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	<title>Hesborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:53:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hesborn&amp;diff=1193709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: /* Weblinks */ Das Webportal Kulturatlas Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist seit dem 01.09.2023 nicht mehr verfügbar.</title>
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		<updated>2023-10-29T18:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Das Webportal Kulturatlas Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist seit dem 01.09.2023 nicht mehr verfügbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hesborn&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hallenberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/08/58.78/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/37/38.79/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 474 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 459&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 522&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 14.18&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1036&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-07-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-hallenberg.de/fileadmin/user_upload/Leben_Arbeiten/Stadtentwicklung/IKEK_Karten_K2_Bevoelkerungsentwicklung.pdf |titel=Integriertes kommunales Entwicklungskonzept IKEK |hrsg=Stadt Hallenberg |format=PDF; 216 KB |abruf=2023-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59969&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02984&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Hallenberg-Hesborn Sauerland Ost 168 pk.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild (2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hesborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Hallenberg]] im [[Hochsauerlandkreis]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hesborn liegt im Südteil des Hochsauerlandkreises knapp 4,5&amp;amp;nbsp;km nördlich der Hallenberger Kernstadt. Es befindet sich an Ausläufern des [[Rothaargebirge]]s unterhalb der Südostflanke des {{Höhe|757.7|DE-NN|link=true}} hohen [[Bollerberg]]s, auf dem der [[Aussichtsturm]] &amp;#039;&amp;#039;Bollerbergturm&amp;#039;&amp;#039; steht. Durch das Dorf verläuft der [[Nuhne]]-Zufluss [[Olfe (Nuhne)|Olfe]] (&amp;#039;&amp;#039;Ölfe&amp;#039;&amp;#039;) und zudem die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;617, die [[Liesen]] im Südsüdwesten durch Hesborn mit [[Medelon]] im Nordosten verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Hesborn, andere belegte Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Hersporen&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Gründung aus dem 11. Jahrhundert. Das nimmt man an, weil der [[Kirchturm]] 1126 im Jahr seiner Erbauung erstmals erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem etwa 1 km nördlich des Ortszentrums gelegenen [[Stolzenberg (Rothaargebirge)|Stolzenberg]] (623 m) finden sich noch heute Reste der Wallanlagen einer 1694 urkundlich als zerstört bezeichneten mittelalterlichen Burg, in deren Schutz die Siedlungen [[Wolmerkusen]] (heute [[Wüstung|wüst]]) und Hesborn entstanden. Vom 14. Jahrhundert bis um 1420 war die Stolzenburg Eigentum der dann ins [[Waldeck]]sche abgewanderten und 1635 im Mannesstamm ausgestorbenen Herren von [[Wolmeringhausen (Geschlecht)|Wolmeringhausen]], die zu den [[Kurköln|kurkölnischen]] [[Burgmann]]en Hallenbergs gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hesborn.net/geschichte1 |titel=Geschichte |abruf=2023-09-01}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.com/books?id=noMkAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA96#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false August Heldmann: &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Stammsitz des Geschlechts von Wolmeringhausen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, 46. Band, Münster, 1888, S. 96–106 (hier 1904)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Grafen von [[Waldeck]] stand 1269 der [[Zehnt]]e zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Rüther: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Brilon&amp;#039;&amp;#039;, Regensberg Verlag, Münster, 1957, S. 367 u. 368&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus der katholischen Pfarrkirche [[St. Goar (Hesborn)|St.&amp;amp;nbsp;Goar]] wurde 1914 erbaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hesborn.jpg|mini|Ortsansicht von Süden mit Pfarrkirche und dem Bollerberg links im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1945 um die Mittagszeit durchfuhren aus dem Hessischen vorstoßende US-Truppen gegen 9&amp;amp;nbsp;Uhr Hesborn kampflos, da im Ort weder Wehrmacht noch Volkssturm vorhanden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Abschnitt Hesborn, S. 32–3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus einigen Häusern wurden weiße Tücher gehängt. Am 29. und 30. März zogen größere amerikanische Verbände durchs Dorf. Am 31. kam es bei Gegenangriffen der Wehrmacht zu kurzen Kämpfen nördlich von Liesen. Wegen Artilleriefeuer flohen zeitweise Anwohner mit Vieh und Habe in den Wald am Bollerberg. Gefallene deutsche Soldaten wurden später auf dem Dorffriedhof beigesetzt. Bis zum 14. April war Hesborn von größeren Truppenverbänden belegt. Die US-Truppen durchsuchten Hesborn nach Soldaten, registrierten die männliche Bevölkerung und beschlagnahmten Waffen, Fotoapparate und Ferngläser. Im Osten und Südosten wurden Geschützbatterien auf den Höhen in Stellung gebracht, die bis zum Abzug, am 14.&amp;amp;nbsp;April, Ziele in Züschen, Winterberg und bei Glindfeld beschossen. Es kam zur Plünderung von Schule, stehengebliebenen Wehrmachtfahrzeugen und Depots. Dafür wurden „asoziale deutsche Elemente“ und Fremdarbeiter verantwortlich gemacht. Zeitweise gab es in den nächsten Wochen Probleme mit plündernden ehemaligen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, bis diese abtransportiert wurden. Unter anderem wurde in der Nacht am 6. Juli das Haus Nr. 19 (Kleinsorge) überfallen. Im Zweiten Weltkrieg fielen 81 Hesborner als Soldaten, davon die meisten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]], oder starben in Gefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Hesborn, S. 205–207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hesborn gehörte bis 1974 zum [[Kreis Brilon]]. Am 1. Januar 1975 wurde Hesborn in die Stadt Hallenberg eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem gehört der Ort zum Hochsauerlandkreis. [[St. Goar (Hesborn)|Die katholische Pfarrkirche St. Goar]] hat einen alten Turm. Die Barock-Altäre wurden aus dem ehemaligen [[Augustinerinnenkloster Glindfeld]] übernommen. 1989 wurde die [[Kirchengebäude|Kirche]] völlig restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hallenberg-Hesborn Borbet Sauerland Ost 169 pk.jpg|mini|Stammsitz von Borbet am südlichen Rand von Hesborn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ort gibt es ein [[Bürgerhaus|Gemeindehaus]] mit einem Jugendraum in der seit den 1980er Jahren geschlossenen [[Schule]] und einen katholischen [[Kindergarten]].&lt;br /&gt;
* Hesborn ist Stammsitz der Firma [[Borbet GmbH]].&lt;br /&gt;
* Hesborn besitzt außerdem einen [[Waldjugend]]zeltplatz, welcher sich im Norden des Ortes hinter dem Sportplatz befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hesborn.net/ hesborn.net]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-hallenberg.de/ Website der Stadt Hallenberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hallenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4095143-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hochsauerlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hallenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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