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	<title>Hilde Hamann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:20:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilde_Hamann&amp;diff=1866544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nikkis: /* Leben und Werk */</title>
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		<updated>2022-10-26T20:53:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilde Hamann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1898]] in [[Breslau]]; † [[1. November]] [[1987]] in [[London]]) war eine deutsche Malerin und Keramikerin. Sie war Mitglied der [[Hamburgische Sezession|Hamburgischen Sezession]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Hilde Hamann begann ihre Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Hamburg bei dem aus [[Wien]] stammenden Professor [[Carl Otto Czeschka]], wo sie sich mit Elfenbeinschnitzerei und Stoffmalerei beschäftigte. Nach einigen Semestern ging sie nach [[München]] an die private Malschule von [[Hans Hofmann (Maler)|Hans Hofmann]], um freie Malerei zu studieren. 1920 kehrte sie an die Hamburger Kunstgewerbeschule zurück. Dort belegte sie einen Kurs bei dem [[Bildhauer]] [[Paul Hamann]], den sie später heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er Jahre orientierte sich Hamann stark an der verstorbenen [[Paula Modersohn-Becker]], die wie sie selbst damals auch, in [[Worpswede]] mit ihrem Mann auf einem umgebauten Bauernhof gelebt hat. Sie malte dort expressive Landschaften, [[Stillleben]] sowie Figurenbilder und [[Porträt]]s. Einen Teil der Zeit lebte sie auch noch in Hamburg. Der Maler [[Otto Tetjus Tügel]], der ebenfalls zu dieser Zeit zwischen Worpswede und Hamburg pendelte, war damals einer ihrer engsten Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 hielt sie sich ein halbes Jahr lang in [[Paris]] auf, wo sie bei [[Fernand Léger]] studierte. In der Kunstmetropole veränderte sie ihren Stil und entwickelte ihn in Richtung [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neue Sachlichkeit]]. Schließlich fand sie in der Verbindung zwischen einer Art „plakativem [[Expressionismus]]“ (Friederike Weimar, S. 94) und „formaler neusachlicher Strenge“ (ebd.) ihre eigene Ausdrucksweise. Nach ihrer Rückkehr nach Norddeutschland begann sie mit der [[Hamburgische Sezession|Hamburgischen Sezession]] auszustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 zog sie mit ihrem Mann nach [[Berlin]] in die Künstlerkolonie am Breitenbachplatz, hielt aber weiterhin Kontakt mit der Hamburger Sezession, die die Künstlerin ab 1927 als offizielles Mitglied verzeichnet. Doch begann sie in Berlin ihre eigene Arbeit zugunsten der ihres Mannes zu vernachlässigen. Sie assistierte ihm nun bei seinen bildhauerischen Arbeiten und reduzierte ihr eigenes künstlerisches Schaffen auf die Freizeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre hatte sie als Künstlerin einen breiteren Bekanntheitsgrad erreicht und genoss Anerkennung. Allerdings sind ihre Ölgemälde heute sämtlichst verschollen, sodass eine rückschauende Würdigung ihrer Kunst nicht mehr zu leisten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilde Hamann stammte aus einer gut situierten Kaufmannsfamilie mit jüdischen Wurzeln. Dies wurde für ihr Leben bedeutsam, als in Deutschland die [[Nationalsozialist]]en immer mehr an Macht gewannen bis ihnen schließlich [[1933]] die Regierungsgewalt [[Machtübergabe|übergeben]] wurde. Deshalb [[Emigration|emigrierte]] sie mit ihrem Ehemann [[1933]] nach [[Paris]], wo das Paar drei Jahre lang in der [[Künstlerkolonie]] [[Cité Fleurie]] lebte. 1936 wurde den beiden die politische Situation auch in Frankreich zu unsicher, sodass sie nach [[London]] ins [[Exil]] gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[England]] assistierte Hilde Hamann vorrangig ihrem Mann. Zwischen 1940 und 1941 war Paul Hamann ein Jahr lang in einem Internierungslager eingesperrt. In dieser Zeit verdiente Hilde Hamann den Lebensunterhalt der Familie mit kunstgewerblichen Arbeiten. Nach Paul Hamanns Freilassung brach die private Beziehung auseinander, doch beruflich setzte das Paar seine Zusammenarbeit fort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 an studierte die Künstlerin nochmals drei Jahre lang Keramik in [[Kingsway (London)|Kingsway]] an der Central School und lehrte diese Technik an der inzwischen gegründeten Malschule Paul Hamanns. Eine ihrer Schülerinnen war die ehemalige Sezessions-Kollegin aus Hamburg [[Lore Feldberg-Eber]]. Auch sie hatte aus Deutschland fliehen müssen, weil sie als Jüdin verfolgt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre erwarb sie die [[britische Staatsbürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilde Hamann spezialisierte sich neben ihrer Lehrtätigkeit auf die Herstellung von Gebrauchskeramik in der Tradition englischer [[Irdenware]], kreierte Schmuck und finanzierte mit diesen kunstgewerblichen Arbeiten weiterhin ihren Ehemann. In den letzten zwanzig Jahren ihres Lebens widmete sie sich ausschließlich der [[Emaille]]technik, in der sie kleinformatige Bilder schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb 1987 in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friederike Weimar: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburgische Sezession. 1919–1933. Geschichte und Künstlerlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Fischerhude 2003, ISBN 3-88132-258-2, S. 94–95.&lt;br /&gt;
* Beate Schmeichel-Falkenberg, Ursula Hudson-Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen überschreiten. Frauen, Kunst, Exil.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3147-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109715498X|VIAF=75146153017305250108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hamann, Hilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hamann, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin und Keramikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nikkis</name></author>
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