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	<title>Hieronymus Florentinus Quehl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:59:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hieronymus_Florentinus_Quehl&amp;diff=505948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: Sortierschlüssel, Normdaten ergänzt; pauschalen Hinweis auf MGG raus, da dort kein Artikel zu Quehl existiert, stattdessen Einzelnachweise auf die kurzen Erwähnungen in den Artikeln zu Kellner</title>
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		<updated>2024-10-27T18:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sortierschlüssel, Normdaten ergänzt; pauschalen Hinweis auf MGG raus, da dort kein Artikel zu Quehl existiert, stattdessen Einzelnachweise auf die kurzen Erwähnungen in den Artikeln zu Kellner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hieronymus Florentinus Quehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1694]] in [[Zella-Mehlis|Zella]]; † [[27. März]] [[1739]] in [[Fürth]]) war ein deutscher [[Komponist]] und [[Organist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Quehl wurde 1694 als Sohn eines Pfarradjunkten geboren, der in [[Gräfenhain (Ohrdruf)|Gräfenhain]], [[Zella-Mehlis|Mehlis]] und zuletzt in [[Zella-Mehlis|Zella]] tätig war. Bereits früh erregte seine musikalische Begabung Aufsehen. In zeitgenössischen Unterlagen wird vermerkt, Quehl „applizierte sich im 10. Jahr seines Alters zur Musik und perfektionierte sich darin an Unterschiedlichen Orten wie [[Hamburg]], [[Amsterdam]], [[Leiden (Stadt)|Leyden]], [[Den Haag|Haag]], etc.“ (aus „Lebensläufen“, St. Michael [[Fürth]]). Die Orgelkunst erlernte er jedoch hauptsächlich beim Kapellmeister [[Christian Friedrich Witt]] in [[Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Herbst 1714 wirkte Quehl als Organist an der Hauptkirche St. Marien in [[Suhl]]. 1718 heiratete er die zweite Tochter des Hauptkirchenpfarrers Johann Caspar Werner. Von acht Kindern überlebten sechs die ersten Lebensjahre nicht. [[Johann Sebastian Bach]], zu dieser Zeit Kapellmeister am Hof in [[Köthen]], war Pate des dritten Sohnes. Von 1723 bis 1724 war Quehl Lehrer des Organisten und Komponisten [[Johann Peter Kellner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGG2|Verfasser=Markus Rathey, Lothar Hoffmann-Erbrecht|Lemma=Kellner, Johann Peter|Band=P9|SpalteVon=1629|SpalteBis=1630|ID=mgg07141}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1730 wurde Quehl als Organist und Kantor an die [[St. Nicolai (Marktbreit)|Nikolaikirche]] in [[Marktbreit]] am Main berufen und trat dort die Nachfolge des verstorbenen Kantors Johann Friedrich Schüttwürfel an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1735 trat Quehl in den „dompröbstlichen Schuldienst“ in [[Fürth]] ein, er war bis zu seinem Tode im März 1739 als „Dompröbstlicher Kantor und Organist“ an St. Michael in Fürth tätig. An anderer Stelle wird seine Tätigkeit auch als „Capelldirektor“ beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Berufsbezeichnung „Dompröbstlicher Kantor“ wirft ein Schlaglicht auf eine Auseinandersetzung zwischen der Dompropstei [[Bamberg]], dem Markgrafentum [[Brandenburg-Ansbach]] und der Reichsstadt [[Nürnberg]], die sich zu dieser Zeit um die Verwaltungshoheit über die Stadt Fürth stritten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Quehls Nachfolger wurde Caspar Christian Keller aus Suhl. Ob dieser ein Sohn oder anderer Verwandter von Johann Peter Kellner war, der sich laut MGG auch „Keller“ nannte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{MGG1|Verfasser=Lothar Hoffmann-Erbrecht|Lemma=Kellner, Johann Peter|Band=7|SpalteVon=820|SpalteBis=822|DigibibSeiteVon=40958|DigibibSeiteBis=40962}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist nicht erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Quehls kompositorisches Werk ist nur lückenhaft überliefert und bedarf der Entdeckung und Erforschung. Dass [[Johann Peter Kellner]] von 1732 bis 1733 bei Quehl Kompositions- und Satzunterricht nahm, lässt darauf schließen, dass Quehl bereits zu dieser Zeit als Organist und Komponist anerkannt war. Kellner schreibt rückblickend: „In der Nachbarschaft [...] lebte damals noch ein Mann, von dem man nicht weniger rühmete, daß er ein trefflicher Musicus und besonders guter Setzer sey. Dieser Mann war, wie ich ihn suchte. Das war der Organist Quehl in Suhla. Seine Fertigkeit und andere musikalische Eigenschaften reizten mich, auch da einen Versuch zu machen. Der Mann versprach sein Bestes an mir zu tun, und ich machte hier die Grundlage zur Setzkunst.“ (Sammlungen der Beschreibung des Kirchen- und Schulenstaates Gotha). Am 17. Dezember 1730 ist die Aufführung einer Kantate über den Psalm 84, 2-4 in [[Marktbreit]] am Main überliefert. 1734 legte Quehl den ersten Teil seines Werks vor unter dem Titel „Der zur Beförderung Göttlicher Ehre und Aufmunterung des Geistlichen Zions abzielende Erstere Musicalische Versuch. Bestehend aus Zweyen Chorälen. Mit unterschiedenen, teils Figurirten, teils auf zwei Clavieren und obligaten Pedal, auf drei Linien eingerichteten Variationen.“ Die Herausgabe ist mit einem Hinweis auf ein zweites Werk verbunden, das bislang nicht nachgewiesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der zur Beförderung Göttlicher Ehre, und Aufmunterung des Geistlichen Zions abzielende Erstere Musicalische Versuch. Bestehend in Zweyen Choralen, Mit unterschiedenen, theils Fugirten, theils auf zwey Clavieren und obligatem Pedal, auf drey Linien eingerichteten Variationen.&amp;#039;&amp;#039; Lorenz Bieling, Nürnberg, 1734 {{RISM|990053335}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorspiel per il Organo.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Auf das Liedt: Nun freut euch lieben Christen g&amp;#039;mein. G-Dur. Auf zwey Clavier.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Den Choral mit dem Principal 8. Fuss. Auf dem&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;andern Clavier kan man Gedact 8. Fuss. und ein Flaut: 4. Fuss&amp;#039;&amp;#039; nehmen. Das Pedal ist obligat. {{RISM|452506516}} ({{Digitalisat|https://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000334C800000000 |LT=Digitalisat der Staatsbibliothek zu Berlin}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;48 Fugen und Choräle von Hieron. Flor. Quehl Organist zu Nürnberg, 1734, nebst VI Vorspielen zu Chorälen von Fried. Christ. Morheim Capellmeister zu Danzig 1742&amp;#039;&amp;#039;.  {{RISM|452010541}} ({{Digitalisat|http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00002A8400000000 |LT=Digitalisat der Staatsbibliothek zu Berlin}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gotthold Frotscher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Orgelspiels und der Orgelkomposition.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1934, 2. Auflage Berlin 1959.&lt;br /&gt;
* Kirchenbücher Hauptkirche St. Marien Suhl, St. Michael Fürth&lt;br /&gt;
* Ferdinand Werther: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Suhl in der gefürsteten Graffschaft Henneberg.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bd. Suhl 1847. Reprint Verlag Buchhaus Suhl 1995.&lt;br /&gt;
* Hans Michael: &amp;#039;&amp;#039;Über die Kirchengeschichte Suhls&amp;#039;&amp;#039;. 36 Artikel im Thüringer Tageblatt vom 13. April 1991 bis 11. Januar 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119500264|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Quehl, Hieronymus Florentinus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise / Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119500264|LCCN=no2021102679|VIAF=42649780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quehl, Hieronymus Florentinus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Barock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1694]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1739]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quehl, Hieronymus Florentinus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Organist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1694&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zella-Mehlis|Zella]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1739&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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