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	<title>Heuaufguss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:49:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heuaufguss&amp;diff=21049&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TenWhile6: Entfernte den Schutz von „Heuaufguss“: neue Chance</title>
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		<updated>2025-06-28T11:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entfernte den Schutz von „&lt;a href=&quot;/index.php/Heuaufguss&quot; title=&quot;Heuaufguss&quot;&gt;Heuaufguss&lt;/a&gt;“: neue Chance&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heuaufguss 1.jpeg|miniatur|Heuaufguss nach 2 Wochen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heuaufguss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine beliebte Methode, um für [[mikroskop]]ische Zwecke [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]] zu züchten. Bereits im 17. Jahrhundert wurde diese praktiziert. An den abgestorbenen Pflanzenteilen oder auch in der Erde haften [[Dauerstadium|Dauerstadien]] unterschiedlicher Mikroorganismen ([[Infusorien]]), die durch Wasserzufuhr in den aktiven Zustand zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organismen ==&lt;br /&gt;
In einem Heuaufguss können unter anderem angereichert werden:&lt;br /&gt;
* Einzeller:&lt;br /&gt;
** [[Pantoffeltierchen]] (nur bei Verwendung von Wasser aus natürlichen Gewässern)&lt;br /&gt;
** [[Amöbe]]n&lt;br /&gt;
** [[Glockentierchen]]&lt;br /&gt;
** [[Sonnentierchen]]&lt;br /&gt;
** [[Heutierchen]]&lt;br /&gt;
** [[Augentierchen]]&lt;br /&gt;
* Bakterien:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bacillus subtilis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Mehrzeller:&lt;br /&gt;
** [[Hüpferlinge]]&lt;br /&gt;
** [[Rädertierchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Für einen Heuaufguss verwendet man ein größeres Glas (z.&amp;amp;nbsp;B. 1000-ml-Becherglas oder Einmachglas) und eine Handvoll [[Heu]]. Das Heu wird zusammen mit etwa 400&amp;amp;nbsp;ml Wasser (vorzugsweise aus einem natürlichen Gewässer, wie etwa einem [[Tümpel]]) in das Glas gegeben und verschlossen, um die Verdunstung zu reduzieren. Danach wird der Heuaufguss bei Zimmertemperatur (ca. 20–25&amp;amp;nbsp;°C) stehen gelassen. Schnell setzen Fäulnisprozesse ein, bei denen sich die [[Bakterien]] rasch vermehren. Diese und die Überreste des Heus dienen wiederum den diversen Einzellern als Nahrung. Bei Verwendung von Leitungswasser ergibt sich eine deutlich geringere Artenvielfalt der Kleinstlebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ein bis zwei Tagen kann man insbesondere an der Oberfläche des Heuaufgusses ([[Kahmhaut]]) und an der Oberfläche von Halmen und Blättern zahlreiche Mikroorganismen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist es wichtig, beim Umgang mit Heuaufgüssen auf [[Hygiene]] zu achten, da sich unter den Mikroorganismen auch Krankheitserreger vermehren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle von Heu können auch Salatblätter verwendet werden – vorzugsweise Kopfsalat aus biologischem Anbau (um Pflanzenschutzmittel zu vermeiden). Bestimmte interessante Organismen vermehren sich auch, wenn man dem Heuaufguss ein wenig Erde oder [[Moose|Moos]] zufügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dann oft auffällig riechende Heuaufguss sollte nach spätestens 4 Wochen im Ausguss entsorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Sapper, Helmut Widhalm: &amp;#039;&amp;#039;Einfache biologische Experimente. Ein Handbuch – nicht nur für Biologen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2001, ISBN 3-12-031080-8.&lt;br /&gt;
* Christian Wendel: &amp;#039;&amp;#039;Biologische Grundversuche S I.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Botanik. Köln 2001, ISBN 978-3-7614-2297-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.biologie-wissen.info/experimente/mikroorganismen-im-heuaufguss/ Tipps und Tricks für die Analyse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrobiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TenWhile6</name></author>
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