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	<title>Hieronymus Bregno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:27:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cheyron: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-10-21T09:06:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikanerkirche Wien November 2009.jpg|mini|hochkant|Dominikanerkirche in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikaner Treppe.JPG|mini|hochkant|Stiege im Wiener [[Dominikanerkloster]] aus [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Universitätskirche (1).JPG|mini|hochkant|[[Jesuitenkirche (Wien)|Jesuitenkirche]] in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabenbrunnen Wien.JPG|mini|hochkant|Josefsbrunnen am Wiener Graben]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hieronymus Bregno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Claino con Osteno|Osteno]] am [[Luganersee]]; † [[14. Juni]] [[1651]] in [[Kaisersteinbruch]], [[Ungarn]], jetzt [[Burgenland]]) war ein [[Magistri Comacini|Schweizer]] [[Steinmetz]]meister und [[Bildhauerei|Bildhauer]] des [[Barock]]. Er war ein Bruder von [[Antonius Bregno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ableben von Steinmetzmeister Bernhard Tencalla 1627 wurde sein Besitz, ein Haus samt Steinbruch, geteilt. Ein Teil kam an die Witwe Maria, die heiratete Meister [[Mathias Lorentisch]], der andere wurde von Hieronymus Bregno und Ehefrau Margaretha käuflich erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiener Steinmetzmeister beschwerten sich am 2. März 1641 beim Abt Michael Schnabel, dass der Untertan des Stiftes Heiligenkreuz, Meister Hieronymus Bregno, verbotenerweise in Wien als [[Störer]] arbeitet, &amp;#039;&amp;#039;und bei denen [[Dominikaner|Dominicanern]] lange Zeit untergeschlupft sei&amp;#039;&amp;#039;. Danach hätte er gleich gegenüber auf der Herrn [[Jesuiten|Jesuiter]] Grund eine gleichmassige Steinmetzhütte aufgerichtet. Bei der [[Dominikanerkirche (Wien)|Dominikanerkirche]] waren zu dieser Zeit die Italiener, Baumeister [[Giacomo Spazzio]], [[Cypriano Biasino]] und [[Antonio Canevale]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Stift Heiligenkreuz Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Schreiben der Wiener Meister an das Stift Heiligenkreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaisersteinbrucher und Wiener Meister ==&lt;br /&gt;
Hieronymus Bregno wurde daraufhin sowohl Meister der Wiener [[Bauhütte]] und damit [[Bürger]] Wiens, zugleich auch Steinbruchpächter und Hausbesitzer im [[Kaisersteinbruch|kaiserlichen Steinbruch]], also ein Untertan des [[Stift Heiligenkreuz|Stiftes Heiligenkreuz]]. Im September 1641 nahm er den Jungen [[Francesco della Torre]], Sohn des Baumeisters [[Bartolomeo della Torre]] aus [[Ramponio Verna|Ramponio im Val d’Intelvi (I)]]  in Wien als [[Lehrling]] auf und sprach ihn im Juni 1646 zum [[Geselle]]n [[Freisprechung|frei]]. Dieser hatte eine große Karriere als königlicher Prager Hofsteinmetzmeister vor sich. Im November 1643 wurde Francesco Bussi, aus [[Mailand]] gebürtig, sein Lehrling. Sein Hauptbürge war [[Hans Herstorffer]], [[Dombaumeister]] zu [[Stephansdom|St. Stephan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgende Meister waren zugleich Mitglieder der Wiener Bauhütte und der Kaisersteinbrucher Bruderschaft. Im Verzeichnis vom November 1644 werden die Gebühren für Wiener Steinmetzmeister, wie auch [[Geselle]]n zur Erhebung der [[Handwerksordnung|Neuen Kayserlichen Freyheiten]] festgelegt, ein Meister 45 [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]], ein Geselle 15 Kreuzer. Daraus folgt:&lt;br /&gt;
* [[Pietro Maino Maderno]] erlegt für sich und 4 Gesellen ... 1 [[Gulden]] 45 Kreuzer&lt;br /&gt;
* Hieronymus Bregno erlegt für sich und 1 Gesellen (Francesco della Torre)... 1 Gulden&lt;br /&gt;
* [[Ambrosius Petruzzy]] erlegt den 5. September für sich und 2 Gesellen ... 1 Gulden 15 Kreuzer&lt;br /&gt;
* [[Antonius Purisol]] erlegt den 31. Juli für sich und 2 Gesellen ... 1 Gulden 15 Kreuzer&amp;lt;ref&amp;gt;Wiener Stadt- und Landesarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten, Aufdingbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Salva Guardia-Privilegium für Kaisersteinbruch ==&lt;br /&gt;
: → [[Salva Guardia-Privilegium für Kaisersteinbruch#Kaiser und König Ferdinand III.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabenbrunnen ==&lt;br /&gt;
Der Löwenbrunnen vor dem Haus „Zum goldenen Hirschen“ auf dem [[Graben (Wien)|Graben]] in Wien wurde 1648 auf Wunsch der niederösterreichischen Regierung erneuert. Auftrag für Meister Hieronymus Bregno am 18. Juni 1648 mit einer Akontozahlung von 100 Gulden. Die endgültige Abrechnung erfolgte erst nach seinem Tod. Herr Richter in [[Kaisersteinbruch]] [[Pietro Maino Maderno]], als verordneter [[Nachlassverwalter]] und [[Erbe]] erhielt am 14. Juni 1651 den Restbetrag. Es ist anzunehmen, dass damals [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]] verarbeitet wurde. Für diesen Brunnen gestaltete der Bildhauer [[Johann Jacob Pock]] eine [[Iuppiter|Jupiterstatue]], da er inzwischen auch verstorben war, bekam seine Witwe Barbara den Restbetrag ausbezahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiener Stadt- und Landesarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Oberkammeramtsrechnungen, Grabenbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestätigung der Handwerksordnung ==&lt;br /&gt;
Der [[römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutsche Kaiser]] [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] bestätigte am 13. Dezember 1650 der [[Zunft|Steinmetz-Zeche]] [[Wiener Neustadt]] und den incorporierten Steinmetz- und Maurermeistern von Baden, dem kayserlichen Steinbruch. In diesem Schreiben werden die Handwerksordnungen von Kaiser [[Matthias (HRR)|Matthias]] 1615 und von [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] 1625 erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Hieronymus Bregno starb vor dem 14. Juni 1651, nach dem Ableben beider kam der Besitz an die Tochter Agatha Bregnin, die den Steinmetzgesellen [[Ambrosius Ferrethi]] heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberkammeramtsrechnungen, Grabenbrunnen; Steinmetzakten, Aufdingbuch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Stadtarchiv Wiener Neustadt]]: &amp;#039;&amp;#039;Steinmetzakten, Schriftverkehr Kaisersteinbruch – Wien – Wiener Neustadt, eigenständige Viertellade&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Stift Heiligenkreuz Archiv: &amp;#039;&amp;#039;Register, Steinmetzrechnungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmuth Furch]]: In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Steinmetzmeister die in Wien und im Steinbruch am Leithaberg tätig waren, Hieronymus Bregno&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 24, 199*3, S. 15–20.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Italiener in Steinbruch am Leithaberg&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 12, 1991, S. 6 f.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Meister eines ehrsamen Handwerks der Steinmetzen und Maurer im kayserl. Steinbruch am Leythaberg, 1. Teil&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 28, 1993, S. 18–25.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Die Meister, 2. Teil&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 30, 1994, S. 21–29.&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Grabenbrunnen, Steinmetzarbeit Hieronymus Bregno&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 54, 1999, S. 37–40.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;IV. Internationales Handwerksgeschichtliches Symposium Veszprém, 9.–11.1994&amp;#039;&amp;#039;. Helmuth Furch: &amp;#039;&amp;#039;Die Viertellade des Steinmetz- und Maurerhandwerkes im kaiserlichen Steinbruch in ihrer Beziehung zur Wiener Hauptlade – 17./18. Jh.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. die [[Ungarische Akademie der Wissenschaften]], Budapest/Veszprém 1995, S. 99–102.&lt;br /&gt;
* Helmuth Furch, &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Kaisersteinbruch&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Museums- und Kulturverein, Kaisersteinbruch, 2002–2004. ISBN 978-3-9504555-8-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/9/8/eaaa2f63f1a14868eb05bb5cf89.pdf Helmuth Furch 2002, Historisches Lexikon Kaisersteinbruch Band 1], [https://jeroen.pro/obermayer-schindelar/images/2/5/eaaa2f6d15d1ef178cfae2c7552.pdf 2004, Band 2]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Ursula Stevens |url=https://artistiticinesi-ineuropa.ch/deu/kaisersteinbruch-deu.html |titel=Kaisersteinbruch |werk=tessinerkuenstler-ineuropa.ch |datum=2016 |zugriff=2024-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bregno, Hieronymus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisersteinbruch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaisersteinbrucher Bruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Steinmetzbruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. oder 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1651]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bregno, Hieronymus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Steinmetzmeister des Barock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert oder 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Osteno am [[Luganersee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 1651&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kaisersteinbruch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cheyron</name></author>
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