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	<title>Hethis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:52:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hethis&amp;diff=1017633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PhiRho~dewiki: /* Ausgrabungen bei Neuhaus 1999 */ Sprache</title>
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		<updated>2025-02-14T20:10:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausgrabungen bei Neuhaus 1999: &lt;/span&gt; Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hethis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hethi&amp;#039;&amp;#039;) ist der Ort der ersten [[Kloster]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gründung im Land der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] – heute etwa dem deutschen Bundesland [[Niedersachsen]] und dem Gebiet [[Westfalen]]s entsprechend. Die Gründung erfolgte wenige Jahre nach der Unterwerfung und [[Christianisierung]] der Sachsen. Das Kloster bestand nur wenige Jahre und ist der Vorläufer des [[Kloster Corvey|Klosters Corvey]] im heutigen [[Höxter]]. Hethis wurde bislang nicht genau [[Ortsbestimmung|lokalisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kloster-Gründung wird [[Hathumar]], dem ersten [[Bischof von Paderborn|Paderborner Bischof]] zugeschrieben. Es wurde als Dependance der [[Abtei Corbie]] unter [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]] im Jahre 815 an einem Ort namens „Hethis“ gegründet und bereits nach wenigen Jahren, im September 822, nach Corvey verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Jahns: &amp;#039;&amp;#039;The later Holocene history of vegetation, land-use and settlements around the Ahlequellmoor in the Solling area, Germany&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation History and Archaeobotany&amp;#039;&amp;#039; 15 (2006), Heft 1, S. 57–63, hier S. 57.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Anton Christian Wedekind]]: [http://books.google.de/books?id=vlcAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA375&amp;amp;dq=adalhardus+saltu+soligo+auga&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=rY45TP-PD4WTsAaU-p3vBg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CDIQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=adalhardus%20saltu%20soligo%20auga&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Noten zu einigen Geschichtschreibern des Deutschen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.] Perthes und Besser, Hamburg, 1821, S. 374–375.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hethis war somit der Vorläufer des Klosters Corvey, das sich im 9. und 10. Jahrhundert zu einem bedeutenden [[Kulturzentrum]] im nordwestlichen Europa entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umzug der Mönche von Hethis nach Corvey im September 822 soll länger als eine [[Tagesreise]] gedauert haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Am 25. dieses Monats machten sich die Älteren und die Klosterschüler von dem Orte auf, wo sie bisher gewohnt hatten, mit ihrer ganzen Habe und kamen an dem anderen Tage in dem neu bestimmten Orte an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalisierung ==&lt;br /&gt;
Wo Hethis sich befand, ist umstritten. Es gibt in der Literatur im Wesentlichen zwei Richtungen: Nach einer Meinung soll Hethis bei [[Neuhaus im Solling]] gelegen haben, nach einer anderen Meinung unweit von den [[Externsteine]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vermutete Standort in der Nähe von Neuhaus im Solling ist etwa zehn Kilometer Luftlinie von Corvey entfernt. Weshalb die Mönche bei ihrem Umzug dann erst am nächsten Tag in Corvey angekommen wären, ist nicht bekannt. In Neuhaus befand sich ein Teich („Möncheteich“), der zu dem Kloster gehört haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auffassung von [[Walther Matthes]] soll sich Hethis bei den Externsteinen (ca. 40&amp;amp;nbsp;km von Corvey) befunden haben, und zwar auf deren nördlichem Vorgelände. Matthes legt diese These ausführlich in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Corvey und die Externsteine&amp;#039;&amp;#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In eine ähnliche Richtung argumentierte bereits zuvor [[Wilhelm Teudt]]. Dieser meinte, der [[Hof Gierke]] in [[Oesterholz-Haustenbeck|Oesterholz]], südwestlich der Externsteine, sei die gesuchte Stelle des Klosters Hethis. Teudt verwendet bewusst den Ortsnamen als „Hethi“ statt „Hethis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Ort, der auf Grund seiner Namensgeschichte von [[Birgit Meineke (Germanistin)|Birgit Meineke]] mit Hethis in Verbindung gebracht wird, ist das lippische [[Heiden (Lage)|Heiden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Meinecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Lippe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, S. 208ff. ([https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-0023-9B08-B/WOB%202%20Die%20Ortsnamen%20des%20Kreises%20Lippe.pdf?sequence=1 Online-PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem [[Frühmittelalter]] ist dort eine ungewöhnlich große [[Evangelisch-reformierte Kirche Heiden|Kirche]] nachweisbar, bei der es sich ursprünglich um die Klosterkirche gehandelt haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Hüls: &amp;#039;&amp;#039;Heiden in Lippe. Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraums&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Spieker. Landeskundliche Beiträge und Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 22). Selbstverlag der Geographischen Kommission für Westfalen, Münster 1974, S. 107f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabungen bei Neuhaus 1999 ==&lt;br /&gt;
Ein gemeinsames [[Forschungsprojekt]] des &amp;#039;&amp;#039;Seminars für [[Ur- und Frühgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Georg-August-Universität]] in [[Göttingen]] und der [[Archäologische Denkmalpflege|archäologischen Denkmalpflege]] des [[Landkreis Holzminden|Landkreises Holzminden]] untersuchte 1999 eine [[Fundstelle]] in der Nähe der [[Ahle (Schwülme)|Ahlequelle]] südlich von Neuhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung der Archäologen [[Hans-Georg Stephan]] und [[Stefan Krabath]] wurde eine 1.100 Quadratmeter große Fläche ausgegraben. Dabei stieß man direkt unter der Grasnarbe auf etwa sechs mal zwölf Meter große Grundrisse aus unbearbeiteten Buntsandsteinen. Dass diese entdeckten Relikte die Überreste des Klosters Hethis sind, konnte nicht belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Krabath: &amp;#039;&amp;#039;Hethis/Hetha, ein untergegangenes Kloster im Hochsolling bei Neuhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 2000, S. 9. Herausgeber Sollingverein [[Uslar]] e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beate Johlen: &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkungen der Gegenreformation auf den Sakralbau des 17. Jahrhunderts. Reform und Tradition am Beispiel des Wiederaufbaues der ehemaligen Benediktinerabteikirche Corvey/Westfalen im Jahre 1667.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Philosophische Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 2000, S. 135. {{URN|nbn:de:hbz:5n-02235}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Kahrstedt: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Hethis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 29, 1957, S. 196 ff.&lt;br /&gt;
* Stefan Krabath: &amp;#039;&amp;#039;Hethis/Hetha, ein untergegangenes Kloster im Hochsolling bei Neuhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 2000, S. 6–11.&lt;br /&gt;
* Herbert Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Wo lag Hethis, der Ort der ersten Corveyer Klostergründung?&amp;#039;&amp;#039; Mannus 24, Leipzig, 1932 S. 320–32&lt;br /&gt;
* Walther Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Corvey und die Externsteine.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Urachhaus, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* [[Birgit Meineke (Germanistin)|Birgit Meineke]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Heiden nach Corvey am Anfang des 9. Jahrhunderts?&amp;#039;&amp;#039; In: Hans. C. Jacobs (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch Lage 2023. Mit einer Chronik der vergangenen zwei Jahre&amp;#039;&amp;#039;, Lage 2023, S. 87–112.&lt;br /&gt;
* Balzer Rock: &amp;#039;&amp;#039;Hethis, der Ort der ersten Klostergründung in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck Nr. 12 der Heimatblätter für Northeim und Umgebung. Museumsverein, Northeim 1937. &amp;lt;!-- vielleicht Balzer Rock --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wilhelm Teudt: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Heiligtümer.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Eugen Diederichs Verlag, Jena 1936. Nachdruck: Faksimile-Verlag, Bremen 1982.&lt;br /&gt;
* [[Paul Wigand]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der gefürsteten Reichsabtei Corvey und der Städte Corvey und Höxter.&amp;#039;&amp;#039; Höxter 1819.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kreisvolkshochschule.de/projekte/geschichte_dorf.pdf | wayback=20070927195727 | text=Informationen über Hethis}} Mittelalterliche Funde in der Region um Fürstenberg (PDF). (83&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.landesgeschichte.uni-goettingen.de/kloester/website/artikel.php?id=352 Beschreibung von Kloster Hethis] auf der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Klosterkarte&amp;#039;&amp;#039; des [[Institut für Historische Landesforschung|Instituts für Historische Landesforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Niedersachsen|Hethis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corvey]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PhiRho~dewiki</name></author>
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