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	<title>High-Energy-Fuels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:17:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=High-Energy-Fuels&amp;diff=2503222&amp;oldid=prev</id>
		<title>46.114.1.87: /* Eigenschaften */</title>
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		<updated>2023-03-24T22:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Eigenschaften&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;High-Energy-Fuel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abk: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;HEF&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) entwickelte die US Air Force in den 1950ern Treibstoffe für Strahl- und Raketentriebwerke aller Art, die einen höheren Energiegehalt haben als die auf Kohlenwasserstoffen basierenden Treibstoffe, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kerosin#JP-4 .28NATO-Code F-40.29|JP-4]]. Die US Navy betrieb seit 1952 ihr eigenes Projekt unter dem Namen ZIP.&amp;lt;ref&amp;gt; Dennis R. Jenkins, Tony R. Landis: &amp;#039;&amp;#039;Warbird Tech Series Volume 34, North American, XB-70 VALKYRIE&amp;#039;&amp;#039;, Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA, 2002. ISBN 1-58007-056-6, Seite 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Flugzeug- und Raketentreibstoffe sollten bei normalen Temperaturen flüssig sein und möglichst wenig Volumen je Masseeinheit besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kohlenstoff]] liefert einen Heizwert von 32,8&amp;amp;nbsp;MJ/kg, wohingegen [[Wasserstoff]] eine Reaktionsenergie mit Sauerstoff von 120&amp;amp;nbsp;MJ/kg hat. Kohlenwasserstoffe setzen darum wegen des geringen Heizwerts des enthaltenen Kohlenstoffs wesentlich weniger Reaktionsenergie pro Masseneinheit frei als Wasserstoff&amp;lt;ref&amp;gt;Wesley Griswold, [http://books.google.ca/books?id=Sy0DAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA86 &amp;quot;Super-Potent &amp;#039;Zip&amp;#039; Fuels Pack More WHOOSH&amp;quot;], &amp;#039;&amp;#039;[[Popular Science]]&amp;#039;&amp;#039;, October 1957, Seiten 86–89 und 250&amp;lt;/ref&amp;gt;. Jedoch ist Wasserstoff erst im Temperaturbereich zwischen −253&amp;amp;nbsp;°C und −259&amp;amp;nbsp;°C flüssig und seine Dichte ist selbst dann noch gering. Unverzweigte Kohlenwasserstoffe (n-Alkane) sind jedoch bei Kettenlängen von 5 bis 16 Kohlenstoffatomen bei 20&amp;amp;nbsp;°C flüssig und haben eine relativ hohe Dichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hätte eine HEF-Wasserstoffverbindung, die anstelle von Kohlenstoff ein Element mit hoher Reaktionsenergie enthält, eine höhere Reaktionsenergie als Kohlenwasserstoffe. Die höchste Reaktionsenergie nach Wasserstoff haben [[Borane]] mit 60,4&amp;amp;nbsp;MJ/kg. Jedoch sind Borwasserstoffverbindungen selbst nicht geeignet, da sie sich, mit gewisser Wahrscheinlichkeit, an der Luft selbst entzünden&amp;lt;ref&amp;gt;Wesley Griswold, [http://books.google.ca/books?id=Sy0DAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA86 &amp;quot;Super-Potent &amp;#039;Zip&amp;#039; Fuels Pack More WHOOSH&amp;quot;], &amp;#039;&amp;#039;[[Popular Science]]&amp;#039;&amp;#039;, October 1957, Seiten 86–89 und 250&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung war daher die Verwendung von Alkylboranen aus Bor, Wasserstoff und Kohlenstoff. Der neue Treibstoff auf Borbasis sollte die Reichweite bei der Verwendung im [[Nachbrenner]] um 16&amp;amp;nbsp;% und bei der Verwendung im ganzen Triebwerk um 30&amp;amp;nbsp;% steigern&amp;lt;ref&amp;gt; Dennis R. Jenkins, Tony R. Landis: &amp;#039;&amp;#039;Warbird Tech Series Volume 34, North American, XB-70 VALKYRIE&amp;#039;&amp;#039;, Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA, 2002. ISBN 1-58007-056-6, Seite 98&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Wegen der zu JP-4 fast identischen Dichte und Volumen entwickelte man fünf verschiedene [[Alkylgruppe|Alkylborane]]. Diese wurden als HEF-X durchnummeriert. Jede Nummer stand für ein Alkylboran. HEF-1 für [[Ethyldiboran]], HEF-2 für [[Propylpentaboran]], HEF-3 für [[Ethyldecaboran]], HEF-4 für [[Methyldecaboran]] und HEF-5 für [[Ethylacetylenedecaboran]].&amp;lt;ref&amp;gt; Dennis R. Jenkins, Tony R. Landis: &amp;#039;&amp;#039;Warbird Tech Series Volume 34, North American, XB-70 VALKYRIE&amp;#039;&amp;#039;, Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA, 2002. ISBN 1-58007-056-6, Seite 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
HEF-3 besaß eine Reaktionsenergie von 58,1&amp;amp;nbsp;MJ/kg und HEF-4 sogar eine von 60,4&amp;amp;nbsp;MJ/kg. Wohingegen der damalige Standardtreibstoff der U.S. Air Force, JP-4 nur einen Heizwert von 41,8&amp;amp;nbsp;MJ/kg aufweist. Alle Alkylborane sind jedoch sehr giftig. Z.&amp;amp;nbsp;B. übertrifft HEF-3 die Giftigkeit von Zyanid um das Zehnfache. Einige der Verbrennungsprodukte sind im Triebwerk teilweise flüssig und fest. Das Verbrennungsprodukt [[Bortrioxid]] lagert sich wegen seines hohen Schmelzpunktes leicht an Triebwerksteilen ab. Daneben kann das wegen seines noch höheren Schmelzpunktes feste Verbrennungsprodukt [[Borcarbid]] das Triebwerk beschädigen. Die Verbrennung von HEF erzeugt in Nachbrennern außerdem unübersehbaren schwarzen Rauch.&amp;lt;ref&amp;gt; Dennis R. Jenkins, Tony R. Landis: &amp;#039;&amp;#039;Warbird Tech Series Volume 34, North American, XB-70 VALKYRIE&amp;#039;&amp;#039;, Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA, 2002. ISBN 1-58007-056-6, Seite 99–100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verbrennungsprodukt Bortrioxid ist ebenfalls giftig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GESTIS|ZVG=1830|Name=Dibortrioxid|Abruf=2011-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ZIP Fuel verbrennt mit grüner Flamme.&amp;lt;ref&amp;gt;Wesley Griswold, [http://books.google.ca/books?id=Sy0DAAAAMBAJ&amp;amp;pg=PA86 &amp;quot;Super-Potent &amp;#039;Zip&amp;#039; Fuels Pack More WHOOSH&amp;quot;], &amp;#039;&amp;#039;[[Popular Science]]&amp;#039;&amp;#039;, October 1957, Seiten 86–89 und 250&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende ==&lt;br /&gt;
1959 wurde das HEF Programm eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt; Dennis R. Jenkins, Tony R. Landis: &amp;#039;&amp;#039;Warbird Tech Series Volume 34, North American, XB-70 VALKYRIE&amp;#039;&amp;#039;, Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA, 2002. ISBN 1-58007-056-6, Seite 100&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[North American XB-70]], die HEF Treibstoff (HEF-3) im Nachbrenner und später HEF-4 im ganzen Triebwerk verwenden sollte, nutzte deshalb das inzwischen entwickelte neue Kerosin JP-6, das energiereicher als JP-4 war. Mit einem weiteren Tank konnte sie fast die geplante Reichweite erreichen. Die [[Staustrahltriebwerk]]e der [[Bomarc]] hätten auch auf HEF umgestellt werden sollen; daneben gab es noch weitere Flugzeuge, die High-Energy-Fuels nutzen sollten. Einige davon kamen nicht über das Projekt- oder Planungsstadium hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.airfields-freeman.com/CA/Airfields_CA_Mojave.htm Abandoned &amp;amp; Little-Known Airfields]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtkraftstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>46.114.1.87</name></author>
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