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	<title>Hilde Benjamin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gloser: /* Literatur */ Eine Rezension erg.</title>
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		<updated>2026-02-19T15:06:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Eine Rezension erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000213 012.jpg|mini|Hilde Benjamin, ca. 1947]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-14812-007, Berlin, Prozeß gegen &amp;quot;Hildebrandt - Gruppe&amp;quot;.jpg|mini|Hilde Benjamin als Vorsitzende im Schauprozess gegen [[Johann Burianek]], Berlin 1952]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-B0709-0004-008, Oberstes Gericht, Globke-Prozess, Hilde Benjamin, Friedel Malter.jpg|mini|Hilde Benjamin (rechts) im Gespräch mit [[Friedel Malter]], Vorsitzende des Komitees zum Schutze der Menschenrechte vor Beginn des zweiten Prozesstages im Prozess gegen [[Hans Globke]], Berlin 1963]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-50156-0006, Steinpleis, Jugendweihe, Hilde Benjamin.jpg|mini|Hilde Benjamin mit DDR-Jugendlichen in [[Sachsen]] 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1902]] als &amp;#039;&amp;#039;Helene Marie Hildegard Lange&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsurkunde&amp;quot;&amp;gt;Geburtsurkunde des Standesamtes Bernburg No. 119/1902&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bernburg (Saale)]]; † [[18. April]] [[1989]] in [[Ost-Berlin]]) war eine deutsche [[Jurist]]in. Als Vizepräsidentin des [[Oberstes Gericht der DDR|Obersten Gerichts]] (1949–1953) und spätere [[Ministerium der Justiz (DDR)|Justizministerin]] (1953–1967) trug sie maßgeblich die Diktatur der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] mit. Bekannt wurde Benjamin durch ihre Rolle als vorsitzende Richterin in politischen [[Schauprozess]]en der frühen 1950er Jahre vor dem Obersten Gericht, darunter die [[Waldheimer Prozesse]], bei denen zahlreiche Todesurteile verhängt wurden. In der historischen Bewertung wird sie teilweise mit dem [[Nationalsozialismus|NS]]-Richter [[Roland Freisler]] verglichen und als prominenter Exponent totalitärer Justiz in der DDR-Diktatur betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Hilde Benjamin wuchs als Tochter von Walter Moritz Lange und seiner Frau Adele Elsbeth Minette Julie geb. Böhme&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsurkunde&amp;quot; /&amp;gt; in Berlin auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Beckert: &amp;#039;&amp;#039;Die erste und die letzte Instanz. Schau- und Geheimprozesse vor dem Obersten Gericht der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Keip Verlag, Goldbach 1995, ISBN 3-8051-0243-7, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr Vater arbeitete als kaufmännischer Angestellter&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot; /&amp;gt; für die [[Solvay GmbH#1880–1933|Solvay-Werke]] in [[Bernburg (Saale)]], bevor er mit seiner Familie nach Berlin verzog und dort Leiter einer Tochterfirma wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heye&amp;quot; details=&amp;quot;S. 38, 43 ff.&amp;quot; /&amp;gt; Die Schwester [[Ruth Lange (Leichtathletin)|Ruth]] stieß mehrfach Weltrekord im [[Kugelstoßen]] und wurde 1927 Deutsche Meisterin, der Bruder Heinz arbeitete als Ingenieur in der DDR. Die Mutter, zu der Benjamin zeitlebens ein gutes Verhältnis unterhielt, lebte bis zu ihrem Lebensende 1952 in [[West-Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heye&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin war Schülerin des Bismarck- und des [[Fichtenberg-Oberschule|Kaiserin Auguste Victoria-Lyceums]] in [[Berlin-Steglitz]] und bestand 1921 das Abitur. Ihr in einem evangelischen, kulturell interessierten Elternhaus schon früh gewecktes Interesse für klassische Musik und Literatur pflegte sie während ihres gesamten Lebens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot; /&amp;gt; Sie war Mitglied der [[Wandervogel|Wandervogel-Bewegung]], die 1896 in Steglitz gegründet worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot; details=&amp;quot;S. 64&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie studierte nach dem Abitur als eine der ersten Frauen von 1921 bis 1924 [[Rechtswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] sowie in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. Eine Dissertation bei [[Moritz Liepmann]] über Strafvollzugsfragen brach sie ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Volkmar Schöneburg: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin – Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039; in UTOPIE kreativ Nr. 85/86, 1997, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
Nach [[Referendar]]s- und [[Assessorexamen]] ließ sie sich 1928 als [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]] im Berliner Arbeiterbezirk [[Bezirk Wedding|Wedding]] nieder, wo ihr sieben Jahre älterer Mann [[Georg Benjamin]], den sie 1926&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot; details=&amp;quot;S. 64&amp;quot; /&amp;gt; geheiratet hatte, bereits als Arzt wirkte. Sie trat aus der SPD aus und folgte ihrem Mann in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Benjamin unterrichtete neben ihrer Arbeit in der [[Marxistische Arbeiterschule|Marxistischen Arbeiterschule]] und engagierte sich in der [[Straßenzelle]], einer Grundorganisation der KPD. 1929 war sie nebenberuflich im Zentralvorstand der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschland]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Nikolaus Brauns]] |Titel=Schwieriges Erinnern – die Rote Hilfe Deutschlands in der Geschichtsschreibung |Sammelwerk=informationen |Nummer=58 |Verlag=Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945 |Datum=2003 |ISSN=1437-2258 |Online=[http://www.raeterepublik.de/studienkreis_Beitrag.htm Volltext] bei Dr. Nikolaus Brauns |Abruf=2024-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Rechtsanwältin in einer Laufpraxis&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot; details=&amp;quot;S. 65&amp;quot; /&amp;gt; vertrat sie Streitfälle, meist Scheidungssachen, Mietstreitigkeiten und Beleidigungsklagen, aber auch Kündigungsschutzklagen vor den Arbeitsgerichten und Strafsachen von Arbeitern wegen Streikbeteiligung. Größere Aufmerksamkeit erregte sie 1931 im Sensationsprozess um den tödlichen Überfall auf den Berliner [[Sturmabteilung|SA-Führer]] [[Horst Wessel]], als sie im Auftrag der KPD dessen ehemalige Zimmerwirtin verteidigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Daniel Siemens]] |url=https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/hoehler-albrecht-u-a/ |titel=Der Prozess gegen Albrecht Höhler u.&amp;amp;nbsp;a. wegen der Ermordung des Berliner SA-Führers Horst Wessel |werk=[[Lexikon der Politischen Strafprozesse]] |hrsg=Stiftung Kurt Groenewold |datum=2016-05 |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Mann war der Bruder des Schriftstellers und Philosophen [[Walter Benjamin]] und ihrer Freundin [[Dora Benjamin]]. 1932 wurde ihr Sohn [[Michael Benjamin|Michael]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Nach der Verschleppung ihres Mannes in das [[KZ Sonnenburg|Konzentrationslager Sonnenburg]] direkt nach dem [[Reichstagsbrand]] 1933 und einem [[Berufsverbot (Deutschland)|Berufsverbot]] zog Benjamin mit ihrem Sohn arbeitslos zu ihren Eltern in die Dünther Straße in Berlin-Steglitz. Jede anwaltliche Tätigkeit war ihr durch ein Vertretungsverbot untersagt, unterschrieben vom Staatssekretär des preußischen Justizministeriums, dem späteren Präsidenten des Volksgerichtshofs [[Roland Freisler]]. Kurz vor Weihnachten 1933 wurde ihr Mann Georg freigelassen. Es gelang ihr, als juristische Beraterin der sowjetischen Handelsgesellschaft in Berlin Arbeit zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 war sie in der [[Konfektion]]sindustrie dienstverpflichtet. Da ihr Sohn nach den [[Nürnberger Gesetze]]n als „[[jüdischer Mischling]]“ galt, durfte er keine höhere Schule besuchen und wurde von seiner Mutter unterrichtet. Ihr Mann wurde am 14. Mai 1936 erneut verhaftet und wegen Übersetzung ausländischer Pressetexte vom Berliner [[Kammergericht]] wegen Vorbereitung zum [[Hochverrat]] zu sechs Jahren Haft in der [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Strafanstalt Brandenburg-Görden]] verurteilt. Ihr Schwager, der Philosoph [[Walter Benjamin]], beging 1940 auf der Flucht vor der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] an der französisch-spanischen Grenze [[Suizid]]. Ihr Mann starb 1942 im [[KZ Mauthausen]]. Ihre Schwägerin und Jugendfreundin Dora Benjamin starb 1946 im Schweizer Exil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SBZ und DDR ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] leitete Benjamin in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ) in der [[Ministerium der Justiz (DDR)|Deutschen Zentralverwaltung für Justiz]] die Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Personal und Schule&amp;#039;&amp;#039;. 1946 wurde sie Mitglied der SED, von 1949 bis 1967 Abgeordnete der [[Volkskammer]] und von 1954 bis 1989 Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|Zentralkomitees der SED]]. Von 1949 bis 1953 war sie Vizepräsidentin des [[Oberstes Gericht der DDR|Obersten Gerichts der DDR]]. In dieser Eigenschaft leistete Benjamin 1950 mit ihrer Interpretation des Artikels 6 der [[Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik|Verfassung der DDR]], der ohne Strafandrohung [[Kriegs- und Boykotthetze]] zum „Verbrechen im Sinn des Strafgesetzbuches“ erklärt hatte, als „unmittelbar anzuwendendes Strafgesetz“ in einem Prozess gegen [[Zeugen Jehovas]] einen richtungsweisenden Beitrag zur politischen Justiz der DDR. Auch die erstmalige Verhängung der [[Todesstrafe]] in Anwendung des Artikels 6 nahm sie 1952 in Absprache mit der SED-Führung im Schauprozess gegen [[Johann Burianek]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Falco Werkentin]] |Titel=Politische Strafjustiz in der Ära Ulbricht. Vom bekennenden Terror zur verdeckten Repression |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=Ch. Links Verlag |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-86153-150-X |Seiten=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstand vom 17. Juni 1953 ===&lt;br /&gt;
Während des [[Aufstand vom 17. Juni 1953|Aufstands vom 17. Juni 1953]] forderten Demonstranten in Sprechchören die Absetzung und Inhaftierung Benjamins.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kowalczuk&amp;quot; details=&amp;quot;S. 125&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ilko-Sascha Kowalczuk]] |Titel=17. Juni 1953 – Volksaufstand in der DDR |Verlag=Edition Temmen |Ort=Bremen |Datum=2003 |ISBN=3-86108-385-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sowjetische Panzer den Aufstand erstickt hatten, leitete Benjamin ab dem 20. Juni einen &amp;#039;&amp;#039;Operativstab&amp;#039;&amp;#039;, dem in Abstimmung mit dem [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüro der SED]] die Überwachung sämtlicher Strafverfahren im Zusammenhang mit dem 17. Juni 1953 oblag. Zuständig waren die eigens dafür unter Benjamins Anleitung einschließlich der [[Pflichtverteidiger]] aus SED-treuen Juristen gebildeten [[Strafsenat]]e in den [[Bezirk (DDR)|Bezirken]] der DDR.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kowalczuk&amp;quot; details=&amp;quot;S. 248–250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufstand kam es in der SED zu einer [[Politische Säuberung|politischen Säuberung]]: Viele gemäßigte politische Ansichten vertretende Parteimitglieder wurden aus der SED entfernt (viele von ihnen waren frühere SPD-Mitglieder und durch die [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] in die SED geraten). Einigen Parteifunktionären und Angehörigen der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] warf die SED-Führung versöhnlerisches und kapitulantenhaftes Verhalten vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Hermann-Josef Rupieper]] |Titel=„… und das Wichtigste ist doch die Einheit“. Der 17. Juni 1953 in den Bezirken Halle und Magdeburg |Verlag=Lit Verlag |Ort=Münster/Hamburg/London |Datum=2003 |ISBN=3-8258-6775-7 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Justizminister [[Max Fechner]], der nach dem 17. Juni mäßigend auf die Strafjustiz einwirken wollte, wurde am 14. Juli 1953 seiner Funktion enthoben, wegen „partei- und staatsfeindlichen Verhaltens“ aus der SED ausgeschlossen und nach zwei Jahren Untersuchungshaft 1955 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Benjamin bildete gemeinsam mit [[Anton Plenikowski]], [[Ernst Melsheimer]] und [[Herbert Kern]] die „Justizkommission“ des ZK der SED, die diese Verurteilung herbeiführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hubert Rottleuthner]] |url=https://www.bmj.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschueren/Wir_muessen_alles_in_der_Hand_haben.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=10 |titel=„... wir müssen alles in der Hand haben.“ Justizpolitik in der SBZ und der DDR 1945–1954 |hrsg=Bundesministerium der Justiz |datum=2023-07 |seiten=44 |format=PDF; 6,0 MB |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Benjamin wurde am 15. Juli 1953 Fechners Nachfolgerin als „Minister für Justiz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1955 wurde Benjamin der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländische Verdienstorden]] in Silber verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Mauerbau 1961 ===&lt;br /&gt;
Infolge einer zweiten, vom sowjetischen Regierungschef [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] im Oktober 1961 angestoßenen [[Entstalinisierung]]swelle wurde Benjamin von Ulbricht „fortschrittsfeindlicher Umtriebe“ bezichtigt. Trotz „prinzipieller Korrekturen“ gebe es in der [[DDR-Justiz]] „noch immer Erscheinungen des Dogmatismus“. Benjamin wehrte sich und warnte, dass – wie es das bundesdeutsche Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; in einem Kommentar bissig schrieb – der „Verzicht auf stalinistische Rechtspraktiken“ dem westlichen [[Klassenfeind]] Tür und Tor öffnen werde. 1962/63 kam es zu einigen Lockerungen und Reformen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=45125374 |Titel=Das Gute im Menschen |Jahr=1962 |Nr=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. Juli 1967 erzwang Ulbricht zu ihrer völligen Überraschung ihren Rücktritt als Justizministerin, vorgeblich um den [[Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik|Ministerrat]] zu verjüngen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brentzel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marianne Brentzel]] |Titel=Die Machtfrau. Hilde Benjamin 1902–1989 |Verlag=Ch. Links Verlag |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=3-86153-139-9 |Seiten=330, 333 |Kommentar=Brentzel nennt (S. 332) als möglichen Grund Parteiproporz: Ein Repräsentant der Blockpartei LDPD sollte ein Ministeramt bekommen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Justizminister wurde danach [[Kurt Wünsche]]. 1966 wurde dem [[Ministerium für Staatssicherheit]] durch Verhöre der enttarnten CIA-Agentin [[Gertrud Liebing]] bekannt, dass Benjamin einem Kreis [[lesbisch|lesbischer]] Frauen angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Borgmann, Jochen Staadt: &amp;#039;&amp;#039;Deckname Markus. Spionage im ZK&amp;#039;&amp;#039;. Transit Buchverlag, Berlin 1998, ISBN 3-88747-126-1, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borgmann&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard Borgmann |url=https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/diktaturen/agentenring_im_zentrum.html |titel=Agentenring im Zentrum der Macht: Die CIA in der DDR |werk=[[Kontraste]] |hrsg=Rundfunk Berlin-Brandenburg |datum=1998-01-29 |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Berichte an die CIA waren vermutlich der wahre Grund, dass Hilde Benjamin als Justizministerin zurücktreten musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Borgmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit als Richterin ==&lt;br /&gt;
Benjamin sorgte mit ihrem Konzept der „[[Volksrichter]]“ in der frühen DDR dafür, dass Rechtsprechung, wenn auch zögernd und oft angreifbar, weiter möglich war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heye&amp;quot; details=&amp;quot;S. 114&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Uwe-Karsten Heye]] |Titel=Die Benjamins. Eine deutsche Familie |Verlag=Aufbau Verlag |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-351-03562-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie berief sich unter anderem auf [[Andrei Januarjewitsch Wyschinski|Andrei Wyschinski]], Staatsanwalt der [[Moskauer Schauprozesse]] 1936 bis 1938: Seine Reden würden „nicht nur grundlegende Erkenntnisse der Theorie des Staates und des Rechtes, sondern auch der Staats- und Rechtspraxis“ vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wladislaw Hedeler]] |Titel=Die Szenarien der Moskauer Schauprozesse 1936 bis 1938 |Sammelwerk=Utopie kreativ |Nummer=Heft 81/82 |Datum= |ISSN=0863-4890 |Seiten=58-75 |Online=[https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/81_2_Hedeler.pdf Online]  bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung |Format=PDF |KBytes=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Benjamin war zunächst bei den [[Waldheimer Prozesse]]n beratend beteiligt. Später war sie Vorsitzende in insgesamt 13 Prozessen gegen [[Opposition (Politik)|Oppositionelle]], [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]] und andere. Dazu gehören der [[Solvay GmbH#Schauprozess in der DDR|Solvay-Prozess]] in [[Bernburg (Saale)]] und der [[Affäre Conti|Dessauer Schauprozess]] von 1950. Anders als die Bundesrepublik hatte die DDR die [[Todesstrafe]] bis dahin nicht abgeschafft, und Benjamin fällte von 1949 bis 1953, neben Zuchthausstrafen von insgesamt 550 Jahren und 15-mal lebenslänglich, zwei Todesurteile&amp;lt;ref name=&amp;quot;akj&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Kadi |Titel=Biographie Prof. Dr. Hilde Benjamin |Sammelwerk=das freischüßler |Nummer=1/2004 |Datum=2004-09-24 |ISSN=1867-2124 |Online=[https://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/04-1/pdf/biogr.pdf Online]  beim arbeitskreis kritischer jurist*innen an der HU Berlin |Format=PDF |KBytes=358 |Abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Volker Müller (Journalist)|Volker Müller]] |Titel=Warum so milde, Genossen? Vor 100 Jahren wurde Hilde Benjamin geboren, die „rote Hilde“ der DDR-Justiz |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=2002-02-05 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/archiv/warum-so-milde-genossen-vor-100-jahren-wurde-hilde-benjamin-geboren-die-rote-hilde-der-ddr-justiz-li.912974}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mdr.de/zeitreise/interview-hilde-benjamin104_page-1_zc-43c28d56.html |titel=Die Justiz als Schwert im Klassenkampf |werk=MDR Zeitreise |hrsg=[[Mitteldeutscher Rundfunk]] |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161220192608/http://www.mdr.de/zeitreise/interview-hilde-benjamin104_page-1_zc-43c28d56.html |archiv-datum=2016-12-20 |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (gegen Johann Burianek und [[Wolfgang Kaiser (KgU)|Wolfgang Kaiser]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brentzel&amp;quot; details=&amp;quot;S. 381&amp;quot; /&amp;gt; Deshalb wurde sie in westlichen Zeitschriften auch die „Rote Guillotine“, „Rote Hilde“ oder „Blutige Hilde“ genannt. In der DDR hatte sie den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Russin&amp;#039;&amp;#039;, wegen ihrer für russische Frauen typischen hochgesteckten Zopffrisur.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heye&amp;quot; details=&amp;quot;S. 113&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staats- und Familienrechtlerin ==&lt;br /&gt;
Benjamin schrieb als Leiterin der Gesetzgebungskommission beim [[Staatsrat der DDR]] mit dem Gerichtsverfassungsgesetz, dem Jugendgerichtsgesetz und der Strafprozessordnung von 1952 Rechtsgeschichte in der DDR. Sie war 1963 Vorsitzende der Kommission zur Ausarbeitung des neuen [[Strafgesetzbuch (DDR)|Strafgesetzbuches]]. Bereits seit dem Beginn ihrer Karriere setzte sie sich für die Gleichberechtigung der Frauen ein, etwa als Mitbegründerin des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbunds Deutschlands]]. Der erste Entwurf eines [[Familiengesetzbuch (DDR)|Familiengesetzbuchs]] 1965 ging auf sie zurück, worin die Gleichstellung nichtehelicher Kinder hergestellt, das Scheidungs- und Namensrecht reformiert und die Berufstätigkeit der Frauen gefördert werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde sie bis zu ihrem Lebensende Leiterin des Lehrstuhls „Geschichte der Rechtspflege“ an der [[Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR|Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“]] in [[Babelsberg|Potsdam-Babelsberg]]. Das Unterrichten von Studenten war ihr laut [[Reiner Arlt]] untersagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brentzel&amp;quot; details=&amp;quot;S. 335&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzte sich für eine weitere Verschärfung des politischen Strafrechts und die Beibehaltung der Todesstrafe ein&amp;lt;ref name=&amp;quot;akj&amp;quot; /&amp;gt; und wurde in der DDR vielfach ausgezeichnet: 1955 und 1962 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]], 1967 mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt [[Bernburg (Saale)]],&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Auskunft der Stadt Bernburg vom 20. Januar 2014 besteht diese Ehrenbürgerschaft nicht mehr.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1972 mit der Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden, 1977 und 1987 mit dem [[Karl-Marx-Orden]], 1979 als Verdiente Juristin der DDR und 1982 mit dem [[Stern der Völkerfreundschaft]]. 1952 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Urne wurde nach einem Staatsakt, an dem unter anderem die Mitglieder des Politbüros [[Egon Krenz]], [[Erich Mielke]] und [[Alfred Neumann (Politiker, 1909)|Alfred Neumann]] teilnahmen, mit [[Militärische Ehren|militärischen Ehren]] in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Benjamin.jpg|mini|hochkant|Grab von Hilde und Georg Benjamin auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in Berlin mit Sohn Michael]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertungen ==&lt;br /&gt;
Der Präsident des [[Oberlandesgericht Braunschweig|Oberlandesgerichts Braunschweig]] [[Rudolf Wassermann]] setzte 1994 Hilde Benjamin und [[Roland Freisler]] als „Exponenten [[Totalitarismus|totalitärer]] Justiz“ gleich. [[Roman Herzog]] meinte in seiner Antrittsrede als [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] am 1. Juli 1994 zur Frage der deutschen Nation: {{&amp;quot; |Man kann nicht Hitler gegen Beethoven aufrechnen oder Himmler gegen Robert Koch oder Hilde Benjamin gegen Grundgesetz und Rechtsstaat.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Wassermann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Richterzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 285, zitiert nach Andrea Feth: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin. 1902–1989.&amp;#039;&amp;#039; (Aufsatz) in [http://www.neue-justiz.nomos.de/fileadmin/neue-justiz/doc/NJ_02_02_ganzes_Heft.pdf Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Neue Justiz&amp;#039;&amp;#039;, 2/2002.] (PDF; 0,6&amp;amp;nbsp;MB) S. 64 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Feth |Titel=Hilde Benjamin. 1902–1989 |Sammelwerk=[[Neue Justiz]] |Nummer=2 |Datum=2002 |Seiten=64 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Benjamin ist für die [[Justizmord]]e&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der Fall Erna Dorn: Wie eine Frau zur „faschistischen Rädelsführerin“ erklärt und nach dem 17. Juni 1953 geköpft wurde: Die sechs Leben der „Kommandeuse“ |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=1996-06-15 |Online=https://www.berliner-zeitung.de/der-fall-erna-dorn-wie-eine-frau-zur-faschistischen-raedelsfuehrerin-erklaert-und-nach-dem-17-juni-1953-gekoepft-wurde-die-sechs-leben-der-kommandeuse-li.7598}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-125939773&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antonia Kleikamp |url=https://www.welt.de/geschichte/article125939773/Der-Gaertner-war-ein-geeignetes-Opfer.html |titel=SED-Verbrechen: Der Gärtner war ein „geeignetes Opfer“ |werk=[[Die Welt|Welt Online]] |datum=2014-03-19 |abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an [[Erna Dorn]], [[Manfred Smolka]] und [[Ernst Jennrich]] verantwortlich, die sie als Ministerin anordnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Oberstaatsanwalt&amp;#039;&amp;#039;, [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands]], siebenseitige Kandidatenvorstellung zu den Wahlen 1946.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was bedeutet der Verfassungsentwurf der SED für die Frau?&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Neuer Weg, Berlin 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorschläge zum neuen deutschen Familienrecht&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Frauen-Verlag, Berlin 1949, Reihe &amp;#039;&amp;#039;Bücherei der deutschen Frau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hauptaufgaben der Justiz bei der Durchführung des neuen Kurses: überarbeitetes und ergänztes Stenogramm einer Rede, gehalten vor Funktionären der Justiz am 29. August 1953&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Zentralverlag, Berlin 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriss des Strafverfahrensrechts der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;, Hilde Benjamin (Mitverfasserin). Deutscher Zentralverlag, Berlin 1953, 78 Seiten, Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriftenreihe des Deutschen Instituts für Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Liebknecht zum Wesen und zu Erscheinungen der Klassenjustiz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Dt. Akad. für Staats- und Rechtswissenschaften, Potsdam-Babelsberg 1976, 112 Seiten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Benjamin. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Reihe &amp;#039;&amp;#039;Humanisten der Tat&amp;#039;&amp;#039;. S. Hirzel Verlag, Leipzig 1977, ISBN 3-7401-0105-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Reden und Aufsätzen&amp;#039;&amp;#039;. Staatsverlag der DDR, Berlin 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Rechtspflege&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Staatsverlag der DDR, Berlin 1976–86 (als Leiterin des Autorenkollektivs):&lt;br /&gt;
*# Band: &amp;#039;&amp;#039;1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. 1976.&lt;br /&gt;
*# Band: &amp;#039;&amp;#039;1949–1961&amp;#039;&amp;#039;. 1980.&lt;br /&gt;
*# Band: &amp;#039;&amp;#039;1961–1971&amp;#039;&amp;#039;. 1986, ISBN 3-329-00047-3.&lt;br /&gt;
*# Band war ausgearbeitet und sollte 1990 erscheinen&amp;lt;ref name=&amp;quot;feth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe-Karsten Heye]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Benjamins: Eine deutsche Familie&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau, Berlin, 2014, ISBN 978-3-351-03562-4.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=hilde-benjamin|lemma=Benjamin, Hilde|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=201}}&lt;br /&gt;
* [[Heike Amos]]: &amp;#039;&amp;#039;Kommunistische Personalpolitik in der Justizverwaltung der SBZ/DDR (1945–1953). Vom liberalen Justizfachmann [[Eugen Schiffer]] über den Parteifunktionär [[Max Fechner]] zur kommunistischen Juristin Hilde Benjamin&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerd Bender: &amp;#039;&amp;#039;Recht im Sozialismus. Analysen zur Normdurchsetzung in osteuropäischen Nachkriegsgesellschaften (1944/45–1989)&amp;#039;&amp;#039;. Klostermann, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-465-02797-3, S. 109–145.&lt;br /&gt;
* [[Marianne Brentzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Machtfrau. Hilde Benjamin 1902–1989&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links, Berlin 1997, ISBN 3-86153-139-9; ([https://books.google.de/books?id=Y-AlsaOGrJwC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=hilde+benjamin&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=fez4TNvuAoTKswbprZDKAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CDEQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de google.de]); Rezension von [[Ute Schneider]] im [[Archiv für Sozialgeschichte]], 2000, S. 656 f. ([https://library.fes.de/afs/pdf/afs-2000-656.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* Andrea Feth: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin – Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Spitz, Berlin 1995, ISBN 3-87061-609-1; [http://www.rosaluxemburgstiftung.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/85_6_Schoeneburg.pdf Rezension] (PDF; 68&amp;amp;nbsp;kB) rosaluxemburgstiftung.de&lt;br /&gt;
* Andrea Feth: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin (1902–1989)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Justiz&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2/2002, S. 64–67; [http://www.neue-justiz.nomos.de/fileadmin/neue-justiz/doc/NJ_02_02_ganzes_Heft.pdf neue-justiz.nomos.de] (PDF; 645&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Walter Janka]]: &amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten mit der Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; Essay. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1989, ISBN 3-499-12731-8, (darin wird der Auftritt Benjamins bei einem Schauprozess beschrieben).&lt;br /&gt;
* Holger Schlüter (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Recht und Unrecht. Lebensläufe deutscher Juristen&amp;#039;&amp;#039;. Justizministerium NRW, Recklinghausen 2004, S. 144–146.&lt;br /&gt;
* Rolf Steding (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Vorbild der Einheit von Theorie und Praxis. Zum 85. Geburtstag von Prof. Dr. sc. Dr. h.c. Hilde Benjamin&amp;#039;&amp;#039;. Akademie der Wissenschaften, Potsdam 1987 (Aktuelle Beiträge der Staats- und Rechtswissenschaft; 345).&lt;br /&gt;
* Heike Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin und die Stalinisierung der DDR-Justiz&amp;#039;&amp;#039;. [[Shaker Verlag]], Aachen 1999, ISBN 3-8265-5855-3 (zugleich: Dissertation, Humboldt-Universität, 1999).&lt;br /&gt;
* Grit Bühler: &amp;#039;&amp;#039;Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Campus, Frankfurt am Main / New York 2022, ISBN 978-3-593-51602-8.&lt;br /&gt;
* [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/ueber-hilde-benjamin-als-richterin-in-den-schauprozessen--ihre-familiengesetzgebung-und-den-wirklichkeitsverlust-einer-kommunistin--weiter--angeklagter--weiter--,10810590,9334450.html &amp;#039;&amp;#039;Weiter, Angeklagter, weiter&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;; zu den Schauprozessen in Dessau und Bernburg 1950.&lt;br /&gt;
* Volker Müller: [https://www.berliner-zeitung.de/archiv/warum-so-milde--genossen--vor-100-jahren-wurde-hilde-benjamin-geboren--die--rote-hilde--der-ddr-justiz,10810590,9971452.html &amp;#039;&amp;#039;Warum so milde, Genossen?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Februar 2002; zum hundertsten Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin – Die Scharfrichterin der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Aus der Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ des [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]], 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11885058X}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=11885058X |Name=Benjamin, Hilde (geborene Helene Marie Hildegard Lange) |NDB-online=1 |Autor=[[Moritz Vormbaum]] |Datum=2023-04-01}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=hilde-benjamin |Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/hilde-benjamin}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.politeia.uni-bonn.de/biographien/benjamin/benjamin1.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080214141210}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Politeia&amp;#039;&amp;#039;, Universität Bonn, Archivversion vom 14. Februar 2008.&lt;br /&gt;
* [https://akj.rewi.hu-berlin.de/zeitung/04-1/pdf/biogr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Hilde Benjamin&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, AKJ 1/2004 (PDF; 358 kB).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www-neu.uni-trier.de/index.php?id=16437 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hilde Benjamin&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20081013025833}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Rechtshistorischer Podcast&amp;#039;&amp;#039;, Folge 12, Universität Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Minister für Justiz der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11885058X|LCCN=n88602357|VIAF=51816250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Benjamin, Hilde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrenbürger von Bernburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufstand vom 17. Juni 1953)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Benjamin, Hilde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lange, Helene Marie Hildegard (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SED), MdV, Justizministerin der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bernburg (Saale)|Bernburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gloser</name></author>
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