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	<title>Hierapolis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:00:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hierapolis&amp;diff=2239863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Wikilinks korrigiert und aktualisiert; formale Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2026-04-14T11:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilinks korrigiert und aktualisiert; formale Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TR Pamukkale Hierapolis asv2020-02 img07.jpg|mini|Hauptstraße mit Nordtor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TR Pamukkale Hierapolis asv2020-02 img29.jpg|mini|Blick vom [[Odeon (Gebäude)|Odeon]] über die Grabungsstelle Hierapolis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TR Pamukkale Hierapolis asv2020-02 img12.jpg|mini|Ruinen der „Roten [[Basilika (Bautyp)|Basilika]]“ an der [[Nekropole]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TR Pamukkale Hierapolis asv2020-02 img10.jpg|mini|Agora in Hierapolis]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hierapolis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἱεράπολις}} „Heilige Stadt“, gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;Hieropolis&amp;#039;&amp;#039;) war eine antike griechische Stadt in der Landschaft [[Phrygien]] in [[Kleinasien]] (heute [[Türkei]], am Berg oberhalb von [[Pamukkale]]), gelegen am Rand des [[Çürüksu (Fluss)|Lykos]]-Tals an der Straße im [[Gediz|Hermos]]-Tal von [[Sardes|Sardeis]] nach [[Apameia Kibotos|Apameia in Phrygien]]. Der Ort war schon im Altertum für die warmen Quellen berühmt, deren Wasser unterhalb der Stadt die weißen [[Sinterstufen|Kalksinterterrassen]] von Pamukkale entstehen ließ. Das Wasser diente zur [[Färben|Färbung]] von Wolle: Weberei und Textilhandel bildeten die Grundlagen des Reichtums der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auch wenn die Stadt, wie ein mutmaßlich alter [[Kybele- und Attiskult|Kybelekult]] zeigt, wohl schon früher bestand, stammen die ältesten Zeugnisse aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., als sie durch [[Antiochos II.]] neu gegründet wurde, ebenso wie ihre Nachbarstadt [[Laodikeia am Lykos]]. Ältere Siedlungsspuren sind durch [[Travertin]]schichten überdeckt. Durch [[Erdbeben]] wurde die Stadt 17 n. Chr. zerstört, danach aber in erweiterter Gestalt wiederaufgebaut. Im ersten und zweiten Jahrhundert entstanden [[Thermalbad|Thermalbäder]], Brunnen, [[Theater der griechischen Antike|Theater]] und [[Griechischer Tempel|Tempel]]. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen [[Sarkophag]]e und Gräber in der Umgebung ([[Nekropole]]). Alle Bauten überstanden die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den [[Türken]] und [[Byzantinisches Reich|Byzantinern]], bis sie 1334 durch ein Erdbeben vollkommen zerstört wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kirchenvater]] [[Papias von Hierapolis]] war hier im zweiten Jahrhundert [[Bischof]]. Er schrieb, dass er die Töchter des [[Philippus (Diakon)|Evangelisten Philippus]] (nicht des Apostels), der die letzten Lebensjahre in Hierapolis lebte, persönlich kannte und von ihnen über die Apostel hörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Papias |url=http://www-user.uni-bremen.de/~wie/texteapo/papias.html |wayback=20110709030825 }}. In: Eusebius: Hist. Eccl. III. 39.9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- https://www.sendbote.com/content/sensationeller-fund-das-grab-des-apostels-philippus --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In römischer Zeit prägte Hierapolis Bronzemünzen für den täglichen lokalen Zahlungsverkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hierapolis Phrygia Nero.JPG|mini|Bronzemünze aus Hierapolis, Portrait des Kaiser Nero]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hierapolis Phrygia Nero Rv.JPG|mini|Revers der Bronzemünze aus Hierapolis, Magistrat Marcus Antonius Kalos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Odeon (Gebäude)|Odeon]] aus der Zeit [[Hadrian (Kaiser)|Hadrians]]&lt;br /&gt;
* die [[Agora]]&lt;br /&gt;
* das [[Nymphäum]]&lt;br /&gt;
* Stadttore&lt;br /&gt;
* die gepflasterte Hauptstraße&lt;br /&gt;
* Tempelbauten&lt;br /&gt;
* Das [[Plutonion#Hierapolis|Plutonion]]&lt;br /&gt;
* römische Bäder (die zum Teil in frühchristlicher Zeit zu religiösen Gebäuden umgebaut wurden)&lt;br /&gt;
* die [[Nekropole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nekropole ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Römische Sägemühle.svg|mini|Schema der römischen Sägemühle von Hierapolis]]&lt;br /&gt;
Mehr als 1200 Gräber liegen vor dem Nordtor von Hierapolis. Sie gehören zu der größten antiken Totenstadt in Kleinasien. Hausförmige [[Sarkophag]]e sind dort zu finden, tempelförmige Totenhäuser und [[Hügelgrab|Tumulusgräber]], in deren Innerem sich oft eine Grabkammer mit Bänken befindet. Zahlreiche Inschriften geben Auskunft über die Toten. 2000 Jahre Witterungseinflüsse und mehrere Erdbeben haben an den Gräbern ihre Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nordnekropole befindet sich auch der für die [[Technikgeschichte]] bedeutsame Sarkophag des Marcus Aurelius Ammianos, auf dem die erste bekannte wasserbetriebene Steinsägemühle abgebildet ist (siehe [[Sägemühle von Hierapolis]]). Das Sägewerk aus der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. gilt als die früheste bekannte Maschine, die eine Kurbel mit einer Pleuelstange zu einem Kurbelgleitmechanismus kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Tullia Ritti, Klaus Grewe, Paul Kessener: &amp;#039;&amp;#039;A Relief of a Water-powered Stone Saw Mill on a Sarcophagus at Hierapolis and its Implications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Roman Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 2007, S. 138–163 (161).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 TR Pamukkale Hierapolis asv2020-02 img13.jpg|Sarkophage und Totenhäuser&lt;br /&gt;
 Tuerkx31.jpg|Tempelförmiges Totenhaus&lt;br /&gt;
 Tuerk18.jpg|Tumulusgrab&lt;br /&gt;
 Tuerkgla.jpg|„Grab der Gladiatoren“&lt;br /&gt;
 Pamukkale-Sinterterrasse-Grabmal.JPG|Grabmal in einer Sinterterrasse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Pamukkale]] und Hierapolis sind traditionelle Ausflugsziele für [[Antalya]]-Urlauber. Während der letzten Jahre ist dem steten Zuwachs an Tagestouristen Einhalt geboten worden: Es erfolgte der Abriss von Hotels innerhalb der historischen Anlage, Aufbau von Zäunen und ein Verbot für fliegende Händler.&lt;br /&gt;
Die Hotels leiteten das kalkhaltige Wasser früher zuerst in ihre Pools, in denen es abkühlte und der Kalk dabei ausfiel, so dass das Wasser aus den Pools nicht mehr zum Erhalt der Kalkterrassen taugte. Mit dem Abriss der Hotels wird heute das Wasser wieder auf die Terrassen geleitet. So werden die Terrassen gezielt wieder aufgebaut. Die Schäden durch den Massentourismus, als die Terrassen früher frei betreten werden konnten, wurden und werden so im Laufe der Zeit wieder behoben.&lt;br /&gt;
Die derzeitigen Ausgrabungs- und Rekonstruktionsarbeiten werden unter der Regie italienischer Hochschulen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Belke]], Norbert Mersich: &amp;#039;&amp;#039;Phrygien und Pisidien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula Imperii Byzantini]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Wien 1990, S. 268–272.&lt;br /&gt;
* Francesco D’Andria: &amp;#039;&amp;#039;Hierapolis in Phrygien (Pamukkale): ein archäologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Istanbul 2003, ISBN 975-807-070-3.&lt;br /&gt;
* Tullia Ritti, Klaus Grewe, Paul Kessener: &amp;#039;&amp;#039;A Relief of a Water-powered Stone Saw Mill on a Sarcophagus at Hierapolis and its Implications&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Roman Archaeology]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 20, 2007, S. 138–163.&lt;br /&gt;
* Klaus Grewe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reliefdarstellung einer antiken Steinsägemaschine aus Hierapolis in Phrygien und ihre Bedeutung für die Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Bachmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bautechnik im antiken und vorantiken Kleinasien. Internationale Konferenz 13.−16. Juni 2007 in Istanbul&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Byzas.&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Istanbul 2009, ISBN 978-975-807-223-1, S. 429–454 ({{Webarchiv | url=http://www.freundeskreis-roemerkanal.de/Text/BAUTECHNIK%20IM%20ANTIKEN%20UND.pdf | wayback=20110511200049 | text=PDF; 2 MB}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=485}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pbase.com/dosseman/hierapolis 230 Bilder der klassischen Stadt und 80 aus dem Museum.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Türkei}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=37/55/32/N |EW=29/07/35/E |type=city |region=TR}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4089225-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Denizli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike phrygische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultort der Kybele]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultort des Apollon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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