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	<title>Hertwicus de Sprewemberch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:12:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RudolfSimon: HC: Ergänze Kategorie:Ersterwähnung 1242</title>
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		<updated>2025-03-12T15:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ersterw%C3%A4hnung_1242&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ersterwähnung 1242 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ersterwähnung 1242&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hertwicus de Sprewemberch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Hartwicus; * um 1200; † um 1260&amp;lt;ref&amp;gt;nähere Lebensdaten des urkundlich 1242 erwähnten Hertwicus sind nicht bekannt&amp;lt;/ref&amp;gt;) gilt als der wahrscheinliche [[Lokator]] (Siedelmeister) des [[Waldhufendorf]]es [[Spremberg (Oberlausitz)|Spremberg]] an der oberen [[Spree]], der Muttergemeinde der heutigen Stadt [[Neusalza-Spremberg]] in der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Hertwicus de Sprewemberch entstammte wahrscheinlich einer bäuerlichen Familie aus [[Franken (Region)|Franken]] oder [[Thüringen]], die im Rahmen der feudalen [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostexpansion]] im Verlauf des 13. Jahrhunderts als [[Siedler]] in das waldreiche [[Oberlausitzer Bergland]] vordrang. Durch die umfangreichen bäuerlichen [[Rodung]]en deutscher [[Kolonist]]en zum [[Landesausbau]] in der [[Oberlausitz]], die sowohl durch die böhmischen Könige als auch die Bischöfe von Meißen gefördert wurden, entstanden somit „auf wilder Wurzel“ neue Siedlungen, die sogenannten Waldhufendörfer. Dafür waren die Lokatoren bzw. Siedelmeister verantwortlich, die im Auftrag der jeweiligen [[Herrschaft]] handelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königlich-böhmischer Lehensmann ===&lt;br /&gt;
Aus den mageren geschichtlichen Überlieferungen lässt sich entnehmen, dass dieser Hertwicus einen Bruder namens Henricus de Cunewalde hatte. Beide Brüder, die Siedelmeister von Spremberg bzw. [[Cunewalde]], müssen böhmische Lehnsleute gewesen sein und eine bedeutende Stellung besessen haben, da König [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel I. Premysl]] (1230–1243) sie als [[Bürgschaft|Bürgen]] zur Beurkundung der Übereignung des Dorfes [[Jauernick (Markersdorf)|Jauernick]] bei [[Ostritz]] an das [[Kloster St. Marienthal]] am 15. Juni 1242 nach [[Prag]] berief. Das „de“ ist aber kein Adelszeichen, sondern bedeutet so viel wie „aus“ bzw. „von“ jenen Dörfern. Der Familienname des Hertwicus leitete sich demzufolge von „seiner“ Ansiedlung Spremberg ab, das so viel wie „Spree im Berg“ oder „Spree um den Berg“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hertwicus de Sprewemberch ist sicherlich auch die mittelalterliche [[Flurstück|Flureinteilung]] des neuangelegten Dorfes zurückzuführen. Sie wurde mit 24 [[Königshufe]]n (mansus regalis), je zwölf nördlich und südlich der Spree, vermessen, die eine Fläche von insgesamt 1.146 [[Hektar]] ergaben. Danach verlieren sich die Spuren von Hertwicus de Sprewemberch und seines Bruders im Dunkel der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P(aul) Döhler: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden … zu St. Marienthal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Lausitzisches Magazin]]&amp;#039;&amp;#039; (NLM), Band 78, Görlitz 1902, S. 16. ([http://www.archive.org/stream/neueslausitzisch7880oberuoft#page/n25/mode/2up/search/Hertwicus Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Walter Heinich]]: &amp;#039;&amp;#039;Versuch zu einer Ortsgeschichte des Kirchdorfes Spremberg in der sächsischen Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Schirgiswalde 1918.&lt;br /&gt;
* [[Gunther Leupolt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ersterwähnung des Namens „Spremberg“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten aus Neusalza-Spremberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Kultur- und Heimatfreunde e. V., Neusalza-Spremberg 1999, S. 8–10.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Oberlausitzer Grenzurkunde“ von 1241…&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geschichten aus Neusalza-Spremberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Kultur- und Heimatfreunde e. V., Neusalza-Spremberg 2011.&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Neusalza-Spremberg – Eine Kleinstadt in der Oberlausitz – Streiflichter aus Geschichte und Sage.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe Nr. 1/2012 der Reihe: Geschichte und Geschichten aus Neusalza-Spremberg. Greifswald und Neusalza-Spremberg 2012.&lt;br /&gt;
* Lutz Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Spremberg vor etwa 770 Jahren – historische Persönlichkeiten der Ortsgeschichte: Hertwicus de Sprewemberch (auch Hartwicus, um 1200-um 1260)&amp;#039;&amp;#039;. In: Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft für die Stadt Neusalza-Spremberg mit dem Ortsteil Friedersdorf sowie den Gemeinden Dürrhennersdorf und Schönbach. 17/2012/3, S. 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hertwicus De Sprewemberch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neusalza-Spremberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. oder 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1242]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hertwicus de Sprewemberch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hartwicus de Sprewemberch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Lokator des Waldhufendorfes Spremberg an der oberen Spree&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1200&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1260&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RudolfSimon</name></author>
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