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	<title>Hertogenwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hertogenwald&amp;diff=1938231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: aktualisierung</title>
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		<updated>2026-04-12T09:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hertogenwald - Eupen.jpg|Hertogenwald bei Eupen, ehemalige Trasse der Schmalspurbahn&lt;br /&gt;
05-02-27 Hohes Venn 02.JPG|Der Hertogenwald im Winter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hertogenwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]] früher &amp;#039;&amp;#039;Herzogenwald&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gottlob Daniel (Herausgeber); Oesfeld Reymann |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90011954/df_dk_0011481_0159 |titel=Topographische Special-Karte von Deutschland und den angrenzenden Staaten, 1:200 000, Kupferstich, 1806 bis ca. 1880, Blatt 151-210,212-228,231-243,249-259,265-273,278,280-287,293,294a,297-300,310-312,322,323,330,B,C,E-R.2 |datum=1843 |abruf=2025-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein ehemals herzogliches Waldgebiet und geschlossenes Waldgebiet im Osten [[Belgien]]s, nördlich des [[Hohes Venn|Hohen Venns]] gelegen und ein Teil der [[Ardennen]]. Es gliedert sich in den Westhertogenwald westlich der Verbindungsstraße zwischen [[Eupen]] und [[Mützenich (Monschau)|Mützenich]] und dem Osthertogenwald jenseits dieser Straße. Das gesamte Waldgebiet befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden Eupen, [[Raeren]], [[Baelen]], [[Limbourg]] und [[Jalhay]] und ist Bestandteil des „Vennvorlandes“ im grenzüberschreitenden [[Naturpark Hohes Venn-Eifel]]. Mit seinen 12.300 ha ist der Hertogenwald eines der größten geschlossenen Hochwaldareale in den Ardennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 13. Jahrhundert ist das Gebiet immer in Händen der [[Herzogtum Limburg|Herzöge von Limburg]] und, in deren Nachfolge, der [[Herzogtum Brabant|Herzöge von Brabant]] gewesen. Vor den Rodungen des Mittelalters erstreckte sich das Gebiet bis an den [[Aachener Wald|Aachener Stadtwald]]. Ab 1795 war es französischer Staatswald, ab 1815 niederländischer und preußischer Staatswald; ab 1920 kam das Gebiet vollständig an Belgien. Ab 1830 unterschied man den Hertogenwald in einen zu Belgien gehörenden westlichen Teil und in einen östlichen zu [[Preußen]] gehörenden Teil.&amp;lt;ref&amp;gt;http://environnement.wallonie.be/amisdelafagne/HF/Portaits/Hertogenwald.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuell werden diese Gebiete immer noch von zwei unterschiedlichen Forstämtern verwaltet. Trennlinie der Gebiete ist die ehemalige Staatsgrenze, die durch den Verlauf des Hillbaches vorgegeben ist. Ein großer Teil des westlichen Hertogenwaldes ist der sogenannten „königlichen Jagd“ zugehörig&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.chassesdelacouronne.be/fr/presentation_hertogenwald.htm |wayback=20091221132821 |archiv-bot=2018-04-14 20:27:53 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die im Forsthaus &amp;#039;&amp;#039;Hestreux&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Heisterberg&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ihren Ausgangspunkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts verschwand der ursprünglich aus Buchen, Eichen, Erlen und Eschen bestehende Wald infolge Überweidung und starker Abholzung für die Eisenherstellung. Das Gebiet, wie auch das der angrenzenden Eifel, waren ohne hoch wachsenden Baumbestand, weshalb der habsburgische Statthalter 1775 einen Erlass unterzeichnete, in dessen Folge versuchsweise ein Areal mit schnell wachsenden [[Gemeine Fichte|Fichten]] bepflanzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute tragen diese Parzellen den Flurnamen zu den „tausend Tannen“ oder zu den „zehntausend Tannen“. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begann die preußische Forstverwaltung im östlichen Teil groß angelegte Monokulturen mit Nadelhölzern anzulegen. Derzeit besteht der Wald noch zu etwa 2/3 aus Nadelhölzern und zu 1/3 aus Laubhölzern. Um diese Situation umzukehren, erfolgen derzeit im Rahmen des Projektes [[Natura 2000]], Renaturierungen der Bachläufe und verstärkte Aufforstung mit tiefer wurzelnden Laubbäumen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://natura2000.wallonie.be/faq_forestiere.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Holzplünderung während des Ersten Weltkrieges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Memorial Hertogenwald Prisoniers de guerre 14-18.jpeg|mini|Mahnmal für die bei der Arbeit zu Tode gekommenen Kriegsgefangenen]]&lt;br /&gt;
In dem Zeitraum zwischen 1916 und 1918 ließ die deutsche Militärleitung durch russische und später italienische Kriegsgefangene große Mengen Hartholz (Eichen und Buchen) dem westlichen, damals belgischen Teil des Hertogenwaldes entnehmen, um damit die Schützengräben an der 700 km langen [[Yser-Front]] zu befestigen. Zu diesem Zweck wurde ein [[Schmalspurbahn]]schienennetz, mit einer Gesamtlänge von 60 km durch den Hertogenwald angelegt, dem man den Namen „Trans-Hertogenwaldbahn“ gab. Parallel dazu wurde im Wesertal bei [[Membach]] ein leistungsstarker Sägereibetrieb angelegt, in dem das Holz verarbeitet wurde. Nach Schätzungen eines zuständigen Forstbeamten, wurden rund 300 000 kräftige Bäume entnommen. Lediglich die schwer zugänglichen Hänge an der [[Gileppe-Talsperre]] wurden von dem Raubbau ausgenommen. Von Membach per Eisenbahn aus wurde das Holz über [[Dolhain]] nach Flandern befördert. Zum Holzrücken wurden die Bauern aus den umliegenden belgischen Dörfern mit ihren Pferden herangezogen. Ab 1920 wurden die Gleisanlagen nach und nach zurückgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Lambou et J.M. Groulard &amp;quot;Le chemin de fer Transhertogenwald&amp;quot;. &amp;quot;Hautes Fagnes&amp;quot; n° 205 p. 13-19, 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arboretum Mefferscheid ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20180504Mefferscheid Arb 06b.jpg|mini|links|Gestaltungsbeispiel &amp;#039;&amp;#039;Ich suche meine Wurzeln&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
1901 legte die damalige belgische Forstverwaltung unweit der Straßengabelung vor dem Forsthaus Hestreux ein etwa 5 Hektar großes [[Arboretum]] an, um den Wuchs hauptsächlich von Nadelhölzern aus Nordamerika, Asien und Europa auf dem kargen Boden zu beobachten. Mehrere der vor rund 120 Jahren gepflanzten Baumriesen sind noch vorhanden. Vor dem Areal befindet sich ein Parkplatz und es ist dank der Holzlattenpfade bequem zu erkunden. Seit 2012 trägt es auch die Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Ar(t)boretum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Drachenpfad&amp;#039;&amp;#039;, da sich dort künstlerisch gestaltete Holzobjekte befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostbelgien.net/Ostbelgien-Freizeit/Erleben-Uebersicht?linkid=37977&amp;amp;catid=782&amp;amp;tm=desc Beschreibung des Arboretums im Hertogenwald]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Gewässer sind die [[Weser (Ourthe)|Weser]], der [[Getzbach]], die [[Hill (Bach)|Hill]], die [[Soor (Bach)|Soor]] und der Gileppebach, welche die Eupener [[Wesertalsperre]], beziehungsweise die [[Gileppetalsperre]] speisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern im Hertogenwald ==&lt;br /&gt;
Touristische und naturbezogene Informationen sind im [[Haus Ternell]] oder im Naturparkzentrum [[Botrange]] erhältlich. Zahlreiche Wander- und Radfahrmöglichkeiten bietet das zum Teil asphaltierte Forstwegenetz, das sich über mehr als hundert Kilometer erstreckt. Ein sehenswerter Ort ist die heutige Wüstung und frühere Siedlung [[Reinartzhof]], die östlich der Wesertalsperre im Osthertogenwald liegt und einst als Pilgerhospiz für die Pilger auf dem am Hof vorbeiziehenden [[Pilgerweg]] von [[Aachen]] nach [[Trier]] diente. Heute erinnern eine Kapelle und mehrere Gedenksteine und Wegekreuze sowie Informationstafeln an die einstige Besiedlung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; caption=&amp;quot;Impressionen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kapelle Reinartzhof, Eupen (3).jpg|Kapelle Reinartzhof&lt;br /&gt;
Osthertogenwald 52.jpg|Felswand nähe Südspitze Wesertalsperre&lt;br /&gt;
Kreuz Renerthött (3).jpg|„Renerthött“ am Pilgerweg&lt;br /&gt;
Brachkopfhütte.jpg|Brachkopfhütte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willy Gillessen: &amp;#039;&amp;#039;Wild und Jagd im Hertogenwald&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Eupener Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3 (1953), S. 25–29 und 57–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hertogenwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.57814|EW=6.036252|type=landmark|region=BE-WLG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natura-2000-Gebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in der Provinz Lüttich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ardennen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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