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	<title>Herta Hammerbacher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Herta_Hammerbacher&amp;diff=1450060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-02-23T08:18:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Rheinpark-Köln-Wasserterasse-Herta-Hammerbacher.JPG|mini|Wasserterrasse von Herta Hammerbacher im [[Rheinpark (Köln)|Kölner Rheinpark]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herta Hammerbacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständig: &amp;#039;&amp;#039;Herta Fernanda Conradine Hammerbacher&amp;#039;&amp;#039;; * [[2. Dezember]] [[1900]] in [[München]]; †&amp;amp;nbsp;[[25. Mai]] [[1985]] in [[Pöcking|Niederpöcking]] bei [[Starnberg]]) war eine deutsche [[Landschaftsarchitekt]]in, die mehr als 20 Jahre an der [[Technische Universität Berlin|TU Berlin]] lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Hammerbacher war die Tochter des Diplomingenieurs für Maschinenbau und Diplom-Volkswirts Johannes Hammerbacher und seiner Frau Louise, geborene Freiin [[Feilitzsch (Adelsgeschlecht)|von Feilitzsch]], und wuchs zunächst in Nürnberg auf. 1910 zog die Familie nach Berlin, wo Hammerbacher das [[Höhere Töchterschule|Mädchen-Lyceum]] [[Cecilienschule (Berlin)|Cecilienschule]] in [[Berlin-Wilmersdorf]] besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 begann sie eine Gärtnerlehre in [[Burtenbach]], die sie von 1918 bis 1919 in den Schlossgärten von Potsdam-[[Sanssouci]] fortführte. In dieser Zeit lernte sie den Gärtner [[Karl Foerster]] kennen, dessen Gartengestaltungsideen auch sie beeinflussten. In den 1920er und 1930er Jahren gehörte Hammerbacher zum später so bezeichneten „[[Bornim]]er Kreis“ um Karl Foerster und dessen Frau Eva, den Landschaftsarchitekten [[Hermann Mattern]] und die Gartenarchitekten Walter Funcke, [[Hermann Göritz]], [[Karl-Heinz Hanisch]], [[Richard Hansen (Gärtner)|Richard Hansen]], [[Gottfried Kühn]], [[Alfred Reich]] und Berthold Körting.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulmer.de/Der-Bornimer-Kreis/4130.html &amp;#039;&amp;#039;Der Bornimer Kreis&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Karl-Förster-Stiftung für angewandte Vegetationskunde. (Abgerufen im Juli 2014.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1920 arbeitete Hammerbacher in der &amp;#039;&amp;#039;Baumschule Hellwig&amp;#039;&amp;#039; in [[Gartz (Oder)]] und traf [[Wolfgang Schadewaldt]], der sie in den griechischen [[Humanismus]] einführte. Anschließend zog sie ins [[Bodensee]]gebiet, wo sie von 1920 bis 1924 in verschiedenen Betrieben tätig war, daneben Kurzgeschichten verfasste und im [[Lindau (Bodensee)|Lindauer]] Orchester „Symposia“ erste Geige und Viola spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 nahm sie an der [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam|Höheren Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau (LuFA)]] in [[Berlin-Dahlem]] ein Studium auf. 1926 bestand sie ihr Examen als staatlich geprüfte Gartenbautechnikerin. Von 1926 bis 1928 arbeitete sie in der Abteilung Gartengestaltung den &amp;#039;&amp;#039;[[Baumschule Späth|Späth’schen Baumschulen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Baumschulenweg]] als Gartenbautechnikerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ulmer.de/Karl-Foerster/Der-Bornimer-Kreis/Herta-Hammerbacher/4976.html &amp;#039;&amp;#039;Herta Hammerbacher&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Karl-Förster-Stiftung für angewandte Vegetationskunde. (Abgerufen im Juli 2014.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Lebensabschnitt in der zu dieser Zeit größten [[Baumschule]] Europas war in ihrer Retrospektive besonders wichtig, da sie von dort bereits selbständig Aufträge des Auslandes absolvieren durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1957/37/professor-herta-hammerbacher &amp;#039;&amp;#039;Das Frauenporträt: Professor Herta Hammerbacher&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. September 1957, auf zeit.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 bildete sie zusammen mit Ulrich Wolf, Kurt Lorenzen und [[Hermann Mattern]] eine Arbeitsgemeinschaft, die 20 Jahre bestand. Ebenfalls 1928 heiratete sie Hermann Mattern, gemeinsam hatten sie zwei Töchter. Ihre Tochter [[Merete Mattern]] (1930–2007) arbeitete später als [[Architekt]]in und – teils gemeinsam mit ihrer Mutter – an ökologischen Siedlungsbaufragen. Nach sieben Jahren wurde die Ehe geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hammerbacher arbeitete als Landschaftsarchitektin mit einer Reihe namhafter Architekten zusammen, darunter [[Egon Eiermann]] – für dessen Villa Kurt Dienstbach sie die Außenanlage gestaltete&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Go Jeong-Hi |Titel=Herta Hammerbacher (1900-1985): Virtuosin der Neuen Landschaftlichkeit : der Garten als Paradigma |Verlag=Univerlagtuberlin |Datum=2006 |ISBN=9783798320130 |Online=https://books.google.de/books?id=0g_Gdx9fZRIC&amp;amp;lpg=PA90&amp;amp;ots=_6-PsjgqNk&amp;amp;dq=kurt%20dienstbach&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA89#v=onepage&amp;amp;q=kurt%20dienstbach&amp;amp;f=false |Abruf=2019-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09075256 |titel=Liste, Karte, Datenbank / Landesdenkmalamt Berlin |abruf=2019-11-12 |archiv-datum=2019-02-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190220063959/http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09075256 |offline=ja |archiv-bot=2025-06-24 18:46:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;SID=16065803015471 |titel=Im Architekturmuseum der TU Berlin |abruf=2020-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – sowie [[Otto von Estorff (Architekt)|Otto von Estorff]] und [[Gerhard Winkler (Architekt)|Gerhard Winkler]], die in den 1930er Jahren den Landhausstil im Raum Potsdam prägten, aber auch [[Hans Scharoun]], der nach 1946 Baustadtrat in Berlin war. Der Kontakt zu Scharoun entstand beim Bau von [[Haus Schminke]] in [[Löbau]], wo Herta Hammerbacher den Garten gestaltete. Auf Scharouns Empfehlung wurde sie 1946 [[Lehrbeauftragte]] für Landschafts- und Gartengestaltung an der gerade wieder eröffneten [[TU Berlin]]. Von 1950 bis zu ihrer [[Emeritierung]] 1969 war sie dort Professorin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den von ihr entworfenen &amp;#039;&amp;#039;landschaftsgebundenen Gärten&amp;#039;&amp;#039; prägte sie den Stil der Freiraumgestaltung im Westdeutschland der 1950er und 1960er Jahre. Sie schuf allein oder gemeinschaftlich etwa 3500 private und öffentliche Projekte, in Berlin zum Beispiel Gartenanlagen im [[Waldfriedhof Zehlendorf]], auf dem Nordgelände der TU Berlin und im [[Sommergarten (Berlin)|Sommergarten]] am [[Berliner Funkturm|Funkturm]]. Zehn der von ihr entworfenen Gartenanlagen stehen unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]], darunter die Außenanlagen des [[Technische Universität Berlin#Architektur|Architekturgebäudes der TU Berlin]] sowie die Gartenanlage der heutigen [[Schwedische Botschaft in Berlin|schwedischen Botschafterresidenz]], der Villa &amp;#039;&amp;#039;Ehrenfeucht&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Pücklerstraße]] in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://herta-hammerbacher.blogspot.de/2012/07/pucklerstrasse-42-43.html Pücklerstrasse 42-43], abgerufen am 2. April 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesdenkmalamt Berlin]]: {{Webarchiv |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/daobj.php?obj_dok_nr=09045994 |text=Garten des Hauses Ehrenfeucht |wayback=20170403015521}}, abgerufen am 2. April 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurde Hammerbacher mit dem [[Friedrich-Ludwig-von-Sckell-Ehrenring]] der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grünflächen an Jugendbauten und Schulen&amp;#039;&amp;#039;, in: Planen und Bauen im neuen Deutschland. Köln/Opladen 1960. S. 451–456.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grünflächen und Gärten am Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039;, in: Planen und Bauen im neuen Deutschland. Köln/Opladen 1960. S. 485–488.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Go Jeong-Hi: &amp;#039;&amp;#039;Herta Hammerbacher (1900–1985). Virtuosin der neuen Landschaftlichkeit. Der Garten als Paradigma.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag der Technischen Universität Berlin, Berlin 2006, ISBN 978-3-7983-2013-0. (Band S 18 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsentwicklung und Umweltforschung&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich Dissertation an der Technischen Universität Berlin 2004.) {{Google Buch| BuchID = 0g_Gdx9fZRIC | Seite = I | Linktext = Volltext}}&lt;br /&gt;
* Hans Christian Förster: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.pressestelle.tu-berlin.de/newsportal/vermischtes/2010/tui0110_virtuosin_der_gartenarchitektur/ Virtuosin der Gartenarchitektur]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;TU intern&amp;#039;&amp;#039;, Januar 2010. (Pressemitteilung mit Kurzlebenslauf anlässlich der Dissertation von Jeong-Hi)&lt;br /&gt;
* Charlotte Reitsam: [http://www.eiermannbauten.de/dokumente/hh_cr.pdf &amp;#039;&amp;#039;Herta Hammerbache&amp;#039;&amp;#039;r] (PDF; 28&amp;amp;nbsp;kB). In: [[Garten + Landschaft]], Nr. 11/1998, S. 38f. {{ISSN|0016-4720}} (Dazu [http://www.eiermannbauten.de/dokumente/hh.pdf Lebenslauf und Bibliographie]; PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2008/2012/html/festschrift/hammerbacher.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;The shoulders on which we stand. 125 Jahre TU Berlin: Herta Hammerbacher (1900–1985)&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20130206155647}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturmuseumTUB|person|161627}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=bD8udzqipQU Kurzvideo zur Bundesgartenschau in Köln] vom Architekturmuseum der TU Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117757640|LCCN=no2009052046|VIAF=67250941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammerbacher, Herta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sckell-Ehrenringträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammerbacher, Herta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hammerbacher, Herta Fernanda Conradine (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Landschaftsarchitektin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pöcking|Niederpöcking]] bei [[Starnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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