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	<title>Herta Lindner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T08:42:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herta_Lindner&amp;diff=1299986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: +kat.</title>
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		<updated>2026-01-07T19:57:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bohosudov-busta Herty Lindnerové.jpg|mini|Herta Lindner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herta Lindner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1920]] in [[Bohosudov|Mariaschein]], [[Tschechoslowakei]]; † [[29. März]] [[1943]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war eine [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutsch-böhmische]] [[Antifaschismus|antifaschistische]] [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Bergmannstochter wuchs im damals zur [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakischen Republik]] gehörenden [[Sudetenland]] auf und trat mit neun Jahren der sozialistischen Kinderorganisation „[[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken|Falken]]“ bei. 1937 war sie Mitbegründerin und Vorsitzende der Ortsgruppe Mariaschein des „[[Deutscher Jugendbund|Deutschen Jugendbundes]]“, einer Ersatzorganisation für den verbotenen [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]], der für Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen eintrat. 1938 tauchte sie unter und arbeitete ab 1939 als  Verkäuferin in [[Dresden]]. Ab Februar 1941 arbeitete sie wieder in einem Lebensmittelgeschäft in der heute zu [[Teplice]] gehörenden Stadt [[Trnovany (Teplice)|Turn]], auch um der kranken Mutter Hilfe geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem im Jahr 1940 schrittweise entstandenen Kletterklub „Lindenbrüder Hohenstein“ war Herta zwischen Frühjahr und Herbst 1941 auf Wander- und Klettertouren unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. November 1941 wurde sie verhaftet. Auch ihr Vater wurde festgenommen. Ein Jahr verbrachten sie in [[Most (Tschechien)|Most]] in [[Untersuchungshaft]], dann wurden beide nach Berlin gebracht. Am 23. November 1942 wurde sie mit mehreren Mitangeklagten wegen Herstellung und Weitergabe von Schriften, wegen [[Kriegsverrat im Nationalsozialismus|Feindbegünstigung]] und organisatorischer Vorbereitung wegen [[Hochverrat]] [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/lindner-herta |titel=Herta Lindner&amp;amp;nbsp; |werk=Gedenkstätte Plötzensee |sprache=de |abruf=2023-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Vater wurde in einem Prozess zum Tode verurteilt und vierzehn Tage nach dem Tod seiner Tochter [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Ein Zubringertrawler mit der Fischereikennnummer &amp;#039;&amp;#039;ROS 405&amp;#039;&amp;#039; der [[Artur Becker (Schiffstyp)|„Artur Becker“-Baureihe]] erhielt ihren Namen. In Dresden erinnert die Hertha-Lindner-Straße (Vorname falsch geschrieben) an sie. Auch [[Sozialistische Brigade|Arbeitsbrigaden]] trugen ihren Namen, so die [[Jugendbrigade]] im [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Eisen- und Hüttenwerk [[Thale]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[RotFuchs]] Mai 2011, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch der VEB Vereinigte Hausschuhwerke Hartha Werk [[Großharthau]] und die dazu gehörige Berufsschule in Großharthau erhielten ihren Namen. Noch heute ist ein Gedenkstein am ehemaligen Werkgelände aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gliniorz, Heinz: &amp;quot;Brüder, Brüder bei der Linde&amp;quot; – Die Lindenbrüder. In: Aus der Sächsischen BergsteigerGeschichte. Dresden 2001&lt;br /&gt;
* Gliniorz, Heinz: &amp;quot;Brüder, Brüder bei der Linde&amp;quot; und Das Mädchen aus Mariaschein. In: BERG_HEIL und HANDSCHLAG. Pirna 2002&lt;br /&gt;
* [[Stephan Hermlin|Hermlin, Stephan]]: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Reihe&amp;#039;&amp;#039;, [[Verlag Neues Leben]], Berlin 1951, Seite 74ff. der fünften Auflage 1985&lt;br /&gt;
* Schindler, Joachim: Rote Bergsteiger – Wahrheiten und Legende. In: Aus der Sächsischen BergsteigerGeschichte. Dresden 2001&lt;br /&gt;
* Schindler, Joachim: Rote Bergsteiger – Wahrheit und Legende. In: Zur Arbeit und zum Nachkriegsschicksal der sechs Dresdner sowie weiterer Sächsischer Alpenvereinssektionen. München 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.frauenwiki-dresden.de/index.php/Herta_Lindner frauenwiki-dresden: Herta Lindner]&lt;br /&gt;
* [http://www.step21.de/uploads/tx_templavoila/080123_WF2_zeitung_Komplett_FINAL.pdf step 21: weiße Flecken 2/2008] PDF S. 23 (4,90 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1341944999|VIAF=4326172729682706290001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindner, Herta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindner, Herta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lindner, Hertha&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche antifaschistische Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mariaschein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. März 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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