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	<title>Hildegard Wegscheider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-01-09T21:53:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Hildegard Wegscheider.jpg|mini|hochkant|Hildegard Wegscheider]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziegler, Hildegard (1871-1953).jpg|mini|hochkant|Hildegard Ziegler als junge Frau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hildegard Caroline Sophie Wegscheider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Ziegler (* [[2. September]] [[1871]] in [[Berlin]]; † [[4. April]] [[1953]] ebenda) war eine deutsche Lehrerin, Schulreformerin, Politikerin ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrerstochter Hildegard Ziegler besuchte die [[Höhere Töchterschule]] in [[Liegnitz]] und bestand nach einem Pensionatsjahr in [[Lausanne]] das Lehrerinnenexamen. Sie studierte ab 1893 in [[Zürich]], weil sie dort auch ohne Abitur zugelassen wurde. Gleichzeitig legte sie mit einer Sondergenehmigung im Jahr 1895 ihr Abitur am [[Hohenzollern-Gymnasium Sigmaringen|Königlich Katholischen Gymnasium zu Hedingen bei Sigmaringen]] ab. Damit war sie die erste Frau im [[Königreich Preußen]], die diese Prüfung erfolgreich absolvierte. In Berlin nicht zugelassen, [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie im August 1897 in [[Universität Halle|Halle]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; und war damit eine der ersten Frauen, die an einer deutschen Universität den [[Doktor]]grad erwarb. Sie war Dozentin an der [[Humboldt-Akademie]] in Berlin und Lehrerin an Gymnasialkursen. Zu ihren Schülerinnen gehörte u.&amp;amp;nbsp;a. [[Margarete Bieber]]. Sie heiratete im Jahr 1899 den Arzt Max Wegscheider (1866–1928) und hatte mit ihm zwei Söhne, während der Ehe hatte sie Berufsverbot; die Ehe wurde 1906 geschieden. Sie gründete 1900 die erste private Schule mit gymnasialem Unterricht für Mädchen in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] bei Berlin. Nachdem Wegscheider in Kiel das [[Staatsexamen]] für Gymnasiallehrer bestanden hatte, war sie ab 1908 Oberlehrerin in [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegscheider gehörte von 1919 bis 1921 für die SPD der [[Preußische Landesversammlung|verfassunggebenden preußischen Landesversammlung]] an und war seit 1921 Abgeordnete im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]. Außerdem war sie Vorstandsmitglied des 1919 neu gegründeten [[Bund Entschiedener Schulreformer|Bundes Entschiedener Schulreformer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kehrte Wegscheider von 1920 bis 1933 als [[Schulaufsicht|Oberschulrätin]] in Berlin in den Schuldienst zurück. Mit der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurde sie aus allen Ämtern entfernt. Sie verdiente dann ihren Lebensunterhalt als Privatlehrerin. Zugleich engagierte sie sich in einem kleinen Kreis Oppositioneller im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Dieser Kreis hielt bis 1939 fest zusammen. Auch danach half Wegscheider politisch Verfolgten und Juden dabei unterzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1949 beteiligte sich Wegscheider aktiv am [[Internationaler Frauentag|Internationalen Frauentag]] und erläuterte dabei, wie ihr zunächst von [[Heinrich von Treitschke]] die [[Immatrikulation]] in Berlin verwehrt wurde, so dass sie gezwungen war, ihr Studium in Halle aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Wilmersdorf - Grab Hildegard Wegscheider.jpg|mini|Friedhof Wilmersdorf in Berlin; Grab von Hildegard Wegscheider (Ehrengrab des Landes Berlin)]]&lt;br /&gt;
Im Februar 1953 erhielt sie als eine der ersten Frauen aufgrund ihres sozialen Engagements, ihrer Leistung und ihres Mutes, die erste Frau Preußens mit Abitur zu werden, das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]. Sie wurde auf dem [[Friedhof Wilmersdorf]] beigesetzt, wo sie ein [[Ehrengrab#Berlin|Ehrengrab]] in der Abt. C7-3-12 erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/themen/wissenswertes/hildegard-ziegler |titel=Hildegard Ziegler – LEO-BW |abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Grunewald]] ist das [[Hildegard-Wegscheider-Gymnasium]] nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Röttgen (Bonn)]] wurde nach ihr die &amp;#039;&amp;#039;Hildegard-Wegscheider-Straße&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Bonner Straßenkataster|4105|Hildegard-Wegscheider-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit dem [[Erstausgabetag]] 2. September 2021 gab die [[Deutsche Post AG]] ein [[Sonderpostwertzeichen]] im [[Nennwert]] von 95 Eurocent heraus. Der Entwurf stammt von den Grafikern Iris Utikal und Michael Gais aus Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Briefmarken-Sammlermuenzen/Briefmarken/Jahresprogramme/Programm_2021/jahresprogramm_2021.html |titel=Jahresprogramm 2021 – Bundesfinanzministerium – Briefmarken |abruf=2020-11-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronicon Carionis: ein Beitrag zur Geschichtsschreibung des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Halle (M. Niemeyer), 1898 [[Dissertation|phil. Diss.]] (=&amp;#039;&amp;#039;Hallesche Abhandlungen zur neueren Geschichte 35&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die arbeitende Frau und der Alkohol&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Arbeiter-Abstinentenbund, Berlin 1904.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Frau und Mutter als Vorkämpferin gegen den Alkoholismus. Vortrag gehalten auf dem III Deutschen Abstinententag in Dresden&amp;#039;&amp;#039;. „Alkoholgegner“, Reichenberg 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An unsere Frauen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau im demokratischen Staat&amp;#039;&amp;#039;. Verlag „Das Volk“,  Berlin 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weite Welt im engen Spiegel. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Arani, Berlin-Grunewald 1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hildegard Wegscheider 80 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In:  [http://library.fes.de/spdpd/1951/510830.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer Pressedienst&amp;#039;&amp;#039; 1951 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hildegard Wegscheider.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band I. &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 323–324.&lt;br /&gt;
* Stephan Koop: &amp;#039;&amp;#039;Hildegard Wegscheider und ihre Schule. Werte für ein selbst bestimmtes Europa.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand GmbH, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-3333-5.&lt;br /&gt;
* Maike Lechler: &amp;#039;&amp;#039;Wegscheider, Hildegard, Dr. phil., geb. Ziegler.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Eva Labouvie]] (Hrsg.): Frauen in Sachsen-Anhalt, Bd. 2: Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945. Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2019, ISBN 978-3-412-51145-6, S. 438–442.&lt;br /&gt;
* Bettina Michalski: &amp;#039;&amp;#039;[[Louise Schroeder]]s Schwestern: Berliner Sozialdemokratinnen der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 1996, S. 244–253.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegscheider, Hildegard&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 614f.&amp;lt;ref&amp;gt;Berger schreibt im Lemma und auch im Text und im Schriftenverzeichnis durchgängig &amp;#039;&amp;#039;Wegsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eider&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Marion Goers, [[Stefan Heinz]], Matthias Oden, Sebastian Bödecker: &amp;#039;&amp;#039;Einzigartig – Dozenten, Studierende und Repräsentanten der Deutschen Hochschule für Politik (1920–1933) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Lukas-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-032-0, S. 66 f.&lt;br /&gt;
* Luise Wegscheider: Aufrecht, mutig und bescheiden. Hildegard Wegscheider – Kämpferin für Frauenrechte und Bildung. tredition GmbH, Hamburg 2021, ISBN 978-3-347-34449-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129033456}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.hwos.de/ehemalige/hilde.htm |titel=Kurzbiographie von Hildegard Wegscheider |titelerg= |hrsg=Hildegard-Wegscheider-Oberschule |werk=www.hwos.de |datum= |abruf=2024-04-10 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20071014013412/http://www.hwos.de/ehemalige/hilde.htm |archiv-datum=2007-10-14 |sprache= |format= |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfzW2533.html Hildegard Wegscheider] in der [[Deutsche Biographie|Deutschen Biographie]]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000002508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129033456|VIAF=60151299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wegscheider, Hildegard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abstinenzler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wegscheider, Hildegard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ziegler, Hildegard Caroline Sophie (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin, Frauenrechtlerin, erste Frau, die in Preußen das Abitur machte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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