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	<title>Hexenschuss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:35:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hexenschuss&amp;diff=82957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dargamel: Ergänzung Nachweise und Pathogenesedisput</title>
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		<updated>2026-04-22T10:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung Nachweise und Pathogenesedisput&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lumbar region in human skeleton.svg|mini|Hervorgehoben sind die fünf Wirbelkörper der Lumbalregion.]]&lt;br /&gt;
Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hexenschuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Albschoss/Alpschoss&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bionity.com/de/lexikon/Liste_historischer_Krankheitsbezeichnungen.html |titel=Liste historischer Krankheitsbezeichnungen |werk=bionity.com |abruf=2023-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mahrschuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Hermann |Titel=Vom Anfang und Ende der Welt – Deutsche Mythologie |Auflage= |Verlag=Aufbau Verlag |Ort=Berlin |Datum=2020 |ISBN=978-3-7466-3748-8 |Seiten=74 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; versteht die volkstümliche Sprache einen plötzlich auftretenden, stechenden und anhaltenden Schmerz,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Küpper: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der deutschen Umgangssprache.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2000, ISBN 3-89853-736-6, S. 1800.&amp;lt;/ref&amp;gt; insbesondere im [[Lendenwirbelsäule|Lendenwirbelbereich]] mit nachfolgenden Bewegungseinschränkungen. Fachsprachlich heißt es &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lumbalgie, Lumbago&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Lumbago |werk=Duden |titel=Lumbago |sprache=de |abruf=2018-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch J. E. Goldthwait: &amp;#039;&amp;#039;The lumbosacral articulation. An explanation of many cases of “lumbago”, “sciatica” and “paraplegia”.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Boston M. S. J.&amp;#039;&amp;#039; Band 164, 1911, S. 365 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lokales Lumbalsyndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|lumbus|de=Lende}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere volkstümliche Begriffe lauten: &amp;#039;&amp;#039;Beinschuss&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Geschoss&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hexenstich&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lendenübel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Schuss&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Speer&amp;#039;&amp;#039;. Bereits im Mittelalter wurde unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schuss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein plötzlich auftretender Schmerz ohne sichtbare äußere Ursache verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 458 (ein Arzneimittel „senftet die schüß vnd ween“: in bezug auf Hexenschuss, Lumbago, Ischias, Pleuritis, Supraorbitalneuralgie, Zahnschmerz usw.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lumbago umfasst dabei nicht nur den akuten Hexenschuss (mit seinem plötzlichen Beginn und schnellen Verschwinden), sondern alle Beschwerden, die auf [[degenerativ]]e und [[Funktionelle Syndrome|funktionelle]] Störungen der lumbalen [[Wirbelsäule]] zurückzuführen sind und deren [[Symptom]]atik vor allem auf den Lumbalbereich beschränkt ist. Dazu gehören auch [[chronisch]] [[rezidiv]]ierende (wiederkehrende) [[Kreuzschmerzen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Krämer, Joachim Grifka |Titel=Orthopädie Unfallchirurgie |Auflage=8. |Verlag=Springer |Ort=Heidelberg |Datum=2007 |ISBN=978-3-540-48498-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie zum Beispiel beim [[Wirbelsäulensyndrom|Lendenwirbelsäulensyndrom]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch)]].&amp;#039;&amp;#039; 266. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2014, ISBN 978-3-11-033997-0, S. 1266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Als Ursache des Hexenschusses wird unter anderem eine [[Muskelverhärtung]] nach ruckartiger oder ungeschickter Bewegung oder nach falschen oder überhöhten Belastungen genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dr-gumpert.de/html/hexenschuss_ursache.html |titel=Ursachen des Hexenschusses |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird durch eine unterentwickelte Rückenmuskulatur und damit einhergehende funktionelle Instabilitäten und Überlastungen begünstigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wirbelsäulenchirurgie PD Dr. med. David-Christopher Kubosch Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie |url=https://gelenk-klinik.de/wirbelsaeule/hexenschuss-lumbago.html |titel=Was tun bei Hexenschuss (Lumbago)? {{!}} Gelenk-Klinik.de |datum=2010-01-20 |sprache=de |abruf=2026-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die genaue Ursache ist umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;«Es gibt verschiedene Theorien darüber, welche Veränderungen an der Wirbelsäule ein derart plötzliches und schmerzhaftes Krankheitsbild hervorrufen können»&amp;quot; /&amp;gt; Häufig wird eine multifaktorielle [[Pathogenese|Genese]] angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden durch Wirbelsäulenverengungen, sei es durch einen [[Bandscheibenvorfall]] oder eine knöcherne Enge (Stenose), die Spinalnerven eingeengt oder gequetscht ([[Spinale Stenose]]), so kann es zu einer in die Beine ausstrahlenden Schmerzsymptomatik kommen ([[Lumboischialgie]]). Landläufig spricht man dann von einem &amp;#039;&amp;#039;[[Ischialgie|Ischiassyndrom]]&amp;#039;&amp;#039;, das den [[Ischiasnerv]] meint, wobei dieser als peripherer Nerv nicht in der Wirbelsäule vorkommt und daher auch nicht betroffen ist. Komprimiert werden die davor geschalteten Spinalnerven. Auch ist nicht jede Beinausstrahlung radikulär, das heißt, von den Nervenwurzeln der Spinalnerven ausgelöst, sondern zumeist pseudoradikulär bedingt, im Sinne einer vielfältigen Schmerzausstrahlung von Gelenkfacetten, der Bandscheibe und der Rückenmuskulatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Manuelle Medizin|manuellen Medizin]] (Chirotherapie, [[Osteopathie (Alternativmedizin)|Osteopathie]]) werden Blockierungen ([[Blockierung (Manuelle Medizin)|Blockaden]], Verschiebungen, [[Subluxation]]en) in einem der beiden [[Iliosakralgelenk]]e als Ursache für den Hexenschuss angesehen. Die manualmedizinische Behandlung besteht in einer [[Mobilisation]] (Mobilisierung, Deblockierung, [[Manipulation]], „Einrenken“, „[[Knochenbrecher|Knochenbrechen]]“, „Einrücken“) des „ausgerenkten“ Gelenks. Diese Blockierungen sind mit diagnostischen, [[Bildgebendes Verfahren (Medizin)|bildgebenden Verfahren]] nicht nachweisbar. Bei der orthopädischen Untersuchung findet man beim Seitenvergleich jedoch regelmäßig das sogenannte [[Vorlaufphänomen]].&lt;br /&gt;
Während eine unspezifische Lumbalgie/LWS-Syndrom sehr häufig ist, sind „spezifische“ Schmerzen der Lendenwirbelsäule selten, bei denen eine spinale Ursache vorliegt. In einer australischen [[Beobachtungsstudie]] an über tausend Patienten, die sich beim [[Hausarzt]] wegen Lendenwirbelsäulenschmerzen vorstellten, fanden sich nur 0,9 % andere Ursachen, meist [[Wirbelkörperbruch|Wirbelkörperbrüche]] oder Bandscheibenvorfälle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alessandro&amp;quot;&amp;gt;Alessandro Chiarotto, Bart W. Koes: &amp;#039;&amp;#039;Nonspecific Low Back Pain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New England Journal of Medicine]].&amp;#039;&amp;#039; Band 386, Ausgabe 18, 5. Mai 2022, S. 1732–1740, [[doi:10.1056/NEJMcp2032396]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Anamnese können Hinweise auf eine spezifische Ursache der Rückenschmerzen gefunden werden, was weitere Diagnostik notwendig macht, u.&amp;amp;nbsp;U. [[Röntgen]]aufnahmen, [[Computertomographie]] oder [[Magnetresonanztomographie|Kernspintomographie]], während dies bei unspezifischen Rückenschmerzen nicht indiziert ist. Hinweise auf eine spezifische Diagnose sind vor allem ein aktuelles [[Unfall]]ereignis, [[Krebs (Medizin)|Krebs]] in der Vorgeschichte, intravenöser [[Droge]]nmissbrauch, langanhaltende [[Kortison]]therapie, Immunschwäche, [[Fieber]] oder ungeklärter Gewichtsverlust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Menschen (über 70 Jahre), Unfall in der Anamnese, vor allem Sturz, und langanhaltender Kortisontherapie besteht bei plötzlichen Rückenschmerzen eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Wirbelkörperbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben spinalen Ursachen können auch nichtspinale Ursachen für Rückenschmerzen verantwortlich sein, vor allem Hüftprobleme, Erkrankungen im Beckenbereich wie [[Prostatitis]], [[Nierenerkrankung]]en oder [[Endometriose]]n, Gefäßprobleme wie zum Beispiel ein [[Aortenaneurysma]] oder systemische Erkrankungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alessandro&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückenschmerzen&amp;#039;&amp;#039; auf [https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/koerper/schmerzen/rueckenschmerzen.html#welche-ursachen-und-risikofaktoren-gibt-es www.gesundheit.gv.at].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Die typischen Symptome sind starke Schmerzen beim Aufrichten aus einer gebeugten Haltung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon: Personen, Begriffe, Ereignisse.&amp;#039;&amp;#039; Directmedia, Berlin 2003, ISBN 3-932544-62-5, Artikel 17.511.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schmerzen sind oft positionsabhängig. Zudem kommt es zu einer Verspannung der Rückenmuskulatur und zu Bewegungseinschränkungen im Rückenbereich. Ist die Brustwirbelsäule betroffen ([[Wirbelsäulensyndrom|Brustwirbelsäulensyndrom]]), kann auch die Atmung beeinträchtigt sein. Der Hexenschuss ist schmerzhaft, aber in der Regel harmlos. Folgende Symptome weisen jedoch auf möglicherweise schwerwiegendere Ursachen hin:&lt;br /&gt;
* [[Anästhesie (Sensibilitätsstörung)|Taubheitsgefühle]]&lt;br /&gt;
* Lähmungen&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten beim Wasserlassen beziehungsweise Stuhlgang&lt;br /&gt;
* Ausstrahlen der Beschwerden in andere Körperbereiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
In der Regel ist keine medizinische Therapie erforderlich, der Hexenschuss verschwindet nach einigen Tagen oft von selbst. Trotzdem können folgende Mittel schmerzlindernd wirken:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.apotheken-umschau.de/hexenschuss |titel=Hexenschuss – akuter Kreuzschmerz |werk=Apotheken Umschau |datum=2015-12-07 |abruf=2016-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Schmerzmittel&lt;br /&gt;
: Bei starken Beschwerden können Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Diclofenac]] oder [[Ibuprofen]]) die Beschwerden lindern. Bei frühzeitiger Einnahme werden auch die Verspannung der Muskulatur und damit weitere Beschwerden verhindert. Manchmal helfen auch lokale Schmerzsalben.&lt;br /&gt;
; Bewegung, Dehnübungen&lt;br /&gt;
: Bettruhe wird nicht empfohlen; im Gegenteil: lockeres Gehen und Bewegung der verkrampften Muskulatur machen die Wirbel wieder frei und sorgen für eine bessere Durchblutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Osthoff |url=https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/symptome/hexenschuss-symptome-therapie-und-tipps-735041.html |titel=Hexenschuss: Symptome, Therapie &amp;amp; Tipps |datum=2013-09-07 |sprache=de |abruf=2024-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Wärme&lt;br /&gt;
: Wärmekompressen, Wärmflasche und Wärmesalben entspannen und lockern die Muskulatur. Dies nimmt einige Beschwerden und ermöglicht eine bessere Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher wurde bei Hexenschuss auch das mittellang wirkende [[Benzodiazepin]] [[Tetrazepam]] verordnet. Dessen [[Arzneimittelzulassung]] wurde 2013 wegen seiner Nebenwirkungen aufgehoben. Es gibt außerdem keine Beweise dafür, dass [[Muskelrelaxation]] bei Hexenschuss hilft. Zur Vorbeugung vor weiteren Hexenschüssen werden gezielte Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur nach der Genesung empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kuriosa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hexenschuss von Johann Zainer.jpg|mini|Spätmittelalterliche Darstellung eines Hexenschusses (um 1490)]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hexenschuss&amp;#039;&amp;#039; verdeutlicht die [[mittelalter]]liche und [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitliche]] Vorstellung, dass Krankheiten von übernatürlichen Wesen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hexe]]n, Alben, [[Elfen]]) einem Menschen mittels eines Pfeilschusses zugefügt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Röhrich: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Directmedia, Berlin 2000, ISBN 3-9811483-8-X, S. 713.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* So wurde 1655 Anna Freese vor dem Rat der Stadt Hildesheim von dem Sekretarius Justus Deventer wegen Zauberei angeklagt und auch eine Juristenfakultät eingeschaltet, denn seine Magd habe vor dem Haus fegen wollen, als sie plötzlich kein Glied am Leibe mehr habe rühren können; Arme und Beine seien ihr „gleichsam schlafend worden“, unmittelbar nachdem sie sich nach dem Besen, der „von sich selber umgefallen sei“, gebückt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lehrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Für und wider den Wahn. Hexenverfolgung im Hochstift Hildesheim. Erstmals dokumentiert und Ein Streiter wider den Hexenwahn. Niedersachsens unbekannter Vordenker der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Lehrte 2003, ISBN 3-9803642-3-2, S. 118 (vgl. auch [[Justus Oldekop]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl May]] lässt in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sohn des Bärenjägers]]&amp;#039;&amp;#039; den Westmann [[Figuren aus Karl Mays Werken#Hobble-Frank|Hobble-Frank]] einen Hexenschuss wie folgt beschreiben: {{&amp;quot;|Text=Das heeßt nämlich nich Hüftenschuß, sondern Hexenschuß. Wer den bekommt, der geht sehre gebückt und lahm, denn es liegt ihm jämmerlich im Kreuze und in den Hüften, aber trotzdem ist der Ausdruck Hüftenschuß een orthographisch-medizinisch ganz falscher.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Online in der Textsammlung der [http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/jugend/baerenj/jaeger24.htm karl-may-gesellschaft.de] (Teil 24, S. 362) zu lesen – abgerufen am 1. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* Unter der Regie von [[Franz Josef Gottlieb]] entstand 1987 die TV-Komödie &amp;#039;&amp;#039;Der Hexenschuss&amp;#039;&amp;#039; unter anderem mit den Schauspielern [[Susanne Uhlen]], [[Hans Clarin]], [[Helmut Fischer]] und [[Beppo Brem]].&lt;br /&gt;
* Der heilige [[Laurentius von Rom|Laurentius]] gilt als [[Schutzpatron]] der schmerzgeplagten Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4036631-5|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexerei in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dargamel</name></author>
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