<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hilda_Heinemann</id>
	<title>Hilda Heinemann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hilda_Heinemann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilda_Heinemann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T17:33:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilda_Heinemann&amp;diff=542864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boobarkee: /* Familie und Ausbildung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilda_Heinemann&amp;diff=542864&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-19T09:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie und Ausbildung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Hilda Heinemann 1969.jpg|mini|Hilda Heinemann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F043317-0057, Bahnhof Köln, Abschied Bundespräsident Heinemann.jpg|mini|Das Ehepaar Heinemann am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1974 bei der Verabschiedung am Kölner Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schinkelstraße 34, Essen Moltkeviertel.jpg|mini|hochkant|Heinemanns Wohnhaus seit 1936 in der Schinkelstraße&amp;amp;nbsp;34 im Essener [[Moltkeviertel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenktafel am Objekt&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab Heinemann.jpg|mini|hochkant=.85|Das Grab von Hilda Heinemann im Familiengrab auf dem [[Parkfriedhof Essen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilda Heinemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Ordemann, (* [[15. September]] [[1896]] in [[Bremen]]; † [[5. Mai]] [[1979]] in [[Essen]]) war die Ehefrau von [[Gustav Heinemann]], dem dritten [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsidenten]] der [[Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Ordemann war eine Tochter des Bremer Getreidekaufmanns Johann Anton Ordemann (1864–1941) in Bremen. Ihre Mutter Bertha Johanna (Hannah) Rohr (1864–1941) war Schweizerin und Nachfahrin des Universalgelehrten [[Albrecht von Haller]]. Sie hatte drei Geschwister. Ihre ältere Schwester [[Gertrud Staewen]] (1894–1987) war im Widerstand gegen Hitlers Judenverfolgung aktiv. Sie war die Großmutter von [[Christina Rau]], der Ehefrau des achten Bundespräsidenten [[Johannes Rau]]. Ihr Onkel war der Pastor und Bremer Heimatforscher [[Elard Ordemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besuchte zehn Jahre lang die &amp;#039;&amp;#039;Private Höhere Mädchenschule (Lyzeum [[Anna Vietor]])&amp;#039;&amp;#039; und danach die Ausbildungsstätte der Mathilde-Zimmer-Stiftung in Kassel. Zudem erweiterte sie ihre Schulbildung durch ein privates Studium in Mathematik, Latein und Griechisch, um das [[Altes Gymnasium (Bremen)|Alte Gymnasium Bremen]] zu absolvieren. Hier war sie  dann eins von nur drei Mädchen und bestand 1920 ihr Abitur.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie studierte ab 1921 an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] und der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] Religionswissenschaften, Philosophie, Geschichte und Deutsch, um Studienrätin zu werden. 1926 bestand sie ihr [[Staatsexamen]] als Studienreferendarin u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Rudolf Bultmann]] und [[Nicolai Hartmann]]. Sie übte ihren Beruf jedoch nicht aus, da sie im selben Jahr Gustav Heinemann heiratete und sich anschließend um die Familie kümmerte. Das Paar bekam vier Kinder, als erstes [[Uta Ranke-Heinemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinemann war aktive evangelische Christin und wie ihr Mann während des [[Nationalsozialismus]] Mitglied der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]]. Beide waren regelmäßige Gottesdienstbesucher in der Kirchengemeinde Essen-Altstadt. Sie lernten durch ihre Schwester Gertrud den sie prägenden Schweizer Theologen [[Karl Barth]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 heirateten sie in Essen, wo Gustav Heinemann als Rechtsanwalt und von 1929 bis 1949 als [[Justiziar]] der [[Rheinstahl|Rheinischen Stahlwerke]] tätig war. Das Ehepaar lehnte den Nationalismus und [[Antisemitismus]] entschieden ab. Für die Bekennende Kirche wirkend wurden Informationsschriften im Keller ihres Hauses gedruckt. 1943 wurde ihr Wohnhaus zerstört und die Familie zog nach Langenberg. 1945 wurde ihr Mann Oberbürgermeister in Essen, wo beide wieder wohnten. Gustav Heinemann wurde 1949 Bundesinnenminister und wohnte auch in Bonn; Hilda Heinemann blieb in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Frau des Bundespräsidenten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Amtszeit (1969–1974) ihres Mannes als Bundespräsident zogen die Heinemanns in die [[Villa Hammerschmidt]]. Sie war nun Schirmherrin des [[Müttergenesungswerk]]s. Ebenfalls übernahm sie Schirmherrschaften bei [[Amnesty International]] und beim [[Deutscher Frauenring|Deutschen Frauenring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 gründete Heinemann die &amp;#039;&amp;#039;[[Hilda-Heinemann-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich um die Eingliederung Erwachsener mit [[Kognitive Behinderung| kognitiver Behinderung]] in das Arbeitsleben kümmert. Als die Stadt [[Mölln]] einer Schwester verbieten wollte, in einem Wohnviertel ein Heim für geistig behinderte Kinder einzurichten, besuchte sie die Schwester in Mölln um so wirkungsvoll und erfolgreich Einfluss zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Sack]]: &amp;#039;&amp;#039;Abschied von einem Amt, das es gar nicht gab&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Zeit vom 10. Mai 1974, Ausgabe 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zahlreiche Ausstellungen in der Villa Hammerschmid und im Schloss Bellevue fanden auf Grund ihrer Initiative statt. 1975 wurde sie deshalb mit dem [[Kultur- und Wissenschaftspreis der Stadt Kiel|Kulturpreis der Stadt Kiel]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Nachlass befindet sich im [[Archiv der sozialen Demokratie]] der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Tätigkeiten als First Lady fehlen noch ....&lt;br /&gt;
Müttergenesungswerk etc.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Regina Contzen: &amp;#039;&amp;#039;Heinemann, Hilda, geb. Ordemann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* Heike Specht: &amp;#039;&amp;#039;Ihre Seite der Geschichte. Deutschland und seine First Ladies von 1949 bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Piper-Verlag, München 2019, ISBN 978-3-492-05819-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20190503154633/http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/bdm_keller_im_hause_meines_vaters.html Uta Ranke-Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Der BDM-Keller im Hause meines Vaters.&amp;#039;&amp;#039;] In: Alfred Neven DuMont (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrgang 1926/27, Erinnerungen an die Jahre unter dem Hakenkreuz,&amp;#039;&amp;#039; Köln 2007, S. 95–106. Archivlink abgerufen am 15. März 2025&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20191103111255/http://www.meinhard.privat.t-online.de/frauen/mein-vater.html Uta Ranke-Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;Mein Vater, Gustav der Karge&amp;#039;&amp;#039;,] Rede zum 30. Todestag von Gustav Heinemann am 22. August 2006  im Haus der Kirche in Essen. Archivlink abgerufen am 15. März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Lebensgefährten der Deutschen Bundespräsidenten zur Amtszeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709690|LCCN=n/84/169009|VIAF=70338334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinemann, Hilda}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebens-/Ehepartner des deutschen Bundespräsidenten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gustav Heinemann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinemann, Hilda&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ordemann, Hilda (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Präsidentengattin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
	</entry>
</feed>