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	<title>Hexenflug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:23:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hexenflug&amp;diff=42735&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-10-05T16:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deutsch Hexe.JPG|mini|[[Niklaus Manuel]], genannt Deutsch, (um 1484–1530): &amp;#039;&amp;#039;Hexe, den Schädel des Malers durch die Lüfte tragend&amp;#039;&amp;#039;, Federzeichnung (Basel Kupferstichkabinett)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hexenflug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hexenritt&amp;#039;&amp;#039; meint die [[Mittelalter|mittelalterliche]] und frühneuzeitliche Vorstellung, [[Hexe]]n könnten auf [[Hexenbesen (Mythologie)|Besen]], Tieren, Stühlen und Ähnlichem durch die Luft fliegen. Zusammen mit der Idee des [[Hexensabbat]]s zählt der Hexenflug zu den entscheidenden Elementen der frühneuzeitlichen [[Hexenlehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung bis ins 15. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Aus der [[Antike]] übernahm man in Europa die Vorstellung von sogenannten „[[Strigen]]“. Man stellte sich vor, dass sich diese dämonischen Wesen in eulenartige Tiere verwandelten und durch die Luft flogen, um nach Kindern Ausschau zu halten, welchen sie das Blut aussaugen könnten. Neben dieser Vorstellung existierte gleichzeitig die Vorstellung von einer Schar Frauen, welche auf nächtlichen Flügen den Göttinnen [[Perchta]] oder [[Frau Holle|Holda]] folgen sollten. Spätestens seit dem 12. Jahrhundert vermischten sich diese Vorstellungen. Die um 1220 entstandene [[Edda]] erwähnt einen Zauberspruch zur Abwehr von „Zaunreiterinnen“ (túnriđur),&amp;lt;ref&amp;gt;Die Edda (Simrock 1876): Hâvamâl, Odins Runenlied&amp;lt;/ref&amp;gt; die die Kunst des magischen Fluges beherrschen. Die Realität des Hexenfluges wurde im 10. Jahrhundert im [[Canon episcopi]] von [[Regino von Prüm]] abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ab dem 15. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Auch wenn die Theologie die Realität des Hexenfluges bestritt, war der Glaube und die Vorstellung von nächtlichen Ausfahrten in der Bevölkerung weit verbreitet. Durch das Erscheinen des [[Hexenhammer]]s von [[Heinrich Kramer]] und der darin enthaltenen Argumentation konnte die Kirche den Hexenflug nicht mehr länger ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorstellung des Vorgangs und Bedeutung des Fluges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Čarodějnice v Pikovicích (02) cropped.jpg|mini|Eine als [[Hexe]] verkleidete [[Statuette]] reitet auf ihrem verzauberten [[Hexenbesen (Mythologie)|Hexenbesen]] im tschechischen [[Hradištko pod Medníkem|Hradištko]] durch die Luft (2012)]]&lt;br /&gt;
In seinem Hexenhammer beschreibt Kramer, dass Hexen mit aus (vor allem ungetauften) Kindern hergestellten [[Hexensalbe]]n Gegenstände, wie etwa Sessel oder Holzstücke einrieben. Mit Hilfe eines Dämons erhöben sie sich dann in die Lüfte, um an Versammlungen anderer Hexen und an Hexensabbaten teilzunehmen. Kramer weist aber auch darauf hin, dass ein Flug auch ohne Einwirkung des Dämons, ohne Salbe und auch ohne Gegenstände möglich sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellungen von Hexensabbaten und Hexentänzen waren in den Köpfen der europäischen Bevölkerung fest verankert (mit Ausnahme von Schottland und den orthodoxen Gebieten Osteuropas). Da man sich vorstellte, dass die Hexen auf derlei Veranstaltungen mit dem Teufel paktierten, war der Hexenflug unerlässlich, da diese Versammlungen für die Hexen sonst unerreichbar gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
* [[Brockenhexe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Behringer: Hexenflug, in: Abheben! &amp;#039;&amp;#039;1000 Träume vom Fliegen&amp;#039;&amp;#039;. Begleitbuch zur Ausstellung im art kite museum Detmold vom 30. April bis 19. September 2004.&lt;br /&gt;
* Fabian Bross: [https://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/7647/ &amp;#039;&amp;#039;ars volandi - Der Hexenflug im Hexenhammer.&amp;#039;&amp;#039;] aventinus varia Nr. 13 (Winter 2007), in: aventinus, abgerufen am 25. Januar 2022&lt;br /&gt;
* Éva Pócs: &amp;#039;&amp;#039;Feenflug und Hexenflug in Mittel-Südosteuropa. Ritus und Mythos, Erlebnis und Bericht&amp;#039;&amp;#039;, in: Dieter R. Bauer und Wolfgang Behringer (Hgg.), Fliegen und Schweben, Annäherung an eine menschliche Sensation, München 1997, ISBN 3-423-04693-7.&lt;br /&gt;
* Werner Tschacher: &amp;#039;&amp;#039;Der Flug durch die Luft zwischen Illusionstheorie und Realitätsbeweis. Studien zum sogenannten Kanon Episcopi und zum Hexenflug&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]] 116, Kanonistische Abt. 85/1999, S. 225–276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Witches&amp;#039; Sabbath|Hexensabbat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexenverfolgung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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