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	<title>Hieronymus Merkle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-01-26T00:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MerkleHieronymus.jpg|mini|Hieronymus Merkle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hieronymus Merkle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1887]] in [[Schrezheim (Ellwangen)|Schrezheim]]; † [[24. Februar]] [[1970]] in [[Neustadt an der Weinstraße]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maier&amp;quot;&amp;gt;Franz Maier, &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Organisationshandbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Landwirts besuchte die Volksschule in Schrezheim und [[Gaishardt (Neuler)|Gaishardt]]. Zwischen 1903 und 1905 absolvierte er eine Bäckerlehre und besuchte zugleich die Fortbildungsschule in Ellwangen. Im Oktober 1907 trat er in das [[Königlich Bayerisches 12. Feldartillerie-Regiment|12. Feldartillerie-Regiment]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] in [[Landau in der Pfalz]] ein. Im Mai 1908 verpflichtete er sich zu einer zwölfjährigen Dienstzeit als [[Unteroffizier]]. Aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kehrte Merkle mit einer 80-prozentigen Kriegsbeschädigung zurück. Zum 31. März 1920 wurde er aus der [[Reichswehr]] als [[Leutnant]] der [[Reserveoffizier|Reserve]] entlassen. Im Januar 1921 trat Merkle als Betriebsassistent bei der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] ein. Während der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|alliierten Rheinlandbesetzung]] wurde er 1923 vorübergehend aus dem besetzten Gebiet ausgewiesen. Merkle war verheiratet; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 gehörte Merkle dem [[Völkisch-sozialer Block|Völkisch-Sozialen Block]] an. Zum 1. März 1929 trat er in die NSDAP ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 118.768);&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28371502&amp;lt;/ref&amp;gt; im Herbst 1931 wurde er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]. Ab 1930 war Merkle Stadtrat zunächst in [[Bad Dürkheim]], dann im benachbarten Neustadt. In der Partei war er als Ortsgruppenleiter in beiden Städten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten wurde Merkle 1933 von der Reichsbahn für den Parteidienst beurlaubt. Zwischen Frühjahr 1933 und März 1936 war er Erster Beigeordneter in Neustadt, dann bis Juli 1937 Bürgermeister von Bad Dürkheim. Zwischen April 1938 und Januar 1939 war Merkle nach dem [[Anschluss Österreichs|„Anschluss“ Österreichs]] in den [[Reichsgau Niederdonau|Gau Niederdonau]] abgeordert, den er in Fragen des Parteiaufbaus beriet. In der Partei war er von 1933 bis 1942 Kreisleiter von Neustadt; während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm er diese Funktion auch im besetzten Lothringen für den [[Landkreis Sankt Avold]] (Juli 1940 bis August 1942), die Stadt [[Metz]] (September 1941 bis August 1942) und den [[Landkreis Metz]] (September 1941 bis Januar 1942).&amp;lt;ref&amp;gt; Franz Maier, ebd. S. 100f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1942 wurde Merkle Kreisleiter und Oberbürgermeister in [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]]. Am 6. November 1942 übernahm Merkle das Mandat des am 15. Januar 1942 im Krieg gefallenen Reichstagsabgeordneten [[Julius Weber (Politiker)|Julius Weber]]. Er gehörte dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] anschließend knapp zweieinhalb Jahre lang bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Vertreter des Wahlkreises 27 (Rheinpfalz-Saarland) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende flüchtete Merkle aus Frankenthal. Er wurde am 21. Juli 1945 in [[Kleinsorheim]] im Kreis Nördlingen verhaftet und anschließend bis September 1948 gemäß dem [[Automatischer Arrest|automatischen Arrest]] interniert. In einem der [[Fliegermorde|Fliegerprozesse]] wurde Merkle am 1. Juni 1948 von einem britischen [[Militärgericht|Kriegsgericht]] in [[Hamburg]] freigesprochen. Verfahrensgegenstand war der Mord an dem britischen Flieger [[Cyril William Sibley]], der im Februar 1945 vom [[Dirmstein]]er [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppenleiter]] [[Adolf Wolfert]] erschossen worden war. Wolfert hatte in einem früheren Verfahren geltend gemacht, auf Drängen Merkles gehandelt zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maier&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Entnazifizierung]] wurde Merkle im September 1948 von der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] im [[Internierungslager Ludwigsburg]] zunächst als „Hauptschuldiger“ eingestuft. Im Berufungsverfahren wurde er als „Belasteter“ eingruppiert; die dabei verhängten Sühnemaßnahmen wurden später, soweit sie nicht durch die Internierung verbüßt waren, auf dem Gnadenweg erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544|Seite=413}}&lt;br /&gt;
* Franz Maier: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiete des heutigen Landes Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission des Landtages für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;, Band 28) Hase &amp;amp; Koehler, Mainz 2007, ISBN 3-7758-1407-8, S. 348–350.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pkc0206-}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051184940|VIAF=308714058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merkle, Hieronymus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter in den Curiohaus-Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Frankenthal (Pfalz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Neustadt an der Weinstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merkle, Hieronymus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schrezheim (Ellwangen)|Schrezheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Frankenthal (Pfalz)}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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