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	<title>Hiiu - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mangokuchen: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2020-12-07T20:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen estnischen Landkreis siehe [[Kreis Hiiu]].}}	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tallinn hiiu asum.png|mini|Lage von Hiiu (rot) im Tallinner Stadtteil Nõmme (gelb)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hiiu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtbezirk ([[Estnische Sprache|estnisch]] &amp;#039;&amp;#039;asum&amp;#039;&amp;#039;) der [[Estland|estnischen]] Hauptstadt [[Tallinn]]. Der Bezirk liegt im Stadtteil [[Nõmme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezirk ==&lt;br /&gt;
Der Stadtbezirk hat heute 3.897 Einwohner (Stand 1. Mai 2010).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tallinn.ee/g2677s51324 |wayback=20150924121322 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Fläche beträgt 2,5&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Bezirks leitet sich von der estnischen Insel [[Hiiumaa]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Dagö&amp;#039;&amp;#039;) ab. Erster Siedler des ursprünglichen Waldgebiets war der aus Hiiumaa stammende Andrus Bork, der als Baumeister nach Nõmme zog. Er errichtete 1886 ein Holzhaus. Daran brachte er die Aufschrift &amp;#039;&amp;#039;Hioküla&amp;#039;&amp;#039; als Zeichen seiner Herkunft an. Auch als sich die Siedlung vergrößerte, blieb der Name &amp;#039;&amp;#039;Hiiuküla&amp;#039;&amp;#039; erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Schmalspurbahn]] 1913 wurde Hiiu an das estnische Eisenbahnnetz angeschlossen. Im selben Jahr wurde der Bahnhof von Hiiu eingeweiht. Er war am Ende des Ersten Weltkriegs einer der größten Schmalspurbahnhöfe der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt wuchs der Bezirk rasch. Die Architekten [[Ernst Kühnert]] und [[Robert Natus (Architekt)|Robert Natus]] entwickelten 1925/26 einen Generalplan zum Ausbau der [[Gartenstadt]] Nõmme, der Hiiu als deren Zentrum vorsah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schloss Hohenhaupt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glehni loss 02.jpg|mini|Das Glehn’sche Schloss im Stadtbezirk Hiiu]]&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts ließ der [[Deutsch-Balten|deutschbaltische]] Adlige Nikolai von Glehn einen burgartigen Gutshof, das „Schloss Hohenhaupt“ (estnisch &amp;#039;&amp;#039;Mustamäe mõis&amp;#039;&amp;#039;), errichten. Es wird im Volksmund „Glehn’sches Schloss“ (&amp;#039;&amp;#039;Glehni loss&amp;#039;&amp;#039;) genannt. Das Gebäude mit seinen Garten- und Parkanlagen fügte sich harmonisch in den angrenzenden Stadtwald ein. Teile des Walds wurden in den 1920er und 1930er Jahren zugunsten neuer Wohngebiete gerodet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1886 fertiggestellte Gebäude ist zweigeschossig. Es erinnert bewusst an eine mittelalterliche Burg. 1900–1910 wurde das Palmenhaus fertiggestellt, 1910 der imposante Turm. Die „Burg“ wurde Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s zerstört, in den 1970er Jahren aber wieder aufgebaut. Ab 1977 diente sie als Studentenhaus der [[Technische Universität Tallinn|Technischen Universität Tallinn]] (TTÜ). Heute finden in dem Gebäude Kulturveranstaltungen, Konferenzen und Seminare statt. Seit 1997 steht es unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sankt-Johannis-Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nõmme Ristija Johannese kirik 1.jpg|mini|Orthodoxe Sankt-Johannis-Kirche]]&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Sankt-Johannis-Kirche von Hiiu wurde 1923 fertiggestellt. Das Gelände hatte der [[Deutsch-Balten|deutschbaltische]] Adlige von Glehn der Gemeinde geschenkt. Architekt war [[Aleksandr Vladovski]] (1876–1950). Die Kirche war in der [[Zwischenkriegszeit]] eine gemischtsprachige Kirche: an drei Sonntagen fand der Gottesdienst in russischer Sprache statt, an einem Sonntag in estnischer Sprache. Heute ist sie rein russischsprachig. Nach Wiedererlangung der estnischen Unabhängigkeit wurde das Gebäude aufwändig restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Hiiu}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tallinn.ee/est/nomme/g6363s41121 Geschichte und Sehenswürdigkeiten] (estnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.mois.ee/harju/mustamae.shtml Glehn’sches Schloss] (estnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=59/23/1.18/N |EW=24/40/18.85/E |type=city |region=EE-784}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungsgliederung Tallinns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Tallinn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mangokuchen</name></author>
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