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	<title>Hildegard Jacoby - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wolly0209: /* Leben */Linkfix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henriette Karoline Emilie Hildegard Jacoby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;StA Zehlendorf von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 659/1944&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[21. Dezember]] [[1903]] in [[Rothenditmold|Kassel-Rothenditmold]]; † [[2. Juni]] [[1944]] in [[Berlin]]) war eine [[deutsche]] [[Wohlfahrtspflege]]rin [[Juden|jüdischer]] Herkunft, Mitarbeiterin der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jacoby war die Tochter eines jüdischen Vaters, eines [[Arzt]]es, und einer nichtjüdischen Mutter. Nach der [[Volksschule]] besuchte sie das [[Gymnasium|Lyzeum]] und anschließend die [[Höhere Handelsschule]]. Sie wurde als Wohlfahrtspflegerin ausgebildet und war in den folgenden Jahren in verschiedenen staatlichen Stellen tätig. Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die NSDAP]] musste sie wegen ihrer jüdischen Herkunft ihren Staatsdienst aufgeben und arbeitete in einem [[Patentanwalt]]sbüro. Seit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war sie in einem Pfarrbüro angestellt, bis sie während des [[Kirchenkampf]]s beim [[Bruderrat]] der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] von [[Berlin-Brandenburg]] in verschiedenen wichtigen Verwaltungsfunktionen tätig wurde. Dort nahm [[Marga Meusel]] [[Praktikum|Praktikantinnen]] oder [[ehrenamt]]liche Mitarbeiterinnen auf, die nicht mehr im öffentlichen Wohlfahrtsdienst arbeiten konnten – darunter Hildegard Jacoby.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Ludwig]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine „Gerechte unter den Völkern“. Margarete Meusel (1897–1953).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Kirche]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 2007, S. 61 [https://www.jungekirche.de/2007/307/2007_3_61.pdf (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutete, dass diese schwierige Arbeit immer schwieriger wurde, weil sie z.&amp;amp;nbsp;T. [[konspirativ]], des Nachts oder in der einen oder anderen Privatwohnung stattfinden musste, da die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] die Tätigkeit der Bekennenden Kirche überwachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihres kirchlichen Dienstes wurde sie zugleich Helferin und Retterin bedrohter und verfolgter Juden. Sie bekam Kontakt mit dem Widerstandskreis um den Rechtsanwalt [[Franz Kaufmann (Jurist)|Franz Kaufmann]] und [[Helene Jacobs]], die beide Opfer der NS-Diktatur wurden. In Zusammenarbeit mit dem „[[Büro Grüber]]“ verschaffte sie den Betroffenen Verstecke, [[Lebensmittelkarte]]n und gefälschte Personaldokumente. Im August 1943 wurde sie [[Haft|verhaftet]], von einem [[Sondergericht]] am 11. Januar 1944 angeklagt und zu anderthalb Jahren [[Gefängnis]] verurteilt. Dort erkrankte sie an schwerem [[chronisch]]em [[Rheuma|Gelenkrheumatismus]]. Der befreundete [[Rechtsanwalt]] Horst Holstein, der Verteidiger [[Martin Niemöller]]s, setzte sich für ihre vorzeitige Haftentlassung ein, die auch am 2. Juni 1944 zustande kam. Eine Stunde später starb sie an einem [[Herzanfall]] in der Wohnung der Ehefrau des inzwischen ermordeten Anwalts Franz Kaufmann in der Schemmstraße 104 (heute Matterhornstraße 104) in [[Berlin-Nikolassee|Nikolassee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harald Schultze]], Andreas Kurschat: &amp;#039;&amp;#039;„Ihr Ende schaut an ...“. Evangelische Märtyrer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, ISBN 978-3-374-02370-7.&lt;br /&gt;
* Werner Oehme: &amp;#039;&amp;#039;Märtyrer der evangelischen Christenheit 1933–1945. Neunundzwanzig Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1979, S. 144&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{GDW|hildegard-jacoby}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-01-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacoby, Hildegard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der sozialen Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacoby, Hildegard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rothenditmold]], heute Stadtteil von [[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolly0209</name></author>
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