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	<title>Heuschreckensandwespe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T16:27:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heuschreckensandwespe&amp;diff=769333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heuschreckensandwespe&amp;diff=769333&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-31T16:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Heuschreckensandwespe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sphex funerarius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Vsevolod Vladimirovitsch Gussakovskij|Gussakowskij]], 1934&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sphex&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sphecidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Grabwespen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Spheciformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stechimmen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aculeata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Sphex funerarius-pjt.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Heuschreckensandwespe (&amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sphex funerarius mit Beute.ogv|miniatur|thumbtime=2:28|Grabarbeiten am Nest und Beuteeintrag. [[Fleischfliegen]] belauern den Eingang, bei 0:43s untersucht eine [[Wegwespen|Wegwespe]] die Höhle. (Video, 2m 37s)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kelsterbach fg37.jpg|miniatur|Beim Transport einer [[Zweifarbige Beißschrecke|Zweifarbigen Beißschrecke]]]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Kelsterbach fg17.jpg|miniatur|Beim Eintragen einer Nymphe der [[Feldgrille]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heuschreckensandwespe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Sphex rufocinctus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Hautflügler]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Sphecidae]]. Die Art ist kräftig genug, um mit ihrem Stachel einen Menschen zu stechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Hautflügler erreichen eine Körperlänge von 16 bis 25 Millimetern (Weibchen) bzw. 15 bis 19 Millimetern (Männchen). Sie sind überwiegend schwarz gefärbt. Der [[Petiolus]] (Stielchenglied) ist schwarz. Über die basalen [[Gaster (Hautflügler)|Gaster]][[Tergit|tergite]] verläuft eine breite gelbrote Binde. Kopf und Körper sind mit feinen, dünnen Härchen bedeckt. Die Flügel sind getrübt. Die Vorderflügel haben einen dunklen Endrand. Bei den Weibchen sind die Beine teilweise rot. Das [[Propodeum]] trägt seitlich eine Furche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Art ist in Nordafrika, im südlichen Europa sowie östlich bis in die Mongolei verbreitet. Die nördliche Verbreitungsgrenze verläuft durch Deutschland, eine isolierte Population auf [[Gotland]] ist die einzige in Skandinavien und das nördlichste Vorkommen der Art. Sie besiedelt ausgedehnte, spärlich bewachsene, offene, sandige Lebensräume und [[Trockenrasen]]. Die Art fliegt in zwei Generationen von Mitte Juni bis Anfang September. Sie ist in Deutschland selten und nur sehr lokal aus klimatisch günstigen Regionen bekannt. Sie zeigte in der Vergangenheit deutliche Bestandsschwankungen. Aus dem 19. Jahrhundert wurden starke Vorkommen aus [[Franken (Region)|Franken]] gemeldet, ebenso aus [[Brandenburg]]. Bis in die 1950er Jahre wurden diese Meldungen bestätigt, auch aus [[Baden (Land)|Baden]] kamen Nachweise hinzu. In den 1960er Jahren schien die Art aus Deutschland gänzlich verschwunden, bis ab den 1990er Jahren wieder zahlreiche Funde, vor allem in Binnendünengebieten entlang des [[Oberrheingraben]]s, bekannt wurden.&lt;br /&gt;
Die inzwischen auch nach Norden gerichtete Ausbreitung der Art führte 2019 zu Erstnachweisen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;Bodingbauer, S., Hörren, T., Jacobs, H.-J., Kornmilch, J.-C., Niehoff, B., Schweitzer, L., Voigt, N., Von der Heide, L., Witt, R. &amp;amp; Wübbenhorst, J. (2020): Expansion von &amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039; Gussakovskij 1934 nach Norden (Hymenoptera, Sphecidae). Ampulex 11: 58–65 [https://apitex.de/Sphex_funerarius-Ampulex11.pdf PDF download]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Wespen fliegen besonders [[Sand-Thymian]] (&amp;#039;&amp;#039;Thymus serpyllum&amp;#039;&amp;#039;) zur Nektaraufnahme an. Die Weibchen legen ihre Nester häufig in Gemeinschaften, mit den Nesteingängen dicht nebeneinander, in sandigem oder lehmigem Boden an. Der Hauptgang verläuft schräg und ist etwa 15 Zentimeter lang. Von ihm zweigen bis zu vier Seitengänge ab, an deren Ende je eine Zelle liegt. Pro Zelle werden in der Regel drei bis fünf [[Laubheuschrecken]] (Tettigonidae), aber auch [[Echte Grillen]] (Gryllidae) eingebracht. In Deutschland sind dies vor allem die [[Gemeine Sichelschrecke]] (&amp;#039;&amp;#039;Phaneroptera falcata&amp;#039;&amp;#039;), [[Gemeine Eichenschrecke|Eichenschrecken]], wie auch der [[Warzenbeißer]] (&amp;#039;&amp;#039;Decticus verrucivorus&amp;#039;&amp;#039;). Der Nesteingang wird, während das Weibchen auf der Jagd ist, nicht verschlossen. Die Beute wird im Flug zum Nest transportiert, wobei die Mandibeln die Fühler und die mittleren Beine den Körper, dessen Bauchseite nach unten zeigt, festhalten. Nur selten kann man das Wespenweibchen dabei beobachten, wie es die Beute zu Fuß oder im Sprungflug zum Nest bringt. Das Weibchen legt die Beute zunächst vor dem Eingang ab und kontrolliert das Nest, erst dann wird das Beutetier ins Nest eingetragen. Es kann auch „Streitereien“ am Nistloch zwischen zwei Sandwespen über eine erbeutete Heuschrecke geben. Drei bis vier Tage nach der Eiablage schlüpft die Wespenlarve, welche etwa 18 Tage bis zur Verpuppung benötigt. Nach weiteren 24 Tagen schlüpft die [[Imago (Zoologie)|Imago]]. Bekannte [[Kleptoparasitismus|Kleptoparasiten]] von &amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039; sind &amp;#039;&amp;#039;[[Stizoides tridentatus]]&amp;#039;&amp;#039; (Familie [[Crabronidae]]), eine mediterran verbreitete Grabwespe, und &amp;#039;&amp;#039;[[Metopodia pilicornis]]&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Fleischfliege]] aus der Unterfamilie [[Miltogrammatinae]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiser2020&amp;quot; /&amp;gt; Vermutlich gehört auch &amp;#039;&amp;#039;[[Metopia campestris]]&amp;#039;&amp;#039;, eine häufig an Nistlöchern beobachtete Fliege der Unterfamilie Miltogrammatinae, zu den Kleptoparasiten von &amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiser2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Heuschreckensandwespe ist als Taxon zwar schon lange bekannt und gut abgegrenzt, die Benennung stiftete allerdings einige Verwirrung. In älteren Werken wird die Art noch als &amp;#039;&amp;#039;Sphex maxillosus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|F. 1793}} geführt, dieser Name ist präokkupiert und daher ungültig, da er ein [[Homonym (Taxonomie)|Homonym]] (gleichlautender Name) zu einem 1787 von [[Jean Louis Marie Poiret|Poiret]] eingeführten Namen darstellt. Ein anderer Name, der lange Zeit für diese Art verwendet wurde, war &amp;#039;&amp;#039;Sphex rufocinctus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Brullé 1833}}. Nach einer neueren Revision von Menke und Pulawski der betroffenen Artengruppe erwies sich dieser Name als [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] der mediterranen Art &amp;#039;&amp;#039;[[Sphex flavipennis]]&amp;#039;&amp;#039;. Damit rückte als nächster verfügbarer der 1934 eingeführte Name &amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039; nach, der seit 2000 als korrekte Bezeichnung angesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weiser2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zobodat.at/pdf/Mitt-Pollichia_100_0157-0169.pdf |titel=Beobachtungen zu Vorkommen und Biologie der Heuschrecken-Sandwespe Sphex funerarius (gussAkoVskiJ 1934) auf den Binnendünen bei Sandhausen und Walldorf (Hymenoptera: Sphecidae) |abruf=2025-08-26 |autor=Peter Weiser |werk=Mitt. Pollichia 100 |datum=2020 |sprache=de |seiten=157–169 |format=PDF; 1,04 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Blösch, M. (2000): &amp;#039;&amp;#039;Die Grabwespen Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; – Tierwelt Deutschlands, 71. 480 pp.; Goecke &amp;amp; Evers, Keltern.&lt;br /&gt;
* Menke, A.S. und Pulawski, W.J.(2000): &amp;#039;&amp;#039;A Review of the Sphex flavipennis Species Group&amp;#039;&amp;#039; – Journal of Hymenoptera Research: Vol. 9, No. 2: S. 324–346.&lt;br /&gt;
* Rolf Witt: &amp;#039;&amp;#039;Wespen. Beobachten, Bestimmen.&amp;#039;&amp;#039; Naturbuch-Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89440-243-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Sphex funerarius|&amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naturbildarchiv-guenter.de/fotoreportagen/sphex-der-riese-unter-den-grabwespen-sphex-funerarius/ www.naturbildarchiv-guenter.de] Bildreportage zum Nestbau, Beuteeintrag und zur Eiablage der Heuschreckensandwespe &amp;#039;&amp;#039;Sphex funerarius&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sphecidae (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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