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	<title>Hesketh Racing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-94110-5: /* 1976 */</title>
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		<updated>2026-02-11T11:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1976&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Formel-1-Team&lt;br /&gt;
| kurzname = Hesketh&lt;br /&gt;
| logo = [[Datei:Hesketh.gif|150px]]&lt;br /&gt;
| langname = Hesketh Racing&lt;br /&gt;
| aktives_team = nein&lt;br /&gt;
| firma =&lt;br /&gt;
| firmensitz =&lt;br /&gt;
| teamchef = [[Alexander Fermor-Hesketh, 3. Baron Hesketh]]&lt;br /&gt;
| techn_direktor =&lt;br /&gt;
| aktuelle_saison =&lt;br /&gt;
| fahrer =&lt;br /&gt;
| testfahrer =&lt;br /&gt;
| chassis =&lt;br /&gt;
| motor =&lt;br /&gt;
| reifen =&lt;br /&gt;
| aktuelle_position =&lt;br /&gt;
| debut_grandprix = Monaco&lt;br /&gt;
| debut_jahr = 1973&lt;br /&gt;
| letzter_grandprix = Südafrika&lt;br /&gt;
| letztes_jahr = 1978&lt;br /&gt;
| rennen = 70&lt;br /&gt;
| konst_wm = 0&lt;br /&gt;
| fahrer_wm = 0&lt;br /&gt;
| siege = 1&lt;br /&gt;
| poles = 0&lt;br /&gt;
| schnellste_runden = 3&lt;br /&gt;
| letzte_saison =&lt;br /&gt;
| letzte_position =&lt;br /&gt;
| punkte = 62&lt;br /&gt;
| datenstand =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hesketh Racing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein englisches Motorsportteam, das von [[Automobil-Weltmeisterschaft 1973|1973]] bis [[Automobil-Weltmeisterschaft 1978|1978]] in der [[Formel 1]] antrat und zeitweise auch bei [[Formel 3|Formel-3]]- und [[Formel-2-Europameisterschaft|Formel-2]]-Rennen an den Start ging. Das Team hatte das Image einer Partytruppe und wird in erster Linie mit dem Rennfahrer [[James Hunt]] in Verbindung gebracht, der von 1972 bis einschließlich 1975 für Hesketh fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Rennstall wurde 1972 von [[Alexander Fermor-Hesketh, 3. Baron Hesketh]] gegründet. Die Initiative ging auf den Rennfahrer [[Anthony Horsley|Anthony „Bubbles“ Horsley]] zurück, der in den 1960er-Jahren mehrfach in kleineren Motorsportklassen für [[Frank Williams]] angetreten war. Hesketh und Horsley begannen ihr gemeinsames Motorsportengagement in der Formel 3, stiegen aber schon nach einem Jahr in die Formel 1 auf. Hesketh Racing bestritt die Debütsaison als Kundenteam. 1974 entstand das erste eigene Auto, mit dem James Hunt in zwei Jahren einen Sieg und sechs weitere Podiumsplatzierungen bei Weltmeisterschaftsläufen erreichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hesketh Racing erweckte in dieser Zeit den Eindruck einer Partytruppe, der es mehr um Spaß und Aufsehen als um sportliche Erfolge zu gehen schien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hodges 115&amp;quot;&amp;gt;David Hodges: Rennwagen von A-Z nach 1945, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; James Hunt, der die Aura einer „Pop-Ikone“&amp;lt;ref&amp;gt;Lehbrink/Schlegelmilch: McLaren Formula 1, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder des „Rockstars der Formel 1“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Legenden&amp;quot;&amp;gt;Werner Eisele, Franz-Peter Hudek, Adriano Cimarosti: &amp;#039;&amp;#039;Formel-1-Legenden&amp;#039;&amp;#039;. Rolf Heyne, München 2005, ISBN 3-89910-256-8, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte, komplettierte das Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hesketh Racing trat von 1973 bis 1975 ohne Sponsoren in der Formel 1 an; der Rennstall wurde ausschließlich von Alexander Hesketh finanziert. Im Laufe der Saison 1975 traten wirtschaftliche Schwierigkeiten auf. Der Rennstall war nun auf Gelder Dritter angewiesen. Sponsoren ließen sich im Hinblick auf das nach wie vor als unseriös empfundene Image des Rennstalls nicht finden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hodges 115&amp;quot;/&amp;gt; sodass das Hesketh im Laufe der Saison ein Chassis an [[Paydriver|zahlende Fahrer]] vermietete,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hodges 107&amp;quot;&amp;gt;David Hodges: A-Z of Grand Prix Cars, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; die neben James Hunt, dem Star des Teams, antraten. Mit Ablauf der Saison 1975 zog sich Alexander Hesketh aus dem Rennstall zurück. Einige der Autos und ein Teil der Ausrüstung wurde an das Team [[Frank Williams Racing Cars]] verkauft, das damit in der folgenden Saison unter der Bezeichnung [[Walter Wolf Racing]] an den Start ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bubbles Horsley, der bisherige Teammanager, übernahm den Rennstall und hielt Hesketh Racing mit verringerter Ausstattung bis 1978 in der Formel 1. In diesen Jahren war Hesketh ein Team für Paydriver: Fahrer wie [[Eddie Cheever]], [[Harald Ertl]] und [[Hector Rebaque]] bestritten ihre ersten Formel-1-Rennen für Horsleys Hesketh-Team.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formel 3 ==&lt;br /&gt;
1972 debütierte Hesketh Racing in der britischen Formel-3-Meisterschaft. Das Team setzte Rennwagen der [[Dastle Company]] ein, die ihrerseits Erstlingswerke des Konstrukteurs Geoffrey Rumble waren. Fahrer des Teams waren Bubbles Horsley und Steve Thompson. Im Mai 1972 wurde Thompson durch James Hunt ersetzt, der zuvor für das [[March Engineering|March]]-Werksteam in der Formel 3 gefahren war und den Rennstall einen Monat zuvor im Streit verlassen hatte. Das Formel-3-Engagement des Hesketh-Teams endete bereits im Juli 1972: Beim &amp;#039;&amp;#039;John Player British Grand Prix 1972&amp;#039;&amp;#039; in [[Brands Hatch]] zerstörte James Hunt im Training eines der beiden Fahrzeuge des Teams, sodass er am Rennen nicht teilnehmen konnte. Das zweite Chassis fuhr Horsley. Er beschädigte sein Auto in der Aufwärmrunde irreparabel, sodass kein Hesketh-Auto ins Rennen ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Hodges: Rennwagen von A-Z nach 1945, S. 75 (zu Dastle).&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wandte sich das Team der Formel 2 zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formel 2 ==&lt;br /&gt;
Ab Juli 1972 meldete Hesketh Racing regelmäßig einen [[March 722]] für James Hunt zu den Rennen der [[Formel-2-Europameisterschaft]]. Tatsächlich trat das Team allerdings erst im September 1972 an. Hunts erstes Formel-2-Rennen war der Festspielpreis der Stadt Salzburg, bei dem er nach 25 Runden vorzeitig ausschied. Auf dem [[Hockenheimring]] wurde er Zehnter, das Rennen in [[Albi]] schloss er auf Rang acht ab. 1973 ging Hunt noch mit einem [[Surtees T15]] zu einzelnen Formel-2-Rennen für Hesketh an den Start. Nachdem Hunt den Surtees im Training zum [[Grand Prix de Pau 1973]] durch einen Unfall zerstört hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik des XXXIII. Grand Prix de Pau auf der Internetseite [http://www.formula2.net/F273_7.htm www.formula2.net] (abgerufen am 28. September 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; beendete Hesketh das Formel-2-Engagement in der Erwartung, dass ein Einstieg in die Formel 1 „nicht wesentlich teurer“ sei als der Formel-2-Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formel 1 == &lt;br /&gt;
=== 1973 ===&lt;br /&gt;
Heskeths Formel-1-Engagement begann als Kundenteam. Beim [[Race of Champions (Formel 1)|Race of Champions 1973]], das keinen Weltmeisterschaftsstatus hatte, setzte der Rennstall einen [[Surtees TS9]] (Chassis 9/006) ein, der 1971 aufgebaut worden war. Hunt war nach [[Tim Schenken]], [[Sam Posey]] und [[Carlos Pace]] der vierte Rennfahrer, der dieses Chassis fuhr. Er ging von Startplatz 13 aus ins Rennen. Während der Veranstaltung fielen zahlreiche Spitzenfahrer aus, sodass er das Rennen letztlich als Dritter hinter [[Peter Gethin]] und [[Denis Hulme]] beendete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Rennen gab Hesketh den Surtees TS9 auf. Der Teammanager Horsley war der Ansicht, dass March Engineering bessere Kundenfahrzeuge bereitstellte, und kaufte im Frühjahr 1973 einen [[March 731]]. Es handelte sich um das dritte von fünf 1972 gebauten [[March 721|March-721G]]-Fahrzeugen, das in der Formel-1-Saison 1972 von [[Bengt Ronald Peterson|Ronnie Peterson]] gefahren worden war und das in der Winterpause 1972/73 ein technisches Update erhalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mike Lawrence: March. The rise and fall of a motor racing legend. S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Modellgeschichte des March 721G/3 auf der Internetseite {{Webarchiv |url=http://www.oldracingcars.com/f1/car.php?CarID=721G%2F3 |text=www.oldracingcars.com |wayback=20170127223608 |archiv-bot=}} (abgerufen am 28. September 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wagen wurde technisch von [[Harvey Postlethwaite]] betreut und erreichte ein besseres technisches Niveau als die Werkswagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mike Lawrence: March. The rise and fall of a motor racing legend. S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hunt fuhr mit ihm besser als die Werkspiloten [[Jean-Pierre Jarier]], [[Henri Pescarolo]] und [[Roger Williamson]]: Während die Werksfahrer 1973 keine Weltmeisterschaftspunkte einfahren konnten, wurde Hunt bereits in seinem dritten Formel-1-Rennen, dem [[Großer Preis von Großbritannien 1973|Großen Preis von Großbritannien]], Vierter. Beim folgenden Rennen in den [[Großer Preis der Niederlande 1973|Niederlanden]] wurde er Dritter und stand damit erstmals in seiner Formel-1-Karriere auf dem Podium. Das beste Ergebnis des Jahres erreichte Hunt beim Saisonabschluss in [[Watkins Glen International|Watkins Glen]]: Den [[Großer Preis der USA 1973|Großen Preis der USA]] beendete Hunt auf Platz zwei. Hunt, der in diesem Jahr nur sieben von 15 Formel-1-Rennen bestritten hatte, wurde in der Endwertung mit 14 Punkten Achter der Fahrerwertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1974 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesketh 308 2008 Silverstone Classic.jpg|miniatur|Hesketh 308]]&lt;br /&gt;
Ab [[Automobil-Weltmeisterschaft 1974|1974]] war Hesketh ein Konstrukteur, d.&amp;amp;nbsp;h. ein Team, das mit selbst entwickelten und selbst gebauten Autos antrat. Der [[Hesketh 308]] wurde von Harvey Postlethwaite entworfen. Es war ein konservatives Auto&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hodges 115&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Cimarosti: Das Jahrhundert des Rennsports, S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einem 3,0 Liter großen [[Cosworth]]-Motor, das sich in zahlreichen Details an dem March 731 orientierte, den das Team im Vorjahr verwendet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ménard 300&amp;quot;&amp;gt;Ménard: La grande Encyclopédie de la Formule 1, S. 300 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autos wurden auf dem Gelände des Hesketh-Landguts aufgebaut und gewartet. 1974 entstanden vier Chassis, von denen Hunt in diesem Jahr nacheinander drei einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Modellgeschichte des Hesketh 308 s. die Internetseite [http://www.oldracingcars.com/f1/type.php?TypeID=308 www.oldracingcars.com] (abgerufen am 1. Oktober 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hesketh 308 erwies sich als leistungsfähig, allerdings auch defektanfällig. So gab es neben einigen Erfolgen auch zahlreiche technisch bedingte Ausfälle. Hunt gewann das dritte Rennen des 308, die [[BRDC International Trophy]] in [[Silverstone Circuit|Silverstone]], die keinen Weltmeisterschaftsstatus hatte. Er wurde jeweils Dritter bei den Weltmeisterschaftsläufen in [[Großer Preis von Schweden 1974|Schweden]], [[Großer Preis von Österreich 1974|Österreich]] und den [[Großer Preis der USA 1974|USA]]. Bei neun Rennen fiel er infolge technischer Defekte oder durch Unfälle aus. Am Ende des Jahres belegte Hunt mit 15 Punkten erneut Platz acht der Fahrwertung; das Hesketh-Team wurde Vierter in der Konstrukteursweltmeisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1975 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:James Hunt with Hesketh.jpg|miniatur|James Hunt im Hesketh 308 beim Großen Preis von Großbritannien 1975]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Huldiging van winnaar James Hunt, Bestanddeelnr 928-0063.jpg|miniatur|Einziger GP-Sieg für Hesketh: James Hunt beim Großen Preis der Niederlande 1975]]&lt;br /&gt;
Die [[Automobil-Weltmeisterschaft 1975]] wurde zum erfolgreichsten Jahr des Hesketh-Teams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postlethwaite entwickelte den 308 konsequent weiter. Nachdem das Team in den ersten Rennen des Jahres das zweite und dritte Chassis des 1974 vorgestellten Typs 308 eingesetzt hatte, erschien im August 1975 der [[Hesketh 308C]], eine kompaktere Konstruktion, die gegenüber dem Vorjahresmodell eine verbesserte Aerodynamik aufwies und eine modifizierte Aufhängung hatte. Vom 308C entstand 1975 ein Fahrzeug; zwei weitere Exemplare wurden 1976 aus Ersatzteilen komplettiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunt belegte beim Auftaktrennen in [[Großer Preis von Argentinien 1975|Argentinien]] Platz zwei, beim folgenden Rennen in [[Großer Preis von Brasilien 1975|Brasilien]] wurde er Sechster. Daran schloss sich eine Reihe von fünf aufeinander folgenden Ausfällen an, die dreimal technisch bedingt und in zwei Fällen auf Fahrfehler Hunts zurückzuführen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Großer Preis der Niederlande 1975|Großen Preis der Niederlande]] in [[Zandvoort]] kam es zu einem Wettkampf zwischen Hunt und Niki Lauda um den Sieg. Lauda hatte die Poleposition inne, Hunt belegte im 308 mit einem Trainingsrückstand von 0,4 Sekunden den dritten Startplatz. Beim Start war es regnerisch,&amp;lt;ref&amp;gt;Überblick über den Großen Preis der Niederlande 1975 auf der Internetseite [http://www.motorsport-total.com/f1/db/results/raceoverview.php?y=1975&amp;amp;r=8 www.motorsport-total.com] (abgerufen am 29. September 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hunt und Lauda gingen wie die meisten anderen Piloten mit Regenreifen ins Rennen. Lauda führte das Rennen an, Hunt war nach dem Start hinter [[Jody Scheckter]] (Tyrrell) und [[Clay Regazzoni]] (Ferrari) auf Platz vier zurückgefallen. Bei abtrocknender Piste wechselte er frühzeitig auf Trockenreifen, während Lauda noch einige Runden länger auf Regenreifen fuhr, die zunehmend langsamer wurden. Nachdem auch er die Reifen gewechselt hatte, lag Hunt im Hesketh an der Spitze des Feldes, während Lauda auf Platz drei zurückgefallen war. Zwischen ihnen lag [[Jean-Pierre Jarier]] im technisch unterlegenen [[Shadow Racing Cars|Shadow]]. In der 44. Runde überholte Lauda Jarier, dessen Reifen beschädigt waren, und schloss auf den führenden Hunt auf. Während der letzten 15 Rennrunden lieferten sich Hunt und Lauda einen Kampf um den Rennsieg. Letztlich gewann Hunt mit einer Sekunde Vorsprung vor Lauda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großen Preise von [[Großer Preis von Frankreich 1975|Frankreich]] und [[Großer Preis von Österreich 1975|Österreich]] beendete Hunt jeweils als Zweiter; hinzu kamen zwei vierte und ein fünfter Platz in den Herbstrennen. Hunt schloss die Saison mit 33 Punkten als WM-Vierter ab; Lauda wurde mit 64,5 Punkten Fahrerweltmeister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Betrieb des Rennstalls zu finanzieren, war Hesketh ab dem Frühjahr 1975 auf Gelder Dritter angewiesen. Hesketh gab daraufhin einigen zahlenden Fahrern die Gelegenheit, bei einzelnen Rennen einen zweiten Hesketh neben James Hunt zu fahren: &lt;br /&gt;
* Der Schwede [[Torsten Palm]] meldete sich in [[Großer Preis von Monaco 1975|Monaco]] und in den Niederlanden für das zweite Hesketh-Chassis (308/3). In Monaco verpasste er die Qualifikation, während er auf dem [[Circuit Zandvoort]], auf dem Hunt sein erstes Formel-1-Rennen gewann, Zehnter wurde.&lt;br /&gt;
* [[Alan Jones]] debütierte beim [[Großer Preis von Spanien 1975|Großen Preis von Spanien]] im Hesketh 308/1. Sein Team war der britische Rennstall [[Custom Made Harry Stiller Racing]], der das Auto für vier Rennen gemietet hatte. Jones fiel in Spanien, in [[Großer Preis von Monaco 1975|Monaco]] und in [[Großer Preis von Belgien 1975|Belgien]] jeweils vorzeitig aus. Erst bei seinem letzten Einsatz im Hesketh in [[Großer Preis von Schweden 1975|Schweden]] kam er ins Ziel. Er erreichte die Punkteränge nicht.&lt;br /&gt;
* [[Harald Ertl]] fuhr den Hesketh 308/1 bei den Großen Preisen von [[Großer Preis von Deutschland 1975|Deutschland]], Österreich und Italien. Er wurde finanziell von der Brauerei [[Warsteiner Brauerei|Warsteiner]] unterstützt. Ertl wurde einmal Achter und einmal Neunter.&lt;br /&gt;
* Der Amerikaner [[Brett Lunger]] fuhr den Hesketh 308/3 in [[Großer Preis von Österreich 1975|Österreich]], [[Großer Preis von Italien 1975|Italien]] und in den [[Großer Preis der USA 1975|USA]]. Lunger wurde in Österreich 13. und in Italien 10. Bei seinem Heimatrennen fiel er vorzeitig aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Jahres zog sich Alexander Hesketh aus der Formel 1 zurück. James Hunt wechselte daraufhin zum Team [[McLaren Racing|McLaren]], mit dem er im folgenden Jahr die Fahrerweltmeisterschaft gewann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1976 ===&lt;br /&gt;
In der Formel-1-Saison 1976 setzte das Hesketh-Team den Rennbetrieb unter der Leitung von Bubbles Horsley fort. Als Sponsor konnte jedenfalls für einige Rennen das [[Männermagazin]] [[Penthouse (Zeitschrift)|Penthouse]] verpflichtet werden. Heskeths Stammfahrer war Harald Ertl; das zweite Auto wurde bei fünf Rennen von [[Guy Edwards]] gefahren; jeweils einmal gingen [[Rolf Stommelen]] und [[Alex-Dias Ribeiro]] neben Ertl an den Start. Bei den Einsatzfahrzeugen musste Horsley auf veraltetes Material zurückgreifen: Die 1975 aufgebauten 308C standen nicht zur Verfügung, da Hesketh sie zum Jahresende an [[Frank Williams]]’ Rennstall verkauft hatte. Dort hatten sie 1976 ein zweites Leben unter der Bezeichnung [[Williams FW05]]. Für die Konstruktion neuer Rennwagen fehlte Hesketh das Geld. Daher überarbeitete das Team zwei 1974 aufgebaute 308-Chassis und gab ihnen die Bezeichnung [[Hesketh 308D|308D]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertl verpasste dreimal die Qualifikation. In den übrigen Rennen kam er nicht in den Punkterängen ins Ziel. Sein bestes Ergebnis war der siebente Platz beim [[Großer Preis von Großbritannien 1976|Großen Preis von Großbritannien]]. Edwards kam bei fünf Versuchen dreimal ins Ziel; sein bestes Ergebnis war Rang 15 beim [[Großer Preis von Deutschland 1976|Großen Preis von Deutschland]]. Auch Stommelen und Ribeiro erzielten keine Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1977 bis 1978 ===&lt;br /&gt;
Hesketh baute für die [[Automobil-Weltmeisterschaft 1977|Saison 1977]] neue Formel-1-Wagen (Typ [[Hesketh 308E|308E]]) auf, die aber wenig Erfolg hatten. Das Team löste sich 1978 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Formel-1-Fahrer des Teams ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesketh.jpg|miniatur|Ein Hesketh-Motorrad]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Team&lt;br /&gt;
! Fahrer&lt;br /&gt;
! Anzahl der GP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Automobil-Weltmeisterschaft 1973|1973]]&lt;br /&gt;
| Hesketh-[[Ford]]&lt;br /&gt;
| [[James Hunt]]&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Automobil-Weltmeisterschaft 1974|1974]]&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| James Hunt&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Ian Scheckter]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Automobil-Weltmeisterschaft 1975|1975]]&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| James Hunt&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Alan Jones]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Brett Lunger]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Harald Ertl]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Torsten Palm]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Automobil-Weltmeisterschaft 1976|1976]]&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| Harald Ertl&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Guy Edwards]]&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Alex Ribeiro]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1976&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Rolf Stommelen]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Automobil-Weltmeisterschaft 1977|1977]]&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Rupert Keegan]]&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Héctor Rebaque]]&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| Harald Ertl&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Ian Ashley]]&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Automobil-Weltmeisterschaft 1978|1978]]&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Derek Daly]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Divina Galica]]&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1978&lt;br /&gt;
| Hesketh-Ford&lt;br /&gt;
| [[Eddie Cheever]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hesketh heute ==&lt;br /&gt;
Heute bietet Hesketh Motortuning und Spezialmotorräder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adriano Cimarosti: &amp;#039;&amp;#039;Das Jahrhundert des Rennsports&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1997, ISBN 3-613-01848-9&lt;br /&gt;
* David Hodges: &amp;#039;&amp;#039;A–Z of Grand Prix Cars 1906–2001&amp;#039;&amp;#039;, Crowood Press 2001, ISBN 1-86126-339-2 (englisch).&lt;br /&gt;
* David Hodges: &amp;#039;&amp;#039;Rennwagen von A–Z nach 1945&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuch Verlag Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01477-7.&lt;br /&gt;
* Mike Lawrence, Robin Herd: &amp;#039;&amp;#039;March - the rise and fall of a motoring legend&amp;#039;&amp;#039;, Motor Racing Publications, London 2001, ISBN 1-899870-54-7 (englisch).&lt;br /&gt;
* Pierre Ménard: &amp;#039;&amp;#039;La Grande Encyclopédie de la Formule 1&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, St. Sulpice, 2000, ISBN 2-940125-45-7 (französisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hesketh F1 cars|Hesketh Racing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Team]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
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