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	<title>Hessenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hessenthal&amp;diff=1044601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 27. März 2026 um 17:28 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-27T17:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Gemeindeteil der Gemeinde Mespelbrunn im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg im Spessart. Zu dem ehemals gleich geschriebenen heutigen Stadtteil der Stadt Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg siehe [[Hessental]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mespelbrunn&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.9279&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.2845&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 293&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.73&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63875&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06092&lt;br /&gt;
| Bild                   = 20200620_Mespelbrunn-5.tif&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Wallfahrtskirche Hessenthal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:20200618 Mespelbrunn-138.tif|mini|Hessenthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Mespelbrunn]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Aschaffenburg]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=91774802641 |objekt=Gemeinde Mespelbrunn |abruf=2025-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hessenthal war ein [[Maria (Mutter Jesu)|Marien]]-[[Wallfahrt]]sort; Zentrum und Hauptsehenswürdigkeit ist seine dreiteilige [[Wallfahrtskirche Hessenthal|Wallfahrtskirche]], Grablege der Familie [[Echter (Adelsgeschlecht)|Echter von Mespelbrunn]], mit einer als Frühwerk [[Tilman Riemenschneider]]s identifizierten [[Beweinung Christi]] und einer in die Renaissance weisenden Kreuzigungsgruppe als Alterswerk von [[Hans Backoffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Hessenthal liegt am Westufer der [[Elsava]] gegenüber dem für die Gemeinde namensgebenden Gemeindeteil Mespelbrunn am Fuße bewaldeter Berge bis zu 400&amp;amp;nbsp;m (Kalten-Berg, Buschhöhe, Bildkopf, Fleckensteinhöhe, [[Hohe Wart (Spessart)|Hohe Wart]]) im [[Naturpark Spessart]]. Durch Hessenthal führt der [[Fränkischer Marienweg|Fränkische Marienweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Hessenthaler Gemarkung grenzen die Gemarkungen der Bessenbacher Gemeindeteile Oberbessenbach und Keilberg, das gemeindefreie Gebiet Waldaschaffer Forst, die Gemarkung Mespelbrunn und das gemeindefreie Gebiet Hohe Wart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemarkung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] Hessenthal hat eine Fläche von 4,733&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 2669 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1773,31&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090384 |titel= Gemarkung Hessenthal (090384) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/QhS5h |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Hessenthal:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Waldaschaffer Forst]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OST = [[Waldaschaffer Forst|Mespelbrunn]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Mespelbrunn]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Hohe Wart (gemeindefreies Gebiet)|Hohe Wart]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(gemeindefreies Gebiet)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NORDWEST = [[Keilberg (Bessenbach)|Keilberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;und&amp;lt;br /&amp;gt;[[Oberbessenbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das obere und mittlere Elsava-Tal tritt erstmals Mitte des 13. Jahrhunderts in Erscheinung, als die [[Grafschaft Rieneck|Grafen von Rieneck]] (zu Lehen von [[Kurmainz]]) sich – gegen den Willen ihrer Lehnsherren – einen selbstständigen Herrschaftsbereich in dieser Gegend aufbauten. Dies geschah durch systematische Ansiedlung von Bauern; die historischen [[Streifenflur]]en sind noch deutlich erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namensetymologie des Ortes hat nichts mit [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]] zu tun, sondern das in einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs [[Gerhard II. von Eppstein]] von 1293 erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Hesilndal&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von [[Gemeine Hasel|Haselnüssen]] ab. Am sog. Spatzenbild aus dem Jahr 1745 (Standort Hohen Wart) findet sich die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;HESLEN DAHL&amp;#039;&amp;#039;. Die Gründungslegende besagt, dass ein Ritter einen Köhler von jeglichem Wunderglauben abbringen wollte und, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, sein Schwert selbstbewusst in eine Hasel schlug. Da färbte sich das Schwert blutig. Der entsetzte Ritter und sein Knappe fanden unter dem Busch eine kleine Marienstatue, für die sie ehrfürchtig im Tal eine Kapelle bauen ließen. Das Bild verschwand aber auf unerklärliche Weise Nacht für Nacht zurück an den Fundort auf dem Berg. Erst als die lokale Bevölkerung gelobte, die Figur alljährlich am Pfingstmontag in einer Prozession auf den Berg zu tragen, blieb das Bild an Ort und Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird die Keimzelle der Hessenthaler Marienwallfahrt erzählt, die sich im Laufe der Zeit bedeutsam entwickelte. Eine kleine Ansiedlung muss es im Zeitraum der Gründungslegende also schon gegeben haben. Am legendären Fundort auf dem Berg gibt es heute eine weitere Kapelle mit einer hölzernen [[Pietà]] (sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Herrnbildkapelle|Herrenbildkapelle]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hessenthal blieb im [[HRR|Alten Reich]]  bis zum [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 bei Kurmainz. Danach gehörte es zum [[Fürstentum Aschaffenburg]] und ab 1810 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], wo es als Mairie mit 42 Feuerstellen und 247 Einwohnern auf dem Gebiet der Districtsmairie Rothenbuch des Departements Aschaffenburg lag. 1812 war Conrad Spatz der Maire. Seine Adjunkte hießen Georg Störmer und Valentin Straub und Schullehrer war Heinrich Rothaug. 1814 kam Hessenthal an [[Königreich Bayern|die Krone Bayern]], wo es zum Landgericht älterer Ordnung Rothenbuch gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskirche wurde nach der [[Säkularisation]] zur einfachen Pfarrkirche (zunächst Kaplanei zu [[Oberbessenbach]], seit 1969 Sitz der neu gegründeten Pfarrei Hessenthal-Mespelbrunn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1862 wurde aus den Landgerichten älterer Ordnung Rothenbuch und Aschaffenburg das [[Bezirksamt Aschaffenburg]] gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Hessenthal lag. 1939 wurde wie überall im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Hessenthal war nun eine Gemeinde im [[Landkreis Aschaffenburg#Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78|Altkreis Aschaffenburg]]. Dieser schloss sich am 1. Juli 1972 mit dem [[Landkreis Alzenau in Unterfranken]] zum neuen [[Landkreis Aschaffenburg]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] schlossen sich am 1. Juli 1972 die vormals selbständigen Gemeinden Mespelbrunn und Hessenthal zu einer einzigen zusammen, deren administrativer Sitz im Rahmen der [[Verwaltungsgemeinschaft Mespelbrunn]] nach [[Heimbuchenthal]] verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsbild und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Hessenthal liegt im Kreuzungspunkt zweier Hauptverkehrsstraßen durch den Spessart,&lt;br /&gt;
* zum einen der südlich der [[Bundesautobahn 3]] verlaufenden [[Staatsstraße 2312]] (ehem. [[Bundesstraße 8]]) im Abschnitt zwischen [[Aschaffenburg]] und der Anschlussstelle [[Weibersbrunn]] (&amp;#039;&amp;#039;Würzburger Straße / Weibersbrunner Straße&amp;#039;&amp;#039;) und&lt;br /&gt;
* zum anderen der nach Süden führenden Nebenstrecke [[Staatsstraße 2308|St&amp;amp;nbsp;2308]] durch das Elsavatal (&amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;), an der die Wallfahrtskirche liegt, die [[Schloss Mespelbrunn]] streift und Heimbuchenthal durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Straßenzüge mit Wohnbebauung flankieren diese Durchgangsrouten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hessenthal lebt vom Wallfahrtstourismus und der unmittelbaren Nähe zum Naturpark Spessart mit seinem reichen Wanderwegenetz und Schloss Mespelbrunn als weiterer kulturgeschichtlicher Hauptattraktion neben der Wallfahrtskirche. Es gibt mehrere Gasthöfe, Pensionen und Ferienwohnungen, Bäcker, Metzgerei, Physiotherapiepraxis und Kindergarten. Die nächsten Bildungsstätten (Grund- und Hauptschule), Versorgungs- und Verwaltungseinrichtungen liegen allerdings in Mespelbrunn und Heimbuchenthal. Dort konzentrieren sich auch die Einkaufsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Hessenthal verläuft der acht Kilometer lange Europäische Kulturweg „Mespelbrunn-Hessenthal“ des [[Archäologisches Spessartprojekt|Archäologischen Spessartprojekts]]. Dieser Rundwander- und Fahrradweg berührt die folgenden fünf Stationen mit Erklärungstafeln:&lt;br /&gt;
* Startpunkt im Ort an der Elsava;&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Hessenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Herrnbildkapelle|Herrenbildkapelle]]&lt;br /&gt;
* mittelalterliche Streifenfluren entlang der Elsava, angelegt unter den Grafen von Rieneck (&amp;#039;&amp;#039;Wagners Tor&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* [[Trockenmauer]]n im &amp;#039;&amp;#039;Langen Grund&amp;#039;&amp;#039;, angelegt für den Ackerbau in schwieriger Steillage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Station 6 ist abseits des Rundwegs Schloss Mespelbrunn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Musikverein Hessenthal e. V.&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
* Fußballverein FSV Hessenthal&lt;br /&gt;
* Anglergemeinschaft Hessenthal e. V.&lt;br /&gt;
* Gesangverein „Spessartlust“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Jakob Brand]] (1776–1833), erster [[Bischof]] der [[Diözese Limburg]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav Ruhland]] (1860–1914), [[Nationalökonom]] und Agrarpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Albert (SS-Mitglied)|Wilhelm Albert]] (1898–1960), deutscher SS-Führer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Specht: &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Hessenthal.&amp;#039;&amp;#039; (Schnell-Kunstführer, Nr. 663.) 13. Auflage, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2003, ISBN 3-7954-4422-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hessenthal.de/ Wallfahrtskirche und Ort]&lt;br /&gt;
* [https://www.spessartprojekt.de/kulturwege/mespelbrunn/ Karte und Kulturweg]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Hessenthal |ID= ODB_S00002924 |abruf=2022-12-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4213966-1|VIAF=139329638}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mespelbrunn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aschaffenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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