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	<title>Hierothesion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:48:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hierothesion&amp;diff=1512317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kpisimon am 28. September 2024 um 17:27 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Epigraph_and_Cave_(4955712802).jpg|mini|Inschrift am Hierothesion des Königs Mithridates Kallinikos, Arsameia am Nymphaios]]&lt;br /&gt;
Die altgriechische Wortbildung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hierothesion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|ἱεροθέσιον}}) ist eine nur aus dem [[Kleinasien|kleinasiatischen]] Königreich [[Kommagene]] bekannte Bezeichnung für den heiligen Grabbezirk von Angehörigen des Königshauses. Von den bekannten Hierothesia wurde von König [[Antiochos I. (Kommagene)|Antiochos I.]] eines für seinen Vater [[Mithridates I. (Kommagene)|Mithridates I.]] Kallinikos in [[Arsameia am Nymphaios]] errichtet, ein weiteres von seinem Sohn [[Mithridates II. (Kommagene)|Mithridates II.]] für weibliche Angehörige am [[Karakuş (Kommagene)|Karakuş]] und schließlich das bekannteste wieder von Antiochos für sich selbst am [[Nemrut Dağı (Adıyaman)|Nemrut Dağı]]. In Arsameia am Euphrat, dem heutigen [[Gerger]] Kalesi, befindet sich ebenfalls ein Hierothesion, wobei die Namen der dort bestatteten Könige, laut [[Friedrich Karl Dörner]] mindestens zwei, nicht bekannt sind. Der Grabhügel von [[Sesönk]] (Dikilitaş) ähnelt mit drei umgebenden Säulenpaaren dem Karakuş, ob er auch ein Hierothesion darstellt, wird angezweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist unter anderem bekannt aus der Inschrift bei &amp;#039;&amp;#039;Sockelanlage III&amp;#039;&amp;#039; in Arsameia am Nymphaios, in der Antiochos vom Bau des dortigen Kultbezirks berichtet und genaue Anweisungen für die Durchführung der heiligen Handlungen erlässt.&lt;br /&gt;
Dörner übersetzt den Begriff mit &amp;#039;&amp;#039;sepulkrales Kultheiligtum.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Karl Dörner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Thron der Götter auf dem Nemrud Dağ. Kommagene – das grosse archäologische Abenteuer in der östlichen Türkei.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1987, ISBN 3-7857-0277-9.&lt;br /&gt;
* Sencer Şahın: &amp;#039;&amp;#039;ἱεροθέσιον &amp;quot;aus der mißlichen Lage eines &amp;#039;&amp;#039;hapax legomenon&amp;#039;&amp;#039; befreit&amp;quot;?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Epigraphica Anatolica&amp;#039;&amp;#039; 17 (1991), S. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommagene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Kultur (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (griechische Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Grabstätte| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kpisimon</name></author>
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