun.pdf &amp;#039;&amp;#039;Was hat eine Hillebille mit dem wohlgerundeten Po einer jungen Frau zu tun?&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB) bebilderter Aufsatz, Moisburg 2015, letzter Abruf: 20. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere Herleitungen erklären den Begriff mit der Tonerzeugung selbst: Nach einer Variante sei Hillebille demnach eine Zusammensetzung aus dem Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;hille&amp;#039;&amp;#039; (hell, weit schallend) und dem Verbalsubstantiv &amp;#039;&amp;#039;bille&amp;#039;&amp;#039; (billen – schlagen). Im Erzgebirge des 15. Jahrhunderts tauche der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hellebille&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;a_kirchhoff&amp;quot; /&amp;gt; Einer anderen Variante nach könnte „Bille“ auch vom indogermanischen Wort für „Bohle“ stammen, wonach eine Hillebille eine Schall-Bohle wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Isensee: &amp;#039;&amp;#039;Hillebille oder Hildebill?, Kritische Anmerkungen zu einem Spottgedicht aus der Spätzeit des Klosters Harsefeld&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte und Gegenwart (Verein für Kloster- und Heimatgeschichte) 2005, S. 186–193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht keine etymologische Verwandtschaft zu dem späteren amerikanischen [[Jargon|Slangwort]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hillbilly]]&amp;#039;&amp;#039; für (ungebildeter, einfacher) „Mann aus den Bergen“, „Hinterwäldler“, „Landei“ bzw. zu dessen ländlicher &amp;#039;&amp;#039;[[Old-Time Music|Hillbilly-Musik]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillbilly&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Archie Green |Titel=Hillbilly Music: Source and Symbol |Sammelwerk=Journal of American Folklore |Band=Vol. 78 |Nummer=309 |Datum=1965 |Seiten=204–228 |DOI=10.2307/538356}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Louis Wille]] |Hrsg=Karl Krause |Titel=Hillebille und Köhlergeläut |Reihe=[[Goslarer Bergkalender]] |BandReihe=367. Jahrgang |Verlag=Goslarsche Zeitung |Ort=Goslar |Datum=1985 |Seiten=71–72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagidiophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akustisches Signalgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzprodukt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Duschgeldrache2</name></author>
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