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	<title>Heusweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut: /* Ortsname */</title>
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		<updated>2025-10-17T11:36:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsname&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Heusweiler COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/20/17/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/55/43/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Heusweiler in SB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Saarland&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Regionalverband Saarbrücken&lt;br /&gt;
|Höhe              = 232 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 66265&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06806&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 10041513&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HSW&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 7 Gemeindebezirke&lt;br /&gt;
|Straße            = Saarbrücker Str. 35&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.heusweiler.de/ www.heusweiler.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Redelberger&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heusweiler Ansicht.jpg|mini|400px|Blick vom Hixberg über Heusweiler in nördliche Richtung. In der Bildmitte sind links die [[Evangelische Kirche (Heusweiler)|Evangelische Pfarrkirche]] und rechts die katholische [[Mariä Heimsuchung (Heusweiler)|Pfarrkirche Mariä Heimsuchung]] zu erkennen. Oberhalb der Bildmitte im Hintergrund befindet sich der Heusweiler Ortsteil [[Eiweiler (Heusweiler)|Eiweiler]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heusweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Heusweiler.wav}}) ist eine [[Saarland|saarländische]] [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Regionalverband Saarbrücken]] und Hauptort des oberen [[Köllertal]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Heusweiler liegt im oberen Köllertal, etwa zehn Kilometer nordwestlich von [[Saarbrücken]]. Das Gebiet der Gemeinde Heusweiler grenzt im Süden an die zum Regionalverband Saarbrücken gehörende Stadt [[Püttlingen]], die Gemeinde [[Riegelsberg]] und die Landeshauptstadt Saarbrücken, sowie im Osten an die Gemeinde [[Quierschied]]. Im Westen grenzt Heusweiler an die zum [[Landkreis Saarlouis]] gehörende Gemeinde [[Saarwellingen]] und im Norden an die Stadt [[Lebach]] im Landkreis Saarlouis, sowie an die Gemeinden [[Eppelborn]] und [[Illingen (Saar)|Illingen]] im [[Landkreis Neunkirchen]]. Die Gemeinde Heusweiler ist mit einer Fläche von rund 40&amp;amp;nbsp;km² nach den Städten Saarbrücken und [[Völklingen]] die drittgrößte Gemeinde im Regionalverband Saarbrücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.heusweiler.de/freizeit-kultur/geschichte.html?text=0 | wayback=20160422023437 | text=Die Geschichte der Gemeinde Heusweiler im historischen Ablauf}} Auf: www.heusweiler.de. Abgerufen am 28. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Heusweiler gliedert sich in sieben Gemeindebezirke (Einwohnerzahlen: Stand 1. Januar 2020)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Heusweiler |url=https://www.heusweiler.de/rathaus-buergerservice/verwaltung/zahlen-daten-fakten/statistik/ |titel=Statistik |abruf=2022-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! Gemeindebezirk || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Eiweiler (Heusweiler)|Eiweiler]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.397&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heusweiler&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.346&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Holz (Heusweiler)|Holz]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.852&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kutzhof&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.125&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Niedersalbach]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.647&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Obersalbach-Kurhof]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 651&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wahlschied]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.478&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Eiweiler gehören die Gemarkungen Hellenhausen und Kirschhof, zu Heusweiler die Gemarkungen Hirtel, [[Berschweiler (Heusweiler)|Berschweiler]], Dilsburg und Bietschied sowie zu Kutzhof die Gemarkungen Lummerschied, Mangelhausen und Numborn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Heusweiler war schon zu [[Römisches Reich|römischer]] und [[Gallorömische Kultur|gallo-romanischer]] Zeit besiedelt, wie Funde aus dieser Zeit belegen. So wurden bei der Beseitigung des Abraumes über einem Steinbruch im Distrikt Axenbüsch, dem heutigen Kirschhof, 1841 die Reste einer großen römischen „[[Villa rustica]]“ gefunden, und bei den Bauarbeiten für die [[Köllertalbahn]] 1908/1909 wurde unter anderem ein gallo-romanisches [[Urnengräberfeld]] entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1274 wurde Heusweiler zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als den Brüdern Boemund und Joffried, Edelherren von Saarbrücken,  von der [[Grafschaft Saarbrücken]] der Hof zu &amp;#039;&amp;#039;Huswilre&amp;#039;&amp;#039; als Lehen übertragen wurde. Als [[Ludwig I. (Pfalz-Zweibrücken)|Ludwig der Schwarze]], Herzog von [[Pfalz-Zweibrücken]], raubend und plündernd durch das Köllertal zog, wurde Heusweiler im Jahr 1471 völlig zerstört. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) wurde Heusweiler wiederum zerstört und nahezu entvölkert, wie ein Bericht des Saarbrücker Rentmeisters Klicker aus dem Jahr 1635 darlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Jahr 1792 hatten [[Erster Koalitionskrieg|französische Revolutionstruppen]] das [[Linkes Rheinufer|Linke Rheinufer]] besetzt und nach dem [[Frieden von Campo Formio]] (1797) in das [[Erste Französische Republik|französische Staatsgebiet]] eingegliedert. Von 1798 bis 1814 gehörte Heusweiler zum [[Kanton Lebach]] im [[Saardepartement]]. Unter der französischen Verwaltung wurden [[Mairie]]n gebildet. Die &amp;#039;&amp;#039;Mairie Heusweiler&amp;#039;&amp;#039; vereinigte schon damals im Wesentlichen alle Ortsteile, die auch heute zur Gemeinde Heusweiler gehören. Nur die Orte Kurhof, Obersalbach, und Niedersalbach gehörten zur &amp;#039;&amp;#039;Mairie Sellerbach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der 1815 auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen kamen große Teile des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]], darunter auch Heusweiler, dauerhaft zum [[Königreich Preußen]]. Aus der vormaligen Mairie Heusweiler entstand die [[Bürgermeisterei Heusweiler]] im neu gebildeten [[Kreis Saarbrücken]], in die 1816 Obersalbach, Kurhof und 1892 Niedersalbach eingegliedert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde in Heusweiler der [[Sender Heusweiler|Mittelwellensender Heusweiler]] errichtet; er ging am 23. Dezember in Betrieb und war zeitweise der stärkste [[Mittelwellenrundfunk|Mittelwellen]]-Sender der ARD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1935 wurden die Nachbargemeinden Berschweiler, Bietschied, Dilsburg, Hirtel und Rittershof nach Heusweiler eingemeindet. 1936 entstand aus den Orten Obersalbach, Kurhof und Niedersalbach die eigenständige Gemeinde [[Salbach (Heusweiler)|Salbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindefriedhof im Ortsteil Heusweiler befindet sich die Grabstätte der [[Sowjetunion|sowjetischen]] „[[Fremdarbeiter]]“, die von 1942 bis 1945 im Bergbau und im Gleisbau der Reichsbahn eingesetzt und gestorben waren. Im Ortsteil Bietschied wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Personen, die von [[Nationalsozialisten]] gesucht wurden (abgeschossene alliierte Kampfpiloten, flüchtige Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter), von der Fluchthelfergruppe [[Junger Bundschuh]] versteckt, um sie anschließend ins Ausland zu schleusen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1958 wurde die Gemeinde Salbach wieder aufgelöst und auf die beiden Nachfolgegemeinden Niedersalbach und Obersalbach-Kurhof aufgeteilt. Im Zuge der [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland]] wurde am 1. Januar 1974 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Heusweiler, Eiweiler, Holz, Wahlschied, Kutzhof, Niedersalbach und Obersalbach-Kurhof die heutige Gemeinde Heusweiler gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=806}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Das früheste Schriftzeugnis ist von 1274 und lautet &amp;#039;&amp;#039;Huswilre&amp;#039;&amp;#039;. Ausgangswort war wohl althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;*Husineswīlari&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung ‚[[Weiler (Ortsname)|Weiler]] des Husin‘.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Ortsnamenbuch |Herausgeber=Manfred Niemeyer |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin |Datum=2012 |ISBN=978-3-11-018908-7 |Seiten=265}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Heusweiler&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=24000&lt;br /&gt;
|werte=(1998,19963)(2003,20093)(2009,19619)(2017,18072)(2021,17998)(2024,18427)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Heusweiler fanden die letzten [[Kommunalwahlen im Saarland 2024|Gemeinderatswahlen am 9. Juni 2024]] statt. Sie führten zu folgendem Ergebnis (33 Sitze):&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnis.saarland.de/GRW/ergebnisse_gemeinde_41513.html Gemeinderatswahl 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnis.saarland.de/GRW_19/ergebnisse_gemeinde_41513.html Gemeinderatswahl 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* SPD: 10 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
* CDU: 11 Sitze (-1)&lt;br /&gt;
* AfD: 4 Sitze (+2)&lt;br /&gt;
* GRÜNE: 1 Sitz (-1)&lt;br /&gt;
* FDP: 4 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
* IG IDAL Heusweiler: 3 Sitze (+3)&lt;br /&gt;
* NÖL Heusweiler: k.&amp;amp;nbsp;A. (-1)&lt;br /&gt;
* BfB Heusweiler: k.&amp;amp;nbsp;A. (-1)&lt;br /&gt;
* LINKE: k.&amp;amp;nbsp;A. (-2)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* bis 1974: Paul Quirin, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
* 1974–1994: Alois Stephan, [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
* 1994–2002: Josef Zeimetz, [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
* 2002–2010: Rainer Ziebold, [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
* seit 2010: Thomas Redelberger, [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redelberger hat am 1. Dezember 2010 das Amt des Bürgermeisters angetreten und trat am 26. Mai 2019 gegen die Herausforderer Stefan Schmidt (SPD), Horst Saar (Die Linke) und Petra Frevel (parteilos) zur Wiederwahl an. Nachdem im ersten Wahlgang keiner der Bewerber die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinnahmen konnte, war eine Stichwahl erforderlich. In der Stichwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni konnte sich der Amtsinhaber gegen den SPD-Kandidaten Stefan Schmidt mit 55,6&amp;amp;nbsp;Prozent der Stimmen durchsetzen. Thomas Redelberger ist bis zum 30.&amp;amp;nbsp;September 2029 als Bürgermeister gewählt.{{Zukunft|2029|9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Heusweiler unterhält [[Städtepartnerschaft|Gemeindepartnerschaften]] mit der französischen Gemeinde [[Orvault]] (seit 1988) und der Stadt [[Markneukirchen]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Vogtland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heusweiler.de/kultur-freizeit/partnerstaedte/ Partnerstädte] Auf: www.heusweiler.de. Abgerufen am 28. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heusweiler Barockkirche.jpg|mini|[[Evangelische Kirche (Heusweiler)|Evangelische Pfarrkirche]]]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Sehenswert in der Ortsmitte von Heusweiler ist die [[Evangelische Kirche (Heusweiler)|evangelische Pfarrkirche]]. Früheste Zeugnisse der Kirche stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die Pfarrei „Husiler“ wurde 1330 erwähnt. Im Zuge der [[Reformation]] wurde die Kirche am 31. Oktober 1575 lutherisch, dokumentiert im Pfarrregister von 1576. Von beiden Konfessionen wurde die Kirche ab 1685 bis zum Neubau der katholischen Kirche [[Mariä Heimsuchung (Heusweiler)|Mariä Heimsuchung]] im Jahr 1862 genutzt. Bei der Renovierung 1911 blieb der Chor aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Das ursprüngliche [[barock]]e Kirchenschiff von 1719 wurde ersetzt. Sakristei und Turm wurden am Chor angefügt. Im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil wurde der Kircheneingang gestaltet. Der Grabstein des den Neubau vorantreibenden Pfarrers Gustav Weber ist rechts vom Eingang angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ölmühle Berschweiler|Berschweiler Ölmühle]] (1472 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Lohmühle&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt, derzeitiges Gebäude 1767–1779 erstellt) wurde mit einem [[Wasserrad#Oberschlächtiges Wasserrad|oberschlächtigen Mühlrad]] angetrieben. Ihre Konstruktion ist weitgehend erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muehle.berschweiler.com/ Ölmühle Berschweiler], abgerufen am 15. Januar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Mühlenbach (Heusweiler)|titel1=Burg Mühlenbach}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Schloss Bietschied}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Heusweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Gemeindeteil [[Holz (Heusweiler)|Holz]] stammt der [[TV Holz]], dessen [[Volleyball]]frauen als „proWIN Volleys“ in der [[2. Deutsche Volleyball-Bundesliga (Frauen)|2. Bundesliga Süd]] spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Gemeindeteil Kutzhof stammt der [[FC Kutzhof]]. Der [[Boule-Club Niedersalbach]] aus dem Ortsteil [[Niedersalbach]] spielte in der [[Pétanque-Bundesliga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tischfußballclub Heusweiler wurde 1962 gegründet. Einer der mannschaftsstärksten Tischtennisvereine des Saarlandes ist der DJK Heusweiler Tischtennis e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.djk-heusweiler.de/ DJK Heusweiler Tischtennis e.&amp;amp;nbsp;V]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kegelsportclub (KSC) Dilsburg 1970 wurde im Jahre 1970 durch den Zusammenschluss von vier Kegelvereinen gegründet. Die Damenmannschaft ist seit 2000 erstklassig und belegt in der Kegel-Bundesliga seit Jahren vordere Plätze. Die Herrenmannschaft spielt in der Bezirksklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Heusweiler.JPG|mini|Gleisbett der zukünftigen Saarbahn mit Bahnhofsgebäude (Bildmitte), Januar&amp;amp;nbsp;2010]]&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sender Heusweiler|Sender Göttelborner Höhe}}&lt;br /&gt;
Der [[Sender Heusweiler]] war der leistungsstärkste Rundfunksender der [[ARD]], ein [[Mittelwelle]]nsender auf der [[Frequenz]] 1422&amp;amp;nbsp;kHz des [[Saarländischer Rundfunk|Saarländischen Rundfunks]]. Über seine aus zwei gegen [[Erdung|Erde]] isolierten, je 120 Meter hohen [[Selbststrahlender Sendemast|selbststrahlenden Sendemasten]] bestehende [[Antenne]]nanlage wurde bis 1994 das Programm der &amp;#039;&amp;#039;Europawelle Saar&amp;#039;&amp;#039; tagsüber mit 1200 Kilowatt und nachts mit 600 Kilowatt Leistung ausgestrahlt. Seit 1994 wurde über diesen Sender das Programm des [[Deutschlandfunk]]s verbreitet. Die Sendeleistung betrug hierbei während der Tag- und Nachtstunden 600 Kilowatt. Außerdem gab es seit 2005 einen weiteren Mittelwellensender auf 1179 kHz, der zuletzt [[Antenne Saar]] mit 10 Kilowatt ausstrahlte. Bis 2009 konnte dieser Sender nur in den Tagesstunden in Betrieb sein. Am 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015 wurde der Sender samt beider Frequenzen abgeschaltet. Um eine störende Beeinflussung der Kfz-Elektronik durch den Sender zu verhindern, war über der in unmittelbarer Sendernähe verlaufenden [[Bundesautobahn]] [[Bundesautobahn 8|A8]] ein Drahtnetz gespannt. Die Sendemasten wurden am 21.&amp;amp;nbsp;September 2018 kontrolliert gesprengt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sprengen.de/2018/09/15/sendeschluss-sprengung-sendemasten-heusweiler/ |titel=Sendeschluss: Sprengung Sendemasten Heusweiler |werk=sprengen.de |datum=2018-10-14 |abruf=2019-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Drahtnetz am Folgetag demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des Gemeindebezirks Wahlschied befindet sich der 1959 errichtete [[Sender Göttelborner Höhe]] des Saarländischen Rundfunks, der als Grundnetzsender für Analoges Radio ([[UKW-Rundfunk|UKW]]-Programme [[SR 1 (Hörfunksender)|SR 1]], [[SR Kultur|SR kultur]] und [[SR 3 Saarlandwelle]] des Saarländischen Rundfunks), sowie zur Verbreitung von Digitalem Radio ([[Digital Audio Broadcasting|DAB / DAB+]]) und Digitalem Fernsehen ([[DVB-T2 HD]]) dient. Der Sendemast hat eine Höhe von 208 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Heusweiler liegt im Schnittpunkt zweier Bundesautobahnen, und zwar der [[Bundesautobahn 1|A&amp;amp;nbsp;1]] und der [[Bundesautobahn 8|A&amp;amp;nbsp;8]]. Über die A&amp;amp;nbsp;8 ([[Perl (Mosel)|Perl]] – [[Bad Reichenhall]]) verfügt Heusweiler über einen unmittelbaren Autobahnzugang nach [[Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Saarbahn]], eine Schienenschnellbahn, verbindet Heusweiler, das zuvor über keine Eisenbahnverbindung mehr verfügte, verkehrstechnisch über [[Walpershofen]] und [[Riegelsberg]] mit Saarbrücken. Nach mehrfacher Verzögerung wurde der [[Saarbahn#Norderweiterung|Abschnitt nach Heusweiler]] am 30. Oktober 2011 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.saarbahn.de/de/press/112871 | wayback=20121229100218 | text=»www.saarbahn.de«}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Weiterführung der Saarbahn nach [[Lebach]] wurde nach jahrelanger Bauzeit am 5. Oktober 2014 verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wahlster (Politiker)|Heinrich Wahlster]] (1775–1848), Kaufmann und Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Strempel]] (1891–1981), Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten und Hochschullehrer in Homburg&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Heimes]] (1923–2003), Politiker (CDU), Präsident der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes&lt;br /&gt;
* [[Alwin Brück]] (1931–2020), Politiker (SPD); in Holz geboren&lt;br /&gt;
* [[Willibald Bösen]] (* 1938), Bibelwissenschaftler; wohnt in Heusweiler&lt;br /&gt;
* [[Galli (Künstlerin)|Galli]] (* 1944), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[André Mailänder]] (* 1964), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Oliver Luksic]] (* 1979), Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
* Bidjan Djamalzadeh (* 1939), Künstler &amp;#039;Sara Moon&amp;#039;, wohnt in Heusweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/REL?PPN=1311259341 Literatur über Heusweiler] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heusweiler.de/ Gemeinde Heusweiler]&lt;br /&gt;
* [https://www.obersalbach-kurhof.de/ Ortsteil Obersalbach-Kurhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.hvv-niedersalbach.de/ Ortsteil Niedersalbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.berschweiler.com/ Ortsteil Berschweiler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Regionalverband Saarbrücken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4024785-5|VIAF=243416605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regionalverband Saarbrücken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
	</entry>
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