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	<title>Hilfswilliger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:28:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilfswilliger&amp;diff=284931&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arminden: /* Verwendung im 2. Weltkrieg */Zw.schritt</title>
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		<updated>2025-12-06T15:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwendung im 2. Weltkrieg: &lt;/span&gt;Zw.schritt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Antisovjet russian partisan hunters 1942.jpg|mini|Antisowjetische russische Partisanenjäger, [[Oblast Nowgorod]] (UdSSR) 1942]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-004-3632-24, Russland, einheimische Freiwillige der Wehrmacht.jpg|mini|Zwei Hiwis der Wehrmacht ausgezeichnet mit dem [[Sturmabzeichen]], Januar 1942]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilfswilliger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HIWI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HiWi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hiwi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), wurden während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Hilfskräfte in der deutschen [[Wehrmacht]] und der [[SS]] bezeichnet, die aus den Reihen der Bevölkerung im besetzten Gebiet der [[Sowjetunion]] rekrutiert worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung im 2. Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Die „Hilfswilligen“ waren nach dem [[Überfall auf die Sowjetunion]] 1941 ehemalige [[Rote Armee|Rotarmisten]], die anfangs innerhalb deutscher Formationen der [[Wehrmacht]] zur Errichtung von Verteidigungsanlagen und anderen Arbeiten eingesetzt wurden. Für sie bot sich damit eine Möglichkeit, den katastrophalen Bedingungen in den [[Gefangenenlager]]n zu entkommen und zu überleben. Als die deutschen Verbände an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] zunehmend schwächer wurden, wurden die Hilfswilligen vor allem im Bereich der [[Heeresgruppe Mitte]] auch in bewaffneten Einheiten eingesetzt, allerdings vorwiegend mit Besatzungsaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 800.000 bis eine Million Einwohner der [[Sowjetunion]], auch aus der Zivilbevölkerung, dienten in Verbänden der Wehrmacht, rund 200.000 waren im Polizeidienst tätig. Weitere Hunderttausende Sowjetbürger arbeiteten für die Besatzungsmacht in deutschen Verwaltungsstellen, in Wirtschaftsbetrieben, als LKW-Fahrer und Transportarbeiter in der [[Transportkorps Speer#Legion Speer|Legion Speer]] oder bei der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]]. Unter den Bedingungen eines „Vernichtungskrieges“ ist es dabei schwierig, zwischen tatsächlich vorhandener, rein freiwilliger [[Kollaboration]]sbereitschaft und einer quasi [[Zwangsarbeit]] zu differenzieren. Die Hilfswilligen stammten hauptsächlich aus der Ukraine, aus Weißrussland und dem Kaukasus.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter S. Dunn: &amp;#039;&amp;#039;Stalin&amp;#039;s Keys to Victory&amp;#039;&amp;#039;. Mechanicsburg 2006, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sowjetische Bürger zunächst nur unbewaffnete Hilfsdienste für die deutsche Besatzungsmacht leisteten, wurden sie angesichts des deutschen Rückzugs immer mehr in die Besatzungseinheiten der Wehrmacht eingegliedert, bis hin zur aktiven Teilnahme an der [[Holocaust|Vernichtung der Juden]] und der von der deutschen Heeresleitung angeordneten [[Weisung Nr. 46|Bandenbekämpfung]]. Im Jahr 1943 wurden aus „Freiwilligen“ die [[Ostlegionen]] gebildet, doch erst 1944 wurde der vereinzelt tatsächlich vorhandene Widerstandswillen gegen die sowjetische Herrschaft in einer [[Russische Befreiungsarmee|Russischen Befreiungsarmee]] (ROA, Wlassow-Armee) gebündelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Askaris im Warschauer Getto - 1943.jpg|mini|Trawniki 1943 als Hilfstruppen bei der Vernichtung des Warschauer Ghettos, Abbildung im [[Stroop-Bericht]]]]&lt;br /&gt;
Seit 1941 wurden im [[SS-Ausbildungs- und Arbeitslager Trawniki]] zur Durchführung des Völkermords an den Juden Hilfswillige ausgebildet. Diese „Trawniki-Männer“, „Trawniki“, „Askaris“, deren Zahl auf 4000 bis 5000 geschätzt wird, kamen vor allem aus der Ukraine und aus dem Baltikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Verwendung ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Am Ende der [[Zeit des Nationalsozialismus]] beendete die [[Kapitulation der Wehrmacht]] alle Arbeitsverhältnisse. Die Bezeichnung „Hilfswilliger“ blieb nach 1945 ohne militärischen Hintergrund und überwiegend in der abgekürzten Form der deutschen Sprache erhalten. Insbesondere werden studentische und [[Wissenschaftliche Hilfskraft|wissenschaftliche Hilfskräfte]] im deutschen Hochschulbetrieb weiterhin umgangssprachlich als &amp;#039;&amp;#039;Hiwis&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hilfswissenschaftler&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, außerdem zum Beispiel Helfer im Baugewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ukraiinska Nazionalna Armija]]&lt;br /&gt;
* [[Weißruthenische Heimwehr]]&lt;br /&gt;
* [[Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)|Schutzmannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Röhr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Okkupation und Kollaboration. (1938–1945). Beiträge zu Konzepten und Praxis der Kollaboration in der deutschen Okkupationspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europa unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Erg.-Band 1). Herausgegeben vom Bundesarchiv. Hüthig, Berlin u. a. 1994, ISBN 3-8226-2492-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausländische Freiwilligeneinheit der Wehrmacht|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollaboration in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partisanenkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arminden</name></author>
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