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	<title>Hilfikon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilfikon&amp;diff=157993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geographie */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-02-06T17:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Hilfikon&lt;br /&gt;
| BILD = Hilfikon Dorf.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorfzentrum&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Hilfikon COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Bremgarten&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Villmergen]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4070&lt;br /&gt;
| PLZ = 5613&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.33316&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.24654&lt;br /&gt;
| HÖHE = 479&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 1.71&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 251&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2008&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 8,5 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dez. 2009)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Hilfikon 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilfikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈhɪl.fɪ.kχə}}) ist ein Dorf im [[Kanton Aargau]] in der [[Schweiz]]. Bis Ende 2009 war Hilfikon eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Bremgarten]], seither gehört das Dorf zur Gemeinde [[Villmergen]]. Von der Einwohnerzahl her war Hilfikon zum Zeitpunkt der Fusion die kleinste Gemeinde des Bezirks und die zehntkleinste des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am östlichen Fuss des Rietenbergs, einem bewaldeten Ausläufer des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]], der das untere [[Bünz]]tal vom [[Seetal]] trennt. Hilfikon wird von Süd nach Nord durch den Erusbach entwässert. Dieser nimmt nördlich des Dorfes den Hinterbach auf, wird im weiteren Verlauf Holzbach genannt und mündet in der Nähe von [[Dottikon]] in die Bünz. Während die westliche Talseite steil zum Rietenberg ansteigt, geht die östliche Talseite in die Hochebene am Fusse des Lindenbergs über. Auf einem vorspringenden Hügel befindet sich das [[Schloss Hilfikon]], das Wahrzeichen des Dorfes, das ansonsten über einen ausgeprägt ländlichen Charakter verfügt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1090, Swisstopo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der ehemaligen Gemeinde betrug 172 [[Hektar]]en, davon waren 44 Hektaren mit Wald bedeckt und 25 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 14–17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt lag auf 640 Metern, die tiefste Stelle auf 455 Metern. Nachbargemeinden sind Villmergen im Norden, [[Büttikon]] im Osten, [[Sarmenstorf]] im Süden und [[Seengen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Hilfikon findet man unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hilfiniswilare&amp;#039;&amp;#039; in einem Zinsrodel des [[Fraumünster]]s in [[Zürich]] aus dem Jahr 924. Der Ortsname lässt sich vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Helfineswilari&amp;#039;&amp;#039; ableiten, was «Hofgut des Helfini» bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Zehnder |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau |Sammelwerk=Argovia |Band=100 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1991 |ISBN=3-7941-3122-3 |Seiten=197–198}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Endung «-wil» deutet darauf hin, dass das Dorf während der zweiten [[Alamannen|alemannischen]] Besiedlungsphase im 8. oder 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstanden ist. 1261 wird das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Hilfinchon&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, 1281 erstmals als Hilfikon und in anderen Variationen z.&amp;amp;nbsp;B. Hilffickonn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Beschreibung der Herrschafft Hilflkon Grund- Bodenzins und Vogteygüether. A° 1588 |Nummer=Ms ZIV, 343 |Ort=Zentralbibliothek Zürich |Datum=1588 |Seiten=Register und Seiten 167 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Wechsel der Endung ist auf den Einfluss umliegender Dörfer zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1290 ging die Grund- und Niedergerichtsherrschaft an die Herren von Hilfikon über, ein [[Ministeriale]]ngeschlecht im Dienste der [[Habsburg]]er. Sie erbauten einen [[Wohnturm]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;um die Strasse zwischen [[Luzern]] und [[Brugg]] zu kontrollieren. Ausserdem liessen sie die zugehörigen Gebiete bewirtschaften und zogen die Abgaben der übrigen Höfe der kleinen Herrschaft ein. Einzelne Höfe waren in den Dorfverband [[Villmergen]] integriert und unterstanden dem dortigen Amtsgericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 18, 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Luzern]]er die Dörfer Hilfikon, [[Büttikon]], [[Sarmenstorf]], [[Uezwil]] und Villmergen, doch 1425 mussten sie das Gebiet an den gemeinsamen Besitz der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] zurückgeben. Hilfikon lag fortan im Amt Villmergen in den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. 1472 kommt das Schloss vorübergehend in den Besitz von Berchtold Schwend aus Zürich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Diener |Titel=Die Züricher Familie Schwend c. 1250-1536 |Hrsg=Stadtbibliothek Zürich. |Nummer=Nr. 257. |Verlag=Art. Institut Orell Füssli Zürich, |Ort=Zürich |Datum=1901 |Seiten=48}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Melchior zur Gilgen aus Luzern vereinigte 1514 die Herrschaft Hilfikon mit der Vogtei Sarmenstorf. 1547 wollten die eidgenössischen Orte die Burg erwerben und sie zur Residenz des [[Landvogt]]s machen, doch die Verhandlungen scheiterten an der Höhe des Kaufpreises.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 30–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erste Schlacht von Villmergen]] am 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1656 fand zum Teil auf dem Gemeindegebiet von Hilfikon statt und forderte mehrere hundert Tote. Vor der [[Zweite Schlacht von Villmergen|Zweiten Schlacht von Villmergen]] am 25. Juli 1712 diente das Schloss als Hauptquartier der Truppen der katholischen Orte der Eidgenossenschaft. Im Vierten Landfrieden vereinbarten die Kriegsparteien, dass in den unteren Freien Ämtern, also auch in Hilfikon, nur noch die reformierten Orte Bern, Zürich und [[Kanton Glarus|Glarus]] regierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 33–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] nahmen im März 1798 die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, was gleichbedeutend mit dem Ende der alten Herrschaftsordnung war. Hilfikon bildete zusammen mit Büttikon eine Agentschaft im Distrikt Sarmenstorf des kurzlebigen [[Kanton Baden|Kantons Baden]]. Bei der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 wurde Büttikon wieder abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kirchlicher Hinsicht gehörte Hilfikon seit jeher zur Pfarrei Villmergen. 1510 entstand die Schlosskapelle, die 1750 vollständig neu erbaut wurde. 1832 kaufte die Gemeinde die von einem [[Kaplan]] betreute Kapelle und überliess sie 1947 einem privaten Kapellenverein.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 35–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts baute der Kanton die bislang schlecht unterhaltene Landstrasse durch Hilfikon zu einem modernen Verkehrsweg aus. Die Bevölkerung lebte von der Landwirtschaft und nebenbei vom Handwerk. Von einiger Bedeutung war die [[Heimarbeit]] für die Freiämter [[Strohflechterei|Strohgeflechtindustrie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 62–66.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1904 erhielt Hilfikon sein erstes Wasserreservoir, ein Jahr später folgte der Anschluss ans Elektrizitätsnetz.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die am 18. Dezember 1916 eröffnete [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]] ersetzte die seit 1853 zwischen [[Bahnhof Wohlen|Wohlen]] und [[Fahrwangen]] verkehrende Postkutsche. An der Station Hilfikon hielten die Züge stets nur auf Verlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 77–78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Mai 1997 wurde der Bahnbetrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Hilfikon, Schloss Hilfikon-Inlandflüge-LBS MH03-1240.tif|mini|links|Historisches Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] zwischen 1918 und 1937]]&lt;br /&gt;
1923 liess der damalige Schlossbesitzer [[Hermann Nabholz]] auf der Brunnmatte einen [[Flugplatz]] mit Hangar einrichten, ab 1925 nutzte ihn auch das [[Schweizer Armee|Militär]]. Der Flugplatz war allerdings unrentabel und zehrte am Vermögen des Schlossherrn. Die Selbstversorgungsdoktrin im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] führte zur Umpflügung der Piste, der ungenutzte Hangar wurde 1948 demontiert und in [[Spreitenbach]] auf dem damaligen Flugplatz wieder aufgebaut. 1944/45 nutzte die [[Schweizerische Flüchtlingshilfe]] das Schloss als Berufsschulheim für über drei Dutzend Flüchtlinge; die jungen Frauen stammten überwiegend aus Osteuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 54–59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1956 finden in Hilfikon im Frühling [[Motocross]]-Rennen statt, die Veranstaltung ist allerdings unter dem Namen «Motocross Wohlen» bekannt. 1958 wurde erstmals eine Europameisterschaft ausgetragen. Die Zuschauerzahlen stiegen kontinuierlich an und erreichten 1973 mit 36&amp;#039;530 Besuchern einen Höhepunkt. Es folgte ein allmählicher Niedergang aufgrund der wachsenden Konkurrenz anderer Freizeitangebote. Mittlerweile haben sich die Zuschauerzahlen zwischen 4&amp;#039;000 und 6&amp;#039;000 eingependelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.motocross-wohlen.ch/ |titel=Moto Cross Wohlen |hrsg=Motorsport-Club Wohlen |abruf=2009-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 114–115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl ist bis heute nur unwesentlich gewachsen und das Dorf konnte seinen ländlichen Charakter bewahren. Am 15. Juni 2007 genehmigten die Gemeindeversammlungen von Hilfikon und [[Villmergen]] die Fusion beider Gemeinden. Diese wurde in der Urnenabstimmung vom 25. November 2007 in beiden Gemeinden bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/anhaltender_trend_zu_gemeindefusionen-1.589767 |titel=Anhaltender Trend zu Gemeindefusionen |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2007-11-26 |abruf=2009-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2010 endete die Selbständigkeit Hilfikons.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeit / Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ereignis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8.–9. Jh.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Siedlung Hilfikon im Zuge der zweiten alemannischen Landnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;924&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Hilfiniswilare&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13. Jh.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Dörflicher Verbandes unter habsburgischer Grund- und Niedergerichtsherrschaft.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1415&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen; Hilfikon wird Teil der Untertanengebiete, damals &amp;quot;Wagenthal&amp;quot; genannt, später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freie Ämter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1435&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Hilfikon wird Teil des Amtes Villmergen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelalter – 18. Jh.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Kirchliche Zugehörigkeit zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrei Villmergen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; Schulische Unterweisung erfolgt – soweit nachweisbar – unter kirchlicher Aufsicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1528&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einführung der Reformation im bernischen Herrschaftsgebiet; Hilfikon bleibt katholisch.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1656&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erster Villmergerkrieg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1706&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Hilfikon musste als Untertanen der Eidgenossen Truppen stellen (das sechste Rott)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1712&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweiter Villmergerkrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1712 (Vierter Landfrieden)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Die Landvögte über Hilfikon sind neu reformierte Berner, Zürcher oder Glarner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Konsolidierung der Verhältnisse in der Schulbildung; regelmässigerer elementarer Schulunterricht (Lesen, Schreiben, Katechismus) möglich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1770&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Gründung der Kaplanei Hilfikon und Einsetzen eines Priesters mit Wohnung auf dem Schloss&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1798&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Napoleons Truppen überrennen die damalige Schweiz und rufen die &amp;quot;Helvetische Republik&amp;quot; aus. Hilfikon wird zusammen mit Büttikon Teil des Kantons Baden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1803&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Gründung des Kantons Aargau; Hilfikon wird selbständige politische Gemeinde. Übergang zur staatlichen Schulaufsicht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1805&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Aargauer Schulgesetz: Einführung der allgemeinen Schulpflicht für Knaben und Mädchen; Verpflichtung der Gemeinden zum Schulbetrieb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ca. 1830&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Übergang der Schlosskapelle an die Einwohnergemeinde Hilfikon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1904–1905&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Einführung von Elektrizität und Wasserversorgung; Verbesserung der infrastrukturellen Voraussetzungen für Schule und Gemeinde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1916&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Eröffnung Bahnlinie Wohlen–Meisterschwanden, Haltestelle Hilfikon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1996&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Neubau eines Schulhauses für die Primarstufe in Hilfikon.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Zustimmung der Stimmberechtigten zur Fusion mit Villmergen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Januar 2010&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Auflösung der politischen Gemeinde Hilfikon; vollständige Eingliederung in die Gemeinde Villmergen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Villmergen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilfikon Schloss.jpg|mini|[[Schloss Hilfikon]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-Hilfikon-Gasthaus-zum-Elefant.jpg|mini|Ehemaliger Gasthof z. Elephant neben dem Schloss Hilfikon.]]&lt;br /&gt;
Die Entwicklung des Dorfes war immer stark vom [[Schloss Hilfikon]] geprägt. Im 13. Jahrhundert als Wohnturm errichtet und später zum Schloss umgebaut, erlebte es mehrere Besitzerwechsel und wurde nach dem Tod der letzten Besitzerin Louise Schellenberg in die Stiftung &amp;quot;Schloss Hilfikon&amp;quot; überführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.moneyhouse.ch/de/company/stiftung-schloss-hilfikon-5804091661 |titel=Stiftung Schloss Hilfikon in Hilfikon |sprache=de |abruf=2025-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Beim Schloss handelt es sich um ein rechteckiges, in den Jahren 1650/60 umfangreich erweiterten Gebäudekomplex mit Mauer und mittelalterlichem Bergfried. Die Schlosskapelle besitzt eine [[Rokoko]]-Innenausstattung mit einem Altar von [[Johann Baptist Babel]] und Deckengemälde von [[Franz Anton Rebsamen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Felder |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band IV, Bezirk Bremgarten |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Datum=1967 |Seiten=269–284}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschichtenhaus (Gschichte Huus) ist ein Ortsmuseum der Gemeinden Villmergen, Dintikon und Hilfikon. Zeitzeugen der Industrialisierung und Landwirtschaft sind ausgestellt und einige davon werden regelmässig betrieben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verband der Museen der Schweiz |url=https://www.museums.ch/de/museumsbesuch/museen/museen/geschichtenhaus-3328.html |titel=Geschichtenhaus |sprache=de |abruf=2025-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Geschichtenhaus wurde 2010 eröffnet und steht unter dem Patronat des Feuerwehrvereins Rietenberg. Es ist untergebracht im ehemaligen Gemeindehaus von Hilfikon und zeigt nebst Alltagsgegenständen und Werkzeugen aus dem 20. Jahrhundert auch Feuerwehrwagen und Ausrüstung aus der damaligen Zeit. Alle Ausstellungsstücke stammen aus der Region und sind verknüpft mit Anekdoten rund um ihren Gebrauch. Das Geschichtenhaus ist öffentlich zugänglich und mehrmals jährlich wird altes Handwerk mit altem Gerät wieder lebendig gemacht, z.&amp;amp;nbsp;B. Mosten oder Holzen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wohleranzeiger.ch/tc/hilfikon |titel=Altes Handwerk zeigen |werk=Wohler Anzeiger |datum=14.10.2025 |abruf=2025-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirtshausschild zum Elefanten in Hilfikon.jpg|mini|Altes Schild des Gasthofes zum Elephanten in Hilfikon.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskapelle Hilfikon.jpg|mini|Altar der Schlosskapelle Hilfikon mit Chorgemälde von Franz Anton Rebsamen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeinde- und heutigen Dorfwappens lautet: «In Weiss gelb bewehrter schwarzer Elefant mit gelbem Gurt und rotem Turm.» Ab 1811 nutzte die Gemeinde ein einfaches Siegel mit dem Gemeindenamen, später fügte man das Aargauer Wappen hinzu. 1915 schlug der Historiker [[Walther Merz]] vor, das seit dem 16. Jahrhundert bekannte Wappen der Herren von Hilfikon zu verwenden. Nachdem verschiedene Vereine diesem Vorschlag gefolgt waren, zog der Gemeinderat 1953 nach. Bis 2002 waren die Klauen weiss, wurden dann jedoch in Übereinstimmung mit den [[Heraldik|heraldischen]] Regeln gelb gefärbt (Hörner, Klauen, Zähne usw. müssen stets die gleiche Farbe aufweisen). Die Herkunft des ungewöhnlichen Motivs ist nicht bekannt, doch wies der Schriftsteller [[Charles Tschopp]] auf die Ähnlichkeit zwischen dem mittelhochdeutschen Wort für Elefant &amp;#039;&amp;#039;(helfant)&amp;#039;&amp;#039; und der frühen Ortsnamensform &amp;#039;&amp;#039;Helfini&amp;#039;&amp;#039; hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger |Titel=Gemeindewappen Kanton Aargau |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau |Ort=Buchs |Datum=2004 |ISBN=3-906738-07-8 |Seiten=176}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |hrsg=Statistik Aargau |datum=2001 |format=Excel |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1798 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 119 || 159 || 179 || 193 || 172 || 185 || 165 || 168 || 216 || 224&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof z. Elephant Hilfikon.jpg|alt=Bild des Gasthofes z. Elephant an der Hauptstrasse von Villmergen nach Sarmenstorf am Dorfeingang Hilfikon gelegen.|mini|Gasthof z. Elephant ca. 1960, davor &amp;quot;Pinte&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derfreiaemter.ch/der-doppelte-elefant |titel=Der doppelte Elefant |abruf=2025-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt. Der gleichnamige Gasthof lag früher auf dem Schlossgelände Hilfikon.]]&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2008 lebten 251 Menschen in Hilfikon, der Ausländeranteil betrug 7,6 %. Bei der Volkszählung 2000 bezeichneten sich 63,8 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 27,7 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]. 95,1 % gaben [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an und 3,1 % [[Französische Sprache|Französisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |format=Excel |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Hilfikon existieren diverse kleinere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze sind in der [[Landwirtschaft]] zu finden. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den Nachbarorten, hauptsächlich in Wohlen und Villmergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Hilfikon führt die Kantonsstrasse 298 zwischen Wohlen und dem [[Seetal]]. Seit der Stilllegung der [[Wohlen-Meisterschwanden-Bahn]] im Jahr 1997 verkehrt zwischen Wohlen und [[Meisterschwanden]] eine Buslinie von [[Limmat Bus]], die auch Hilfikon erschliesst. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von [[Bahnhof Dietikon|Dietikon]] über Wohlen nach [[Sarmenstorf]]. Das ehemalige Bahntrasse wurde zu einem [[Radverkehrsanlage|Radweg]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Schulunterricht für Kinder aus Hilfikon gab es erst ab 1809, zunächst in den Privathäusern der jeweiligen Schulmeister. Aufgrund stark schwankender Schülerzahlen mussten die Kinder den Unterricht von 1843 bis 1859 in Villmergen besuchen. 1861 baute Hilfikon nach zahlreichen Aufforderungen der Kantonsbehörden ein Schulhaus; auch die Gemeindeverwaltung nutzte das Gebäude. Stets betreute eine einzige Lehrkraft sämtliche Primarschulklassen zusammen. Besondere Unterstützung des Schulbetriebes erfuhr Hilfikon um 1888 durch den damaligen Schlossbesitzer [[Ludwig Michalski]] der das Schulhaus mit Einsatz eigener Mittel um eine Lehrerwohnung erweitern liess. Darüber hinaus errichtete er einen Fond zur Unterstützung des Lehrers und einen weiteren Fond zur Förderung mittelloser Schüler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anton Wohler |Titel=Ludwig Michalski, 1836-1888: Freiheitskämpfer in Polen, Tabakpflanzer in Sumatra, Schlossherr in Hilfikon |Sammelwerk=Unsere Heimat: Jahresschrift der Historischen Gesellschaft Freiamt |Band=71 |Datum=2003 |Seiten=9 |Online=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=uns-001:2003:71::162 |Abruf=2025-09-04 |DOI=10.5169/seals-1045961}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Weitere Unterstützung kam 1945 vom letzten Vertreter der Familie Michel der sein Vermögen einer Stiftung vermachte die der Bildung von mittellosen Kindern zugutekam&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. 1973 wurde das alte Schulhaus durch einen Pavillon ersetzt und 1995 konnte ein neues Schulhaus mit vier Zimmern und einer kleinen Turnhalle bezogen werden. Da die Schülerzahlen laufend abnahmen, wurde die Schule 2009 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 88–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute nutzt eine Privatschule die ehemalig öffentliche Schulanlage&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.privatschule-sonnenweg.ch/ |titel=Privatschule Sonnenweg {{!}} Privatschule im Aargau |sprache=de |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Felder&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau&lt;br /&gt;
   |Band=Band IV: Bezirk Bremgarten&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birkhäuser Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=1967&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-906131-07-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dieter Kuhn&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gemeinde Hilfikon&lt;br /&gt;
   |Titel=Hilfikon – Geschichte von Dorf und Schloss am Rietenberg&lt;br /&gt;
   |Ort=Hilfikon&lt;br /&gt;
   |Datum=2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hilfikon|Hilfikon}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1669|Hilfikon|Autor=Anton Wohler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Bremgarten Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7844610-7|VIAF=244821197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villmergen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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