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	<title>Hilfskreuzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilfskreuzer&amp;diff=65830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ShipMate2009: Aktuelle Entwicklungen</title>
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		<updated>2026-03-06T19:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktuelle Entwicklungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der deutsche Hilfskreuzer SMS SEEADLER bringt am 20. März 1917 vor der brasilianischen Küste die französische Bark CAMBRONNE auf.jpg|mini|Der deutsche Hilfskreuzer [[Seeadler (Schiff, 1888)|SMS &amp;#039;&amp;#039;Seeadler&amp;#039;&amp;#039;]] bringt am 20. März 1917 vor der brasilianischen Küste die französische Bark &amp;#039;&amp;#039;Cambronne&amp;#039;&amp;#039; auf. Darstellung von [[Willy Stöwer]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilfskreuzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren umgerüstete, bewaffnete [[Handelsschiff]]e oder [[Passagierdampfer]] für den [[Handelskrieg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Zweck des Hilfskreuzer-Konzepts war es, durch Umrüstung von Handelsschiffen der Flotte eines Landes schnell und ohne großen Materialaufwand weitere Kriegsschiffe zur Verfügung zu stellen. Dieser Umbau bestand meistens lediglich aus dem Einbau mehrerer Geschütze sowie der dazugehörigen [[Feuerleitanlage]]. Größere Veränderungen, wie das Anbringen von [[Panzerung]] oder die Umgestaltung der inneren Struktur eines Handelsschiffs mit großen Frachträumen zum Kriegsschiff mit kleinen Räumen zur Schadensbegrenzung, wurden praktisch nicht durchgeführt, da sie zu zeitaufwendig gewesen wären und letztlich im Ernstfall nur einen geringen Nutzen gehabt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem echten [[Kriegsschiff]] waren Hilfskreuzer ohnehin jederzeit an Kampfkraft und bis auf wenige Ausnahmen auch an Geschwindigkeit weit unterlegen. Hinzu kam, dass reguläre Kriegsschiffe, etwa Kreuzer, im Regelfall einen entsprechenden Panzerschutz besaßen, während ein solcher bei Hilfskreuzern nicht vorhanden war beziehungsweise auch nicht nachgerüstet werden konnte. Entsprechend hoch war die Anfälligkeit gegenüber Geschützfeuer. Zusammenstöße zwischen Hilfskreuzern und regulären Kriegsschiffen endeten fast immer mit dem Verlust des Hilfskreuzers – eine seltene Ausnahme stellte 1941 das Zusammentreffen des deutschen Hilfskreuzers [[Kormoran (Schiff, 1938)|&amp;#039;&amp;#039;Kormoran&amp;#039;&amp;#039;]] mit dem [[Royal Australian Navy|australischen]] [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] [[Sydney (Schiff, 1934)|&amp;#039;&amp;#039;Sydney&amp;#039;&amp;#039;]] dar, wobei das Gefecht mit dem Untergang von beiden Schiffen endete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piekałkiewicz174&amp;quot;&amp;gt;Piekałkiewicz, Janusz: &amp;#039;&amp;#039;Seekrieg 1939 – 1945&amp;#039;&amp;#039;. Bechtermünz, Augsburg 1998, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Einschränkungen des Hilfskreuzers ergab sich auch sein Einsatzspektrum. Er wurde meistens zu Aufgaben eingesetzt, bei denen die Gefahr eines Kontaktes mit feindlichen Flottenkräften relativ gering war, die Aufgabe kein vollwertiges Kriegsschiff erforderte oder diese in nicht ausreichender Zahl zur Verfügung standen. Die genaue Art des Einsatzes hing von den Aufgaben und der Strategie der Seestreitkräfte des jeweiligen Landes ab, wobei das Aufgabenspektrum einerseits das Führen eines Handelskrieges (etwa bei den deutschen Hilfskreuzern), aber auch andererseits Patrouillen-, Blockade- oder Geleitschutzdienste (etwa bei den britischen Hilfskreuzern) umfassen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen sind Hilfskreuzer vom [[Kaperschiff]] ([[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;privateer&amp;#039;&amp;#039;; {{frS|corsaire}}), denn bei diesen handelte es sich im Regelfall um privat bewaffnete Schiffe, die nicht den offiziellen Marinestreitkräften eines Staates angehörten (die gleichwohl aber mit dessen Ermächtigung agierten, siehe [[Kaperei#Schlüsselbegriffe und Etymologie|Kaperbrief]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enzyklopädie141&amp;quot;&amp;gt;Gebauer, Jürgen / Krenz, Egon: &amp;#039;&amp;#039;Marine-Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. Brandenburgisches Verlagshaus. Berlin 1998, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; während Hilfskreuzer Teil der offiziellen Marinestreitkräfte eines Landes waren beziehungsweise sind. Hinzu kommt, dass das Ausrüsten von Kaperschiffen seit der [[Pariser Seerechtsdeklaration]] von 1856 [[völkerrecht]]lich verboten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enzyklopädie141&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
Hilfskreuzer gab es bereits zu Zeiten der [[Segelschiff]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enzyklopädie122&amp;quot;&amp;gt;Gebauer / Krenz: &amp;#039;&amp;#039;Marine-Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Sezessionskrieg]]es in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] (1861 bis 1865) setzten die [[Konföderierte Staaten von Amerika|konföderierten Südstaaten]] bewaffnete Handelsstörer gegen die Schifffahrt der [[Nordstaaten]] ein; eines der erfolgreichsten Schiffe hierbei war die [[Alabama (Schiff, 1862)|&amp;#039;&amp;#039;Alabama&amp;#039;&amp;#039;]] unter [[Raphael Semmes]], die mit 71 aufgebrachten Schiffen&amp;lt;ref&amp;gt;Pemsel, Helmut: &amp;#039;&amp;#039;Seeherrschaft. Eine maritime Weltgeschichte von der Dampfschiffahrt bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. Band. Weltbild-Verlag, Augsburg 1995, S. 422.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis heute einer der erfolgreichsten Hilfskreuzer überhaupt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Gebauer / Krenz: &amp;#039;&amp;#039;Marine-Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere sehr erfolgreiche Handelsstörer der Konföderierten waren die [[CSS Shenandoah (Schiff, 1863)|&amp;#039;&amp;#039;Shenandoah&amp;#039;&amp;#039;]] (36 gekaperte Schiffe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pemsel422&amp;quot;&amp;gt;Pemsel: &amp;#039;&amp;#039;Seeherrschaft&amp;#039;&amp;#039;, S. 422.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und das Dampfschiff [[CSS Tallahassee (Schiff, 1864)|&amp;#039;&amp;#039;Tallahassee&amp;#039;&amp;#039;]] (29 gekaperte Schiffe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pemsel422&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Erfolge dieser Schiffe im Handelskrieg reichten allerdings nicht aus, um die deutliche wirtschaftliche und industrielle Überlegenheit der Nordstaaten ausgleichen zu können. [[Datei:CSS Tallahassee.jpg|mini|links|Der konföderierte Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;Tallahassee&amp;#039;&amp;#039; (um 1864).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Balkankrise]] erwarb die [[Kaiserlich Russische Marine|russische Marine]] im Mai 1878 drei Handelsschiffe – &amp;#039;&amp;#039;Hammonia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Holsatia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Thuringia&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Hammonia-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Hammonia&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]) – im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] und stellte sie im Juni 1878 unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Moskwa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rossija&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;St. Petersburg&amp;#039;&amp;#039; als bewaffnete Hilfskreuzer in Dienst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kludas152&amp;quot;&amp;gt;Kludas, Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Passagierdampfer als Hilfskreuzer. Kurze Geschichte der Entwicklung einer Schiffsklasse&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift des Deutschen Schiffahrtsmuseums. Nr. 18, 1995. Ernst Kabel Verlag, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Absicht russischerseits war es, diese Schiffe im Falle eines Konfliktes mit dem [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] auf den Weltmeeren gegen den britischen Seehandel einzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kludas152&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Krise konnte indessen durch den fast zeitgleich einberufenen [[Berliner Kongress]] beigelegt werden und die drei Dampfer wurden nachfolgend, ohne dass sie zum Einsatz gekommen wären, abgerüstet und später als zivile Handelsschiffe eingesetzt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spanisch-Amerikanischer Krieg|Spanisch-Amerikanischen Krieg]] von 1898 setzten sowohl die [[United States Navy]] als auch die [[Armada Española]] Hilfskreuzer ein. So kamen auf amerikanischer Seite insgesamt neun Hilfskreuzer zum Einsatz, darunter auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Yosemite (Schiff, 1892)|Yosemite]]&amp;#039;&amp;#039;. Auf spanischer Seite wurden mindestens drei Hilfskreuzer ausgerüstet, eines der größten Schiffe war der bewaffnete Passagierdampfer [[Normannia (Schiff, 1890)|&amp;#039;&amp;#039;Patriota&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mitiuckov, Nick |url=https://www.spanamwar.com/Patriota.htm |titel=Spanish Auxiliary Cruiser Patriota |werk=The Spanish American War: Centennial Website |datum=2023 |sprache=en |abruf=2023-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die US-Schiffe allerdings nur wenige und kurze Gefechte bestritten und zumeist für Blockade- und Truppentransportaufgaben eingesetzt wurden, sahen die spanischen Schiffe keine Einsätze. Auch im [[Russisch-Japanischer Krieg|Japanisch-Russischen Krieg]] (1904 bis 1905) kamen Hilfskreuzer zum Einsatz, darunter mindestens zehn japanische und neun&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.navypedia.org/ships/russia/ru_cm_04_amc.htm |titel=Armed Merchant Cruisers of Russian-Japanese War 1904 – 1905 |werk=Navypedia: Converted Merchant Vessels |datum=2020 |sprache=en |abruf=2023-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; russische Schiffe, wobei der russische Hilfskreuzer [[Ural (Schiff, 1890)|&amp;#039;&amp;#039;Ural&amp;#039;&amp;#039;]] 1905 in der [[Seeschlacht bei Tsushima]] versenkt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während der Weltkriege ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Deutsche Handelsstörer während der Weltkriege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Hilfskreuzer wurden im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von den kriegführenden Mächten eingesetzt. Bereits vor dem Konflikt hatten fast alle führenden Seemächte den Bau von größeren Passagierschiffen beziehungsweise von Schnelldampfern staatlich subventioniert,&amp;lt;ref&amp;gt;Dudszus, Alfred / Köpcke, Alfred: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Schiffstypen. Dampfschiffe, Motorschiffe, Meerestechnik von den Anfängen der maschinengetriebenen Schiffe bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Transpress/Pietsch. Berlin, Stuttgart 1990. S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; um selbige im Falle eines Kriegsausbruches rasch requirieren und bewaffnen zu können. In der [[Österreichische Marine|Marine]] von [[Österreich-Ungarn]] wurden Hilfskreuzer als &amp;#039;&amp;#039;Auxiliarkreuzer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enzyklopädie122&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der vorgesehenen Aufgabe des Hilfskreuzers hing auch die Auswahl der Schiffe ab, die zu Hilfskreuzern umgebaut wurden. Für Geleit- und Patrouillenaufgaben wurden auf alliierter Seite beziehungsweise der [[Triple Entente|Entente-Seite]] meistens große [[Passagierschiff]]e umgebaut, da diese über eine relativ große Geschwindigkeit verfügten, auf entsprechende Hafenkapazitäten zurückgreifen und die meisten anderen Handelsschiffe einholen konnten. [[Datei:Hilfskreuzer_SMS_KRONPRINZ_WILHELM.jpg|mini|links|Der deutsche Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;Kronprinz Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; zum Zeitpunkt seiner Internierung im Jahr 1915 in den (zu diesem Zeitpunkt) noch neutralen Vereinigten Staaten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da diese Schiffe aber große Mengen von [[Kohle]] verbrauchten, waren sie, wie sich zu Beginn des Ersten Weltkrieges rasch zeigte, für das deutsche Einsatzkonzept der Handelsstörer ungeeignet, da diese längere Zeit fernab der eigenen Basen operieren sollten. Zwar setzte die [[Kaiserliche Marine]] in der Anfangsphase des Ersten Weltkrieges notgedrungen auch große Passagierschiffe als Hilfskreuzer mit gewissen Erfolgen ein, etwa die Schnelldampfer [[Berlin (Schiff, 1909)|&amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039;]], [[Kaiser Wilhelm der Große (Schiff, 1897)|&amp;#039;&amp;#039;Kaiser Wilhelm der Große&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Kronprinz Wilhelm (Schiff, 1901)|&amp;#039;&amp;#039;Kronprinz Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;]], doch gingen diese Schiffe entweder nach Gefechten 1914/15 verloren oder mussten wegen Brennstoffmangels fast alle bis 1915 in [[Neutralität (internationale Politik)|neutralen]] Häfen [[Internierung|interniert]] werden. Im späteren Verlauf des Ersten Weltkrieges wählte man deswegen deutscherseits kleinere und langsamere [[Frachtschiff]]e aus, da diese einen deutlich geringeren Bedarf an [[Kraftstoff|Treibstoffen]] und somit eine größere Seeausdauer hatten. In einem Fall setzte man auch ein (mit Hilfsmotoren ausgestattetes) [[Segelschiff]] ein, die [[Seeadler (Schiff, 1888)|&amp;#039;&amp;#039;Seeadler&amp;#039;&amp;#039;]], die 1916/17 auf Feindfahrt ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Piekałkiewicz, Janusz: &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Weltbild Verlag GmbH. Augsburg 1994, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Hilfskreuzer wurden, sowohl im Ersten wie auch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], als reine &amp;#039;&amp;#039;Handelsstörer&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Sie sollten unerkannt und oftmals getarnt als neutrale Schiffe die britische Blockade durchfahren und dann britische und alliierte Handelsschiffe fernab vom Kriegsgebiet angreifen, damit die Royal Navy reguläre Kriegsschiffe aus dem Kriegsgebiet abziehen und zum Schutz ihrer Konvois und zur Suche nach den Handelsstörern einsetzen musste. Zwar operierten die deutschen Handelsstörer im Normalfall alleine, teils kam es aber auch zu gemeinsamen Operationen, etwa im Zweiten Weltkrieg bei den [[Orion_(Schiff,_1931)#Deutscher_Südseeverband|Angriffen auf die alliierten Phosphattransporte]] vor [[Nauru]] im Winter 1940/41 (siehe [[Fernost-Verband]]). [[Datei:Komet schematics.svg|mini|Risszeichnung des deutschen Hilfskreuzers [[Komet (Schiff, 1937)|&amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039;]] (mit einem Bordflugzeug [[Arado Ar 196]]).]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewaffnung der deutschen Hilfskreuzer bestand meist aus mehreren [[Geschütz]]en verschiedener Kaliber und [[Torpedo]]rohren. Mitgeführt wurden mitunter auch bis zu zwei [[Wasserflugzeug]]e mit Schwimmern zu [[Militärische Aufklärung|Aufklärungszwecken]], [[Seemine|Minen]] und leichte [[Schnellboot]]e, die zum Legen von Minen oder zum Abschuss von Torpedos vorgesehen waren. Die deutschen Hilfskreuzer wurden in &amp;#039;&amp;#039;Schwere Hilfskreuzer&amp;#039;&amp;#039; (ab 7.000 [[Registertonne|BRT]]) und &amp;#039;&amp;#039;Leichte Hilfskreuzer&amp;#039;&amp;#039; (max. 5.000 BRT) eingeteilt. Es wurden im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite ausnahmslos ehemalige Schnell- oder Kühlfrachter mit leistungsfähigem Dampfturbinen- oder Dieselantrieb verwendet. Sie waren mit bis zu sechs Geschützen Kaliber 15&amp;amp;nbsp;cm, leichterer [[Artillerie]] (Kanonen bis 10,5&amp;amp;nbsp;cm), einigen [[Flugabwehrkanone]]n und bis zu sechs [[Torpedoausstoßrohr]]en bewaffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges konnten die deutschen Hilfskreuzer dem britischen Seehandel durchaus teils empfindliche Verluste zufügen – so versenkte etwa die [[Atlantis (Schiff, 1938)|&amp;#039;&amp;#039;Atlantis&amp;#039;&amp;#039;]] bis zu ihrem Untergang im November 1941 über 20 alliierte Handelsschiffe mit mehr als 140.000 [[Registertonne|BRT]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Piekałkiewicz174&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; –, nach 1942 jedoch und mit der Zunahme der alliierten See- und Luftüberwachung gingen die Aktivitäten der deutschen Handelsstörer deutlich zurück. Im Verlauf des Jahres 1943 kamen die Operationen faktisch gänzlich zum Erliegen. [[Datei:SS_Laurentic_1929.jpg|mini|Der spätere britische Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;Laurentic&amp;#039;&amp;#039;; hier auf einem Bild aus dem Jahr 1929, als der Dampfer noch als Passagierschiff fuhr.]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Weltkriegen setzte im Gegensatz dazu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] seine Hilfskreuzer ({{enS|armed merchant cruiser}}) zum Durchführen der [[Seeblockade]] gegen [[Deutsches Reich|Deutschland]] ein, indem es sie die Zugänge der [[Nordsee]] patrouillieren und alle dort passierenden Handelsschiffe kontrollieren ließ. Zudem wurden im Kontext der sogenannten [[Northern Patrol (Erster und Zweiter Weltkrieg)|Northern Patrol]], die im Seegebiet zwischen [[Schottland]], [[Island]] und den [[Lofoten]] operierte, Hilfskreuzer in beiden Weltkriegen zur Überwachung der Seewege eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Smith, Gordon |url=https://www.naval-history.net/WW1Memoir-10CSNPatrol.htm |titel=A tribute to the Tenth Cruiser Squadron, Northern Patrol of the Grand Fleet, 1914 – 1917 |werk=Naval History |datum=2015-07-11 |sprache=en |abruf=2026-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel war es dabei, nach Möglichkeit deutsche Handelsschiffe und [[Blockadebrecher]], die nach den deutschen Häfen zurückkehren wollten, aufzubringen. Für diese Aufgabe wurden zwar viele Schiffe benötigt, gleichzeitig aber keine echten Kriegsschiffe, da Handelsschiffe keine große Bedrohung darstellten und das Patrouillengebiet weit von den Basen der Deutschen Flotte entfernt war. Diese Aufgabe hätte ansonsten zahlreiche Kreuzer der [[Royal Navy]] gebunden und diese stark geschwächt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Aufgabe der britischen Hilfskreuzer war, vor allem in den Anfangsjahren des Zweiten Weltkrieges, der [[Geleitzug|Geleitschutz]] von Konvois, um diesen ein Minimum an Sicherung zu geben, da für die zahlreichen Konvois anfangs nicht ausreichend Kriegsschiffe zur Verfügung standen und diese daher nur den wichtigsten Konvois, wie z. B. Truppentransporten, zugeteilt werden konnten. Im Rahmen dieser teils gefahrvollen Patrouillen- und Geleitschutzmissionen traten in den ersten Kriegsjahren mehrere Verluste ein, so sank etwa der Hilfskreuzer [[Jervis Bay (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Jervis Bay&amp;#039;&amp;#039;]] 1940 nach aufopferungsvoller Gegenwehr im Kampf mit dem deutschen Schweren Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Scheer]]&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus gelang beispielsweise dem deutschen U-Boot [[U 99 (U-Boot, 1940)|&amp;#039;&amp;#039;U 99&amp;#039;&amp;#039;]] am 3. und 4. November 1940 nordwestlich von Irland innerhalb von 24 Stunden die Versenkung der beiden Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Laurentic (Schiff, 1927)|Laurentic]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Patroclus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fock, Harald: &amp;#039;&amp;#039;Flottenchronik. Die an beiden Weltkriegen beteiligten aktiven Kriegsschiffe und ihr Verbleib&amp;#039;&amp;#039;. Koehlers Verlagsgesellschaft. Hamburg 2000, S. 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurden von der deutschen Kriegsmarine Hilfskreuzer als &amp;#039;&amp;#039;Handelsschutzkreuzer&amp;#039;&amp;#039;, später als &amp;#039;&amp;#039;Handelsstörkreuzer&amp;#039;&amp;#039; (HSK) bezeichnet. Das Deutsche Reich rüstete im Zweiten Weltkrieg elf, Großbritannien 56, [[Italien]] 37, [[Japan]] 14 und [[Frankreich]] elf Hilfskreuzer aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enzyklopädie122&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Ramb1.jpg|mini|Der italienische Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;Ramb I&amp;#039;&amp;#039; sinkt nahe der [[Malediven]] nach Beschuss durch den neuseeländischen Kreuzer [[Leander (Schiff, 1933)|&amp;#039;&amp;#039;Leander&amp;#039;&amp;#039;]] (Februar 1941).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den Kriegsverlauf spielten die [[Dritte Französische Republik|französischen]] und die [[Königreich Italien (1861–1946)|italienischen]] Hilfskreuzer ({{frS|croiseur auxiliaire}} beziehungsweise {{itS|incrociatore ausiliario}}) nur eine untergeordnete Rolle. Nach der [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Niederlage Frankreichs im Juni 1940]] wurden die meisten französischen Hilfskreuzer wieder abgerüstet oder in wenigen Fällen den Marinestreitkräften des neu gegründeten [[Vichy-Regime]]s unterstellt, etwa die [[Victor Schœlcher (Schiff, 1939)|&amp;#039;&amp;#039;Bougainville&amp;#039;&amp;#039;]], die allerdings im Mai 1942 während der [[Operation Ironclad|Kämpfe um Madagaskar]] von britischen Streitkräften versenkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rohwer, Jürgen / Hümmelchen, Gerhard |url=https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/42-05.htm |titel=Seekrieg 1942, Mai |werk=Chronik des Seekrieges 1939 – 1945 |hrsg=Württembergische Landesbibliothek |abruf=2026-01-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich verhielt es sich mit den italienischen Hilfskreuzern (siehe hierzu [[RAMB-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;RAMB&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]). Nach dem Verlust der [[Italienisch-Ostafrika|italienischen Kolonialbesitzungen in Ostafrika]] durch alliierte Angriffe im Laufe des Jahres 1941 – wobei die dort auf Kolonialstation stehenden italienischen Hilfskreuzer entweder fast zur Gänze vernichtet wurden oder in den vom Bündnispartner Japan kontrollierten Machtbereich nach Ostasien flüchteten –, kamen die verbliebenen italienischen Hilfskreuzer fast nur mehr im [[Mittelmeer]] als Truppen- und Nachschubtransporter zwecks der Versorgung der [[Achsenmächte|Achsenstreitkräfte]] auf dem [[Afrikafeldzug|nordafrikanischen Kriegsschauplatz]] zum Einsatz. [[Datei:Hokoku_Maru-1942a.jpg|mini|links|Der japanische Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;Hōkoku Maru&amp;#039;&amp;#039; im Hafen von [[Penang]] (Mai 1942).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In geringem Umfang setzte im Zweiten Weltkrieg auch die [[Kaiserlich Japanische Marine]] Hilfskreuzer als Handelsstörer ein, so etwa die beiden mit je acht [[Typ 3 14-cm-Schiffsgeschütz|14-cm-Geschützen]] vergleichsweise schwer bewaffneten, umgebauten [[Kombischiff|Kombifrachter]] &amp;#039;&amp;#039;Hōkoku Maru&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Aikoku Maru]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1941/42 insgesamt fünf alliierte Handelsschiffe mit rund 31.000 BRT aufbringen konnten. Nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Hōkoku Maru&amp;#039;&amp;#039; am 11. November 1942 bei einem Gefecht gegen eine indische Korvette im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] versenkt worden war&amp;lt;ref&amp;gt;Piekałkiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Seekrieg 1939 – 1945&amp;#039;&amp;#039;, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nachdem sich die Kriegslage für Japan zunehmend verschlechterte, wurden fast alle Hilfskreuzer im Laufe des Jahres 1943 wieder umgebaut und fast nur mehr in der Rolle als Versorgungs- und Transportschiffe eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hackett, Bob / Kingsepp, Sander u. a. |url=http://www.combinedfleet.com/TokuJunyokan.htm |titel=Tokusetsu Junyokan! – Battle Histories of the IJN&amp;#039;s Auxiliary Cruiser Commerce Raiders |werk=Combinedfleet |datum=2018-04-13 |sprache=en |abruf=2023-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fast alle Schiffe gingen in den Jahren 1943 und 1944 bei Angriffen von US-Streitkräften verloren, so auch die &amp;#039;&amp;#039;Aikoku Maru&amp;#039;&amp;#039;, die im Februar 1944 im Rahmen von [[Operation Hailstone|Luftangriffen auf Truk]] versenkt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rohwer / Hümmelchen |url=https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/44-02.htm |titel=Seekrieg 1944, Februar |werk=Chronik des Seekrieges 1939 – 1945 |hrsg=Württembergische Landesbibliothek |abruf=2026-01-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Das Ausrüsten von Hilfskreuzern ist in der Gegenwart eher unüblich geworden, findet jedoch teils noch statt. In einigen seltenen Fällen kam es dazu, dass im Kern zivile Schiffe bewaffnet und als Hilfskriegsschiffe eingesetzt wurden und werden. Beispielsweise setzte der [[Iran]] in den 1980er Jahren die &amp;#039;&amp;#039;Iran Ajr&amp;#039;&amp;#039;, ein in Japan in den späten 1970er Jahren gebautes [[Landungsfahrzeug|Landungsschiff]] (womit es sich indessen nicht um ein rein ziviles Schiff handelte), als einen getarnten Minenleger im [[Persischer Golf|Persischen Golf]] ein. Das Schiff konnte 1987 von der United States Navy aufgebracht werden und wurde später versenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pemsel: &amp;#039;&amp;#039;Seeherrschaft&amp;#039;&amp;#039;. 2. Band, S. 664.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:ShahidBagheri.jpg|mini|links|Der iranische Drohnenträger &amp;#039;&amp;#039;Shahid Bahman Bagheri&amp;#039;&amp;#039;, ein umgebautes Containerschiff (2025).]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitens des Iran beziehungsweise der [[Islamische_Revolutionsgarde#Marine|Marine der Islamischen Revolutionsgarden]] wurden zudem seit dem Jahr 2020 mehrere vormals zivile Schiffe für militärische Aufgaben umgebaut. So stellten die Islamischen Revolutionsgarden etwa im Februar 2025 das ehemalige [[Containerschiff]] &amp;#039;&amp;#039;Perarin&amp;#039;&amp;#039; unter dem neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Shahid Bahman Bagheri]]&amp;#039;&amp;#039; als [[Drohnenträger]] mit einer [[Ski-Jump|Sprungrampe]] für Drohnen in Dienst. Das mehr als 240 Meter lange und rund 40.000 Tonnen große Schiff wurde im Rahmen des [[Irankrieg 2026|Irankrieges]] Anfang März 2026 von US-Streitkräften zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ozberk, Tayfun |url=https://www.navalnews.com/naval-news/2026/03/centcom-releases-footage-showing-strike-on-irans-drone-carrier/ |titel=CENTCOM Releases Footage Showing Strike on Iran’s Drone Carrier |werk=Naval News |datum=2026-03-06 |sprache=en |abruf=2026-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Datei:Rio_Damuji_n°_390.jpg|mini|Der bewaffnete kubanische Fischtrawler &amp;#039;&amp;#039;Rio Damuji&amp;#039;&amp;#039; vor Havanna (2011).]]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlicher Vorfall hinsichtlich der Verminung internationaler Gewässer hatte sich im Jahr 1984 ereignet, als ein Frachtschiff aus [[Libyen]] (damals unter Führung [[Muammar al-Gaddafi]]s), welches zu einem getarnten Minenleger umgebaut worden war, im [[Rotes Meer|Roten Meer]] [[Seemine]]n sowjetischer Bauart verlegte, durch die insgesamt 17 Handelsschiffe beschädigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vernonlink.uk/red-sea |titel=The Red Sea 1984 |werk=HMS Vernon: Royal Navy, Mine Warfare and Diving |datum= |sprache=en |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorfall wird als ein Terrorakt der damaligen libyschen Führung gegen den internationalen Seeverkehr angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell hat etwa die [[Fuerzas_Armadas_Revolucionarias#Marine|Marine Kubas]] mit der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rio Damuji&amp;#039;&amp;#039;-Klasse zwei ehemalige Fischtrawler von etwa 3.200 Tonnen Wasserverdrängung bewaffnet und hält diese als [[Fregatte]]n klassifiziert in Dienst. Diese ehemaligen Trawler wurden unter anderem mit [[SS-N-2 Styx|&amp;#039;&amp;#039;Styx&amp;#039;&amp;#039;-Seezielflugkörpern]] und dem 57-mm-Zwillingsturm eines vormals sowjetischen [[ZSU-57-2]]-[[Flugabwehrpanzer]]s ausgestattet und können somit als Hilfskreuzer der offiziellen Marinestreitkräfte Kubas angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.globalsecurity.org/military/world/cuba/rio-damuji.htm |titel=Rio Damuji class |werk=Global Security |datum=2013-04-05 |sprache=en |abruf=2026-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2025 wurden Bilder aus der [[Volksrepublik China]] bekannt, die zeigten, wie die [[Marine der Volksrepublik China|chinesische Marine]] ein ehemals ziviles Handelsschiff mit containerisierten, modular aufgebauten Raketenstartbehältern sowie mit [[Nahbereichsverteidigungssystem]]en ausstattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rogoway, Tyler |url=https://www.twz.com/sea/chinese-cargo-ship-packed-full-of-modular-missile-launchers-emerges |titel=Chinese Cargo Ship Packed Full Of Modular Missile Launchers Emerges |werk=The War Zone |datum=2025-12-25 |sprache=en |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird darüber spekuliert, dass diese Umbauten im Zusammenhang mit dem [[Taiwan-Konflikt]] stehen könnten.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[CAM-Schiff]]&lt;br /&gt;
* [[Kaperschiff]]&lt;br /&gt;
* [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]]&lt;br /&gt;
* [[MAC-Schiff]]&lt;br /&gt;
* [[Ocean Boarding Vessel]]&lt;br /&gt;
* [[U-Boot-Falle]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schiffstypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Kludas: &amp;#039;&amp;#039;Passagierdampfer als Hilfskreuzer: kurze Geschichte der Entwicklung einer Schiffsgattung&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Schiffahrtsarchiv 18&amp;#039;&amp;#039;, 1995, Ernst Kabel Verlag, Hamburg 1992, S. 151–162 ([https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/55817/ssoar-dsa-1995-kludas-Passagierdampfer_als_Hilfskreuzer_kurze_Geschichte.pdf?sequence= Online-Version als PDF])&lt;br /&gt;
* David Woodward: &amp;#039;&amp;#039;The Secret Raiders&amp;#039;&amp;#039;, New English Library London 1975.&lt;br /&gt;
* Paul Schmalenbach: &amp;#039;&amp;#039;German Raiders: The Story of the German Navy&amp;#039;s Auxiliary Cruisers, 1895–1945&amp;#039;&amp;#039;. Naval Institute Press. Annapolis (MD), 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hilfskreuzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfskreuzer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiffstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ShipMate2009</name></author>
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