<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herzogtum_Gleiwitz</id>
	<title>Herzogtum Gleiwitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herzogtum_Gleiwitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herzogtum_Gleiwitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:31:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herzogtum_Gleiwitz&amp;diff=1874592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 18. Oktober 2024 um 14:58 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herzogtum_Gleiwitz&amp;diff=1874592&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-18T14:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Herzogtum]] in [[Schlesien]]. Es entstand 1337 durch Teilung des [[Herzogtum Beuthen|Herzogtums Beuthen]]-[[Herzogtum Cosel|Cosel]]. Es wurde von den [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]] regiert und 1482 von König [[Matthias Corvinus]] erobert. Residenzort war die gleichnamige Stadt Gleiwitz (heute [[Gliwice]] in Oberschlesien in Polen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet von Gleiwitz gehörte zunächst zum [[Herzogtum Oppeln]], das nach dem Tod des Herzogs [[Wladislaus I. (Oppeln-Ratibor)|Wladislaus I.]] 1281 unter dessen vier Söhne geteilt wurde. Dadurch gelangte es an das neu begründete [[Herzogtum Beuthen]]. Ab 1327 war es im Pfandbesitz des Ratiborer Herzogs [[Lestko (Ratibor)|Lestko]] und fiel nach dessen Tod 1336 an Beuthen zurück. Vermutlich 1337 wurde es aus dem Herzogtum Beuthen für Herzog [[Ziemowit (Beuthen-Gleiwitz)|Ziemowit]] ausgegliedert, der als &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039; urkundete. Er starb nach 1342, und sein Gebiet wurde wieder mit dem Herzogtum Beuthen vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Gliwice museum.jpg|mini|[[Schloss Gliwice|Schloss Gleiwitz]]]]&lt;br /&gt;
Bei der Zweiteilung des Herzogtums Beuthen-Cosel nach dem Erlöschen des Beuthener Zweigs der Schlesischen Piasten 1355 gelangte Gleiwitz an den Teschener Herzog [[Przemislaus I. (Teschen)|Przemislaus]]. Noch zu seinen Lebzeiten übertrug er es seinem gleichnamigen Sohn [[Przemislaus I. (Teschen-Auschwitz)|Przemislaus von Auschwitz]], der jedoch noch vor seinem Vater 1406 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal entstand das Teilfürstentum Gleiwitz 1465, als es vom Auschwitzer Herzog [[Johann IV. (Teschen-Auschwitz)|Johann IV.]] erworben wurde, der in Gleiwitz residierte und es bis 1482 hielt. Danach wurde Gleiwitz von König [[Matthias Corvinus]] erobert, der es seinem Landeshauptmann von Oberschlesien, [[Johann Bjelik von Kornitz]], übertrug. Nach dessen Absetzung erwarb es der böhmische Oberhofmeister [[Wilhelm II. von Pernstein]] und 1498 der Oppelner Herzog [[Johann II. (Oppeln-Ratibor)|Johann II.]], der es mit seinem Herzogtum verband. Da mit ihm der Oppelner Zweig der Schlesischen Piasten erlosch, fiel Gleiwitz nach dessen Tod 1532 zusammen mit Oppeln als [[Heimfall|erledigtes Lehen]] an die [[Krone Böhmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft Gleiwitz ==&lt;br /&gt;
Der nun landesherrliche Besitz des ehemaligen Herzogtums Gleiwitz wurde 1558 von Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] in seiner Eigenschaft als König von Böhmen zusammen mit neun umliegenden Dörfern als &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Gleiwitz&amp;#039;&amp;#039; an Friedrich von [[Czettritz]] und drei Jahre später an die Stadt Gleiwitz selbst verpfändet. Nachdem die Stadt 1593 die Herrschaft Gleiwitz von [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] erwarb, wurde sie [[Immediatstadt]] und zugleich Inhaberin der zur Herrschaft gehörigen Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 124 sowie Stammtafel auf S. 596–597.&lt;br /&gt;
* Rudolf Žáček: &amp;#039;&amp;#039;Dějiny Slezska v datech&amp;#039;&amp;#039;. Praha 2004, ISBN 80-7277-172-8, S. 415.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Gleiwitz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum|Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum in Schlesien|Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Tschechien)|Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Deutschland)|Gleiwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Gliwice)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>