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	<title>Hienheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hienheim&amp;diff=484436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gomera-b: Quelle: TK25 auf BayernAtlas</title>
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		<updated>2025-08-02T09:31:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle: TK25 auf BayernAtlas&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hienheim&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Neustadt an der Donau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.8644971&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.7675364&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 355&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 625&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neustadt-donau.de/stadt-neustadt/neustadt-an-der-donau/einwohnerzahlen |titel=Einwohnerzahlen: Neustadt an der Donau |sprache=de |abruf=2025-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 93333&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hienheim Neustadt St.Georg mitDonau.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Donaublick: Hienheim St. Georg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hienheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil der Stadt [[Neustadt an der Donau]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] [[Landkreis Kelheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf einer Höhe von 355&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NHN]] am linken [[Donau]]ufer gegenüber der Ortschaft [[Eining]], an der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Kelheim|Kreisstraße KEH 5]] zwischen Neustadt über [[Irnsing]] nach [[Essing]] im [[Altmühltal]].&lt;br /&gt;
[[Regensburg]] ist in östlicher Richtung etwa 45&amp;amp;nbsp;km, [[Ingolstadt]] in westlicher 30&amp;amp;nbsp;km. [[München]] liegt ungefähr 100&amp;amp;nbsp;km südlich des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fundament des römischen Steinturms WP 15-44 im Hienheimer Forst.jpg|mini|Fundament eines römischen Limeswachturms im Hienheimer Forst]]&lt;br /&gt;
Ausgrabungen der [[Universität Leiden]] ergaben, dass sich auf dem Gebiet von Hienheim eine [[jungsteinzeit]]liche (etwa 5000 v. Chr.) Siedlung befand.&lt;br /&gt;
[[Datei:AMK - Linearbandkeramik Modell Hienheim 3.jpg|mini|hochkant=1.3|Rekonstruktion eines Hienheimer Hauses der [[Linearbandkeramische Kultur]]]]&lt;br /&gt;
Der Ort wird in mehreren Quellen bereits um 1097/98 als „Hohenheim“ („Heim auf der Anhöhe“) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Hienheim lag der Beginn der [[Römisches Reich|römischen]] Grenzbefestigung gegen das germanische Gebiet, der [[Limes (Grenzwall)|Limes]]. Der 166&amp;amp;nbsp;km lange [[Obergermanisch-Raetischer Limes|rätische Limes]] (von Hienheim bis [[Lorch (Württemberg)|Lorch]] an der [[Rems]]) bestand in erster Linie aus bis zu drei Meter hohen Steinmauern und hölzernen Wachtürmen, während sich der 382&amp;amp;nbsp;km lange [[Obergermanisch-Raetischer Limes|obergermanische Limes]] (von Lorch aus in nordwestlicher Richtung bis nach Bonn verlaufend) meist aus Erdwällen, Gräben und [[Palisade]]n zusammensetzte. Mit dem Bau römischer Limesanlagen wurde bereits 1&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. begonnen, der [[Obergermanisch-Raetischer Limes|germanische Limes]] entstand ab 84&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. Ab dem Jahr 260&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. musste der Limes wegen [[Alamannen|alemannischer]] Überfälle nach und nach aufgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Beginn der Grenzmauer markiert die so genannte „Hadriansäule“, ein 1856 an der Straße nach [[Kelheim]] errichtetes Denkmal. Unter den Kaisern [[Trajan]] (regierte von 98 bis 117 n. Chr.) und [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (regierte von 117 bis 138 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) erlebte der Limes seine Glanzzeit. Der [[Obergermanisch-Raetischer Limes|obergermanisch-rätische Limes]] ist ein [[Bodendenkmal]] und seit 2005 [[Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]]. 1979 wurde durch [[Luftbildarchäologie]] das zur Grenzanlage gehörende [[Kleinkastell Hienheim]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit davon steht ein Denkmal ganz anderer Art, die im 17./18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstandene „Eiserne Hand“: Einer Sage zufolge soll eine Näherin auf ihrem Weg zur Arbeit an dieser Stelle regelmäßig einem Wolf begegnet sein, dem sie stets ein Stück Brot mitbrachte. Als sie einmal kein Brot dabei hatte, soll der Wolf sie zerfleischt und aufgefressen haben, mit Ausnahme ihrer rechten Hand, die ihn immer gefüttert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis dahin selbständige Gemeinde Hienheim wurde am 1. Januar 1978 aufgelöst. Der größere Teil des bisherigen Gemeindegebiets einschließlich der im Osten gelegenen [[Einöde]] [[Haderfleck]] wurde der Stadt Neustadt an der Donau zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere kleinere, unzusammenhängende Teile kamen als [[Exklave]]n zu [[Kelheim]] und darin zur [[Gemarkung]] [[Stausacker]]. Der größere Teil enthielt den [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;Schwaben&amp;#039;&amp;#039; einschließlich Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Pankratius&amp;#039;&amp;#039; mit rund 20 Einwohnern und einer Fläche von 276 [[Hektar|ha]]. Der kleinere, 700 Meter nordwestlich gelegene und vollständig vom damaligen [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebiet]] [[Hienheimer Forst]] umgebene Teil enthielt die [[Einöde]] [[Schlott (Kelheim)|Schlott]] mit fünf Einwohnern auf einer Fläche von gut drei Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=610}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Hienheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Handwerksbetriebe haben in Hienheim. Zudem gibt es einen Sportplatz für den örtlichen Fußballverein. Weit über die Grenzen Hienheims hinaus bekannt ist das [[Segelfluggelände Hienheim]] in der Nähe der Ortschaft, das im Sommer Flugsportfreunde aus ganz Deutschland anzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fähre Eining]] über die Donau verbindet Hienheim mit Eining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Dieser folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Deutsche Limes-Straße]] verläuft durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Limeswanderweg (Naturpark Altmühltal)|Limeswanderweg]] führt ebenfalls durch Hienheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
Hienheims katholische Kirche [[St. Georg (Hienheim)|St. Georg]] besitzt einen [[Romanik|romanischen]] [[Chorturm]], der wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert stammt. Von der ehemals umlaufenden Wehrmauer sind noch Teile, aber nicht mehr in der ursprünglichen Höhe, erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael W. Weithmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in Niederbayern: Führer zu Burgen und Schlössern im Bayerwald, zwischen Donau, Isar und unterem Inntal.&amp;#039;&amp;#039; Attenkofer, Straubing 2013, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 16. und 19. Jahrhundert wurde das Gotteshaus weiter ausgebaut, mit einer Friedhofsmauer versehen und zuletzt 1985 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Kirche steht die [[Gotik|spätgotische]], im [[Barock]] baulich veränderte Sebastianskapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hienheim Neustadt Do Hadrianssäule.JPG|Hadriansäule&lt;br /&gt;
 Hienheim Neustadt Do Eiserne Hand.JPG|„Eiserne Hand“&lt;br /&gt;
 Hienheim Neustadt Do LimesWachturm.JPG|&amp;lt;small&amp;gt;2009 abgebrannter&amp;lt;/small&amp;gt; Limeswachturm&lt;br /&gt;
 Hienheim Neustadt Do Donaufähre.JPG|Donaufähre&lt;br /&gt;
 Römerturm in Hienheim.jpg|Römerturm in Hienheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Edith Prock]] (* 5. Dezember 1949 in Hienheim), Sängerin aus dem Bereich des volkstümlichen Schlagers.&lt;br /&gt;
* [[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]] (* 23. Januar 1925 in Hienheim; † 9. November 2019), katholischer Kirchenhistoriker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrei Hienheim in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Katholisches Pfarramt Hienheim (Hrsg.), Hienheim 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hienheim.de/ Internetauftritt des Ortes]&lt;br /&gt;
* [https://www.neustadt-donau.de/index.php?id=140 Ortsteil Hienheim] auf der Website der Stadt Neustadt&lt;br /&gt;
* [https://www.neustadt-donau.de/stadt-neustadt/heimatpflege/einstige-burgen-der-stadt/die-zwei-burgen-von-hienheim Eduard Albrecht, Heimatpflege der Stadt Neustadt an der Donau: &amp;#039;&amp;#039;Die zwei Burgen von Hienheim&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. Juni 2020.]&lt;br /&gt;
* [https://www.neustadt-donau.de/fileadmin/Dateien/Webseite/Heimatpflege/Kirchenf%C3%BChrer/Die_Pfarrkirche_St._Georg.pdf Eduard Albrecht, Kirchenführer der Stadt Neustadt an der Donau: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrkirche St. Georg in Hienheim&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. Juni 2020.]&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00023874 |objekt=Hienheim }}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Neustadt an der Donau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4024840-9|LCCN=n78060226|VIAF=145395738}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kelheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neustadt an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kelheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1097]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gomera-b</name></author>
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