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	<title>Hilde Wernicke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:50:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Wernicke&amp;diff=2643551&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus; Ergänze Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)</title>
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		<updated>2025-05-25T21:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Krankenmorde_im_Nationalsozialismus&quot; title=&quot;Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus&quot;&gt;Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(NS-Krankenmorde)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (NS-Krankenmorde) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Emmy Hilde Wernicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1899]] in [[Schleswig]]; † [[14. Januar]] [[1947]] in [[Berlin-Moabit]]) war eine deutsche [[Psychiater]]in, die im Rahmen der sogenannten [[Kinder-Euthanasie]] in der [[Heil- und Pflegeanstalt Obrawalde]] an [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Verbrechen beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hilde Wernicke war die Tochter eines Offiziers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipsen&amp;quot;/&amp;gt; Sie beendete ihre Schullaufbahn an der [[Höhere Mädchenschule|Höheren Mädchenschule]] in [[Mainz]] 1919 mit dem [[Abitur]]. Anschließend absolvierte sie ein [[Studium der Medizin]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]], das sie 1924 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Nach dem Medizinalpraktikum in [[Marburg]] und [[Regensburg]] wurde sie an der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] 1926 zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FUBerlin&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.charite.de/aeik/biografie.php?ID=AEIK00859 &amp;#039;&amp;#039;Freie Universität Berlin: Dokumentation: Ärztinnen im Kaiserreich – Wernicke, Hilde&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 war Wernicke kurzzeitig als Assistenzärztin an der Heil- und Pflegeanstalt [[Międzyrzecz|Meseritz-Obrawalde]] tätig und praktizierte 1928 als niedergelassene Ärztin. Wernicke war ab 1929 an der Heil- und Pflegeanstalt Meseritz-Obrawalde durchgehend als Oberärztin bis 1945 tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freudiger111&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Kerstin Freudinger|Titel=Die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen|Ort=Tübingen|Jahr=2002|Seiten=111|ISBN=3-16-147687-5|Verlag=Mohr Siebeck}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübergabe an die Nationalsozialisten]] trat sie im Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. Sie gehörte ab 1937 der [[NS-Frauenschaft]] an, für die sie ab 1940 als Ortsgruppenleiterin fungierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freudiger111&amp;quot;/&amp;gt; Wernicke leitete an der Heil- und Pflegeanstalt Meseritz-Obrawalde die euphemistisch [[Kinderfachabteilung]] genannte Einrichtung der Kinder-„Euthanasie“. Als Anstaltsoberärztin war sie für hunderte Tötungen von Anstaltsinsassen verantwortlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee671&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 671&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1944 wurde ihr das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FUBerlin&amp;quot;/&amp;gt; Zwischen 1943 und 1944 hatte Wernicke ungefähr 600 Anstaltsinsassen, Erwachsene und [[Kindereuthanasie|Kinder]], zur Ermordung ausgewählt und durch die ihr unterstehenden Anstaltspflegerinnen, insbesondere die Oberschwester &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helene Wieczorek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, mittels Morphin-Skopolamin-Injektionen töten lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freudiger111&amp;quot;/&amp;gt; Vor dem Eintreffen der [[Rote Armee|Roten Armee]] setzten sich Wernicke und Wieczorek nach [[Wernigerode]] ab. Angehörige der sowjetischen Truppen fanden neben 1000 Patienten in der Anstalt Massengräber auf dem Anstaltsfriedhof vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipsen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Wernicke am 10. August 1945 verhaftet. Gemeinsam mit  Wieczorek wurde sie vor dem [[Schwurgericht]] am [[Landgericht Berlin]] wegen der Beteiligung an Euthanasieverbrechen, insbesondere der Auswahl der zur Ermordung vorgesehenen Personen und der Verabreichung von Giftspritzen, angeklagt. Am 25. März 1946 wurden die beiden beschuldigten Frauen wegen Mordes in mehreren hundert Fällen aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen zum Tode verurteilt. Das [[Todesstrafe|Todesurteil]] wurde am 24. August 1946 durch den Strafsenat des [[Kammergericht Berlin|Kammergerichts Berlin]] bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Justiz und NS-Verbrechen: {{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/Angeklagtenfr.htm |wayback=20081022103418 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verfahren Lfd.Nr.003&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-17 11:07:45 InternetArchiveBot }}, Veröffentlicht in Justiz und NS-Verbrechen Band I&amp;lt;/ref&amp;gt; Wernicke hatte während des Prozesses ihre Taten folgendermaßen gerechtfertigt: „Meine Aufgabe war es, aus der Masse der der Anstalt zugeführten Kranken die noch zu geringem Arbeitseinsatz fähigen Kranken auszusieben und von der Tötung zurückzunehmen. Es kamen nur wirklich unheilbar, zum Teil mit schwersten körperlichen Leiden behaftete Geisteskranke zur Einschläferung, für die der Tod im wahrsten Sinne eine Erlösung bedeutete“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipsen&amp;quot;/&amp;gt; Am 14. Januar 1947 wurden Wernicke und Wieczorek im [[Zellengefängnis Lehrter Straße]] mit dem [[Guillotine|Fallbeil]] hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Jacobs: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/noch-vier-jahre-nach-dem-krieg-rollten-in-moabit-die-koepfe--jetzt-steht-das-fallbeilgeraet-in-einem-schwaebischen-museum-berlins-letzte-guillotine,10810590,9998296.html &amp;#039;&amp;#039;Berlins letzte Guillotine - Noch vier Jahre nach dem Krieg rollten in Moabit die Köpfe. Jetzt steht das Fallbeilgerät in einem schwäbischen Museum&amp;#039;&amp;#039;]. In &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.moabitonline.de/1525|titel=Die letzte Hinrichtung im Zellengefängnis Moabit|datum=2009-05-21|zugriff=2013-01-29|werk=Moabit Online}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren gegen Wernicke und Wieczorek fand in den Medien international Beachtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipsen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Philipsen |url=https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/der-todesengel-im-arztgewand-id270724.html |titel=Der Todesengel im Arztgewand |werk=[[Schleswiger Nachrichten]] |hrsg=[[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag]] |datum= 22. November 2012 |zugriff=2017-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kerstin Freudiger: &amp;#039;&amp;#039;Die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 2002, ISBN 3-16-147687-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Berlin, 25. März 1946&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. I, bearbeitet von Adelheid L. Rüter-Ehlermann, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam : University Press, 1968, Nr. 3, S. 31–43  [https://web.archive.org/web/20010210205014/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd003.htm &amp;#039;&amp;#039;Auswahl der zu tötenden Geisteskranken sowie Tötung durch Giftinjektionen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Bernd Philipsen |url=https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/der-todesengel-im-arztgewand-id270724.html |titel=Der Todesengel im Arztgewand |werk=[[Schleswiger Nachrichten]] |hrsg=[[Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag]] |datum= 22. November 2012 |zugriff=2017-06-05}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-904702-1 Urteil des LG Berlin gegen Wernicke] im Staatsarchiv Sigmaringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061820297|VIAF=311659745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wernicke, Hilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NS-Krankenmorde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Deutschland unter alliierter Besatzung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Moabit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wernicke, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wernicke, Gertrud Emmy Hilde (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Psychiaterin und Euthanasietäterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schleswig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Moabit]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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