<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hilde_Hauck</id>
	<title>Hilde Hauck - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hilde_Hauck"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Hauck&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T19:13:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Hauck&amp;diff=606384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix ISBN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Hauck&amp;diff=606384&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-29T02:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix ISBN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilde Hauck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Dezember]] [[1905]] in [[Lünen]] als &amp;#039;&amp;#039;Ernestine Hildegard Karoline Unglaube&amp;#039;&amp;#039;; † [[10. März]] [[1988]]) war eine [[Liste von Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus|deutsche Widerstandskämpferin]], Politikerin der [[KPD]] und 1946 Mitglied des [[Ernannter Landtag (Nordrhein-Westfalen)|Ernannten Landtages von Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hilde Hauck absolvierte in Lünen eine Lehre zur Verkäuferin. Obwohl sie immer studieren wollte, wurde aufgrund der finanziellen elterlichen Finanzlage nur ihrem Bruder die Ausbildung mit dem Argument, „er müsse schließlich später eine Familie ernähren“, ermöglicht. Darum ging sie 1926 gegen den Willen ihrer Eltern nach [[Berlin]], um auf einer Arbeiterschule ihr Abitur zu machen, nachdem [[Kurt Löwenstein]] als Stadtrat für Volksbildungswesen in Berlin-Neukölln für die Schaffung von Arbeiter-Abiturienten-Kursen gesorgt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/11210.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Arbeiter-Abiturienten-Kurs in Berlin-Neukölln&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Studienförderung als gesellschaftspolitische Aufgabe&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) 2015, ISBN 978-3-89892-850-2, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben arbeitete sie in der Volksbibliothek zu Neukölln, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und machte als eine von zwei Frauen mit 34 Männern ihr Abitur in neun Fächern. 1930 trat sie in die KPD ein und übersiedelte 1932 nach [[Moskau]], wo sie ihr Studium in der [[Wolgadeutsche Republik|Wolgadeutschen Republik]] fortsetzte und von Januar 1933 bis Januar 1934 als Redakteurin und Journalistin der deutschsprachigen Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; und von Juni 1936 bis Dezember 1937 der &amp;#039;&amp;#039;Stimme&amp;#039;&amp;#039; arbeitete. Auch Kurt Neumann, ihr erster Ehemann, war dort tätig. 1935 wurde der gemeinsame Sohn Alfred geboren. Hilde Haucks Mann wurde 1938 während der [[Stalinsche Säuberungen|stalinistischen Säuberungen]] verhaftet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;Uta C. Schmidt: [https://www.frauenruhrgeschichte.de/frg_biografie/hilde-hauck/ &amp;#039;&amp;#039;Hilde Hauck / 1905-1988&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;frauen/ruhr/geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 23. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach Sibirien verbannt, sie selbst im selben Jahr hochschwanger und mittellos aus der Sowjetunion nach Deutschland ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lwl&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hilde Hauck&amp;#039;&amp;#039;. In: [https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/bild/frauenaus/faw_ges.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten. Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden&amp;#039;&amp;#039;.] Ulrike Gilhaus, Julia Paulus, Anne Kugler-Mühlhofer, Wolfgang Kirsch, Barbara Rüschoff-Thale. Klartext Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0206-0, S.&amp;amp;nbsp;52–53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Berlin, wo ihre Tochter zur Welt kam, kehrte Hilde Hauck nach Lünen zurück, wo sie unter Aufsicht der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] stand. Ab November 1940 arbeitete sie in der Stadtverwaltung Lünen als Dolmetscherin für die Fremdarbeiter und Kriegsgefangenen. Gleichzeitig organisierte sie sich in einer Widerstandsgruppe, indem sie Kontakt zu ehemaligen befreundeten Sozialdemokraten aufnahm und an der Schaffung eines lokalen sozialdemokratisch-kommunistisch-christlichen Netzwerkes bis nach Dortmund beteiligt war, das sich gegenseitig unterstützte, warnte, Verfolgte aufnahm und versuchte, über die Gräuel des Nationalsozialismus aufklären.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Dabei nutzte Hilde Hauck auch ihre Arbeit in der Stadtverwaltung, um jüdischen Menschen durch zusätzliche Lebensmittel eine ausreichende Versorgung zu verschaffen und Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter bei ihr bekannten Bauern unterzubringen. Gegen Kriegsende verhinderte die Gruppe auch die Sprengung einer Brücke über die [[Lippe (Fluss)|Lippe]], die für die  nötigste Versorgung der Bevölkerung wichtig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lwl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war Hilde Hauck mit Heinrich Hauck verheiratet, einem Sozialdemokraten aus dem Widerstand, und war bis zum Verbot der KPD 1956 als Journalistin für kommunistische Presseorgane tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Sie starb 1988 in Lünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
1946 wurde Hilde Hauck zum Mitglied des [[Provinzialrat (Britische Besatzungszone)|Provinzialrates Westfalen]] ernannt und gehörte vom 2. Oktober 1946 bis zum 19. Dezember 1946 dem [[Ernannter Landtag (Nordrhein-Westfalen)|ernannten]] Landtag von Nordrhein-Westfalen an. 1948 trat sie als gewählte KPD-Abgeordnete in die Kommunalvertretung der Stadt Lünen ein und kandidierte zwischen 1948 und 1956 für die KPD bei Landtags- und Bundestagswahlen im Sauerland und in Ostwestfalen. Sie wurde 1956 in der Gewerkschaft [[IG Druck und Papier]] aktiv und leitete zehn Jahre lang die Lüner Kreisgruppe der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*{{NRW Landtag|ID=00672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1022601040|VIAF=260633209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hauck, Hilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Lünen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hauck, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Unglaube, Ernestine Hildegard Karoline (Geburtsname); Hauck, Caroline Ernestine Hildegard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin und Politikerin der (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Dezember 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lünen]], [[Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
	</entry>
</feed>