<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hildeward_von_Halberstadt</id>
	<title>Hildeward von Halberstadt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hildeward_von_Halberstadt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hildeward_von_Halberstadt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T22:46:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hildeward_von_Halberstadt&amp;diff=1635493&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ennimate: s. auch Titelleiste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hildeward_von_Halberstadt&amp;diff=1635493&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-12-15T20:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;s. auch Titelleiste&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hildeward&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hildiward&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hilliward&amp;#039;&amp;#039;; † [[25. November]] [[996]] in [[Halberstadt]]) war von 968 bis 996 Bischof von [[Bistum Halberstadt|Halberstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Aufstieg ==&lt;br /&gt;
Nach älteren Angaben stammte er aus dem Haus der [[Grafen von Werl]]. Daher wird er teilweise auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hildeward von Werl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wilhelm Ebeling: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Bischöfe bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Leipzig 1858, S. 446. Gegen eine Zugehörigkeit zur Familie der Grafen von Werl spricht allerdings, das bei Johann Suibert Seibertz von einem Verrat eines Grafen am Kaiser keine Rede ist. Johann Suibert Seibertz: &amp;#039;&amp;#039;Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogtums Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Erste Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Familiengeschichte der alten Grafen von Westfalen zu Werl und Arnsberg.&amp;#039;&amp;#039; Arnsberg 1845.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Autoren meinen, dass er aus dem Umfeld der [[Immedinger]] stammte und der Sohn Erichs (auch Theoderich) († 941) gewesen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Caspar Ehlers: &amp;#039;&amp;#039;Die Integration Sachsens in das fränkische Reich (751–1024).&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2007, S. 169 Anmerkung 301. ([https://books.google.de/books?id=h2UFyYwlZVwC&amp;amp;pg=PA169&amp;amp;hl=de Teildigitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf jeden Fall stammte er aus einer führenden sächsischen Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater verlor als Beteiligter an einem gescheiterten Mordkomplott gegen [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] 941 sein Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu Thietmar von Merseburg, Chronik II, 21 sowie die Annales Quedlinburgenses 941.&amp;lt;/ref&amp;gt; Otto I. hat Hildeward dennoch gefördert und zu seinem Kaplan gemacht. Durch den Einfluss des Kaisers stieg Hildeward bis zum [[Dompropst]] am [[Dom zu Halberstadt]] auf. Auf Empfehlung seines Vorgängers [[Bernhard von Halberstadt]] wurde er nach dessen Tod zum Bischof gewählt und im Jahre 968 auf dem Stammestag in Werla von [[Hermann Billung]] als Stellvertreter des in Italien weilenden Königs zum Halberstädter Bischof erhoben. Die Einsetzung war nicht unproblematisch, da Hermann damit zum einen seine Kompetenzen überschritt und zum anderen einem Gegner der Pläne Ottos I. für ein Magdeburger Erzbistum in eine Position brachte, die die Einrichtung des Erzbistums absehbar hätten verhindern können. Tatsächlich bestätigte Otto I. die Einsetzung dann auch erst nach langwierigen Verhandlungen, für die Hildeward zum Kaiser nach Italien reisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit als Bischof ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Ereignisse ===&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger musste er die Errichtung des [[Erzbistum Magdeburg|Erzbistums Magdeburg]] und des [[Bistum Merseburg|Bistums Merseburg]] auf der Synode von Ravenna anerkennen. Dadurch verlor das Bistum Halberstadt erhebliche Teile seines Gebietes. Als Entschädigung erhielt er andere Gebiete. Angeblich gehörten dazu auch die väterlichen Besitzungen. Außerdem erhielt er den Zehnten im Haßgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 983 war auch sein Territorium vom [[Slawenaufstand]] betroffen. Aufgrund der Abwesenheit des Erzbischofs verwaltete Hildeward im selben Jahr das Erzbistum Magdeburg. Vom Bistum Merseburg kamen 981 Teile ans Bistum Halberstadt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hildeward förderte die wirtschaftliche Entwicklung in seinem Gebiet. Von [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] wurden dem Bistum Halberstadt Markt-, Zoll-, Münz- und Bannrechte übertragen. Diese wurden 988 von [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchliches Leben ===&lt;br /&gt;
In die Zeit von Hildeward fielen zahlreichen Klostergründungen. Dazu zählten [[Thankmarsfelde]] (971), Heckingen (980), [[Gerbstedt]] (986) und das Marienkloster in [[Quedlinburg]] (987). Im Jahr 994 erhielt das [[Kloster Hadmersleben]], dass direkt vom Bischof kontrolliert wurde, reiche Schenkungen des Kaisers. Ein Jahr später gründete Hildeward das [[Kloster Stötterlingenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 991 konnte Bischof Hildeward den von seinem Vorgänger begonnenen Neubau des Halberstädter Domes weihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er im Kreuzgang des Doms beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Ebeling: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Bischöfe bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1858, S. 446&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|135|136|Hildiward (Hildewardus, Hilliwardus)|Kurt-Ulrich Jäschke|104356316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|104356316|Hildewardus episcopus Halberstadensis}}&lt;br /&gt;
* {{Wissensaggregator_WIAG|WIAG-Pers-EPISCGatz-04104-001|Hildeward}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche_Inschriften_Online|0238-di075l003k00050a5|DI 75, Halberstadt Dom, Nr. 50a (Hans Fuhrmann); Sarg des Bischofs Hildeward im Dom zu Halberstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Bernhard von Halberstadt|Bernhard]]|NACHFOLGER=[[Arnulf von Halberstadt|Arnulf]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Halberstadt|Bischof von Halberstadt]]|ZEIT=968–996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104356316|VIAF=69367530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hildeward #Halberstadt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Halberstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hildeward von Halberstadt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hildeward von Werl; Hildiward von Halberstadt; Hilliward von Halberstadt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Halberstadt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ennimate</name></author>
	</entry>
</feed>