<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hilkerode</id>
	<title>Hilkerode - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hilkerode"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilkerode&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T14:44:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilkerode&amp;diff=387675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: nicht verwendetes &lt;references entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilkerode&amp;diff=387675&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-28T03:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: nicht verwendetes &amp;lt;references entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Duderstadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Hilkerode.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Hilkerode&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/33/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/18/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 168&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 890&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreisgoettingen.de/PDF/Bev%C3%B6lkerungsfortschreibung.PDF?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=5565&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1744889299 |titel=Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025 |hrsg=Landkreis Göttingen |format=PDF; 229 kB |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37115&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05529&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hilkerode.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsansicht von Hilkerode (im Hintergrund der Rotenberg)&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilkerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Duderstadt]] im [[Landkreis Göttingen]] in Süd[[niedersachsen]]. Das zum [[Untereichsfeld]] gehörende Dorf wurde am 1. Januar 1973 eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und hat rund 900 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hilkerode liegt etwa sechs Kilometer nordöstlich von Duderstadt im Tal der [[Eller (Rhume)|Eller]] östlich der Hügellandschaft der [[Hellberge (Eichsfeld)|Hellberge]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Längenberg&amp;#039;&amp;#039; (ca. 210 m), &amp;#039;&amp;#039;Bornberg&amp;#039;&amp;#039; (ca. 220 m) und &amp;#039;&amp;#039;Mühlenberg&amp;#039;&amp;#039; (ca. 240 m). Nördlich erstreckt sich der Höhenzug des [[Rotenberg (Höhenzug)|Rotenberges]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ankeröder Berg&amp;#039;&amp;#039; (227 m). Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Rhumeaue, Ellerniederung, Schmalau und Thiershäuser Teiche]] verläuft durch die Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit südöstlich verlief die ehemalige [[Innerdeutsche Grenze]] und heutige niedersächsisch-[[Thüringen|thüringische]] Landesgrenze. Nachbarorte sind [[Rhumspringe]] im Norden, [[Brochthausen]] im Osten, [[Langenhagen (Eichsfeld)|Langenhagen]] im Süden und [[Breitenberg (Eichsfeld)|Breitenberg]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schwierigkeiten bereitete seit langem die Datierung der Ersterwähnung von Hilkerode. Man ging davon aus, dass diese im Jahre 1224 in einer Urkunde der [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Everstein]] stattfand, in der sie ihre Güter in einem Ort namens &amp;#039;&amp;#039;Helekenroth,&amp;#039;&amp;#039; mit Einverständnis der Herzöge von Braunschweig als den [[Lehnsherrn|Oberlehnsherrn]], dem [[Kloster Walkenried]] geschenkt wurden. Neben Helekenroth werden in der Urkunde weitere Güter genannt, wie etwa Kemnade, Imbshausen, Wallshausen und Pendelbach, allesamt Ortschaften, die im Weser-Leine-Gebiet liegen. Durch die geographische Lage dieser Orte wurde in Zweifel gezogen, dass es sich bei Helekenroth tatsächlich um Hilkerode handeln sollte, und man bestimmte letztlich die Wüstung Helekenroth bei Seesen als den in der Quelle des 13. Jahrhunderts angegebenen Ort. Die neue Ersterwähnung fand damit knapp 100 Jahre später, im Jahre 1317, statt. In dieser Urkunde, ausgestellt von [[Hagen (thüringisches Adelsgeschlecht)|Konrad von dem Hagen]], wird der Verkauf der Kornrente für 18 Mark an die Herren Heyneke von [[Bernshausen (Niedersachsen)|Bernshausen]] angegeben, Hilkerode wird dabei unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hiddekerode&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Diedrich, Das Dorf Hilkerode, eine historisch-politische und sozio-ökonomische Beschreibung. Mecke Verlag, 1999. S. 28f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1392 ging Hilkerode durch Kauf in den Besitz der Stadt Duderstadt über. Durchgeführt wurde der Verkauf durch die [[Burgmann]]en derer von dem Hagen. Sie überließen Hilkerode &amp;#039;&amp;#039;dem wisen mannen deme rade der stad Dudierstad, to eynem ewighen ervenkoype&amp;#039;&amp;#039;. Fortan sollte Hilkerode als eines der Ratsdörfer Duderstadts fungieren. Damit war das Dorf auch zu bestimmten Diensten verpflichtet, wie beispielsweise das Harzberger Steinbier zu fahren, das Einfahren der breitenbergischen [[Zehnt]]en, Durchführung der Ruhr- und Saatfuhr, sowie die Einfuhr von Winter- und Sommerfrüchten nach Duderstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Diedrich 1999, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinsichtlich seiner relativen weiten Entfernung von der schützenden Stadt, Hilkerode lag außerhalb des Duderstädter Knicks, der breiten, dichten Schutzhecke, war das Dorf auf einen gewissen Selbstschutz angewiesen. Man errichtete dazu Gräben, Palisaden, [[Wallhecke|Knicks]] und Tore. Heute erinnert beispielsweise der Heckenweg, welcher früher Knickweg genannt wurde, an diese Umstände. Als Tore erscheinen 1550 das Obertor, 1591 das Mahntor und 1779 das Kreuztor in den Dorfverzeichnissen. Auch hier haben sich Grundstücks- und Straßenbenennungen bis in die heutige Zeit erhalten.&lt;br /&gt;
Ein Wartturm stand vermutlich südlich von Hilkerode auf dem Hägerberg oder dem Sandufer. Von hier sendete man im Notfall Zeichen zu den anderen Warten, darunter auch zur Rotenwarte, die daraufhin die Stadt Duderstadt alarmierte. Ab dem 16. Jahrhundert verlor die Hilkeröder Warte ihre Bedeutung und ging schließlich 1568 in den Besitz der Witwe von Adam Zinsen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts unter der Verwaltung des Amtes Duderstadt, war Hilkerode seit 1885 eine selbstständige Gemeinde. Seit der Neuordnung des [[Landkreis Göttingen|Landkreises Göttingen]] ab dem 1. Januar 1973 fiel Hilkerode der Einheitsgemeinde Duderstadt zu. Damals zählte sie zunächst zur [[Samtgemeinde]] Duderstadt, welche bis zum 31. Dezember 1972 bestand. Man schloss sich in der Samtgemeinde zu einem lockeren Verband zusammen, der die Aufgaben es jeweiligen Wirkungskreises seiner Mitgliedsorten wahrnahm. So wurden beispielsweise Kassengeschäfte und die Erhebung von Abgaben von der Samtgemeinde vorgenommen, während das Haushaltsrecht der jeweiligen Gliedgemeinde überlassen wurde. Bis zu den Wahlen vom 25. März 1973 verblieb der bisherige Gemeinderat Hilkerodes noch in seinem Amt. Ein Jahr zuvor befasste er sich erstmals mit dem [[Flurbereinigung]]sverfahren in der Pöhlder [[Gemarkung]]. Man plädierte darauf, auf ein Verfahren in der Hilkeröder [[Flur (Gelände)|Flur]] zu verzichten, da die steilen Hanglagen erhebliche Mehrkosten verursachen würden. Weiterhin befasste man sich mit den Namensänderungen einiger Ortsstraßen, da die Zugehörigkeit Hilkerodes zur Stadt Duderstadt es nötig machte, dass jeder Straßenname nur einmal vorkommen durfte. Unter anderem bewirkte dieser Umstand, dass die Hauptstraße nun durchgehend als Hilkeröder Straße, die Straße nach [[Brochthausen]] Straße im Ellertal, die Straße am ehemaligen Polizeigebäude Glockenstraße und die Straße am Mühlenwasser Am Euwer genannt wurde. Die letzte Sitzung des Gemeinderats fand am 27. Dezember 1972 statt. Man teilte damals Duderstadt mit, den Ausbau der Straße zum Schulgrundstück inklusive des Baus einer [[Stützmauer]] am Mühlenwasser, die Errichtung eines [[Gehweg|Bürgersteiges]] zwischen der Schule und der evangelischen Kirche, die Verrohrung der Grabenstücke zum Hummelborn und im Kreuztor sowie die Ortsdurchfahrt und die Straße nach Brochthausen zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe Hilkerodes befinden sich [[Wüstung]]en der Orte Ankerode im Nordosten und Kreterode im Osten des Dorfes. Im Zuge der Aufgabe beider Orte, welches im 14. und frühen 15. Jahrhundert vonstattenging, ließen sich ihre Bewohner in Hilkerode nieder. Heute erinnert der alljährliche „Tierrat“ der Kreteröder Erben an diese Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der Ortsrat setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kdo.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159010/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2590 |titel=Ortsratswahl 12.09.2021 - Stadt Duderstadt - Hilkerode |werk=kdo.de |datum=2021-09-20 |abruf=2021-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hilkeröder [[Wählergemeinschaft]]: 6 Sitze&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger (WDB): 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft – Wir für Hilkerode: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl am 12. September 2021]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 5. Dezember 1950 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche St. Johannes Baptist ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HilkerodeKirche.jpg|mini|Kath. Kirche St. Johannes Baptist]]&lt;br /&gt;
In Hilkerode existierten drei Vorgängerbauten der heutigen, dem [[heilige]]n [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweihten Kirche. In der ältesten Erwähnung wird 1422 ein [[Gotik|gotischer]] Kirchbau genannt. 1758 entstand ein Neubau im [[barock]]en Stil, und als dritter Bau folgte in den Jahren 1848 bis 1851 eine [[Saalkirche]], die 1968 aufgrund ihrer Baufälligkeit abgetragen werden musste. Im Chor dieser Saalkirche stand ein barocker [[Hochaltar]], der ursprünglich im [[Schloss Herzberg|Herzberger Welfenschloss]] aufgestellt war. Nach dem Abriss dieser Saalkirche erbaute man von 1968 bis 1969, nach Plänen des [[Karlsruhe]]rs Friedrich Zwingmann, das heutige moderne Gotteshaus. Es stellt ein zweigeschossiges unregelmäßig polygonales Kirchengebäude mit einem sakralen Zentralbau und Funktionsräumen dar. Im Untergeschoss wurde eine Gefallenenkapelle eingerichtet. Im nach Westen ausgerichteten [[Glockenturm]] brachte man eine Totenkapelle sowie eine Taufkapelle unter, die durch den Lichteinfall eines hochgelegten Fensters des Turmes akzentuiert wird. Der Kirchenraum selbst präsentiert sich in einem schlichten Bild, besitzt wenige Materialien und setzt somit auf klare Bauformen. Eine räumliche Mitte wird durch den Altarbereich realisiert, der mit einem [[Ambo]], einem [[Kredenz|Gabentisch]] und [[Sedilien]] besetzt ist. Den [[Tabernakel]] in Form einer bronzenen Dreieck-Stele bewahrt man in einer separaten Kapelle auf, wobei die Thematik der Schöpfungsordnung des Tabernakels in den Fenstern der Kirche wiederaufgenommen wurde. Weiterer Bestandteil der Kirche bildet eine [[Marienbildnis|Madonnenfigur]] aus Eichenholz, welche sich auf einem Seitenaltar befindet, sowie die, aus der alten Kirche übernommene, [[Glocke]], [[Orgel]] und [[Reliquie|Kreuzreliquie]]. Die Madonna wurde dabei von dem [[Hildesheim]]er Künstler Fürstenberg 1954 erstellt, während die Orgel 1913 von dem Duderstädter Orgelbauer Krell stammt. Seit dem 1. November 2014 gehört die Kirche zur [[Pfarrei]] „St. Sebastian“ mit Sitz in [[Rhumspringe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde 1913 vom Orgelbaumeister Krell aus Duderstadt gefertigt. Sie stammt aus der Vorgängerkirche und wurde mit einem neuen modernen Prospekt in den neuen Kirchbau übernommen.&lt;br /&gt;
Sie besitzt 21 Register auf 2 Manualen und Pedal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Hilkerode St. Johannes Babtist.JPG|mini|Die Orgel mit einem modernen und schlichten Prospekt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spieltisch Orgel St. Johannes Babtist Hilkerode.JPG|mini|Der Spieltisch mit den Registerschaltern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disposition:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal major || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlflöte|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauschquinte || 2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II. Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geigenprincipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lieblich Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vox coelestis|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte traverso|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clarinette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cello || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
* Superoctavkoppel: II/I&lt;br /&gt;
* Schwelltritt für II&lt;br /&gt;
* 4 Sequenzer (Piano, Mezzoforte, Fort, Tutti)&lt;br /&gt;
* Röhrenpneumatische Spiel- und Registertraktur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev-luth. Heilig-Geist-Kirche ===&lt;br /&gt;
Nur knapp zehn Jahre älter als der Bau der katholischen Kirche St. Johannes Baptist ist die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Heilig-Geist-Kirche. Sie wurde im Jahr 1959 errichtet und stellt ein hell verputztes Gebäude dar, welches stellenweise mit [[Kalkstein]]klinkern verblendet ist. Die Fenster in rechteckiger Form und das [[Satteldach]] lassen eher ein Wohnhaus als ein Gotteshaus vermuten, lediglich die zweiflügelige Bronzetür und der Westturm weisen auf eine Kirche hin. Die Innenausstattung stammt aus der Zeit der Erbauung der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HeiligGeistKirche Hilkerode.jpg|mini|Heilig-Geist-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orgel ====&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde 1960 von Orgelbaumeister Alfred Führer aus Wilhelmshaven ursprünglich für die Kapelle des Johanniter-Krankenhauses in [[Gronau (Leine)]] angefertigt, dort aber nicht abgenommen. Sie besitzt 4 Register auf 1 Manual und einem Pedal. Diese kleine, auf der Empore stehende Orgel besitzt einen frischen und strahlenden Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Disposition:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I. Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Praestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedacktbass || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; I/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* im Zentrum gibt es einen Dorfplatz mit einem Brunnen&lt;br /&gt;
* Gedenksteine für die in den Kriegen Gefallenen des Ortes und für ehemalige Zivil- und Kriegsgefangene&lt;br /&gt;
* Denkmal &amp;#039;&amp;#039;Frau mit Reff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ein großes Sandsteinkreuz, welches sich an der früheren Kirchstelle Ankerodes, als Erinnerung an das wüstgefallene Dorf, befindet und als Pilgerstätte für die Gemeinde genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die bäuerliche Lebensordnung regelte den Alltag der Einwohner noch bis in die Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hinein. So besaßen neben den landwirtschaftlichen Betrieben auch die dörflichen Handwerker einige Parzellen Land und Wiese, welche sie bearbeiteten. Mit der Zeit wandten sich jedoch bereits im vorhergehenden Jahrhundert viele dem Bauhandwerk zu und fanden Einstellungen in den umliegenden Großstädten. Eine Besonderheit stellte in Hilkerode der ambulante Handel mit Textilien dar. Anfänglich noch mit dem [[Reff (Rückentrage)|Reff]], einem Holztragegestell, später dann mit Planwagen und seit den 1930er Jahren mit dem Auto, trugen die Handelsleute ihre Waren bis in den norddeutschen, mecklenburgischen Raum. Das Ortswappen, in dem ein Reff abgebildet ist, weist auf diese Vergangenheit hin. Mit der Zeit fand jedoch auch in Hilkerode ein Strukturwechsel statt. Die alten dörflichen Handwerksbetriebe verschwanden allmählich, die Anzahl der dort Beschäftigten ging zurück. An die Stelle der alten Betriebe traten neue, moderne Handwerksbetriebe, so dass heute ein Großteil der arbeitenden Einwohner als unselbstständige Handwerker beziehungsweise in anderen Berufen tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Hilkerode liegt an der [[Landesstraße]] 530 zwischen [[Breitenberg (Eichsfeld)|Breitenberg]] und [[Rhumspringe]]. Die [[Bahnstrecke Bleicherode–Herzberg]] mit einem Bahnhof im Ort ist inzwischen stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Lothar Koch (Politiker, 1939)|Lothar Koch]] (* 1939 in Hilkerode; † 2023), Politiker, Mitglied des Niedersächsischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Hermann Böning (Künstler)|Hermann Böning]] (* 1959 in Hilkerode), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Hubert Böning]] (* 1960 in Hilkerode), Jurist und politischer Beamter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Giuseppe Chiampo: &amp;#039;&amp;#039;Überleben mit Stift und Papier. Aus dem Tagebuch eines Italienischen Militärinternierten im Zweiten Weltkrieg in Hilkerode/Eichsfeld&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2004, ISBN 3-926920-36-X.&lt;br /&gt;
* Karl Koch: &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Hilkerode: 1224–1974&amp;#039;&amp;#039;. Hilkerode, 1974.&lt;br /&gt;
* Rudolf Diedrich: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf Hilkerode: eine historisch-politische und sozio-ökonomische Beschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Mecke, Duderstadt 1999, ISBN 3-932752-30-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilkerode&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe, [[Hansjörg Küster]], [[Torsten W. Müller]], [[Haik Thomas Porada]], [[Gerold Wucherpfennig]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 79). [[Verlag Böhlau]], Wien, Köln, Weimar 2018, S. 224 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hilkerode.de/ www.hilkerode.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Duderstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Duderstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1317]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
	</entry>
</feed>