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	<title>Herta Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herta_Schmidt&amp;diff=2414701&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seemannssonntag: BKH</title>
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		<updated>2026-04-13T16:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Paläontologin Herta Schmidt. Zur Slawistin siehe [[Herta Schmid]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herta Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1900]] in [[Hagen]]; †  [[1. Dezember]] [[1992]] in [[Braunfels]]) war eine deutsche [[Paläontologie|Paläontologin]]. Sie war langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Senckenbergmuseum in Frankfurt am Main und beschäftigte sich vor allem mit Brachiopoden, insbesondere den Rhynchonelliden. Neben ihrer Forschung war sie an der Redaktion der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Natur und Volk&amp;#039;&amp;#039; beteiligt und wirkte nach dem Zweiten Weltkrieg am Wiederaufbau der Sammlungen mit. Für ihre wissenschaftlichen Leistungen erhielt sie unter anderem die Cretzschmar-Medaille und wurde 1989 Ehrenmitglied der Paläontologischen Gesellschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Luisa Kapp |url=https://frankfurter-personenlexikon.de/node/14454 |titel=Schmidt, Herta |werk=Frankfurter Personenlexikon |hrsg=Frankfurter Bürgerstift |datum=2026-03-09 |sprache=de |abruf=2026-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Schmidt wuchs als Tochter eines Oberlehrers in Hagen auf. Nach dem Umzug der Familie in den [[Taunus]] wurde sie mehrere Jahre von ihrem Vater im Privatunterricht auf ein Hochschulstudium vorbereitet und legte 1920 am [[Wöhlerschule|Wöhler-Realgymnasium]] in Frankfurt am Main die Reifeprüfung ab. Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Nachkriegsjahre arbeitete sie zunächst im [[Gartenbau]] sowie als [[Hauslehrer]]in, bevor sie ab 1927 ein Studium aufnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Struve |Titel=Senckenbergische Forscher: Herta Schmidt (1900-1992) |Sammelwerk=Natur und Museum |Band=Band 124 |Nummer=Heft 1 |Ort=Frankfurt |Datum=1994}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie studierte zunächst Biologie mit Nebenfach Geologie für das Lehramt und dann [[Geologie]] und [[Paläontologie]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], in [[Marburg]] und der [[Universität Frankfurt am Main]]. Schmidt legte 1934 die Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während ihres Studiums entwickelte sie ein besonderes Interesse an der Paläontologie. Prägend wirkten insbesondere die geologischen Vorlesungen von [[Rudolf Wedekind (Paläontologe)|Rudolf Wedekind]] in Marburg. Nach ihrer Abschlussprüfung 1936 war sie unter [[Rudolf Richter (Geowissenschaftler)|Rudolf Richter]] als wissenschaftliche Hilfsassistentin am [[Senckenberg Naturmuseum|Senckenbergmuseum]] tätig, 1939 folgte ihre Ernennung zur wissenschaftlichen Assistentin. Zu ihren Aufgaben gehörten neben eigenen wissenschaftlichen Arbeiten die Betreuung der Sammlungen sowie redaktionelle und organisatorische Arbeiten. Sie war an der Herausgabe der Senckenberg-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Natur und Volk&amp;#039;&amp;#039; beteiligt und nahm an geologischen [[Exkursion]]en teil, unter anderem in die [[Eifel]] und nach [[Böhmen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde Schmidt an der Universität Frankfurt bei Rudolf Richter mit einer Arbeit über die Morphogenese der [[Rhynchonellida|Rhynchonelliden]] promoviert. Ihre Untersuchungen zur [[Morphologie (Biologie)|Morphologie]] und [[Systematik (Biologie)|Systematik]] dieser [[Armfüßer|Brachiopoden]] fanden internationale Beachtung. Weitere wichtige Beiträge waren ihre Studien zum sogenannten stropheodonten Schloss der Brachiopoden sowie ihre Monografie über mitteldevonische Rhynchonelliden der Eifel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] beteiligte sich Schmidt am Wiederaufbau des Senckenbergmuseums und an der Rückführung ausgelagerter Sammlungen. 1960 ging sie in den Ruhestand. Ihre wissenschaftliche Arbeit im Ruhestand wurde zurückgeworfen, als sie 1963 von einem Motorradfahrer auf dem Zebrastreifen überfahren wurde und bleibende Schäden davontrug, die ihr das Zeichnen unmöglich machten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie unterstützte Im Ruhestand das Senckenbergmuseum finanziell; weiter. Mit ihren Mitteln wurde unter anderem die Einrichtung der sogenannten „Herta-Schmidt-Schränke“ in der Brachiopoden-Sammlung ermöglicht. 1973 wurde sie zum Ewigen Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt vollendete den durch den Tod von Emma und Rudolf Richter noch unvollständigen Trilobiten-Band des [[Treatise on Invertebrate Paleontology]] (1959 erschienen) und verfasste mit [[Digby McLaren]] das Kapitel paläozoische Rhynchonelliden im Brachiopoden-Band des Treatise (1965). 1982 veröffentlichte sie einen Erinnerungsband an Richter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1989 wurde sie Ehrenmitglied der [[Paläontologische Gesellschaft|Paläontologischen Gesellschaft]] und erhielt die Cretzschmar-Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 bis 1960 gab sie &amp;#039;&amp;#039;Natur und Museum&amp;#039;&amp;#039; heraus (die populärwissenschaftliche Monatsschrift der Senckenberg-Gesellschaft, bis 1962 Natur und Volk).&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*Der Flug der Tiere, Frankfurt am Main, W. Kramer 1960&lt;br /&gt;
*Die mitteldevonischen Rhynchonelliden der Eifel, Abh. Senckenb. Naturf. Ges., Band 459, 1941 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Nachruf in Paläontologische Zeitschrift, Band 68, 1994, S. 283&lt;br /&gt;
*Wolfgang Struve in Natur und Museum, Band 124, 1994, S. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117740691|LCCN=n/83/25676|VIAF=69301271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt, Herta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Herta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Paläontologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunfels]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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