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	<title>Hilde Sochor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Sochor&amp;diff=299756&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-17T08:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilde Sochor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Hildegard Sochor&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Hilde Sochor}}&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[5. Februar]] [[1924]] in [[Wien]];&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre [[Pfarrkirche Breitensee (Wien)|Breitensee]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/14-breitensee/01-26/?pg=22 Taufbuch 01-26, 1924, S. 19.], abgerufen am 17. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[31. Mai]] [[2017]] ebenda) war eine [[österreich]]ische [[Schauspieler]]in. Sie war über 60 Jahre lang am [[Wiener Volkstheater]] tätig und zuletzt die [[Doyen]]ne des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hilde Sochor wuchs mit ihrer jüngeren Schwester bei der geschiedenen Mutter und der Großmutter in [[Breitensee (Wien)|Wien-Breitensee]] „in einem Weiberhaushalt“ auf. Weil sie sich zunächst die Schauspielerei nicht zutraute, studierte sie nach der 1942 am [[Gymnasium Wenzgasse]] abgelegten Matura [[Publizistikwissenschaft|Publizistik]], dann auch [[Theaterwissenschaft]], um Kulturkritikerin zu werden. Gleichzeitig nahm sie jedoch auch Schauspielunterricht am [[Prayner Konservatorium]] bei [[Leopold Rudolf]] und [[Wolfgang Heinz (Schauspieler)|Wolfgang Heinz]]. Finanziert hat sie ihre Ausbildung als [[Kasper]]ltheater-Spielerin an diversen Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre ersten Erfahrungen als Schauspielerin sammelte sie am „Studio der Hochschulen“, einer Studentenbühne, an der auch [[Helmut Qualtinger]] und [[Karlheinz Böhm]] teilnahmen. Auf Initiative von [[Friedrich Langer]], des damals Zuständigen im Unterrichtsministerium, entstand im Gebäude der österreichischen Hochschülerschaft in der Wiener Kolingasse eine Art Experimentierbühne, ein Vorläufer der Kellertheater und alternativen Theatergruppen. Hilde Sochor spielte das Gretchen und das Lieschen im [[Urfaust]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Hilde Sochor als Gretchen eine ganz ausgezeichnete Leistung, von der Naiv-Ahnungsvollen (‚Meine Ruh ist hin…‘) bis zur physisch Zerrütteten (‚Heinrich, mir graut vor dir…‘) lebendigste Ausdruckskraft, wenn auch der Ausdruck des Schmerzes noch zu vertiefen wäre.|Quelle=Rezension der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiterwille]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juni 1948 zur Aufführung des &amp;#039;&amp;#039;Urfaust&amp;#039;&amp;#039; durch das &amp;#039;&amp;#039;Studio der Hochschulen&amp;#039;&amp;#039; in der Aula der [[Universität Graz]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|awi|08|06|1948|2|Zweite akad. Kulturtage in Graz. „Urfaust“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1946 trat sie als Frau Pollinger in [[Hermann Bahr]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Konzert (Bahr)|Das Konzert]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dkv|17|02|1946|7|„Das Konzert“ von Hermann Bahr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Unbekannte aus der Seine]]&amp;#039;&amp;#039; erlebte dort seine eigentliche Uraufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 promovierte sie an der Universität Wien (Dissertationsthema: „Der Einfluß des Films auf die Zeitgestaltung in der modernen Dramatik“)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://katzoom.onb.ac.at/DB2/nkn/m002/z019/h026/b1182594.gif Katalogzettel Österreichische Nationalbibliothek]&amp;lt;/ref&amp;gt; und legte auch die Schauspielprüfung ab. Im Oktober desselben Jahres debütierte sie an den [[Wiener Kammerspiele]]n als Stubenmädchen in der Uraufführung von [[Alexander Lernet-Holenia]]s &amp;#039;&amp;#039;Parforce&amp;#039;&amp;#039; und erhielt kurz darauf Anfang 1949 auch ihre erste Rolle am Wiener Volkstheater in [[Ludwig Anzengruber]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Pfarrer von Kirchfeld&amp;#039;&amp;#039; mit dem gerade aus der Emigration zurückgekommenen [[Hans Jaray]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wku|28|12|1948|4|Imhoff gastiert im Volkstheater. Jaray in „Pfarrer von Kirchfeld“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Düsseldorf]] spielte sie 1953 unter der Regie von [[Gustaf Gründgens]] mit [[Fritz Kortner]] in [[Ferdinand Raimund]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Alpenkönig und der Menschenfeind,&amp;#039;&amp;#039; kehrte jedoch wieder nach Wien zurück, um von da ab nur mehr dem Volkstheater anzugehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 heiratete sie den Regisseur, Bühnenbildner und Theaterleiter [[Gustav Manker]] (1913–1988), unter dessen Leitung sie 73 Rollen, darunter viele wichtige Rollen ihrer Karriere, spielte und das legendäre Nestroy-Ensemble des Volkstheaters wesentlich mitprägte. Sie hat mit ihm drei Kinder: Die Schauspielerin [[Katharina Scholz-Manker]] (*&amp;amp;nbsp;1956), den Schauspieler und Regisseur [[Paulus Manker]] (*&amp;amp;nbsp;1958) und die Ärztin Magdalena Manker (*&amp;amp;nbsp;1967). Sochors Urgroßvater war der Stadtbaumeister [[Ludwig Zatzka]], ihr Urgroßonkel der Maler [[Hans Zatzka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Weidling Grab B 1583 Manker Sochor 02.jpg|mini|hochkant|Grab von Hilde Sochor]]&lt;br /&gt;
Hilde Sochor liegt auf dem [[Weidlinger Friedhof]] in [[Klosterneuburg]] neben ihrem Mann Gustav Manker begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollen ==&lt;br /&gt;
In 60 Jahren stand Hilde Sochor in über dreihundert Rollen auf der Bühne: Sie spielte in Stücken von [[Bertolt Brecht]] (Yvette in &amp;#039;&amp;#039;[[Mutter Courage und ihre Kinder]]&amp;#039;&amp;#039; in der Vorstellung, die 1962 in Wien den [[Brecht-Boykott]] brach, Grusche in &amp;#039;&amp;#039;[[Der kaukasische Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039; 1964, Schmuggleremma in &amp;#039;&amp;#039;[[Herr Puntila und sein Knecht Matti]]&amp;#039;&amp;#039; 1987 mit [[Karl Paryla]] unter [[Angelika Hurwicz]], die Hausbesitzerin in [[Der gute Mensch von Sezuan]]); [[Ferdinand Bruckner]] (&amp;#039;&amp;#039;Verbrecher&amp;#039;&amp;#039; 1963); [[Gerhart Hauptmann]] (Frau John in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ratten]]&amp;#039;&amp;#039; 1967); [[Henrik Ibsen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Rosmersholm]]&amp;#039;&amp;#039; 1967); Blanche in [[Tennessee Williams]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Glasmenagerie|Glasmenagerie]];&amp;#039;&amp;#039; [[Karl Schönherr]] &amp;#039;&amp;#039;(Frau Suitner);&amp;#039;&amp;#039; [[Frank Wedekind]] (Klara Hühnerwadel in &amp;#039;&amp;#039;Musik,&amp;#039;&amp;#039; Gräfin in &amp;#039;&amp;#039;Der Marquis von Keith&amp;#039;&amp;#039;); [[G.&amp;amp;nbsp;B. Shaw]]s Vivie und Frau Warren in &amp;#039;&amp;#039;Frau Warrens Gewerbe&amp;#039;&amp;#039; 1952 und 1978 und &amp;#039;&amp;#039;Die Millionärin;&amp;#039;&amp;#039; [[Ödön von Horváth]] &amp;#039;&amp;#039;(Die Unbekannte aus der Seine);&amp;#039;&amp;#039; [[Rolf Hochhuth]] &amp;#039;&amp;#039;(Die Hebamme);&amp;#039;&amp;#039; aber auch klassische Rollen wie die Amme in &amp;#039;&amp;#039;[[Romeo und Julia]]&amp;#039;&amp;#039; von [[William Shakespeare]] oder Marthe Schwerdtlein in [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust I]]&amp;#039;&amp;#039; und 1971 Marthe Rull in [[Heinrich von Kleist|Kleists]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der zerbrochne Krug]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Helmut Qualtinger]]. Neben [[Karl Merkatz]] war sie 1980 die Frau [[Der Bockerer (Theaterstück)|Bockerer]] in der Wiederentdeckung des Stückes am Volkstheater und später auch in Berlin. Bei den [[Salzburger Festspiele]]n war sie 1992 unter der Regie von [[Andrzej Wajda]] in &amp;#039;&amp;#039;Wesele&amp;#039;&amp;#039; zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Schauspielerin des Wiener Theaters hat in ihrem Leben in so vielen [[Alt-Wiener Volkstheater|österreichischen Volksstücken]] gespielt wie Hilde Sochor. Sie war in über fünfzig Rollen in Stücken von [[Johann Nestroy]], [[Ferdinand Raimund]] und [[Ludwig Anzengruber]] zu sehen, zumeist unter der Regie von [[Gustav Manker]], dessen berühmtem Nestroy-Ensemble sie jahrzehntelang angehörte: Agnes und Isabella in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Haus der Temperamente]]&amp;#039;&amp;#039; (1953 bzw. 1965), Salerl in &amp;#039;&amp;#039;[[Zu ebener Erde und erster Stock]]&amp;#039;&amp;#039; (1967), die Gärtnerin Flora Baumscher in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Talisman]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Helmut Qualtinger]] (1969), Madame Zichori im &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gewürzkrämerkleeblatt|Gewürzkrämerkleeblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (1972), Fräulein Blumenblatt in &amp;#039;&amp;#039;[[Einen Jux will er sich machen]],&amp;#039;&amp;#039; Madame Schleier in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Zerrissene]]&amp;#039;&amp;#039; (1974), Pepi Amsel in &amp;#039;&amp;#039;[[Frühere Verhältnisse]]&amp;#039;&amp;#039; (1979); in Raimunds &amp;#039;&amp;#039;[[Der Alpenkönig und der Menschenfeind]]&amp;#039;&amp;#039; spielte sie 1952 mit [[Fritz Kortner]] unter Regie von [[Gustaf Gründgens]] das Lieschen, später Rosa und das Holzweiberl in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Verschwender]]&amp;#039;&amp;#039; (1962 bzw. 1990), Mariandl in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Diamant des Geisterkönigs]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), Zufriedenheit und hohes Alter in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bauer als Millionär]]&amp;#039;&amp;#039; (1973 mit [[Karl Paryla]] bzw. 2000); in Anzengrubers &amp;#039;&amp;#039;[[Der Pfarrer von Kirchfeld (Bühnenstück)|Der Pfarrer von Kirchfeld]]&amp;#039;&amp;#039; (1949, [[Debüt]] am [[Volkstheater (Wien)|Volkstheater]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kreuzelschreiber]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), &amp;#039;&amp;#039;[[Der G’wissenswurm]]&amp;#039;&amp;#039; (1958), &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fleck auf der Ehr]]&amp;#039;&amp;#039; (1960), &amp;#039;&amp;#039;[[Brave Leut’ vom Grund]]&amp;#039;&amp;#039; (1964), &amp;#039;&amp;#039;[[Die Trutzige]]&amp;#039;&amp;#039; (1966) und die Schalanter in &amp;#039;&amp;#039;[[Das vierte Gebot (Anzengruber)|Das vierte Gebot]]&amp;#039;&amp;#039; (1973). Den Begriff „Volkstheater“ wollte Hilde Sochor nicht zu eng gefasst sehen, denn „Shakespeare ist auch Volkstheater, er hat für das Volk geschrieben, und Brecht genauso.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Jehoschua Sobol]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Weiningers Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; stand Sochor 1988 gemeinsam mit ihrem Sohn [[Paulus Manker]] (der auch Regie führte und das Stück später verfilmte) auf der Bühne des Volkstheaters; zuvor spielte sie mit ihrer Tochter Katharina [[Bertolt Brecht]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Mutter Courage und ihre Kinder]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Rollen im Alter gehörten Dr. Mathilde von Zahnd in [[Friedrich Dürrenmatt]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Physiker]],&amp;#039;&amp;#039; Maria in [[Peter Turrini]]s &amp;#039;&amp;#039;Josef und Maria,&amp;#039;&amp;#039; Anna in [[Kerstin Specht]]s &amp;#039;&amp;#039;Amiwiesen,&amp;#039;&amp;#039; Fräulein Tesmann in [[Henrik Ibsen|Ibsens]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hedda Gabler]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie: [[Walter Schmidinger (Schauspieler)|Walter Schmidinger]]) und die Großmutter in [[Ödön von Horváth]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichten aus dem Wiener Wald]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Michael Gruner]]. Ein großer Erfolg war auch die deutschsprachige Erstaufführung von &amp;#039;&amp;#039;Grace&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Glorie&amp;#039;&amp;#039; von Tom Ziegler, sowie &amp;#039;&amp;#039;Späte Gegend&amp;#039;&amp;#039; von [[Lida Winiewicz]]. 2006 gab sie mit großem Erfolg in &amp;#039;&amp;#039;[[Cabaret (Musical)|Cabaret]]&amp;#039;&amp;#039; die Zimmervermieterin Frl.&amp;amp;nbsp;Schneider unter der Regie von [[Michael Schottenberg]] und 2007 den Soloabend &amp;#039;&amp;#039;Ich bin ein Kind der Stadt,&amp;#039;&amp;#039; denn „die Wiener Seele ist ein Kunstobjekt, das nur auf der Theaterbühne leben kann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 spielte sie bei Felix Dvorak und unter seiner Regie in Berndorf die Großmutter in Hein R. Ungers &amp;#039;&amp;#039;[[Zwölfeläuten]]&amp;#039;&amp;#039; und 2006 auch dort die Klara Rebner in Dvoraks Volksstück &amp;#039;&amp;#039;Eine feine Familie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Höhepunkt ihrer Alterszeit war Hilde Sochor im Wiener [[Rabenhof Theater]] zu sehen, als Mörderin [[Elfriede Blauensteiner]] in &amp;#039;&amp;#039;Österreichs größte Entertainer&amp;#039;&amp;#039; und im [[Werner Schwab|Werner-Schwab]]-Programm &amp;#039;&amp;#039;Seele brennt!&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Stermann &amp;amp; Grissemann|Christoph Grissemann und Dirk Stermann]]). Über ihre späte Liebe zu Schwab sagte Sochor in einem Interview: „Je mehr ich mich mit ihm beschäftigt habe, desto mehr faszinierte er mich. Und jetzt ist er mir so richtig ans Herz gewachsen. Wegen seiner sprachlichen Virtuosität, aber auch wegen seiner Lebensgeschichte. Bei seiner Biographie jagt es einem ja kalte Schauer über den Rücken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regietätigkeit ==&lt;br /&gt;
Hilde Sochor führte auch selbst Regie, etwa in [[Johann Nestroy]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das Haus der Temperamente]],&amp;#039;&amp;#039; 1990, [[Bruno Frank]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Sturm im Wasserglas (Bruno Frank)|Sturm im Wasserglas]],&amp;#039;&amp;#039; 1992, [[Kerstin Specht]]s &amp;#039;&amp;#039;Lila,&amp;#039;&amp;#039; 1993, und [[Eugène Labiche]]s &amp;#039;&amp;#039;Der Florentinerhut,&amp;#039;&amp;#039; 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1993 leitete sie die von ihr mitbegründete Schauspielschule des Volkstheaters. Zu ihren Schülern gehörten [[Ursula Strauss]], [[Elisabeth Lanz]], [[Aglaia Szyszkowitz]], [[Gerold Rudle]], [[Herbert Steinböck]] und [[Christian Dolezal (Schauspieler)|Christian Dolezal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film und TV ==&lt;br /&gt;
Neben dem Theater hat Hilde Sochor seit seinen Anfängen auch immer wieder für das Fernsehen und beim Film gearbeitet. Als eine der Ersten gehörte sie auch der legendären Sendung &amp;#039;&amp;#039;Familie Leitner&amp;#039;&amp;#039; an. TV-Serien&amp;amp;nbsp;– von &amp;#039;&amp;#039;[[Hallo – Hotel Sacher … Portier!]]&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;[[Familie Merian]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in den Serien &amp;#039;&amp;#039;[[Die liebe Familie]], [[Kommissar Rex]]&amp;#039;&amp;#039; bis zur urwüchsigen Mutter Schoitl im &amp;#039;&amp;#039;[[Kaisermühlen Blues]].&amp;#039;&amp;#039; Sie spielte in [[Fritz Hochwälder]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Himbeerpflücker]]&amp;#039;&amp;#039; (1965) mit [[Helmut Qualtinger]] und in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Unschuldige (1962)|Der Unschuldige]]&amp;#039;&amp;#039; (1962) mit [[Attila Hörbiger]] sowie in &amp;#039;&amp;#039;[[Totstellen]]&amp;#039;&amp;#039; (1975) mit [[Bruno Dallansky]]. 1976 spielte sie neben [[Rudolf Prack]] in [[Wilhelm Pellert]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Jesus von Ottakring]],&amp;#039;&amp;#039; einem der ersten „neuen“ österreichischen Filme. Später spielte sie in Komödien von [[Reinhard Schwabenitzky]] und in Filmen von [[Peter Kern (Schauspieler)|Peter Kern]]. Das Theaterstück &amp;#039;&amp;#039;[[Weiningers Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1988 von ihrem Sohn [[Paulus Manker]] verfilmt, der auch die Titelrolle verkörperte. In dem Film spielte sie die Mutter des jüdischen Philosophen und Selbstmörders [[Otto Weininger]], also die Mutter ihres eigenen Sohnes. Daneben wirkte sie in einer ganzen Reihe von Hörspielen mit und plauderte zehn Jahre lang in der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Im Konzertcafé&amp;#039;&amp;#039; als Großmutter über Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 80. Geburtstag drehte Hilde Sochors Sohn [[Paulus Manker]] 2004 eine Dokumentation über seine Mutter: „Das Leben brennt heut’ wieder sehr!“, nach einem Text von [[Werner Schwab]]. Im Jahr 2008 spielte sie in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga]]&amp;#039;&amp;#039; die Rolle der Frau Horak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre letzte bekannte Rolle spielte Hilde Sochor in dem Musikvideo der &amp;#039;&amp;#039;Schönbrunner Gloriettenstürmer&amp;#039;&amp;#039; als Großmutter des Protagonisten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=FcGYX3jbo3s Gloriettenstürmer – &amp;quot;Ein Regentropfen fällt selten allein&amp;quot; (Official Video) (3 ENDINGS).] sturmermusic, Youtube-Video. 2013, abgerufen am 28. Mai 2013. Ab 3:57/5:05. Album: Revolution der Liebe (© Stürmermusic 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1989 [[Johann-Nestroy-Ring]] der Stadt Wien&lt;br /&gt;
* 1990/91 [[Karl-Skraup-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2000 [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] in Gold&lt;br /&gt;
* 2004 Goldenes [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
* 2007 [[Nestroy-Theaterpreis]] für [[Nestroy-Theaterpreis/Lebenswerk|ihr Lebenswerk]]&lt;br /&gt;
* 2014 [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* Hilde Sochor war „[[Kammerschauspieler]]in“, „Professor“ und [[Doyen]]ne des Volkstheaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paulus Manker]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Theatermann Gustav Manker. Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Brandstätter, Wien 2010, ISBN 978-3-85033-335-1.&lt;br /&gt;
* Hilde Sochor: &amp;#039;&amp;#039;Kinder, Küche, Bühne.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea Verlag, Wien 2011, ISBN 978-3-85002-768-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0811961}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107862824|LCCN=n/92/64127|VIAF=76845128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sochor, Hilde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nestroypreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl-Skraup-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann-Nestroy-Ringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammerschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sochor, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sochor-Manker, Hilde&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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