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	<title>Heterogenität - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:04:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Heterogenit%C3%A4t&amp;diff=672211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aeranthropos: /* Fachgebiete */ Superlativ nicht erforderlich, Form.</title>
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		<updated>2023-05-19T10:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fachgebiete: &lt;/span&gt; Superlativ nicht erforderlich, Form.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Heterogenität im naturwissenschaftlichen Zusammenhang. Zu mathematischen und anderen Bedeutungen siehe [[Heterogenität (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:(in)homogen.svg|mini|hochkant=1.5|Schematische Darstellung von homogen, heterogen und inhomogen (v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heterogenität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἕτερος|héteros}}, „anders, abweichend“ und {{grcS|γένος|genos}}, „Geschlecht, Art, Gattung“&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Hermann, &amp;#039;&amp;#039;Knaurs etymologisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 194 f.; ISBN 3426260743&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist allgemein die Uneinheitlichkeit oder Verschiedenheit der [[Element (Mathematik)|Elemente]] einer [[Menge (Mathematik)|Menge]] hinsichtlich eines oder mehrerer [[Merkmal]]e. Gegensatz ist die [[Homogenität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Heterogenität bedeutet Verschiedenartigkeit in [[Biologisches Geschlecht|Geschlecht]], [[Rasse]], [[Gattung (Biologie)|Gattung]] oder [[Abstammung]] oder eine aus ungleichartigen Elementen bestehende Gesamtheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Rolle, Jürgen Vogt: [https://www.google.de/books/edition/Musikp%C3%A4dagogik_und_Heterogenit%C3%A4t/C51Yd4NIZ8sC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=heterogenit%C3%A4t+definition&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Musikpädagogik und Heterogenität.&amp;#039;&amp;#039;] 2012, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den [[Pädagoge]]n [[Norbert Wenning]] ist „Heterogenität … ein ‚relativer‘ Begriff, sie hängt vom Maßstab ab und ist nur zusammen mit Homogenität zu betrachten, wird erst durch Vergleichsoperationen ‚hergestellt‘ und ist wandelbar“.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Wenning: &amp;#039;&amp;#039;Heterogenität als Dilemma für Bildungseinrichtungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Sebastian Boller, Elke Rosowski, Thea Stroot (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heterogenität in Schule und Unterricht: Handlungsansatze zum pädagogischen Umgang mit Vielfalt.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die allgemeine Definition von Heterogenität muss sehr abstrakt ausfallen, in einzelnen [[Fachgebiet]]en kann sie jedoch konkreter vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Begriff kommt in allen [[Naturwissenschaft|Natur-]] und [[Geisteswissenschaft]]en vor. Als heterogen wird dort das übergeordnete [[System]] ([[Körper (Physik)|Körper]], [[Gesamtkosten]], [[Datensatz]] usw.) bezeichnet, nicht jedoch seine einzelnen [[Bestandteil]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Chemie&lt;br /&gt;
In der [[Chemie]] heißt ein heterogenes [[Gemisch]] [[Dispersion (Chemie)|Dispersion]]. Liegen einer oder mehrere an einer [[Chemische Reaktion|chemischen Reaktion]] beteiligten [[Chemischer Stoff|Stoffe]] in mehreren [[Phasenstruktur (Didaktik)|Phasen]] vor, so spricht man von &amp;#039;&amp;#039;heterogenen Reaktionen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;heterogenen Gleichgewichten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Schäfer: [https://www.google.de/books/edition/Physikalische_Chemie/8K-pBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Heterogenit%C3%A4t+chemie&amp;amp;pg=PA128&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Physikalische Chemie.&amp;#039;&amp;#039;] 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg 1964, S.&amp;amp;nbsp;128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Physik&lt;br /&gt;
Heterogenität steht in der [[Physik]] zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Inhomogenität&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zu Homogenität. &amp;#039;&amp;#039;Heterogene Stoffe&amp;#039;&amp;#039; stehen im Gegensatz zu [[Homogenität|homogenen]] und &amp;#039;&amp;#039;inhomogenen&amp;#039;&amp;#039; Stoffen, die nur aus einem Material bestehen. In einem heterogenen System können sich die Eigenschaften an [[Grenzfläche]]n sprunghaft ändern bzw. von Individuum zu Individuum stark unterscheiden. In einem &amp;#039;&amp;#039;heterogenen Gemisch&amp;#039;&amp;#039; kann man, im Gegensatz zu einem homogenen Gemisch, die verschiedenen Teilchen mit optischen Hilfsmitteln (dem Auge oder mit Hilfe eines Mikroskops) unterscheiden. Inhomogenität meint meist eine stetige Ortsabhängigkeit einer Größe, beispielsweise Temperatur- oder Konzentrations[[gradient]]en, im Gegensatz zum [[Homogenes Feld|homogenen Feld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Statistik&lt;br /&gt;
In der [[Statistik]] gilt für heterogene Systeme oder [[Bevölkerungsgruppe]]n, dass anhand einer kleinen [[Stichprobe]] nicht auf die Gesamtheit geschlossen werden kann. Um zu einer geeigneten [[Streuungsmaß (Statistik)|Streuung]] in der Stichprobe zu gelangen, wird bei der geschichteten Stichprobe die heterogene Grundgesamtheit in (weniger heterogene) Teil-Gesamtheiten („Schichten“) zerlegt, um aus jeder Schicht eine eigene Zufallsstichprobe zu ziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Statistik/7HmDDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=statistik+Heterogenit%C3%A4t+Stichprobe&amp;amp;pg=PA161&amp;amp;printsec=frontcover Klaus Urban, &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die statistische Methodenlehre für Wirtschaft- und Sozialwissenschaftler&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 161]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Volkswirtschaftslehre&lt;br /&gt;
Heterogenität ist in der [[Volkswirtschaftslehre]] eine [[Eigenschaft]] von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en, uneinheitlich und differenziert zu sein und entweder [[Qualität]]sunterschiede oder [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en aufzuweisen (&amp;#039;&amp;#039;heterogene Güter&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;heterogener Markt&amp;#039;&amp;#039; liegt vor, wenn auf Seiten der [[Nachfrage]]r [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en und [[Qualität]]sunterschiede für die auf ihm gehandelten Güter/Dienstleistungen vorhanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Markt, Marktformen und Marktverhaltensweisen&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Waldemar Wittmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Teilband 2, 1993, Spalte 2772 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen homogenen und heterogenen Gütern:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e4G-5WP6SkQC&amp;amp;pg=PA17&amp;amp;dq=homogenes+Gut&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=homogenes%20Gut&amp;amp;f=false Jürgen Eichberger, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Mikroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 17]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kriterium&lt;br /&gt;
! homogene Güter&lt;br /&gt;
! heterogene Güter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marktform]]&lt;br /&gt;
| [[Börse]], [[Versandhandel]] || [[Laden (Geschäft)|Geschäfte]], [[Kaufhaus|Kaufhäuser]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marktteilnehmer]]&lt;br /&gt;
| interagieren indirekt || interagieren direkt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Preisbildung]]&lt;br /&gt;
| [[Auktion]]en, kontinuierliche [[Preisanpassung]] || [[Listenpreis]]e, [[Individualität|individuelle Preisverhandlungen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homogene Güter gibt es lediglich auf [[Börse]]n und teilweise im [[Versandhandel]]. Dort treten die [[Marktteilnehmer]] nur indirekt auf, denn die [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] der [[Handelsobjekt]]e geschieht nicht unmittelbar zwischen Verkäufer und Käufer. Zwischen diese sind [[Skontroführer]] oder [[Postunternehmen]] geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|heterogen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Heterogenes System]]&lt;br /&gt;
* [[Heterogenität (Informatik)]]&lt;br /&gt;
* [[Heterogenität (Informationstechnik)]]&lt;br /&gt;
* [[Heterogenität (Pädagogik)]] &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {{Normdaten|TYP=s|GND=4201275-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heterogenitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geisteswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aeranthropos</name></author>
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