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	<title>Hilde Marx - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T02:44:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-11-15T15:25:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilde Marx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[1. November]] [[1911]] in [[Bayreuth]]; gest. [[4. Oktober]] [[1986]] in [[New York City|New York]]) war eine [[Deutschamerikaner|deutschamerikanische]] [[Lyrik]]erin, [[Schriftsteller]]in und [[Journalist]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Hilde Marx wurde als Tochter des aus [[Bamberg]] stammenden Adolf Marx geboren, der gemeinsam mit seiner Frau Inhaber des Textilkaufhauses Schriefer in der [[Richard-Wagner-Straße (Bayreuth)|Richard-Wagner-Straße]]&amp;amp;nbsp;4 in Bayreuth war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schwere und Seifenblasen&amp;#039;&amp;#039; in: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 21. August 2018, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie besuchte dort die Graserschule und wechselte 1925/1926 an das [[Gymnasium Christian-Ernestinum|Humanistische Gymnasium]] in der [[Friedrichstraße (Bayreuth)|Friedrichstraße]]. Dort erlebte sie schon in dieser Zeit antijüdische Tendenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem erhielt sie 1929 den Jean-Paul-Preis der Stadt Bayreuth, eine Auszeichnung an Schüler für besondere Leistungen in deutscher Sprache und Literatur. Nach dem Abitur 1931 ging Hilde Marx zum Studium der [[Zeitungswissenschaft]], [[Geschichte des Theaters|Theatergeschichte]] und [[Kunstgeschichte]] zum Wintersemester 1931/1932 nach [[Berlin]]. Nach ihrer [[Exmatrikulation|Zwangsexmatrikulierung]] 1933/1934 kam sie als freie Mitarbeiterin bei einer jüdischen Zeitung unter. 1934 veröffentlichte Hilde Marx unter einem [[Pseudonym]] eine Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;Im Vers gefangen&amp;#039;&amp;#039;. Ihr erster Gedichtband unter eigenem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dreiklang. Worte vor Gott, von Liebe, vom Tag&amp;#039;&amp;#039; erschien 1935 und machte sie in der jüdischen literarischen Öffentlichkeit bekannt. Der Band, der sich auch mit Problemen der jüdischen Bevölkerung befasste, wurde später verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hilde Marx geschriebene Texte für ein jüdisches Kabarett mussten der Gestapo vorgelegt werden, ihre Veranstaltungen und Lesungen wurden von der [[Gestapo|Geheimen Staatspolizei]] (Gestapo) überwacht. In dieser Zeit wollte sie Deutschland noch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration ===&lt;br /&gt;
Als sich Hilde Marx weigerte, ein Guthaben in [[Pilsen]] nach Deutschland überweisen zu lassen, drohte ihr die Gestapo eine Haftstrafe in einem [[Konzentrationslager|KZ]] an. Daraufhin reiste sie im Winter 1937/38 in die [[Tschechoslowakei]] aus, blieb dort einige Monate in [[Prag]] und siedelte im November 1938 nach [[New York City|New York]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort verdiente sie ihren Lebensunterhalt durch Jobs, unter anderem als Kindermädchen, Altenbetreuerin und Verkäuferin. In ihrer Freizeit ließ sie sich zur Diplom-Masseurin ausbilden. In dieser Zeit erschienen in der deutsch-jüdischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039; ihre ersten Gedichte in Amerika. Die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt sie 1943 und ehelichte ihren Jugendfreund, den praktischen Arzt [[Erwin Feigenheimer]]. Dieser Ehe entstammen drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 erschien Hilde Marx’ dritter und letzter Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Bericht&amp;#039;&amp;#039; mit Werken von 1938 bis 1951. Das Kabarett ließ sie ebenfalls nicht los und so wurde Hilde Marx in den Vereinigten Staaten besonders durch ihre &amp;#039;&amp;#039;One Woman Show&amp;#039;&amp;#039; bekannt, Vorstellungen mit ernsten und heiteren Bestandteilen. Sie enthielten auch dramatisierte Themen zur jüdischen und christlichen Tradition, Rezitationen klassischer deutscher Autoren sowie ihre eigenen Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1960 wurde sie in die Redaktion des &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbaus]]&amp;#039;&amp;#039; berufen, wo sie Theater- und Filmkritiken und Kurzbiografien jüdischer Emigranten verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch in Deutschland ===&lt;br /&gt;
30 Jahre nach ihrer Emigration besuchte sie 1967 Verwandte in Deutschland. Dieser – erst 1982 bekannt gewordene – Besuch veranlasste Josef Gothart, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde und weitere Personen und Institutionen, auch die Bayreuther Stadtverwaltung, sie zu einem Vortrag vor den Schülern ihres ehemaligen Gymnasiums, dem heutigen [[Gymnasium Christian-Ernestinum]], einzuladen. Sie hielt den Vortrag am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1986 und zwei Tage später auch eine Lesung eigener und fremder Werke. Die geringe Präsenz der Bayreuther Bevölkerung und besonders ihrer eigenen Generation fiel ihr unangenehm auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Besuch ihrer Heimatstadt bezeichnete sie in einem Dankschreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth als „den schwersten Job, den ich je gemacht habe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilde Marx starb im Alter von 74 Jahren in New York. Ihr umfangreicher Nachlass befindet sich in der [[University at Albany, The State University of New York|State University of New York]] in [[Albany (New York)|Albany]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dreiklang: Worte vor Gott, von Liebe, vom Tag&amp;#039;&amp;#039;. Philo-Verlag. Berlin, 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ist wichtig, daß wir sprechen&amp;#039;&amp;#039;. In: Henri Jacob Hempel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Wenn ich schon ein Fremder sein muß...“ Deutsch-jüdische Emigranten in New York&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : Ullstein, 1983, S. 29–69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albrecht Bald: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Marx (1911–1986) – eine deutsch-jüdische Lyrikerin und Journalistin zwischen Bayreuth, Berlin, Prag und New York&amp;#039;&amp;#039;. Versuch einer biographisch-literarischen Skizze. In: Archiv für Geschichte von Oberfranken 79 (1999), S. 417–441.&lt;br /&gt;
* Albrecht Bald: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Marx&amp;#039;&amp;#039;, in: [[John M. Spalek]], [[Konrad Feilchenfeldt]], Sandra H. Hawrylchak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Exilliteratur seit 1933. Band 3. USA : Teil 1&amp;#039;&amp;#039;. Bern : K. G. Saur, 2000, ISBN 3-908255-16-3, S. 344–370&lt;br /&gt;
* Hilke Meierjohann: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Marx, Journalistin und Lyrikerin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marx, Hilde&amp;#039;&amp;#039;, in: Renate Wall: &amp;#039;&amp;#039;Verbrannt, verboten, vergessen. Kleines Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Pahl-Rugenstein, 1989, S. 129f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116493771}}&lt;br /&gt;
* {{LitBay|116493771}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116493771|VIAF=15521211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marx, Hilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marx, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutschamerikanische Lyrikerin, Schriftstellerin und Journalistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bayreuth]], [[Königreich Bayern]], [[Deutsches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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