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	<title>Hilbertshammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:33:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hilbertshammer&amp;diff=1637915&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vfb1893: BKL Dachpfanne aufgelöst</title>
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		<updated>2023-03-02T08:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL &lt;a href=&quot;/index.php/Dachpfanne&quot; title=&quot;Dachpfanne&quot;&gt;Dachpfanne&lt;/a&gt; aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hilbertshammer 01.jpg|mini|Außenansicht des Hilbertshammers]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilbertshammer 02.jpg|mini|Detailansicht eines der Wasserräder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilbertshammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes historisches [[Eisenhammer|Hammerwerk]] am [[Leyerbach]] in der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Großstadt [[Remscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Hilbertshammer liegt im Leyerbachtal im Stadtbezirk [[Lüttringhausen]] zwischen den Remscheider Ortschaften [[Leyermühle]] und [[Clarenbach (Remscheid)|Clarenbach]] an der [[Landesstraße]] L157. Das Gebäude ist ein Holzgebäude mit [[Schiefer|verschiefertem]] Dach[[erker]] und mit [[Dachziegel|Dachpfannen]] gedecktem [[Satteldach]]. Zwei gemauerte [[Esse (Feuerstelle)|Essen]] mit [[Schornstein]]en befinden sich an beiden Seiten des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leyerbach ist vor dem Hammer in einem großen Stauteich aufgestaut, von dem zwei Obergräben zu jeweils einem oberschlächtigen [[Wasserrad]] auf jeder Seite des Hammers führen. Ein Eiskasten und eine Absperrklappe schützen die Wasserräder vor Eisgang oder [[Hochwasser]]n. Die hölzerne [[Welle (Mechanik)|Welle]] des bergseitigen, größeren Wasserrades ist mit der [[Nockenwelle]] des [[Fallhammer]]s verbunden und das talseitige Wasserrad mit der des [[Blasebalg]]s für die Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das erste Hammerwerk an dieser Stelle ist seit dem Jahr 1460 belegt. Mit den Besitzern wechselte auch häufig der Name der Anlage. So wurde nach dem Besitzer Johannes Hilberts aus [[Stursberg (Remscheid)|Stursberg]] der Hammer ab 1648 schließlich erstmals Hilbertshammer genannt. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verfiel die Anlage, wurde aber 1732 von Dietrich Hilberts wieder aufgebaut, dessen Besitztum den Namen Hilbertshammer in dem Urkunden verfestigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Reckhammer]] wurde im 19. Jahrhundert zu einem [[Raffinierhammer]] umgebaut, in dem die [[Luppe (Metallurgie)|Luppen]] aus dem [[Siegerland|Siegerländer]] Eisenbergwerk [[Bergrevier Müsen|Müsener Stollen]], die auf der [[Bergische Eisenstraße|bergischen Eisenstraße]] antransportiert worden sind, zu hochwertigen [[Raffinierstahl]] [[Raffination|raffiniert]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1943 wurde im Hilbertshammer mit [[Wasserkraft]] gearbeitet, während die anderen zu der Zeit noch betriebenen Hammerwerke seit dem 19. Jahrhundert auf [[Dampfmaschine|Dampfkraft]] oder [[Elektromotor|Elektroantriebe]] umgestellt hatten. Von dem damaligen Besitzer Karl Grimm ging die Anlage in den Besitz der Firma Gustav Grimm über. Diese erhält und pflegt das Bauwerk sowie die technischen Einrichtungen und die wassertechnischen Bauten bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist der Hammer bis heute voll funktionsfähig. Neben regelmäßig dort stattfindenden Betriebsvorführungen für die Öffentlichkeit lernen die [[Berufsausbildung|Auszubildenden]] der Firma einige Wochen lang im Rahmen ihrer Ausbildung hier noch das traditionelle alte [[Schmied]]ehandwerk, wie es über Jahrhunderte dort ausgeübt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid&amp;#039;&amp;#039;. Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Leyerbach, Diepmannsbach, Mückenbach&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung R. Schmitz, Remscheid 2004, ISBN 3-9809033-8-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gustav-grimm.de/gg/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=49&amp;amp;Itemid=87 Technische Daten des Hammers auf der Website der Firma Gustav Grimm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/12/4.32/N |EW=7/12/42.60/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Remscheid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vfb1893</name></author>
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