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	<title>Hildegard Jadamowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:52:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hildegard_Jadamowitz&amp;diff=652305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-20T11:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hildegard „Hilde“ Jadamowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich Jadamowicz&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Charlottenburg von Berlin, Nr. 3504/1942&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[12. Februar]] [[1916]] in [[Berlin]]-[[Berlin-Neukölln|Neukölln]]; † [[18. August]] [[1942]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war eine deutsche [[kommunistisch]]e [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Margot Pikarski: &amp;#039;&amp;#039;Jugend im Berliner Widerstand. Herbert Baum und Kampfgefährten.&amp;#039;&amp;#039; Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1978, S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hildegard Jadamowitz wuchs zusammen mit ihrer vier Jahre älteren Schwester Beatrice bei ihrer [[Juden|jüdischen]] Großmutter auf. Ihre Eltern hatten sich nach ihrer Geburt getrennt und ihre Mutter war kurz darauf gestorben. Nach dem Abschluss einer Neuköllner Schule, der heutigen [[Rütli-Schule]], im Jahre 1929, in der sie drei Schulklassen übersprungen hatte, war sie lange Zeit arbeitslos. Sie trat als Fünfzehnjährige 1931 in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverband]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihrer Großmutter arbeitete sie ab 1933 als Fabrikarbeiterin und Verkäuferin. Sie besuchte Abendkurse, um sich als [[Medizinischer Fachangestellter|Sprechstundenhelferin]] ausbilden zu lassen. Ebenfalls ab 1933 war sie Mitglied der [[KPD]]-Betriebszelle in der Lorenz AG in [[Berlin-Tempelhof|Tempelhof]]. Ab 1935 wirkte sie in der illegalen „[[Internationale Arbeiterhilfe|Internationalen Arbeiterhilfe]]“ in Berlin mit. Dort lernte sie ihren späteren Verlobten [[Werner Steinbrink]] kennen, den sie aber nicht heiraten konnte, da sie als „[[Jüdischer Mischling|Mischling]] ersten Grades“ galt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Cristina Fischer |url=https://www.jungewelt.de/artikel/517347.widerstandsbewegungen-nicht-einen-augenblick-aufgegeben.html |titel=Nicht einen Augenblick aufgegeben |werk=junge welt |datum=2026-02-12 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit ihrer Schwester Beatrice beteiligte sie sich an Flugblattaktionen der Widerstandsgruppe um [[Joachim Franke (Widerstandskämpfer)|Joachim Franke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/jadamowitz-hildegard |titel=Hildegard Jadamowitz |werk=Gedenkstätte Plötzensee |sprache=de |abruf=2023-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1936 wurde sie unter dem Verdacht der Vorbereitung zum [[Hochverrat]] [[Haft|verhaftet]], musste aber mangels [[Beweis (Rechtswesen)|Beweisen]] nach neun Monaten in [[Untersuchungshaft]] freigesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Freilassung arbeitete sie als Arzthelferin und wechselte als Hilfskraft in eine Praxis für Radiologie und Strahlenmedizin nach [[Berlin-Tegel|Tegel]]. Sie bereitete sich dort weitgehend [[autodidakt]]isch auf die Prüfung zur [[Medizinisch-technischer Assistent|Röntgenassistentin]] vor. Sie nutzte ihre Anstellung, um [[Politische Verfolgung|politisch Verfolgten]] zu helfen, versorgte sie mit Geld, Lebensmitteln und [[Medikament]]en und beteiligte sich an [[Sabotage]]akten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihren Verlobten Werner Steinbrinck erhielt sie Kontakt zu weiteren Widerstandsgruppen, insbesondere zur [[Uhrig-Römer-Gruppe]] und zur [[Herbert-Baum-Gruppe]]. Am 18. Mai 1942 war sie am [[Brandanschlag]] auf die antisowjetische [[NS-Propaganda|Propagandaausstellung]] „[[Das Sowjetparadies]]“ im Berliner [[Lustgarten (Berlin)|Lustgarten]] beteiligt. Am 22. Mai 1942 wurde sie von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und am 16. Juli mit mehreren anderen Mitgliedern der Gruppe um [[Herbert Baum]] vom [[Volksgerichtshof]] wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode durch [[Enthauptung|Enthaupten]] verurteilt. Um 5.15 Uhr am Morgen des 18. August 1942 wurde sie – 12 Minuten nach ihrem Verlobten – im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Berlin-Plötzensee]] hingerichtet. Zuletzt lebte sie am Tile-Brügge-Weg 111 in Tegel&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Seit 1957 ist in [[Berlin-Friedrichshain]] eine [[Hildegard-Jadamowitz-Straße|Straße]] nach Hildegard Jadamowitz benannt. Außerdem erinnern [[Gedenktafel]]n am Berliner Lustgarten, an der Rütli-Schule in Neukölln und der Gedenkstein auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof in Weißensee]] an sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] ist ihr Name auf der großen Porphyr-Gedenktafel verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenksteine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbert Baum Memorial 2528670399.jpg|miniatur|Der Berliner Gedenkstein im Lustgarten]]&lt;br /&gt;
Heute erinnern zwei der Baum-Gruppe gewidmete Gedenksteine in Berlin namentlich auch an Hildegard Jadamowitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Gedenktafel in Berlin auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee (Eingang: Markus-Reich-Platz).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gedenktafeln-in-berlin.de/nc/gedenktafeln/gedenktafel-anzeige/tid/widerstandskaempfer-14 |wayback=20160304142406 |text=Widerstandsgruppe um Herbert Baum, „Gedenktafel in Berlin auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee (Eingang: Markus-Reich-Platz)“ |archiv-bot=2023-05-30 12:55:20 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Ein von dem Bildhauer Jürgen Raue gestaltete Gedenkstein wurde 1981 im Auftrag des Magistrats von Berlin (Ost) ohne nähere Informationen über die Widerstandsaktion im Lustgarten aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/widerstandsgruppe-um-herbert-baum/455 &amp;#039;&amp;#039;Widerstandsgruppe um Herbert Baum.&amp;#039;&amp;#039;] Gedenktafeln in Berlin, abgerufen am 12. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Buntzelstr. 97 in Berlin-Bohnsdorf stand eine Gedenkstele aus roten Granitblöcken mit quadratischer Schrifttafel für Hildegard Jadamowitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Dana Schulze, Karin Manke: &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge durch Treptow.&amp;#039;&amp;#039; Stapp Verlag Berlin 1997, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Hanna Elling: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Deutschen Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg Verlag Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-87682-024-3, S. 110–113.&lt;br /&gt;
*[[Regina Scheer]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Sterne. Eine jüdische Widerstandsgruppe.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-351-02581-5.&lt;br /&gt;
*Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Jadamowitz, Hilde.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst-Peter Wolff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Pflegegeschichte. „Who was who in nursing history.“&amp;#039;&amp;#039; Urban&amp;amp;Fischer, 2001, ISBN 3-437-26670-5, S. 109–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{GDW|hildegard-jadamowitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1230608028|VIAF=23161760316321641998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jadamowitz, Hildegard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Widerstandsgruppe Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrig-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jadamowitz, Hildegard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jadamowitz, Hilde; Jadamowicz, Hildegard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche kommunistische Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]-[[Berlin-Neukölln|Neukölln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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